Einbruch in Minnesota: 40-Jährige ruft Polizei um Hilfe und wird erschossen

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Eine Australierin wurde am Montagabend im amerikanischen Minneapolis von den Polizisten getötet, die sie zuvor selbst um Hilfe gerufen hatte. Sie hatte einen Überfall vermutet und rief die Polizei. Der Fahrer des Streifenwagens stieg aus und befragte die 40-jährige Frau. Kurz darauf zog der zweite Beamte seine Pistole und gab Schüsse vom Beifahrersitz aus, auf die Frau ab. Die seit drei Jahren in den USA lebende Australierin starb an den Schussverletzungen. Der Todesschütze stammt aus Somalia und arbeitet seit zwei Jahren für die Polizei in Minneapolis.

Der Polizist wurde bereits in der Vergangenheit angezeigt, nachdem er illegal in die Wohnung einer Frau eingedrungen und sie gegen ihren Willen in ein Krankenhaus gebracht hat.

Der aktuelle Vorfall sorgt für Aufregung in den USA. Ermittlungen gegen den Beamten wurden eingeleitet. Warum er mehrere Schüsse auf die Frau abgab ist unklar.

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Amokalarm an Friedrich-Ebert-Schule in Esslingen: Bewaffneter noch flüchtig

Symbolfoto: © burntimes

Die Polizei fahndet nach einem mit einer Pistole bewaffneten Mann, der am Montagvormittag gegen 10.30 Uhr die Friedrich-Ebert-Schule im baden-württembergischen Esslingen am Neckar betreten hat. Ein Verdächtiger wurde zwischenzeitlich festgenommen und wieder freigelassen, weil es sich bei ihm nicht um die gesuchte Person handelte. Das Schulgebäude wurde weiträumig abgesperrt. Der mutmaßliche Täter soll zwischen 17- und 19 Jahre alt sein und zwischen 1,75 und 1,80 Meter groß sein. Er trug einen Dreitagebart, ein umgedrehtes Käppi, eine Brille, ein blaues T-Shirt und eine helle kurze Hose. Fünf Schüler hatten in der berufsbildenden Schule einen jungen Mann gesehen, der eine schwarze Hose trug und im Hosenbund eine Pistole dabei hatte. Der Mann fragte die Schüler nach einem Namen, den sie nicht verstanden haben. Die Schulleitung hat sofort die Polizei alarmiert, die umgehend mit mehreren Spezialeinheiten anrückte. Über der Schule kreiste auch ein Polizeihubschrauber. Ein weiterer Zeuge hat die verdächtige Person gegen 10.50 Uhr beobachtet, wie er Richtung Sportplatz rannte und von dort aus mit einem Motorrad davon raste. An der Friedrich-Ebert-Schule entspannte sich im Verlauf des Vormittags die Lage. Die 670 Schüler und Lehrer wurden zunächst auf den Sportplatz evakuiert und von Kräften des Roten Kreuzes versorgt. Auch Schulen und Kindergärten im Umkreis wurden vorsorglich verbarrikadiert.

Bei einem Amoklauf am 11. März 2009 erschoss ein 17-jähriger Jugendlicher in der Winnender Albertville-Realschule sowie in der näheren Umgebung und in einem Autohaus in Wendlingen 15 Menschen und anschließend sich selbst.

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Goldmünzen-Diebstahl: Drei Festnahmen in Berlin

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Die Polizei hat in Berlin im Zusammenhang mit dem Goldmünzen-Diebstahl aus dem Bode-Museum, im März, am Mittwochmorgen drei Wohnungen durchsucht. Auf der 100 Kilogramm schweren Goldmünze befindet sich das Bild von Königin Elisabeth II. Der Wert der Münze, die aus reinem Gold hergestellt ist, liegt bei knapp vier Millionen Euro. Aufgrund des Gewichts der Münze geht die Polizei von mehreren Tätern aus. Die Wohnungen befanden sich im Berliner Stadtteil Neukölln. Die Durchsuchung wurde durch Beamte eines Sondereinsatzkommandos (SEK) unterstützt. Die gestohlene 100 Kilogramm schwere Goldmünze wurde jedoch noch nicht gefunden.

Die Einbrecher sind über das Dach des Bode-Museums in das Innere gelangt und hatten die Münze offenbar von oben aus herunterfallen lassen. Am benachbarten Bahndamm wurde die Stelle gefunden, auf der die Münze aufschlug. Möglicherweise ist die Münze aber auch beim Abstieg den Dieben entglitten. Bei der Spurensuche wurde eine Schubkarre, mit der die Münze durch das Museum gefahren wurde, gefunden. Nach den Tätern wurde mit Bildern aus Überwachungskameras gefahndet. Für zielführende Hinweise wurde eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgelobt. Die Goldmünze gilt als unverkäuflich. Im Jahr 2007 wurden insgesamt fünf Exemplare der Goldmünze produziert. Möglicherweise haben die Täter das Material zwischenzeitlich eingeschmolzen und in kleineren Mengen verkauft. 

Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 18-Jährigen und zwei 20-Jährige. Ein Richter hatte zuvor einen Haftbefehl gegen die drei Männer ausgesprochen. Insgesamt waren 300 Beamte bei den Festnahmen im Einsatz.

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SEK-Einsatz im Harz: 28-Jähriger schoss mit AK-47 auf Beamte und wurde bei Schusswechsel getötet

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Nach einem Familiendrama hatte sich ein 28-Jähriger in Weddersleben im Landkreis Harz im Wohnhaus verschanzt. Die Polizei wurde von Familienmitgliedern am Dienstagvormittag gegen 11 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Polizei befanden sich noch zwei weitere Personen im Haus. Der 28-Jährige hatte seine Familienmitglieder bedroht und sich in einem Zimmer verschanzt. Als ein Sondereinsatzkommando (SEK) das obere Stockwerk des Hauses betrat, gab der Mann Schüsse aus einem Sturmgewehr vom Typ AK-47 ab – die auch als Kalaschnikow bekannt ist. Die Spezialeinsatzkräfte erwiderten das Feuer und töteten den 28-jährigen Angreifer. Bei dem Schusswechsel wurde ein Polizist schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt, teilte die Polizei mit. Ein politischer Tathintergrund wird ausgeschlossen. Neben dem Motiv für den Angriff ist auch zu klären, woher der 28-Jährige die Kriegswaffe hatte.

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Nach G20-Gipfel: Hamburger haben gemeinsam das Schanzenviertel aufgeräumt

Symbolfoto: © w.r.wagner | pixelio.de

Nach dem Ende des G20-Gipfels gingen die Krawalle im Schanzenviertel in der Nacht zu Sonntag noch weiter. Am Sonntagmittag trafen sich rund 7.000 Hamburger, um gemeinsam mit Besen und Kehrblechen das Schanzenviertel aufzuräumen. Zu der Aktion „Hamburg räumt auf“ hatten Anwohner aufgerufen. In den letzten Tagen habe es Bilder wie aus einem Bürgerkrieg gegeben „mitten in der schönsten Stadt der Welt“, schrieben die Organisatoren. Inzwischen hat Hamburgs Oberbürgermeister Olaf Scholz gesagt, dass er mit seinem Ziel eines sicheren Gipfels gescheitert sei. Während des G20-Gipfels wurden insgesamt 476 Polizisten verletzt, 186 Menschen festgenommen und weitere 225 in Gewahrsam genommen. Die CDU-Fraktion in Hamburg hat nach den schweren Ausschreitungen den Rücktritt des Oberbürgermeisters Olaf Scholz (SPD) gefordert. Die CDU begründete das damit, dass es sich um die größte Fehleinschätzung eines Hamburger Bürgermeisters aller Zeiten handelte. Die SPD lehnte einen Rücktritt ab. Die Linkspartei forderte einen Untersuchungsausschuss.

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G20 in Hamburg: Schwere Ausschreitungen – 196 verletzte Einsatzkräfte

Symbolfoto: © Michael Hirschka | pixelio.de

In Hamburg kommt es auch am Freitag zu schweren Ausschreitungen. Inzwischen wurden 196 Polizeibeamte verletzt. Die Polizei Hamburg teilte mit, dass schwere Straftaten gegen Einsatzkräfte vorbereitet werden. Mindestens 83 Personen wurden verhaftet. Elf Demonstranten wurden schwer verletzt, als sie über eine abgesperrte Mauer geklettert waren und diese unter der Last der Menschen zusammen gebrochen war. Seit Donnerstag kommt es in Hamburg zu schweren Zusammenstößen zwischen Polizei und Gegnern des G20-Gipfels. Innensenator Grote sagte, dass das Gewaltpotenzial erschreckend sei. Im Schanzenviertel wurde ein Drogerie- und ein Lebensmittelmarkt geplündert. Am Freitganachmittag versuchten zahlreiche Gipfelgegner in die Nähe der Elbphilharmonie zu gelangen. Die Demonstranten versuchten mit 15 Booten sich der Elbphilharmonie zu nähern. Mehrere Aktivisten sprangen rund 200 Meter vor der Elbphilharmonie ins Wasser. Dort wurden sie schließlich von der Wasserschutzpolizei umringt. Die Gäste trafen unversehrt an der Elbphilharmonie ein. Dort stand unter der Leitung von Kent Nagano die 9. Sinfonie von Beethoven (Ode an die Freude), die Europahymne, auf dem Programm.

Die Polizei hat als Reaktion auf die anhaltenden schweren Auseinandersetzungen Verstärkung angefordert. In Hamburg schützen zur Zeit rund 21.000 Polizisten den G20-Gipfel.

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Schweres Busunglück auf der A9: Reisebus raste in LKW – 18 Menschen verbrannten

Symbolfoto: © burntimes

Am Montagmorgen um kurz nach 7 Uhr ist ein Reisebus mit einer Seniorengruppe aus Sachsen in der Nähe von Münchberg im Landkreis Hof auf einen langsam fahrenden LKW mit Anhänger geprallt und in Flammen aufgegangen. Das Feuer breitete sich extrem schnell aus, weil der LKW Kissen und Betten geladen hatte. Als die ersten Feuerwehrkräfte vor Ort waren, stand der Bus bereits in Vollbrand. Aufgrund der außergewöhnlich hohen Hitze konnte die Feuerwehr nicht mehr in den Bus. Auch der Grünstreifen neben dem Bus fing Feuer. Bei dem Busunglück kamen mindestens 18 Menschen ums Leben, 30 weitere Insassen wurden zum Teil schwer verletzt. Möglicherweise brannte der Bus bereits vor dem Aufprall auf den LKW-Anhänger. Die großen Einsatzfahrzeuge hatten Schwierigkeiten zur Unfallstelle zu gelangen, weil die Rettungsgasse teils nicht gebildet wurde. Bayern Ministerpräsident Horst Seehofer sprach bei dem Brand eines Reisebusses von einem „Inferno“. Der Chef der CSU fuhr zur Unglücksstelle und machte sich ein Bild über die Lage. Seehofer sagte, dass die Menschen, die die Leichen bergen müssen dieses Ereignis ihr Leben lang nicht mehr vergessen können.

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Dreisteinfurt: Vier nicht angeleinte Doggen verletzten Spaziergängerin lebensgefährlich

Symbolfoto: © burntimes

Lebensgefährlich verletzt wurde am Samstagabend eine 53-jährige Spaziergängerin im nordrhein-westfälischen Dreisteinfurt. Sie war zu Fuß auf einer durch Felder führenden Straße unterwegs. Während ihres Spaziergangs begegnete sie einer Hundehalterin, die ihre vier Doggen neben sich auf dem Grünstreifen abgelegt hat. Die Polizei teilte mit, dass einer der Hunde auf die Frau sprang und sie biss. Durch den Schrei aufgeschreckt, sprangen auch die anderen Tiere auf und griffen die Frau an. Der Halterin gelang es nicht ihre Hunde von der 53-Jährigen wegzuziehen. Die 48-jährige Hundehalterin wurde durch Bisse ihrer Hunde leicht verletzt. Beide Frauen fielen zu Boden. Erst dort gelang es der Hundehalterin ihre Hunde wieder unter Kontrolle zu bringen. Die 48-Jährige alarmiere den Rettungsdienst. Die Spaziergängerin wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Sie erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Zum Zeitpunkt des Angriffs waren die Doggen nicht angeleint und trugen auch keinen Maulkorb. Auf Anordnung des Ordnungsamtes der Stadt wurden die vier Doggen von einem Tierarzt eingeschläfert.

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Versuchte Gefangenenbefreiung in Duisburg: 250 Menschen greifen Polizisten an

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Die Polizisten wollten am Sonntagabend um 19.40 Uhr einen 37-jährigen Mann überprüfen der die Beamten zuvor mit seinem Handy gefilmt hatte. Die Polizisten waren an der Reinerstraße vor Ort um einen Verkehrsunfall aufzunehmen und wurden dabei von dem 37-Jährigen gefilmt. Weil der Mann sich gegen die Personenkontrolle wehrte, wurde er vorübergehend festgenommen. Anschließend kamen plötzlich rund 250 Menschen, die den Festgenommenen befreien wollten. Hinzu alarmierte Beamte setzten Pfefferspray ein, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Einige Angreifer wendeten Gewalt gegen die Polizisten ein. Zwei der Angreifer wurden verhaftet.

Polizisten wurden nicht verletzt. Ein Beteiligter musste jedoch in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Landfriedensbruches und versuchter Gefangenenbefreiung eingeleitet.

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Newcastle: Frau raste mit Auto in Fußgängergruppe – kein Anschlag

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

Eine Autofahrerin ist am Sonntag in eine Fußgängergruppe im britischen Newcastle gerast. Dabei wurden insgesamt sechs Menschen verletzt, darunter drei Kinder. Die Polizei stellte am Sonntag klar, dass es sich um keine Terrorattacke, sondern um einen Unfall handelte. Die 42-jährige Autofahrerin wurde nach dem Unfall zunächst festgenommen. Sie hatte die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. Der Unfall ereignete sich in der Nähe eines Festes zum Ende des Fastenmonats Ramadan. Der Unfall ereignete sich vor dem Westgate Sports Centre in Newcastle. Dort wurde zu dem Zeitpunkt gerade das muslimische Fest Eid al-Fitr gefeiert.

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