Terror in Frankreich: Polizist durch Schüsse getötet – zwei weitere Beamte verletzt

Symbolfoto: © burntimes

Drei Tage vor der kommenden französischen Präsidentschaftswahl hat sich auf der Avenue des Champs-Élysées ein Terroranschlag ereignet. Ein Polizist wurde erschossen und zwei weitere Beamte erlitten Verletzungen. Ein Angreifer wurde getötet. Der Zwischenfall ereignete sich am Donnerstagabend gegen 21 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt hielt ein Auto neben einem Polizeifahrzeug an. Anschließend stieg der Fahrer aus dem Auto aus und gab sofort Schüsse auftue Polizisten, aus einem Schnellfeuergewehr ab. Anschließend war der Mann zu Fuß geflohen und wurde dabei von Polizisten erschossen. Die Pariser Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat den Fall übernommen. Der erschossene Täter war den Behörden als Gefährder bekannt. Er war in einer internationalen Datei aufgelistet. Noch am Abend wurde die Wohnung des Attentäters im 18. Pariser Arrondissement durchsucht. Der franzsöscihe Premierminister traf sich mit Präsident Hollande zu einem Krisentrefffen. Zunächst fahndete die Pariser Polizei noch nach einem weiteren Täter. Inzwischen sieht es so aus, als wenn der Täter alleine handelte. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ haben die Tat für sich reklamiert.

Die französischen Behörden sind in höchster Alarmbereitschaft, weil am kommenden Sonntag die Präsidentschaftswahlen stattfinden.

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Paris: Islamist wurde im Flughafen Orly erschossen

Symbolfoto: © burntimes

Französische Wachsoldaten haben am Samstagmorgen gegen 8.30 Uhr am Pariser Flughafen Orly einen mutmaßlichen 39-jährigen Islamisten erschossen, der zuvor versucht hatte einer Soldatin die Schusswaffe zu entreißen. Er hatte die Soldatin zu Boden geworfen und anschließend versucht an die Waffe zu kommen. Die Soldatin hielt die Waffe jedoch fest. Zwei weitere Wachsoldaten beobachteten den Zwischenfall und gaben Schüsse auf den Angreifer ab, um ihre Kollegin zu beschützen. Sprengstoff wurde bei dem Angreifer nicht gefunden. Die Soldatin erlitt einen Schock.

Die französische Anti-Terror-Einheit hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Angreifer war der Polizei und dem Geheimdienst bekannt, teilte der Innenminister mit. Die Pariser Staatsanwaltschaft ließ mitteilen, dass der Angreifer auf keiner Liste von Personen stand, die eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellt. Der 39-Jährige war wegen Raubes und Drogendelikten vorbestraft. Er war insgesamt neun Mal straffällig geworden. 2015 stand der Mann außerdem unter Radikalisierungsverdacht. Seine Wohnung wurde damals nicht durchsucht. Der Flughafen wurde zwischenzeitlich komplett geräumt und der Flugverkehr eingestellt.

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Paris: Macheten-Angriff – mutmaßlicher Terrorist wurde mit Schüssen gestoppt

Symbolfoto: © burntimes

Im Shopping-Zentrum Louvre in der französischen Hauptstadt Paris hat sich am Freitagmorgen um 10 Uhr ein Macheten-Angriff ereignet. Ein bewaffneter Mann griff während einer Rucksackkontrolle eine Militärpatrouille an und rief dabei „Allahu akbar“. Ein Soldat stoppte den Angreifer mit fünf Schüssen und verletzte ihn schwer. Der Angreifer wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert. Sicherheitskräfte hatten den Mann daran gehindert das Einkaufszentrum mit zwei Rucksäcken zu betreten. Der Angreifer versuchte daraufhin einen der vier Soldaten mit der Machete zu töten. Der angegriffene Soldat erlitt eine leichte Kopfverletzung. Das Einkaufszentrum und ein angrenzendes Museum wurden nach der Tat evakuiert, weil befürchtet wurde, dass sich in den Rucksäcken Sprengstoff befinden könnte. Das bestätigte sich jedoch nicht, es wurde nur noch eine zweite Machete gefunden. Kurz nach der Tat kam es zu einer kurzen Panik in dem Einkaufszentrum, in dem sich zu dem Zeitpunkt der Tat rund 250 Menschen aufhielten. Die genaue Identität des Täters ist noch unklar.

Die französische Regierung sprach in einer Stellungnahme von einem Terroranschlag. Ermittlungen wegen Terrorverdachts wurden eingeleitet. Aufgrund der erhöhten Anschlagsgefahr patrouillieren in Paris an vielen Orten Soldaten. Die Maßnahme gilt seit den Anschlägen im Januar 2015. In den letzten zwei Jahren war Frankreich mehrfach das Ziel islamistischer Angriffe.

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Geiselnahme in Pariser Reisebüro: Bewaffneter Täter auf der Flucht

Symbolfoto: © burntimes

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Ein mit einer Handfeuerwaffe bewaffneter Mann hatte in einem Reisebüro in der französischen Hauptstadt Paris sechs Menschen in seiner Gewalt. Der bewaffnete Mann betrat am Freitagabend gegen 18.20 Uhr das Reisebüro. Polizeiberichten zufolge soll es sich um einen schief gelaufenen Raubüberfall im 13. Pariser Bezirk handeln. Die Geiseln wurden freigelassen. Es gibt keine Verletzten, teilte die Polizei mit. Der Umkreis rund um das Reisebüro wurde weiträumig abgesperrt. Das Geschäft ist in der Vergangenheit schon häufiger das Ziel von Raubüberfällen geworden. Ein terroristischer Hintergrund wird ausgeschlossen.

Die Stadtverwaltung bat aufgrund der laufenden Ermittlungen die Autofahrer den Bereich im Süden der französischen Hauptstadt zu umfahren.

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EgyptAir-Flug MS804: Blackbox bestätigt Rauch an Bord

Symbolfoto: © O. Fischer  | pixelio.de

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Am 19. Mai war der EgyptAir Flug MS804 über dem östlichen Mittelmeer abgestürzt. Dabei starben 66 Menschen. Das Flugzeug befand sich auf dem Weg von Paris in die ägyptische Hauptstadt Kairo. Es gab keinen Notruf. Die Auswertung des gefundenen Flugdatenschreibers bestätigte, dass sich auf einer der Toiletten und im Bereich der Bordelektronik Rauch ausbreitete. Die gefundenen Wrackteile zeigten auch Zeichen von sehr hohen Temperaturen und Ruß. Was den Rauch verursachte ist noch unklar. Die Experten hoffen durch die weitere Auswertung des Stimmrekorders die genaue Absturzursache zu ermitteln. Der bei dem Absturz stark beschädigte Flugdatenschreiber wurde zunächst in Frankreich repariert und anschließend zurück nach Kairo gebracht. Die Reparatur des Stimmenrekorders läuft zur Zeit noch. Die zwei Flugschreiber wurden vor rund zwei Wochen nach wochenlanger intensiver Suche im Mittelmeer entdeckt und von einem Spezialschiff geborgen.

Erst im März wurde ein Flugzeug von EgyptAir entführt. Ein Ägypter brachte einen Airbus A320 während eines Inlandsflugs in seine Gewalt und entführte die Maschine nach Zypern. Nach mehrstündigen Verhandlungen hatte der Geiselnehmer aufgegeben und die Fluggäste konnten das Flugzeug unbeschadet verlassen (wir berichteten).

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EgyptAir-Flug MS804: Es gab einen Rauchalarm vor dem Absturz

Symbolfoto: © Stephan Wengelinski  | pixelio.de

Symbolfoto: © Stephan Wengelinski | pixelio.de

Die Suche nach dem Wrack des vermissten EgyptAir-Fluges MS804, mit 56 Passagieren und sieben Crew-Mitgliedern an Bord von Paris nach Kairo, dauert weiter an. Unterdessen wurde bekannt, dass es vor dem Absturz einen Rauchalarm an Bord gegeben hat und ein Problem mit dem Flugkontrollsystem gemeldet wurde. Der Airbus A320 war 230 Seemeilen vor der griechischen Insel Karpathos plötzlich vom Radar verschwunden und abgestürzt (wir berichteten). Das meldete das Datenfunksystem ACARS. Der Rauch wurde in der Bordtoilette beim Cockpit gemeldet. Das deutet darauf hin, dass es an Bord gebrannt haben könnte. Der Rauchalarm wurde am Donnerstagmorgen um 2.26 Uhr ausgelöst. Kurz darauf verschwand das Flugzeug von den Radarschirmen. Konkrete Hinweise gibt es bisher noch nicht zur Absturzursache. Der Flugschreiber konnte bisher noch nicht entdeckt werden. Ein Satellit entdeckte möglicherweise eine Ölspur. Diese befindet sich rund 40 Kilometer südöstlich der zuletzt gemeldeten Postion des Airbus A320.

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Flug MS804 von Paris nach Kairo ist abgestürzt: Anschlag wird befürchtet

Symbolfoto: © O. Fischer  | pixelio.de

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Am Donnerstagmorgen gegen 2.30 Uhr europäischer Zeit ist eine Passagiermaschine der ägyptischen Fluglinie EgyptAir, von Paris nach Kairo, mit 56 Passagieren und sieben Crew-Mitgliedern an Bord, 230 Seemeilen vor der griechischen Insel Karpathos plötzlich vom Radar verschwunden und abgestürzt. Das Flugzeug startete um 23.21 Uhr vom Pariser Flughafen. Um 2.37 Uhr flog die Passagiermaschine vom Typ Airbus A320 scharfe Kurven, drehte sich um 360 Grad und sank dabei von 11.600 Metern auf 4.570 Meter ab. Kurz darauf ist die Maschine ins Mittelmeer gestürzt und vom Radar verschwunden. Eingesetzte Suchflugzeuge haben bereits zwei große Wrackteile des ägyptischen Flugzeugs entdeckt. An der Suche beteiligen sich Suchmannschaften aus Frankreich, Griechenland und Ägypten. Die Piloten setzten keinen Notruf ab. Dieses deutete ebenfalls auf ein sehr plötzliches Ereignis hin, das den Piloten keine Zeit mehr für einen Notruf ließ. Die Situation deutet darauf hin, dass etwas sehr plötzlich geschehen sein muss. Ein Anschlag von Terroristen ist wahrscheinlicher, als ein technischer Defekt, teilte Ägyptens Luftfahrtminister mit. Griechische Augenzeugen gaben an zum Zeitpunkt des Verschwindens der Passagiermaschine einen Feuerball am Himmel gesehen zu haben.

Dass Terroristen am Flughafen von Paris eine Bombe an Bord schmuggeln konnten, kann trotz der sehr hohen Sicherheitsvorkehrungen nicht ausgeschlossen werden.

Unter den Passagieren befanden sich 15 Franzosen, 30 Ägypter, ein Passagier aus Großbritannien, zwei Männer aus dem Irak und jeweils eine Person aus Saudi Arabien und Kuwait – darunter ein Kind und zwei Babys. Insgesamt kamen 15 Familienangehörige der Passagiere am Flughafen von Kairo an. Einige von ihnen brachen zusammen und mussten ärztlich behandelt werden.

Am Donnerstagabend gegen 18 Uhr wurde das Wrack des Airbus in der Nähe der griechischen Insel Karpathos lokalisiert.

Gegen 1.55 Uhr hatten Fluglotsen das letzte Mal Kontakt zu der Unglücksmaschine. Um 2.29 Uhr versuchten die griechischen Behörden die Maschine über Funk zu erreichen. Die Flugzeuge melden sich immer ab, wenn sie den Luftraum eines Landes verlassen. Die Besatzung des Passagierflugzeugs antwortete zu dieser Zeit bereits nicht mehr. Die griechischen Fluglotsen nahmen anschließend sofort Kontakt mit der griechischen Luftsicherung auf, um dort zu checken, wo sich die Maschine gerade befindet. Nachdem auch die Fluglotsen meldeten, dass sie kein Flugzeug auf ihren Radarschirmen entdecken können, wurden die ägyptischen Flugsicherungsbehörden alarmiert.

Der Pilot des Flugzeugs hat die Erfahrung von mehr als 6.000 Flugstunden gehabt. Zusammen mit dem Co-Piloten verfügten beide Piloten über die Erfahrung von über 10.000 Flugstunden.

Ägypten hatte den Angehörigen und Familien in Paris am Donnerstagnachmittag angeboten kostenlos nach Kairo zu reisen.

Erst im März wurde ein Flugzeug von EgyptAir entführt. Ein Ägypter brachte einen Airbus A320 während eines Inlandsflugs in seine Gewalt und entführte die Maschine nach Zypern. Nach mehrstündigen Verhandlungen hatte der Geiselnehmer aufgegeben und die Fluggäste konnten das Flugzeug unbeschadet verlassen (wir berichteten).

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Terrorverdächtiger Salah Adeslam wurde nach Frankreich ausgeliefert

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Der Terrorverdächtige Salah Abdeslam wurde in der Nacht zu Mittwoch von Belgien nach Frankreich ausgeliefert, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Gegen 9 Uhr am Mittwochmorgen kam er in der französischen Hauptstadt Paris an. Dort soll er im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden. Anschließend wird er in Untersuchungshaft genommen. Wir berichteten bereits Ende März darüber, dass Abdeslam nach Frankreich ausgeliefert wird. Aufgrund rechtlicher Verfahren hatte sich die Auslieferung nach Frankreich noch um ein paar Wochen verzögert. Anfangs sprach sich der Terrorist gegen eine Auslieferung nach Frankreich aus. Nach den Anschlägen in Brüssel war er nach Angaben seines Rechtsanwalts bereit nach Frankreich ausgeliefert zu werden. Abdeslam steht in direktem Zusammenhang mit den Terroranschlägen in Paris und Brüssel. Mit der Auslieferung kamen die belgischen Behörden dem europäischen Haftbefehl nach.

Abdselam wurde am 18. März in Brüssel nach einer dramatischen Anti-Terror-Razzia im Stadtteil Molenbeek verhaftet. Während der Razzia kam es zu einer Schießerei, bei der Abdeslam eine Schusswunde am Bein erlitt. Vier Monate war er zuvor auf der Flucht vor den Behörden. Er ist der einzige überlebende Attentäter der Anschläge von Paris am 13. November mit 130 Toten (wir berichteten).

Ob Adeslam der Drahtzieher des Paris-Attentats ist, ist noch unklar. Wahrscheinlicher ist, dass es sich bei ihm um den Logistiker und somit um einen Terrorhelfer handelt. Fakt ist, dass Salah Abdeslam ein Schulfreund von Abdelhamid Abaaoud war. Abdelhamid Abaaoud hatte die Paris-Anschläge geplant und wurde wenige Tage nach den Anschlägen bei einer Schießerei in St. Denis, einem Vorort von Paris, getötet.

Salah Abdeslam sagte einen Tag nach seiner Festnahme in Belgien aus, dass er sich am 13. November vor dem Stade de France in die Luft sprengen sollte. Der nach Frankreich ausgelieferte Salah Abdeslam hatte die Attentäter nach Paris gefahren und dafür Mietfahrzeuge und eine Unterkunft organisiert. Er hätte sich jedoch in letzter Minute anders entschieden, sagte er aus. Einer der Brüsseler Attentäter hatte eine Wohnung unter falschem Namen angemietet. In der Wohnung soll sich auch Abdeslam aufgehalten haben. Bei den Anschlägen in Brüssel starben am 22. März insgesamt 32 Menschen. Salah Abdeslam könnte auch an der Vorbereitung der Anschläge in Brüssel beteiligt gewesen sein.

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Belgien: Paris-Attentäter Salah Abdeslam wird nach Frankreich ausgeliefert

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

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Der Paris-Attentäter Salah Abdeslam wird von Belgien nach Frankreich ausgeliefert. Er teilte mit, dass er mit den französischen Behörden kooperieren wird. Zunächst war er jedoch gegen eine Auslieferung nach Frankreich. Ein Richter hat die Auslieferung am Donnerstag bestätigt und angeordnet. Frankreich hatte die Auslieferung zuvor mit einem europäischen Haftbefehl in Belgien beantragt. Ein konkretes Datum wurde noch nicht festgelegt. Der 26-Jährige wurde am 18. März in Brüssel, während einer Razzia, verhaftet. Er lebte im Brüsseler Stadtteil Molenbeek. Zuvor war er vier Monate lang auf der Flucht.

Abdeslam ist der einzige überlebende Attentäter von Paris. Bei den Terroranschlägen starben am 13. November insgesamt 130 Menschen (wir berichteten). Abdeslam ist einer der Hauptverdächtigen der Terroranschläge in Paris. Einen Tag nach seiner Festnahme hatte Abdeslam ausgesagt, dass er sich vor dem Stadion in Paris in die Luft sprengen wollte, er es sich aber plötzlich doch anders überlegt hatte. Seit dem Terroranschlag in Brüssel am 22. März, bei dem 32 Menschen starben, verweigert er jede Aussage. Die Behörden gehen mittlerweile davon aus, dass die Anschläge in Paris und Brüssel von der gleichen islamistischen Terrorbande begangen worden sind. Ob Salah Abdeslam auch an der Vorbereitung der Anschläge in Brüssel beteiligt war ist noch unklar.

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Razzien in Brüssel: Im Stadtteil Schaerbeek kam es zu Explosionen

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Nach den Selbstmordanschlägen mit 31 Toten am Dienstag haben in Brüssel auch am Karfreitag Spezialkräfte Wohnungen und Häuser durchsucht. Im Stadtteil Schaerbeek wurden drei Terrorverdächtige verhaftet. Zwei der drei Männer wurden bei dem Polizeieinsatz am Bein verletzt. Die Festgenommenen stehen zweifelsfrei im Zusammenhang mit den Anschlägen am Dienstag, teilten die Behörden in Belgien mit. Einer der Verhafteten hatte einen Rucksack mit Sprengstoff bei sich. Bei der Razzia gab es drei kontrollierte Explosionen. Bereits in der Nacht zu Freitag wurden sechs Terrorverdächtige in Schaerbeek verhaftet.

Parallel zu den Razzien in Belgien wurde in der französischen Hauptstadt Paris ein Terrorist festgenommen, der die Anschläge in Paris im November vergangenen Jahres mit geplant haben soll. Bei ihm wurde in der Wohnung Sprengstoff gefunden. Bei den Anschlägen in Paris starben am 13. November 2015 insgesamt 130 Menschen. Das französische Innenministerium teilte am Karfreitag mit, dass ein Anschlagsplan im bereits fortgeschrittenen Stadium vereitelt wurde.

Auch in Deutschland kam es im hessischen Gießen zu einer Festnahme. Ein 25-jähriger Mann aus Marokko wurden festgenommen. Er soll Kontakt mit den Selbstmordattentätern in Brüssel gehabt haben.

Die Ermittler gehen inzwischen davon aus, dass für die Anschläge in Paris und Brüssel dieselbe Terrorgruppe verantwortlich ist.

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