Tödliches Drama bei Leipzig: 13-Jähriger von Zug erfasst

Symbolfoto: © burntimes

Am Dienstag ist ein Kind in Delitzsch bei Leipzig von einem Intercity-Zug 2303 aus Berlin erfasst und getötet worden. Der Unfall ereignete sich im Unteren Bahnhof. Vor den Augen von Passanten erfasste der Zug mit hoher Geschwindigkeit den 13-Jährigen. Der Lokführer bemerkte das Unglück während der Fahrt zunächst nicht. Erst im Hauptbahnhof von Leipzig wurde das Unglück entdeckt. Der Lokführer wurde nach dem Unglück psychologisch betreut. Die Gleise 10 bis 13 wurden im Leipziger Hauptbahnhof gesperrt. Außerdem wurde die Strecke zwischen Delitzsch und Leipzig nach Leichenteilen abgesucht. Dazu wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt. In Folge dessen wurde der Bahnverkehr zeitweise auf der Strecke eingestellt. Die Polizei teilte mit, dass von einem Suizid ausgegangen wird.

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Schwerer Unfall auf der A4 bei Kerpen: Vier Menschen starben

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Auf der Autobahn 4 bei Kerpen, nahe Köln, hat sich in der Nacht zu Sonntag um 4 Uhr, ein schwerer Unfall ereignet. Vier Menschen kamen dabei ums Leben, drei von ihnen verbrannten. Ein 32-Jähriger war mit seinem Fahrzeug ungebremst auf einen Sattelzug aufgefahren. Sein Auto geriet daraufhin ins Schleudern und blieb entgegen der Fahrtrichtung auf der mittleren Spur stehen. Wenig später raste ein Auto mit vier Menschen im Alter zwischen 18 und 21 Jahren in das verunfallte Auto. Dabei wurde der Unfallverursacher auf die Gegenfahrbahn geschleudert und starb noch am Unfallort.

Das zweite Fahrzeug geriet in Flammen und brannte aus. Drei jungen Erwachsenen gelang es nicht mehr das brennende Fahrzeug zu verlassen. Eine 18-jährige wurde aus dem Auto geschleudert und schwer verletzt. Sie schwebt nicht in Lebensgefahr. Ein Reisebus, der Trümmerteile abbekam, wurde so stark beschädigt, dass dieser wenig später seine Weiterfahrt abbrechen musste. Die Insassen des Busses blieben alle unverletzt. Der Busfahrer fuhr noch bis zum nächsten Rastplatz weiter und alarmierte die Rettungskräfte. Er wollte nicht an der Unfallstelle anhalten, weil an Bord kleine Kinder schliefen. Er wollte vermeiden, dass die Kinder die schlimmen Bilder sehen. Aufgrund der aufwendigen Bergung dauerte die Sperrung der A4 bis zum Sonntagnachmittag an.

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Neustadt: Kühlanhänger mit 20 Tonnen Schokolade gestohlen

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Die Polizei in Mittelhessen fahndet nach 20 Tonnen Schokolade im Wert von rund 70.000 Euro. Bereits am Sonntag wurde das fehlen des Anhängers mit dem amtlichen Kennzeichen HEF-AA 687 bemerkt und die Polizei informiert. Der Lastwagenanhänger wurde in der Straße „Am Gelicht“ in Neustadt gestohlen und könnte möglicherweise bereits am Samstagabend entwendet worden sein. In dem Anhänger befanden sich unter anderem Nutella und Überraschungseier. Ob die Täter es auf die Schokolade oder nur auf den Anhänger abgesehen haben ist unklar. Außerdem fahndet die Polizei nach einem gestohlenen Sattelschlepper, der in Niederweimar gestohlen wurde. Das Kennzeichen des Sattelschleppers lautet KS-K 5367. Ob die beiden Diebstähle im Zusammenhang stehen ist unklar.

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Paris: Auto rast in Soldaten-Gruppe – mehrere Verletzte

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In einem Vorort von Paris ist am Mittwochmorgen gegen 8.15 Uhr ein Auto in eine Gruppe von Soldaten der Anti-Tereror-Einheit Opération Sentinelle gefahren. Der Vorfall ereignete sich knapp einen Kilometer vom Place de Verdun entfernt. Dabei wurden insgesamt sechs Soldaten verletzt, zwei von ihnen schwer. Keiner der Soldaten schwebt in Lebensgefahr. Der Bürgermeister von Paris sagte, dass es keine Zweifel daran gibt, dass die Tat absichtlich begangen wurde. Das Tatfahrzeug stand in einer Gasse geparkt und raste plötzlich mit hoher Geschwindigkeit auf die Soldaten zu, als diese gerade ihre Kaserne verließen. Die Polizei fahndet zur Zeit intensiv nach dem BMW-Fahrer, dem es gelang mit seinem Auto zu flüchten. Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen terroristisch motivierter Mordversuche eingeleitet. Die französische Verteidigungsministerin sprach am Mittwochvormittag von einer „feigen Tat“. Der Angriff wird nicht die Entschlossenheit der Soldaten mindern, teilte die Verteidigungsministerin mit.

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SEK-Einsatz in Sachsen: Bewaffneter ist flüchtig

Symbolfoto: © burntimes

Am Samstag hat ein bewaffneter und gesuchter Mann auf der Flucht vor der Polizei einen Streifenwagen gerammt und anschließend auf Beamte geschossen. Der Vorfall ereignete sich im Klipphausener Ortsteil Ullendorf in der Nähe von Meißen. Zuvor hatte ein aufmerksamer Bürger den per Haftbefehl gesuchten Mann auf einem Supermarkt-Parkplatz entdeckt und die Polizei alarmiert. Der Mann war bereits verschwunden, als die Polizei vor Ort eintraf. Eine andere Steife spürte ihn 30 Kilometer entfernt in Krögis auf. Er konnte entkommen und rammte anschließend ein Polizeiauto und gab Schüsse gab. Ob es sich um scharfe Schüsse oder eine Schreckschusswaffe handelte ist unklar. Nachdem ein Beamter zurück schoss und das Fahrzeug des Mannes traf, stieg dieser aus und rannte in ein ehemaliges Möbelhaus. Spezialeinsatzkräfte umstellten und durchsuchten das Gebäude, konnten den Mann aber nicht ausfindig machen – er entkam. Wie der 43-Jährige sich unbemerkt aus dem Staub machen konnte ist unklar.

Seit dem ist der 43-jährige Mann aus Radebeul flüchtig. Gegen den Mann liegt ein Haftbefehl vor, weil er Strafen nicht bezahlt hat. Seit gestern wird außerdem wegen versuchten Totschlags gegen ihn ermittelt. Die Suche mit Spezialeinsatzkräften und einem Polizeihubschrauber wurde inzwischen erfolglos eingestellt. Es ist völlig unklar, wo der Mann sich aufhält.

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Berlin/Bayern: Autos fahren in Menschengruppen – 15-jährige Schülerin stirbt

Symbolfoto: © burntimes

In Berlin und Bayern haben am Freitagabend zwei Autofahrer die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verloren und sind anschließend in Menschengruppen gerast. In Garching an der Alz kam eine 15-jährige Schülerin ums Leben. Ein Auto war zuvor in der Nähe eines Freibades in eine Gruppe feiernder Jugendlicher gestürzt. Das Fahrzeug kam von einem Feldweg ab und stürzte anschließend eine rund sechs Meter tiefe Böschung hinab, teilte die Polizei mit. Das Auto landete unmittelbar am Ufer der Alz. Dort hatten zu dem Zeitpunkt fünf Jugendliche gefeiert. Zwei Jugendliche wurden unter dem Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Ein 16-Jähriger wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der 27-jährige Autofahrer und seine vier Begleiterinnen wurden leicht verletzt. Warum der Fahrer die Kontrolle über den PKW verlor ist noch unklar und Bestandteil der eingeleiteten polizeilichen Ermittlungen.

Im Berliner Stadtteil Neukölln verlor ein Autofahrer nach einem missglückten Ausweichmanöver Freitagabend auf der Hermannstraße die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr in eine Menschenmenge. Bei dem Unfall wurden insgesamt sechs Menschen verletzt, drei von ihnen schwer. Der 20-jährige Autofahrer war zum Unfallzeitpunkt betrunken und nicht im Besitz eines Führerscheins. Das Fahrzeug war auch nicht auf seinen Namen zugelassen, sodass keine Haftpflichtversicherung besteht.

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Kabul: Terrormiliz IS reklamiert Anschlag auf irakische Botschaft für sich

Symbolfoto: © burntimes.com

In der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich ein Terroranschlag auf die irakische Botschaft ereignet. Ein Selbstmordattentäter sprengte sich vor der Botschaft im Zentrum Kabuls in die Luft. Kurz darauf drangen drei schwer bewaffnete Terroristen in die Botschaft ein und lieferten sich einen stundenlangen Schusswechsel mit afghanischen Polizisten. Die Diplomaten konnten in Sicherheit gebracht werden. Alle Angreifer wurden schließlich von der Polizei erschossen. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) reklamierten die Tat für sich und teilten mit, dass sie das Eingangstor mit Haftbomben aufgesprengt hatten. Insgesamt starben sieben Menschen, darunter mehrere Sicherheitskräfte, Mitarbeiter der Botschaft und ein Zivilist. Der irakischen Armee ist es zuletzt gelungen die IS-Terroristen aus der Hochburg Mossul zu vertreiben. Der Angriff auf die irakische Botschaft in Kabul könnte eine Reaktion auf die Rückschläge im Irak sein.

In den letzten Wochen kam es in Afghanistan immer wieder zu schweren Anschlägen. Besonders betroffen ist die Hauptstadt Kabul. Ende Mai hatte ein Selbstmordattentäter einen mit eineinhalb Tonnen Sprengstoff beladenen Lastwagen in die Luft gesprengt. Dabei wurden mehr als 150 Menschen getötet und hunderte weitere teils schwer verletzt. (wir berichteten).
Die Sicherheitslage in Afghanistan ist zur Zeit sehr labil.

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Schießerei in Diskothek in Konstanz am Bodensee: Zwei Tote

Symbolfoto: © burntimes

In Konstanz am Bodensee hat sich am Sonntagmorgen gegen 4.30 Uhr eine Schießerei in der Diskothek „Grey“ ereignet. Ein Türsteher und der Täter kamen ums Leben. Nachdem der Türsteher einen 34-jährigen Mann nicht hinein ließ, fuhr dieser nach Hause und bewaffnete sich mit einem Sturmgewehr vom Typ M-16. Anschließend tötete er den Türsteher und schoss wahllos in der Diskothek um sich. Drei Personen wurden schwer verletzt. Zum Tatzeitpunkt war die Diskothek sehr voll. Die Polizei teilte am Sonntag mit, dass es sich bei dem Täter um den Schwiegersohn des Besitzers der Diskothek handelt. Der Mann war aufgrund von mehreren anderen Delikten polizeibekannt. Es handelt sich nicht um eine politisch motivierte Tat. Der Schütze selbst wurde von der angerückten Polizei angeschossen und verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus. Bei ihm handelt sich um einen Iraker, der seit 15 Jahren in Konstanz lebte. Bei dem verwendeten Gewehr handelt es sich um ein Kriegsgewehr. Der Täter muss gewusst haben, wie die Waffe funktioniert und wie man ein Magazin wechselt. Alleine der Besitz einer M-16 ist schon ein Verbrechen, teilte die Polizei mit. Am Sonntagabend teilte die Polizei mit, dass der Auslöser der Schüsse ein Familienstreit war.

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Beziehungsdrama in Gmund am Tegernsee: Polizei nach Schießerei im Großeinsatz

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Im bayerischen Gmund am Tegernsee hat sich am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr im Schlanderweg eine Schießerei ereignet. Daraufhin eilten Polizisten und ein Sondereinsatzkommando zum Tatort. Eine 58-jährige Frau wurde schwer verletzt in einer Nachbarwohnung aufgefunden und in ein Krankenhaus gebracht. Die Frau rettete sich selbst zu den Nachbarn. Die Polizei entdeckte in der gemeinsamen Wohnung die Leiche eines 78-jährigen Mannes. Polizeiangaben zufolge handelt es sich um ein Ehepaar. Die Straßen zwischen Gmund und Rottach-Egern sind voll gesperrt. Die Polizei teilte mit, dass vieles auf einen erweiterten Suizid hindeutet, bei dem der 78-Jährige zunächst auf seine Ehefrau schoss und anschließend sich selbst richtete. Die Polizei hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.

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Blutverschmiert in der Eschweger Innenstadt: 29-Jähriger führt Polizei zu Opfer und stellt sich

Symbolfoto: © burntimes

Ein 29-jähriger Mann hat im hessischen Eschwege einen Bekannten mit einem Messer niedergestochen. Der Täter meldete sich in der Nacht zu Dienstag gegen 2 Uhr bei der Polizei und teilte mit, dass er sieben Menschen durch Messerstiche getötet hat. Die Polizei rückte daraufhin mit einem Großaufgebot aus und traf den mutmaßlichen Täter blutverschmiert in der Innenstadt von Eschwege an. Dort sagte er zu den Polizisten, dass er einen Bekannten mit Messerstichen verletzt hat. Der 29-Jährige führte die Beamten anschließend zu einem 58-jährigen Mann, der lebensgefährlich verletzt auf einem Sofa lag. Er wurde daraufhin umgehend versorgt und mit schweren Verletzungen an Hals und an der Wirbelsäule in ein Krankenhaus gebracht. Von dort aus wurde er später in das Uniklinikum nach Göttingen verlegt. Der 29-Jährige stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss und sagte aus, dass er sich von dem 58-jährigen Mann bedrängt fühlte und deshalb zu einem Küchenmesser griff und auf das Opfer einstach. Der 29-Jährige wurde festgenommen. Er soll psychische Probleme haben.

Eine intensive Suche nach möglichen weiteren Opfern verlief ergebnislos.

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