Reizgas-Attacke am Hamburger Flughafen: 68 Verletzte

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Am Sonntagmittag ist am Hamburger Flughafen Gas ausgetreten. Der Flughafen wurde ab 12.32 Uhr evakuiert und vorübergehend gesperrt. Ein Unbekannter hatte mit Pfefferspray gesprüht. Die Klimaanlage sorgte dafür, dass das Gas verwirbelt und verteilt wurde. Zahlreiche Reisende klagten über Augenbrennen und Reizhusten. Insgesamt wurden 68 Menschen behandelt. Neun von ihnen wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Die Feuerwehr eilte mit 120 Einsatzkräften zum Flughafen und richtete umgehend Behandlungsplätze für die Verletzten ein. In eisiger Kälte mussten hunderte Reisende vor dem Flughafen ausharren. Zahlreiche Flugverbindungen wurden von Hamburg auf andere Flughäfen umgeleitet. Dreizehn Maschinen kreisten zeitweise in der Luft. Zwei der Maschinen wurden nach Bremen umgeleitet. Der Pfefferspray-Angriff auf den Hamburger Flughafen hatte am Sonntagmittag die Reisepläne von rund 1.500 Fluggästen am fünftgrößten Flughafen Deutschlands durcheinander gebracht. Die Flugzeuge durften nicht landen, weil der Flugbetrieb nur erlaubt ist, wenn die Flughafenfeuerwehr einsatzbereit ist.

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Horrorclowns in Deutschland: Wenn der Spaß aufhört

Symbolfoto: © Tobias Benner | pixelio.de

Symbolfoto: © Tobias Benner | pixelio.de

Zur Zeit schwappt der Trend der sogenannten „Horrorclowns“ nach Deutschland. Kurz vor Halloween machen sich auch bei uns immer mehr Menschen einen Spaß daraus andere zu erschrecken. Es gab jedoch auch Fälle bei denen der Spaß aufhörte. Ein solcher Fall ereignete sich beispielsweise am vergangenen Samstag, den 15. Oktober in Wesel am Niederrhein. Dort lauerte ein bewaffneter Clown zwei jungen Männern auf. Der maskierte und verkleidete Clown hantierte dabei mit einem Messer und einer Pistole herum. Nachdem die Männer im Alter zwischen 17 und 22 Jahren sich dem Clown näherten bedrohte sie dieser auf Deutsch und Englisch. Anschließend flüchtete der etwa 1,85 Meter große Mann unerkannt. Im nordrhein westfälischen Essen bekam ein mit einer Holzlatte bewaffneter Clown Gegenwehr. Ein 26-jähriger war abends gegen 22.15 Uhr mit seinem Hund Gassi gehen, als sich ihm ein Clown drohend näherte. Er sei aus dem Gebüsch gesprungen und lachte komisch – wie in einem Horrorfilm. Anschließend schlug er mit einer Holzlatte oder einem Baseballschläger nach dem 26-Jährigen, der gerade noch ausweichen konnte. Dann zückte der 26-Jährige sein Pfefferspray und sprühte es dem Clown ins Gesicht. Anschließend flüchtete der Verkleidete. Das 26-jähige Opfer hat Strafanzeige wegen versuchter Körperverletzung erstattet.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich am frühen Freitagmorgen in Altenessen. Eine 17-Jährige wurde am frühen Morgen um 5.40 Uhr auf dem Weg zur Arbeit, Opfer einer Clown-Attacke. Sie rannte anschließend zurück nach Hause. Die Beamten, bei denen die junge Frau eine Anzeige erstattete, empfahlen ihr aufgrund des Schocks sich in ärztliche Behandlung zu begeben. In Wesel hat ein Unbekannter im Clownskostüm eine 48-jährige erschrecken wollen. Er kam aus dem Gebüsch und versuchte eine Kettensäge anzureißen. Diese klemmte jedoch und ging nicht an. Die Frau rannte daraufhin zu ihrer Wohnung zurück und alarmierte die Polizei.

Die Polizei teilte mit, dass bei solchen Clown-Attacken das Notwerrecht gilt und man sich gegen die Attacken wehren darf. In diesem Zusammenhang warnte die Polizei davor, dass in dem Moment, wo der Clown beispielsweise ein Messer oder eine andere Waffe oder Kettensäge mitführt der Spaß aufhört.

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Gymnasium in Hamburg: Acht Schüler werden bei Reizgas-Attacke verletzt

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Ihren ersten Schultag nach den Sommerferien hatten sich die Schüler am Gymnasium Oldenfelde im Hamburger Stadtteil Rahlstedt sicherlich anders vorgestellt. Ein Unbekannter hatte einem Feuerwehrsprecher zufolge am Donnerstagmittag Pfefferspray oder etwas Ähnliches in der Schulkantine versprüht. Acht Schüler im Alter von 9 bis 12 Jahren und zwei Erwachsene wurden mit Atemwegsreizungen in ein Krankenhaus eingeliefert. 25 weitere Schüler wurden vom Rettungsdienst untersucht. Ein Lehrer des Gymnasiums hatte die Schüler nach der Attacke zunächst zurück in den Unterricht geschickt. Wenig später alarmierte er aber gegen 12.15 Uhr doch die Hamburger Feuerwehr. Diese rückte mit 40 Einsatzkräften zu dem Gymnasium an. Die Feuerwehrleute trugen unter anderem ein Möbelstück ins Freie, das mit Reizgas besprüht wurde. Die Jugendlichen erlitten neben meist leichten Atemwegsreizungen auch teilweise noch Hautrötungen. Ein Polizeisprecher sagte am Donnerstagabend, dass es noch keinerlei Hinweise auf einen möglichen Täter gibt.

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Rostock: Polizei muss Amokläufer niederschießen

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Im Rostocker Stadtteil Biestow haben sich am Freitag dramatische Szenen abgespielt. Ein offenbar physisch gestörter Mann ist auf seine Frau und seine 18-jährige Tochter mit einem Messer losgegangen. Der Mann hatte in seiner Wohnung seine Frau und seine Tochter mit mehreren Messern angegriffen. Beide konnten mit leichten Abwehrverletzungen in ein benachbartes Haus flüchten. Anschließend alarmierte der Mann selbst die Polizei und informierte sie über seine Tat und bat um Festnahme. Beim Eintreffen der Polizeivollzugsbeamten griff der Tatverdächtige diese mit zwei Messern, in jeder Hand eines, an. Trotz Ansprache und Einsatz von Reizstoffsprühgeräten, konnte der Angreifer nicht dazu gebracht werden den Angriff abzubrechen. Der Notarzt konnte nicht zu der Frau gehen, da der Mann jeden angriff der sich ihm näherte. Die alarmierte Polizei konnte zunächst nichts ausrichten. Sie forderte den Mann mehrfach auf die Messer niederzulegen. Der Mann griff die Einsatzkräfte immer wieder an, sodass sich die Polizei gezwungen sah auf den Mann zu schießen. Zwei Schüsse gab die Polizei auf den Mann ab. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen eingeleitet.

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