Rheinboulevard in Köln: Zwei Verletzte nach Massenschlägerei

Symbolfoto: © burntimes

Die Polizei war am Samstagabend gegen 19.20 Uhr am Kölner Rheinboulevard im Einsatz. Etwa 20 Männer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren waren in eine Schlägerei verwickelt, zwei von ihnen wurden verletzt. Es wurde auch Pfefferspray eingesetzt. Wobei es bei dem Streit ging, ist unklar. Die Polizei stellte mehrere Strafanzeigen wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung und 50 Platzverweise. Außerdem wurde eine Person in Gewahrsam genommen. Die Polizei räumte den Rheinboulevard, auf dem sich zum Zeitpunkt der Massenschlägerei etwa 1.000 Menschen aufhielten. Der Einsatz dauerte drei Stunden und konnte am Samstag um 22 Uhr beendet werden.

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Angriff auf Parlament in London: Fünf Tote und 40 Verletzte

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

In der britischen Hauptstadt London hat sich am ersten Jahrestag der Anschläge in Brüssel am Mittwochnachmittag ein Terroranschlag auf das Parlament ereignet. Der Amokfahrer lenkte seinen schweren Geländewagen am Südende der Brücke gezielt auf den Gehsteig und raste dort über die Passanten. Unter den Opfern befinden sich französische Touristen und drei Polizisten. Insgesamt starben fünf Menschen und 40 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Eine Passantin bringt sich durch einen Sprung in die Themse in Sicherheit. Sie wurde verletzt geborgen. Der Attentäter fuhr währenddessen zur Nordseite am Parlamentszaun entlang.

Er riss das Steuer nach links und setzte seinen Geländewagen schließlich gegen einen Pfeiler. Anschließend stieg er aus dem Auto aus und eilte zu Fuß zum etwa 200 Meter entfernten Eingang des Parlaments. Dem Täter gelang es an dem Wachpersonal vorbeizukommen und über eine Absperrung zu springen. Mit zwei Messern ging er auf einen Polizisten los und stach ihn nieder und kam dabei selbst zu Fall. Anschließend stand er auf und rannte zum Parlamentshof. Dort angekommen wurde er von einem Polizisten mit mindestens drei Schüssen niedergestreckt. Der Täter starb. Die Polizei teilte mit, dass es sich um einen Einzeltäter handelt. Augenzeugenberichten zufolge handelte es sich um einen 30- bis 40-jährigen Mann mit asiatischer Herkunft. Während einer stattfindenden Sitzung hörten die Abgeordneten plötzlich Schüsse. Die Sitzung wurde unterbrochen und die anwesende Premierministerin Theresa May wurde sofort zum Regierungssitz gebracht.

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Dresden: Männer stoßen Mann aufs Bahngleis während ein Zug einrollt – Staatsanwaltschaft lässt Täter laufen

Symbolfoto: © burntimes

Am Freitagmorgen gegen 4.45 Uhr ereignete sich auf dem Bahnsteig in Dresden-Zschachwitz ein Gewaltverbrechen. Ein 40-jähriger Mann wurde von zwei Männern auf die Gleise geschubst und anschließend hielten sie den Mann mit Fußtritten gegen den Kopf auf den Gleisen, während die S-Bahn bereits einfuhr. Der Mann war zuvor mit seinem Fahrrad aus einer S-Bahn ausgestiegen und auf dem Weg zur Arbeit. Er wurde anschließend von zwei Männern angesprochen, die Feuer für ihre Zigaretten verlangten. Nachdem der Mann verneinte wurde er angegriffen. Bei den Tätern handelt es sich um einen 23-jährigen Marokkaner und einen 27-jährigen Libyer, teilte die Polizei mit. Die Täter entrissen dem Mann sein Fahrrad und warfen es gegen ihn. Daraufhin stürzte er mitsamt seinem Fahrrad etwa einen Meter tief auf die Gleise. Die S-Bahn rollte zu diesem Zeitpunkt bereits ein. Der Lokführer reagierte und bremste den Zug voll ab, sodass dieser einige Meter vor dem Mann zum Stehen kam. Er alarmierte anschließend die Polizei. Die Angreifer flüchteten daraufhin vom Bahnsteig. Beide wurden in einer nachfolgenden S-Bahn verhaftet. Sie waren beide alkoholisiert und hatten keine gültige Fahrkarte vorzuweisen. Außerdem wurden Drogen bei den Männern gefunden.

Die Staatsanwaltschaft hat die Täter nach einer Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt. Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr wurden eingeleitet.

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Paris: Islamist wurde im Flughafen Orly erschossen

Symbolfoto: © burntimes

Französische Wachsoldaten haben am Samstagmorgen gegen 8.30 Uhr am Pariser Flughafen Orly einen mutmaßlichen 39-jährigen Islamisten erschossen, der zuvor versucht hatte einer Soldatin die Schusswaffe zu entreißen. Er hatte die Soldatin zu Boden geworfen und anschließend versucht an die Waffe zu kommen. Die Soldatin hielt die Waffe jedoch fest. Zwei weitere Wachsoldaten beobachteten den Zwischenfall und gaben Schüsse auf den Angreifer ab, um ihre Kollegin zu beschützen. Sprengstoff wurde bei dem Angreifer nicht gefunden. Die Soldatin erlitt einen Schock.

Die französische Anti-Terror-Einheit hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Angreifer war der Polizei und dem Geheimdienst bekannt, teilte der Innenminister mit. Die Pariser Staatsanwaltschaft ließ mitteilen, dass der Angreifer auf keiner Liste von Personen stand, die eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellt. Der 39-Jährige war wegen Raubes und Drogendelikten vorbestraft. Er war insgesamt neun Mal straffällig geworden. 2015 stand der Mann außerdem unter Radikalisierungsverdacht. Seine Wohnung wurde damals nicht durchsucht. Der Flughafen wurde zwischenzeitlich komplett geräumt und der Flugverkehr eingestellt.

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Banküberfall in Duisburg: Mitarbeiter wurden gefesselt – größere Summe Bargeld wurde erbeutet

Symbolfoto: © burntimes

Ein Banküberfall im nordrhein-westfälischen Duisburg ist unblutig zu Ende gegangen. Am Donnerstagmorgen gegen 8.40 Uhr gingen bei der Polizei erste Notrufe ein, dass sich in der Sparkasse im Stadtteil Rumeln ein Banküberfall mit Geiselnahme ereignet hat. Eine Mitarbeiterin rief bei der Polizei an und sagte, dass vor der Öffnung verdächtige Personen die Bank betraten. Daraufhin wurde sie misstrauisch und floh aus der Sparkasse. Zwei Mitarbeiterinnen befanden sich aber noch in der Sparkasse, teilte sie telefonisch mit. Die Duisburger Polizei startete einen Großeinsatz.

Die Gegend rund um die Bankfiliale wurde großräumig abgesperrt. An den Straßenecken standen Polizisten mit Maschinengewehren im Anschlag. Polizeifahrzeuge dienten als Straßensperren. Rund 700 Meter entfernt von der betroffenen Sparkasse schlug ein Sondereinsatzkommando gegen 10.55 Uhr zu. Zwei junge Männer werden vor einer Bäckerei überwältigt und festgenommen. Auf die beiden Personen passte die Täterbeschreibung, die die Mitarbeiterin der Polizei gab.

Sechs Minuten nach dem Zugriff kam eine Mitarbeiterin aus der Sparkasse gelaufen. Sie blieb unverletzt. Weil zu diesem Zeitpunkt immer noch unklar ist, ob es sich bei den festgenommenen um die Täter handelt oder es noch weitere Täter gibt, blieb die Lage angespannt. Um 11.30 Uhr beschloss die Polizei schließlich die Sparkassen-Fililae zu stürmen. Dort wurde eine gefesselte Mitarbeiterin im Tresorraum vorgefunden und befreit. Mögliche Geiselnehmer befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in der Bank. Die Polizei teilte später mit, dass die Täter eine größere Summe Bargeld erbeutet haben. Die beiden verdächtigen Männer wurden zunächst verhaftet.

Am Donnerstagabend stellte sich heraus, dass es sich bei ihnen nicht um die Täter handelte. Sie wurden beide zwischenzeitlich wieder freigelassen. Die beiden Männer konnten mit Hilfe ihrer Arbeitskollegen ein lückenloses Alibi für den Tatzeitraum nachweisen. Die Beamten fahnden nun nach einem roten Golf älteren Baujahrs. Das Fahrzeug sei kurz nach dem Banküberfall mit zwei jungen Männern davon gefahren.

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Herne: Mutmaßlicher Kindermörder verhaftet – eine weitere Leiche wurde entdeckt

Symbolfoto: © burntimes

Die Polizei hat am Donnerstagabend den mutmaßlichen 19-järhigen Kindermörder Marcel H. verhaftet. Der Tatverdächtige hat sich in einem Schnellimbiss in Herne gestellt. Ganz in der Nähe brannte eine Wohnung, in der sich Marcel H. versteckt hatte. Die Polizei teilte mit, dass nach der Festnahme eine weitere Leiche gefunden worden ist. Der Festgenommene selbst gab die Hinweise zu der Wohnung. Am Montagabend soll Marcel H. einen neunjährigen Jungen mit mehreren Messerstichen ermordet haben (wir berichteten). Daraufhin wurde im Ruhrgebiet und später auch bundesweit nach ihm gefahndet.

Am Donnerstagvormittag durchsuchten Polizisten mit einem Großaufgebot eine Klinik in Mönchengladbach. Mehrere Zeugen berichteten, dass sich der Kindermörder dort aufhält. Die Suche wurde schließlich erfolglos abgebrochen. Bis Donnerstagabend waren mehr als 1.500 Hinweise eingegangen.

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Herne: Gewaltsamer Tod eines Neunjährigen – 19-Jähriger Nachbar auf der Flucht

Symbolfoto: © burntimes

Ein 19-Jähriger hat am Montagabend gegen 18.35 Uhr ein neunjähriges Kind in der Fleithestraße in Herne getötet. Der 19-Jährige hat den Mord des neunjährigen Nachbarjungen gefilmt und in das sogenannte „Darknet“ gestellt. Die Leiche des neunjährigen wurde am Montagabend gegen 20.30 Uhr im Keller eines Reihenhauses in Herne aufgefunden. Täter und Opfer sind nicht miteinander verwandt. Der 19-Jährige soll den Jungen erstochen haben. Der Täter ist auf der Flucht und möglicherweise bewaffnet. Polizisten suchten am frühen Dienstagmorgen in Herne und den angrenzenden Ruhrgebietsstädten nach dem Täter Marcel H. Die Beamten wissen über ihn nur, dass er Kampfsportler ist. Die Polizei kann zur Zeit nicht ausschließen, dass der 19-Jährige für die Bevölkerung gefährlich ist.

© Polizei Bochum

Die Polizei fahndet nach dem dringend tatverdächtigen 19-jährigen Herner Marcel H., der wie folgt beschrieben wird:
– ca. 175 cm groß
– sehr schlanke Statur
– Brillenträger
– kurze blonde Haare
– vermutlich ist er mit einer Tarnhose und -weste bekleidet.

Da nicht auszuschließen ist, dass von dem Tatverdächtigen ein gewisses Gefährdungspotenzial ausgeht, ist dieser im Falle des Antreffens nicht anzusprechen, sondern umgehend die Polizei über den Notruf 110 zu benachrichtigen.

Eine Mordkommission wurde eingesetzt. Die Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen nach dem Flüchtigen dauern an.

Hinweise nimmt die Polizei Bochum unter der Rufnummer (0234) 909-4441 entgegen.

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Castrop-Rauxel: Kind (7) wurde angefahren – wütender Mob bedrohte die Rettungskräfte

Symbolfoto: © NicoLeHe | pixelio.de

Im nordrhein-westfälischen Castrop-Rauxel wurde am Dienstag ein siebenjähriges Kind an der Victorstraße von einem Auto angefahren. Das Kind hat mit mehreren anderen Kindern zwischen Autos gespielt und lief plötzlich auf die Straße. Ein Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste das Kind. Während die Polizei den Unfall aufnahm, behandelten Sanitäter das verletzte Kind. Nach dem Autounfall gingen zwei junge Männer im Alter von 17 und 21 Jahren aggressiv auf die Rettungskräfte los. Sie wollten wissen wer das den siebenjährigen Jungen angefahren hat. Ob die beiden mit dem Kind verwandt sind ist noch unklar.

Die Notfallversorgung des verletzten Kindes wurde dadurch massiv behindert. Unterstützt wurden die zwei aufgebrachten Männer von etwa 20 Menschen, darunter Polizeiangaben zufolge auch Angehörige und zahlreiche Gaffer. Die Polizei versuchte die beiden Männer zu beruhigen. Sie gingen jedoch mit Fäusten auf die Beamten los. Die Polizei rief kurzerhand Verstärkung. Mehrere Streifenwagen eilten zur Victorstraße. Erst im Anschluss gelang es die aufgebrachte Menschenmenge zu beruhigen. Die beiden 17- und 21-jährigen Männer wurden vorläufig in Polizeigewahrsam genommen. Sie wurden jedoch noch am selben Abend wieder freigelassen. Sie erwartet nun eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt.

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Nach Mord seiner Großmutter in Müllrose: Flüchtiger 24-Jähriger fuhr zwei Polizisten tot

Symbolfoto: © burntimes

Ein 24-Jähriger steht unter dringendem Tatverdacht am Dienstag seine 79-jährige Großmutter im brandenburgischen Müllrose (Landkreis Oder-Spree) getötet zu haben. Die Frau erlitt tödliche Schnittverletzungen am Hals. Die Polizei wurde alarmiert und fand anschließlich die Leiche. Durch weitere Hinweise geriet der 24-Jährige schnell unter Tatverdacht. Die Beamten leiteten eine Großfahndung nach dem möglichen Täter ein. Es gab Hinweise darauf, dass er sich nach Bayern absetzen wollte. Ein Polizeihubschrauber entdeckte den Wagen schließlich. Bei dem Auto handelte es sich um das Fahrzeug der Großmutter.

Anschließend sperrten mehrere Einheiten alle umliegenden Straßen ab. An einer Straßensperre bei Oegeln in der Nähe von Beeskow hat der Mann schließlich zwei Polizisten mit seinem Auto überfahren. Der brandenburgische Polizeipräsident sagte, dass der Mann bewusst auf die Polizisten draufgehalten hat. Die beiden Beamten im Alter von 49- und 52 Jahren wurden so schwer verletzt, dass sie starben. Sie hinterlassen jeweils eine Frau und Kinder. Zuvor hatten sie versucht den möglichen Täter mit einem Nagelbrett zu stoppen. Der 24-Jährige wich aus und überfuhr anschließend die beiden Polizisten.

Während seiner Flucht baute der 24-Jährige mindestens drei Verkehrsunfälle. Auf einem Feldweg in Oegeln überschlug sich das Auto des Mannes. Anschließend nahmen Beamte den Mann fest, als er versuchte zu Fuß zu flüchten. Aufgrund seiner Verletzungen musste er zunächst ärztlich behandelt werden.

Bei dem Täter handelt es sich Polizeiangaben zufolge um einen Drogenkonsumenten. Er ist den Behörden wegen Bedrohung, Körperverletzung, Diebstahl und Fahrens ohne Führerschein bekannt. Die Beamten klären nun, ob sich der 24-Jährige bei seiner Großmutter Geld holen wollte. Der 24-Jährige hat gestanden während der Taten unter Drogen gestanden zu haben.

Innenminister Karl-Heinz Schröter hat tief bestürzt auf die Nachricht vom Tod zweier Polizeibeamter des Landes Brandenburg reagiert, die am Dienstag in Ausübung ihres Dienstes ums Leben gekommen sind. „Mein tief empfundenes Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen der beiden Polizisten. Die brutale Gewalttat ist unbegreiflich und lässt mich fassungslos zurück. Es handelt sich um den schwersten derartigen Vorfall in der Geschichte der Polizei unseres Landes seit 1990“, sagte Schröter heute in Potsdam.

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Heidelberg: Mann fährt Fußgänger an – Polizei schießt bewaffneten Fahrer nieder

Symbolfoto: © burntimes

In der Heidelberger Innenstadt ist am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr ein Mann aus noch ungeklärter Ursache mit seinem Auto in eine Menschenmenge am Bismarckplatz gefahren. Dabei wurden drei Personen verletzt, eine Person davon schwer, teilte die Polizei mit. Die schwer verletzte 73-jährige Frau erlag am Samstagabend ihren schweren Verletzungen. Der Täter floh anschließend zu Fuß mit einem Messer bewaffnet in Richtung Bergheimer Straße. Dort traf er auf Polizisten. Die Beamten forderten den Mann auf sofort das Messer fallen zu lassen. Weil der Mann die Waffe nicht fallen ließ, setzte einer der Polizisten seine Dienstwaffe ein und gab Schüsse auf den Mann ab.

Der mutmaßliche Täter wurde dabei schwer verletzt und befindet sich zur Zeit im Krankenhaus. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

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