Wutausbruch beim Küchenaufbau in Ludwigshafen: Nachbarin alarmiert Polizei

Symbolfoto: © burntimes

Es war ein Trümmerfeld das die Polizei bei einem 25-jährigen Familienvater im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen vorfand. Der Mann hatte nicht die optimalen Kenntnisse, um die Einbauküche selbst einzubauen, teilte die Polizei mit. Er versuchte es trotzdem und kam tagelang nicht weiter. Schließlich war er am Montag-abend ausgerastet und hat die neue Küche vor Wut kurz und klein geschlagen. Eine Nachbarin rief aufgrund des anhaltenden Geschreis und Gepolters die Polizei. Die Beamten gingen zunächst von einem häuslichen Streit aus, stellten jedoch schnell fest, dass der Mann aus Frust die neue Einbauküche zerlegt hat.

Der 25-Jährige hatte beim Zerlegen der Küche deutlich mehr Talent gezeigt, als beim Aufbau der Einbauküche, teilte die Polizei mit. Die Küche und die dazugehörigen Einbaugeräte waren nur noch Schrott. Für die neue Einbauküche kam jede Hilfe zu spät.

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Traunreut in Oberbayern: Zwei Männer wurden in einer Kneipe erschossen – Festnahme

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Am Samstagabend betrat ein Mann gegen 22.30 Uhr, mit einem Gewehr bewaffnet, eine Kneipe und eröffnete unvermittelt das Feuer. Ein Anwohner hörte die Schüsse und alarmierte die Polizei. Zwei 31-jährige Männer, deutsche Staatsangehörige aus dem Landkreis, wurden getötet und zwei Frauen im Alter von 28 und 50 Jahren erlitten schwere Verletzungen. Der Zustand de Frauen ist inzwischen stabil, teilte die Polizei mit. Der Angriff ereignete sich am Traunreuter St.-Georgs-Platz. Der Täter flüchtete zu Fuß vom Tatort. Die Polizei hat wenig später einen dringend Tatverdächtigen 62-jährigen Mann in einem Pub verhaftet. Während der Vernehmung des 62-jährigen deutschen Staatsangehörigen aus dem Landkreis Traunstein, verdichteten sich Hinweise darauf, dass es sich bei ihm um den Täter handeln könnte. Die Täterbeschreibung passte auf ihn. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Ob sich Täter und Opfer kannten wird ermittelt. Bei der Wohnungsdurchsuchung des 62-Jährigen wurde die möglich Tatwaffe und Munition entdeckt. Um einen Zusammenhang zwischen den aufgefundenen Gegenständen und der Tat herzustellen, sind noch weitere Ermittlungen erforderlich.

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Höhenkirchen-Siegertsbrunn: Zwei Männer haben eine 16-Jährige vergewaltigt

Symbolfoto: © burntimes

Ein 16-jähriges Mädchen ist am Freitagabend gegen 20 Uhr im bayerischen Höhenkirchen-Siegertsbrunn von zwei Männern vergewaltigt worden. Die Münchnerin hatte sich mit einer größeren Anzahl von Personen vor der dortigen Aslyunterkunft aufgehalten. Anschließend ging sie mit einem 27-Jährigen, einem 18-Jährigen und einem 17-Jährigen in Richtung des S-Bahnhofs. Auf dem Weg dorthin fielen sie, in der Haringstraße, über die 16-Jährige her und zwangen sie gewaltsam zum Geschlechtsverkehr. Bevor die dritte Begleitperson, ein 18-Jähriger, das Mädchen vergewaltigen konnte, kam ein Augenzeuge und die Männer flüchteten. Die Polizei leitete nach der Tat eine Großfahndung ein und setzte unter anderem einen Polizeihubschrauber ein. Den Beamten gelang es die drei Männer kurz darauf in Tatortnähe zu verhaften. Bei allen drei Tätern handelt es sich um Asylbewerber aus Afghanistan. Am Samstag wurden sie einem Haftrichter vorgeführt. Die 16-Jährige erlitt Verletzungen, die ambulant im Krankenhaus behandelt wurden.

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London: 29 Verletzte nach Explosion in U-Bahn – Behörden sprechen von Terrorakt

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

In der britischen Hauptstadt London explodierte am Freitagmorgen um 8.20 Uhr eine selbstgebaute Bombe in einer U-Bahn in der Nähe der oberirdischen Haltestelle Parsons Green. Die Haltestelle befindet sich nahe des Fußballstadions vom FC Chelsea. Mindestens 29 Menschen wurden dabei verletzt. Die Polizei teilte mit, dass kein Verletzter in Lebensgefahr schwebt. Nach der Explosion leitete die Polizei eine Großfahndung nach den Tätern ein. Behördenangaben zufolge handelte es sich um einen Terroranschlag. Augenzeugenberichten zufolge gab es einen lauten Knall und anschließend ging ein „Feuerball“ durch die Bahn. Die Bombe soll sich in einem weißen Eimer, in einer Supermarkt-Tüte befunden haben. Aus dem Eimer heraus hingen Drähte. Der Sprengsatz wurde per Zeitschaltuhr gezündet. Die Explosion sollte eine schwere Zerstörung verursachen, teilte die britische Premierministerin May mit. Sie sprach von einem feigen Angriff.

Die britische Premimerministerin berief nach dem fünften Anschlag in diesem Jahr in London den nationalen Krisenstab ein. Die Terrorwarnung für Großbritannien befindet sich auf der zweithöchsten Stufe und wird zunächst nicht weiter verschärft, hieß es am Freitagabend.

US-Präsident Donald Trump twitterte, dass die die mutmaßlichen Attentäter im Vorfeld im Visier von Scotland Yard gewesen sind. Es ist noch unklar, ob die britischen Behörden im Vorfeld Informationen darüber hatten, wer hinter der Explosion in der U-Bahn stecken könnte. Die Londoner Polizei bewertete den Kommentar des US-Präsidenten als nicht hilfreiche Spekulation.

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Dresden: Polizei stellt bei mutmaßlichem Reichsbürger einen Waffenvorrat sicher

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Mehr als 50 Schusswaffen und hunderte Schuss Munition stellten Beamte bei einem Einsatz bei einem mutmaßlichen 64-jährigen Reichsbürger im sächsischen Dresden-Briesnitz sicher. Die Beamten waren eigentlich nur gekommen, weil gegen den Mann ein Vollstreckungshaftbefehl in Höhe von 35 Euro vorlag. Dabei stießen sie auf Pistolen, Gewehre und Revolver sowie Vorderlader. Diese wurden nicht vorschriftsmäßig, sondern frei zugänglich gelagert. Außerdem wurden Waffen und Munition nicht wie vorgeschrieben voneinander getrennt gelagert. Der 64-Jährige konnte jedoch mehrere Waffenbesitzkarten vorlegen, ob diese aber das gesamte Sortiment abdecken, ist noch unklar.

Der Mann weigerte sich die 35 Euro zu bezahlen, lehnte die Begleichung der Strafe ab und wurde vorübergehend festgenommen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Er Streit ab, dass er ein Reichsbürger sei. Der 64-Jährige hatte jedoch das Handeln der Polizisten in Frage gestellt.

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Alarm am Frankfurter Flughafen: Ein verwirrter Mann drohte mit einer Bombe

Symbolfoto: © burntimes

Ein geistig verwirrter Mann hat am Samstagabend auf dem Frankfurter Flughafen einen Sprengstoffalarm ausgelöst. Der 37-jährige Offenbacher fuhr mit einem Taxi zum Flughafen und machte im Taxi verdächtige Angaben, woraufhin der Taxifahrer bei der Ankunft am Terminal die Polizei alarmierte. Der 37-jährige Mann trug ein mittelalterliches Kettenhemd und gab der Polizei gegenüber an, dass sich in seinen drei Gepäckstücken Sprengstoff befindet. Daraufhin wurde er verhaftet und die Halle A im ersten Terminal evakuiert. Außerdem wurde der Verbindungsgang zum Fernbahnhof von 19.30 Uhr bis 21 Uhr gesperrt. Experten der Bundespolizei untersuchten die Gepäckstücke und stellten Computerteile und eine kleine Camping-Gasflasche sicher. Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Reisenden am Flughafen, teilte die Bundespolizei mit. Der 37-Jährige fiel in der Vergangenheit bereits öfters mit ähnlichen Aktionen auf. Außerdem lag gegen ihn ein Haftbefehl vor. Er wurde inzwischen in eine psychiatrische Klink eingewiesen.

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Massenvergewaltigung in Haltern am See: Polizei sucht nach Tätern

Symbolfoto: © burntimes

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es im nordrhein westfälischen Haltern am See zu einem Sexualdelikt. Eine 40-Jährige hatte in einer Gaststätte einen dunkelhäutigen Mann kennengelernt. Sie begleitete ihn anschließend in die Asylunterkunft an der Schmeddingstraße. Dort wurde sie von mehreren Männern bedrängt und musste schwerwiegende sexuelle Handlungen über sich ergehen lassen. Die Ermittlungen führten zur Festnahme eines tatverdächtigen 22-Jährigen. Der Mann, der in Haltern am See wohnt, wurde mit zur Wache genommen. Es stellte sich heraus, dass der Mann nicht dringend tatverdächtig ist. Er wurde wieder freigelassen. Die Ermittlungen zu den Tätern dauern an. Der Weg, den die Frau mit ihrem Begleiter in etwa 10 Minuten zurückgelegt hat, führte aus der Innenstadt von der Lippstraße in Richtung Schmeddingstraße. Die Polizei bittet Zeugen, die am frühen Samstagmorgen etwas Verdächtiges beobachtet haben, sich mit dem Fachkommissariat unter 0800 2361 111 in Verbindung zu setzen.

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Mühlheim: Mann wird auf seiner Terrasse niedergestochen

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Im nordrhein westfälischen Mühlheim wurde am Samstagabend ein 48-jähriger Mann gegen 22 Uhr auf seiner Terrasse im Roßkothenweg überfallen und hinterrücks niedergestochen. Um 22.30 Uhr ging ein Notruf bei der Polizei ein. Der Mann wurde dabei lebensgefährlich verletzt und liegt im Koma, teilte die Polizei mit. Eine Notoperation rettete sein Leben. Die Beamten suchten unter anderem mit einem Polizeihubschrauber nach dem Täter. Am Sonntag wurde ein Tatverdächtiger in seiner Wohnung in Essen-Kettwig festgenommen. Der Tatort befindet sich unmittelbar am Flughafen von Mühlheim. Das Motiv ist noch unklar. Eine Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet.

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Nach Vergewaltigung von Joggerin in Leipzig: Polizei rät Frauen nicht mehr alleine zu joggen

Symbolfoto: © burntimes

Am Freitagvormittag wurde eine Joggerin auf ihrer Laufrunde durch den Auenwald, nahe dem Zooschaufenster, Opfer eines Sexualdeliktes. Die Frau startete unweit der Emil-Fuchs-Straße und rannte Richtung Rosenthalwiese, am Zooschaufenster vorbei, weiter in Richtung Gohliser Schlösschen und an dem dort in der Nähe gebauten Spielplatz vorbei. Dann folgte sie den Waldwegen Richtung Waldstraße und sah an einer dort gelegenen Hundewiese erstmals ihren späteren Peiniger. Der Täter lief etwas langsamer in dieselbe Richtung wie die Frau, so dass sie ihn bald überholte. Kurze Zeit darauf aber bemerkte sie einen Mann hinter sich, der sie auch gleich packte und zu Boden riss. Dieser schlug und trat ihr mehrfach heftig ins Gesicht, zerrte sie vom Weg auf eine Wiese und verging sich dort an ihr, ohne auch nur ein einziges Wort zu sprechen. Danach rannte er in unbekannte Richtung davon. Durch die massive Gewalteinwirkung erlitt die über 50 Jahre alte Joggerin so schwere Gesichtsverletzungen, dass sie in einer Leipziger Klinik notoperiert werden musste. Die Polizei rief die Joggerinnen zu erhöhter Vorsicht auf. Solange der Täter nicht gefasst ist, rät die Polizei Frauen vorerst nicht mehr alleine zu joggen.

Die Joggerin konnte den Täter folgendermaßen beschreiben:

• südländischer Typ
• 25 – 35 Jahre
• 170 – 175 cm groß
• stämmige/kräftige Statur
• dunkle Haare
• kurzer, dunkler ungepflegter Bart
• bekleidet mit einfarbigem Basecap in gedeckter Farbe, kariertem Hemd mit blau/grünen
länglichen Karos, leichter Jacke, knielanger Hose (eventuell grau), Sportschuhe

Nun ermittelt die Leipziger Kripo in diesem Fall auf Hochtouren und bittet Zeugen, die Hinweise auf das Geschehen und/oder den Täter machen können, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig oder unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666 zu melden.

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Tödliches Drama bei Leipzig: 13-Jähriger von Zug erfasst

Symbolfoto: © burntimes

Am Dienstag ist ein Kind in Delitzsch bei Leipzig von einem Intercity-Zug 2303 aus Berlin erfasst und getötet worden. Der Unfall ereignete sich im Unteren Bahnhof. Vor den Augen von Passanten erfasste der Zug mit hoher Geschwindigkeit den 13-Jährigen. Der Lokführer bemerkte das Unglück während der Fahrt zunächst nicht. Erst im Hauptbahnhof von Leipzig wurde das Unglück entdeckt. Der Lokführer wurde nach dem Unglück psychologisch betreut. Die Gleise 10 bis 13 wurden im Leipziger Hauptbahnhof gesperrt. Außerdem wurde die Strecke zwischen Delitzsch und Leipzig nach Leichenteilen abgesucht. Dazu wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt. In Folge dessen wurde der Bahnverkehr zeitweise auf der Strecke eingestellt. Die Polizei teilte mit, dass von einem Suizid ausgegangen wird.

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