Brandenburg setzt Zeichen: Keine Abschiebung für Opfer rechter Gewalt

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Brandenburg will als erstes deutsches Bundesland ein Zeichen setzen und betritt Neuland. Abgelehnte Asylbewerber, die Opfer rechtsextremer Gewalt wurden, sollen nicht abgeschoben werden. Im vergangenen Jahr war die Anzahl rechtsextremer Straftaten in Brandenburg um 20 Prozent angestiegen. Auch abgelehnte Asylbewerber, die Opfer rechter Gewalt wurden, sollen künftig in Brandenburg nicht mehr abgeschoben werden. Mit der neuen Regelung, die per Erlass angeordnet wurde, sollen die Opfer eine Wiedergutmachung erfahren. Der Erlass geht zurück auf einen Beschluss des Landtags. Von der Neuregelung sind auch Zeugen rechtsextremer Straftaten betroffen.

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