Familientragödie in Arnsberg: Mutter tötet sich und ihre Kinder mit Injektionen

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Im nordrhein-wetsfälischen Arnsberg hat eine 44-jährige Mutter ihre beiden 6- und 7-jährigen Kinder mit Giftinjektionen getötet und anschließend sich selbst. Die Staatsanwaltschaft in Arnsberg teilte mit, dass an den Leichen Einstiche an den Ellenbeugen festgestellt wurden. Die Obduktionen bestätigten die tödlichen Injektionen. Die Mutter der Kinder arbeitete im medizinischen Bereich und hatte Zugang zu Medikamenten. Ein Verwandter der Familie hatte sich Sorgen gemacht, weil er die Familie nicht erreichen konnte. Er alarmierte schließlich die Polizei. Die Beamten machten am Sonntag die grausame Entdeckung und fanden drei Leichen auf dem Fußboden liegend vor. Ein Sorgerechtsstreit könnte Auslöser für die Familientragödie gewesen sein. Ein aufgefundener Abschiedsbrief deutet darauf hin. Die Frau hatte offenbar Angst, dass ihr die Töchter weggenommen werden könnten.

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Brandenburg: Zwei Männer-Leichen im Auto aufgefunden

Symbolfoto: © burntimes

In einem Waldweg im brandenburgischen Priort entdeckte am Ostermontag gegen 14.45 Uhr ein Radfahrer einen roten Ford Ka. Das Fahrzeug stand etwa einen halben Kilometer vom Ort entfernt in einem Waldstück, in der Nähe einer Straße. Das Fahrzeug kam dem Radfahrer verdächtigt vor, weil alle Scheiben beschlagen waren. Deshalb stieg er ab und schaute nach dem Rechten. Im Inneren des Fahrzeugs befanden sich ein 41-jähriger Vater und sein 16-jähriger Sohn. Außerdem befand sich ein hechelnder Hund im Kofferraum. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden Insassen feststellen. In dem Auto befand sich ein Hund, der noch lebend gerettet wurde und in ein Tierheim gebracht worden ist.

Die genauen Umstände sind auch am Montag noch unklar. Die Polizei geht von einem Suizid aus. Hinweise auf einen erweiterten Suizid gibt es nicht. Eine Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet und eine Obduktion der Leichen angeordnet.

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Endingen/Freiburg: Leiche der vermissten 27-jährigen Joggerin wurde gefunden – sie wurde Opfer eines Sexualverbrechens

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Tagelang suchten die Einsatzkräfte fieberhaft nach der seit vergangenem Sonntagnachmittag vermissten 27-jährigen Joggerin aus dem baden-württembergischen Endingen. Seither war eine Suchaktion mit Rettungskräften, Suchhunden und einem Polizei-hubschrauber im Gange. Am Donnerstag um kurz vor 15 Uhr, fanden Suchkräfte der Polizei in einem kleinen Waldstück zwischen Endingen und Bahlingen eine tote Frau. Nach der gerichtsmedizinischen Untersuchung, die noch in der Nacht zum Freitag im Institut für Rechtsmedizin in Freiburg durchgeführt wurde, steht fest, dass die seit Sonntagnachmittag vermisste Carolin Gruber aus Endingen Opfer eines Sexualverbechens geworden ist. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag übereinstimmend mit. Einen dringenden Tatverdacht gibt es aktuell nicht.

Es wird zur Zeit ein Zusammenhang mit dem Mord an einer 19-jährigen Medizinstudentin in Freiburg geprüft. Die 19-Jährige war am 16. Oktober tot am Ufer des Flusses Dreisam aufgefunden worden (wir berichteten).

Die Polizei richtet sich mit folgenden Fragen an die Bevölkerung:
• Wer hat Carolin Gruber am Sonntag, den 6.11.2016, ab 15 Uhr, gesehen?
• Wer hat am Sonntag, 6.11.2016, oder in den Tagen zuvor im Bereich der Verbindungswege in den Weinbergen zwischen Endingen und Bahlingen verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen?
• Wer hat sonstige verdächtige Beobachtungen gemacht?
• Wer kann sachdienliche Hinweise jeglicher Art geben, die mit dem Verbrechen in Zusammenhang stehen könnten?
Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat Emmendingen, Telefon 07641/582-200.

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Terrorverdächtiger Al-Bakr beging Selbstmord in der JVA Leipzig: Justizminister sieht keine Hinweise auf Fremdverschulden

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Mehrere Wochen überwachten die Geheimdienste den 22-jährigen syrischen Terrorverdächtigen Dschaber al-Bakr. Am 7. Oktober wollte er Heißkleber kaufen. Das ist für die Ermittler ein Signal, dass er die Bombe fertigstellen will. Der Verfassungsschutz benachrichtigte daraufhin die Polizei. Am frühen Morgen des 8. Oktober wollten Spezialeinsatzkräfte Al-Bakr in der Wohnung eines Bekannten in Chemnitz verhaften, doch ihm gelang die Flucht. Der Mieter der Wohnung wird als Mittäter am Hauptbahnhof in Chemnitz verhaftet. In der Nacht zu Montag wird Al-Bakr von einem Syrer in Leipzig aufgenommen. Dieser holte Verstärkung und fesselte den Terrorverdächtigen in seiner Wohnung und alarmierte die Polizei. Al-Bakr wurde festgenommen und machte den Syrern, die ihn auslieferten schwere Vorwürfe. Er sagte, dass sie von dem geplanten Anschlag wussten und offenbar nasse Füße bekommen hätten. Ob das der Wahrheit entspricht, muss nun geprüft werden. Am Mittwochabend gegen 19.45 Uhr wurde Al-Bakr mit einem T-Shirt stranguliert in seiner Zelle, in der JVA Leipzig, aufgefunden.

Am Donnerstagvormittag bezog der Anstaltsleiter Stellung und teilte mit, dass nach Einschätzungen der JVA Leipzig keine akute Suizidgefahr bei Al-Bakr bestand. Er hatte kurz vor seinem Suizid eine Deckenlampe heruntergerissen und eine Steckdose manipuliert, als die Zelle bereits stromlos geschaltet war. Über diese Sachbeschädigungen war die JVA informiert und hatte Reparaturarbeiten durchgeführt und anschließend, wurde Al-Bakr zurück in seine Zelle geführt. Das waren offenbar erste Anzeichen für eine akute Suizidgefahr, wie der Anstaltsleiter der JVA-Leipzig auf der Pressekonferenz am Donnerstag bekanntgibt. Al-Bakr wurde zunächst alle 15 Minuten kontrolliert. Am Mittwochnachmittag entschied eine Runde von führenden Angestellten und Psychologen der JVA, dass er nur noch alle 30 Minuten kontrolliert werden muss. Der Anstaltsleiter sprach außerdem von einem Kommunikationsproblem, weil kein arabischer Dolmetscher Tag und Nacht zur Verfügung stand.

Der Terrorverdächtige wurde von einer diensthabenden Auszubildenden am Donnerstagabend um 19.45 Uhr stranguliert in seiner Zelle aufgefunden. Sie löste anschließend Alarm aus. Die Reanimationsmaßnahmen wurden sofort eingeleitet, blieb jedoch erfolglos, sodass die Notärztin gegen 20.15 Uhr den Tod diagnostizierte. Der sächsische Justizminister sagte auf der Pressekonferenz: „Das hätte nicht passieren dürfen. Es ist aber leider geschehen.“ Sachsens Innenminister lehnte einen Rücktritt ab. Die Leiche von Al-Bakr wird zur Stunde obduziert.

Der Bundesinnenminister sagte, dass die Ermittlungen zu dem geplanten Anschlag auf einen Berliner Flughafen durch den Suizid von Al-Bakr erschwert werden. Der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach sprach von einer Tragödie.

Dschaber al-Bakr stammte aus dem Südwesten von Syrien unweit der Golanhöhen. Im Februar 2015 kam er nach Deutschland, am 19. Februar 2015 wurde er in der Erstaufnahmestelle in München registriert und wurde zur Erstaufnahme nach Chemnitz verwiesen. Er erhielt – wie bei syrischen Kriegsflüchtlingen üblich – eine auf drei Jahre befristete Aufenthaltsgenehmigung und wurde dem Landkreis Nordsachsen zugewiesen, wo er in Eilenburg unterkam. Dschaber al-Bakr soll Deutschland im Frühjahr bis zum Spätsommer verlassen und sich mehrere Monate in der Türkei aufgehalten haben. Geprüft wird nach Aussagen aus Ermittlerkreisen, ob er von dort nach Syrien reiste und sich in einem Ausbildungslager islamistischer Terroristen schulen ließ. Nach Aussagen verfügte er nach der Rückkehr über auffällig hohe Bargeldbeträge in US-Dollar. Nach Hinweisen ausländischer Dienste, al-Bakr stehe mit der Terrormiliz Islamischer Staat in Verbindung, warnten der Bundesnachrichtendienst und das Bundesamt für Verfassungsschutz vor einer möglichen Gefährdung durch ihn.

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Gewaltverbrechen in Hinternah: Zwei Leichen im Wohnhaus gefunden

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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Im thüringischen Hinternah im Landkreis Hildburghausen wurden am Sonntagvormittag die Leichen eines Ehepaars gefunden. Die Polizei teilte mit, dass das Ehepaar gewaltsam zu Tode kam. Bei den Toten handelte es sich um eine 57-jährige Frau und einen 65-jährigen Mann. Ein Familienangehöriger hatte die Leichen entdeckt und einen Notruf abgesetzt. Eine herbeigeeilte Notärztin konnte nur noch den Tod des Ehepaars bescheinigen. Die Staatsanwaltschaft in Meiningen ordnete eine Obduktion der beiden Leichen für Montag an. Anschließend wird klar sein, wie die beiden Menschen ums Leben kamen. Der Tatort wurde untersucht und mögliche Beweismittel beschlagnahmt.

Die Polizei schloss auch einen erweiterten Suizid nicht aus. Die Rechtsmedizin sowie die Tatortgruppe des Landeskriminalamts in Thüringen waren am Sonntag in dem Haus im Einsatz.

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Frankfurt: Frau kommt bei „Teufelsaustreibung“ ums Leben

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

In Frankfurt am Main ist eine 41-jährige Frau während einer „Teufelsaustreibung“ im Intercontinental-Hotel gestorben. Unter den Verdächtigen ist auch der 15-jährige Sohn der Toten. Mehrere Verwandte hatten die 41-Jährige stundenlang an ein Bett gefesselt und immer wieder auf sie eingeschlagen, bis sie schließlich erstickte. Das Motiv der Verwandten war den „Teufel“ aus der Frau auszutreiben, teilte die Polizei mit. Die Polizei verhaftete fünf Tatverdächtige im Hotel, darunter den 15-jährigen Sohn. Der Ermittlungsrichter erließ außerdem Haftbefehle wegen Mordes gegen eine 44 Jahre alte Frau, ihren 21-jährigen Sohn, ihre 19-jährige Tochter sowie gegen einen weiteren 15 Jahre alten Jungen. Die Koreaner waren erst vor sechs Wochen nach Hessen eingereist. Nun sitzen sie in Untersuchungshaft.

Während den Befragungen erfuhren die Beamten von einem weiteren Opfer. In Sulzbach im Taunus fanden die Ermittler eine schwer verletzte Frau in einem Haus vor. Die Beamten teilten mit, dass die vorgefundene Frau unterkühlt und am Verdursten war. Das Haus hatten die mutmaßlichen Täter gemietet, dort aber nur hin und wieder mal gewohnt. Ob es sich bei der Verletzten ebenfalls um eine Verwandte handelte ist noch unklar und wird ermittelt.

Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der ermordeten Frau bereits seit vergangenem Samstag immer wieder auf den Bauch und den Brustkorb geschlagen wurde. Um die Schreie der Frau zu unterdrücken wurde ihr ein Handbuch in den Mund gestopft. Die Obduktion ergab, dass die Frau erstickte. Zum Todeszeitpunkt war der Körper der Frau mit Hämatomen übersät. In ihrem Mund steckte außerdem ein Kleiderbügel. Ob die Tat auf Verlangen der 41-Jährigen erfolgte ist unklar. Die Staatsanwaltschaft sprach von einer grausamen Tat, die sie so noch nie erlebt haben. Ein Sprecher des Intercontinental-Hotels in Frankfurt bestätigte den Todesfall, ohne weitere Angaben zu machen.

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Wallenfels: Acht Babyleichen wurden gefunden

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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Die Ermittler haben im oberfränkischen Wallenfels insgesamt acht Babyleichen gefunden. Die Leichen wurden mittlerweile alle obduziert. Ergebnisse werden aber erst in der nächsten Woche erwartet. Am Donnerstag wurden sieben Leichen, am Freitag schließlich noch eine achte Babyleiche entdeckt. In dem 3.000-Eiwnohner-Ort Wallenfels standen am Freitag zahlreiche Polizeifahrzeuge, die Spurensicherung und ein Übertragungswagen der Fernsehsender, vor einem schlichten Haus, mitten im Ort. Die Polizei teilte am Freitag in einer Pressekonferenz mit, dass sich die aufgefundenen Leichen in einem schlechten Zustand befinden. Die Leichenteile hatte eine Bewohnerin des Hauses entdeckt. Unklar ist noch, woran die acht Säuglinge starben und ob sie überhaupt gelebt haben. Einige Leichen könnten jahrelang in dem Haus gelegen haben. Die Babys waren in Tücher gewickelt und in Plastiktüten verpackt gewesen. Die Frau, vermutlich die Mutter der Kinder, ist spurlos verschwunden. Bis vor ein paar Wochen soll sie mit ihrem Mann, mehreren Kindern und der Großmutter in dem Haus gelebt haben. Die Familie ist dann offenbar ausgezogen. Hierzu wollte sich die Polizei nicht detailliert äußern. Die Nachbarn sind fassungslos und beschrieben die Familie als nett, unauffällig und gut integriert. Der Ehemann der Frau soll sich ehrenamtlich in dem Ort engagiert haben. Die Familie lebte über 15 Jahre lang in Wallenfels. Die Kriminalpolizei in Coburg hat eine Ermittlungsgruppe namens „Schlossberg“ gegründet.

Am Freitagabend gegen 19.45 Uhr wurde die Mutter der acht toten Babys festgenommen. Die Frau wurde in Kronach verhaftet. Sie hat sich dort in einer Pension vor der Polizei versteckt. Die Frau war in Begleitung eines 55-jährigen Mannes, den die Kronacher Polizei kurz zuvor am Bahnhof aufgegriffen und gestellt hatte. Der 55-Jährige hatte die Polizei auf die Spur der Frau geführt. Beide Personen werden in Kürze von der Kriminalpolizei zu den Vorwürfen vernommen. Die Mutter soll am Samstag dem Haurichter vorgeführt werden.

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Flugzeugabsturz: Russland stellt alle Flüge nach Ägypten ein –– Bundesregierung geht von IS-Anschlag aus

Symbolfoto: © Stephan Wengelinski  | pixelio.de

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Russland hat alle Flüge nach Ägypten ausgesetzt. Die Bundesregierung geht nach Angaben der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ von einem Anschlag des Islamischen Staats (IS) aus. Der Airbus A321 ist über der Sinai-Halbinsel mit 224 Insassen an Bord abgestürzt. Keiner der Insassen überlebte das Unglück. Die verfügbaren Informationen sprechen dafür, dass an Bord eine Explosion herbeigeführt wurde. Der sehr plötzliche Höhenabfall des Flugzeugs, ohne dass die Stimmenrekorder zuvor Unregelmäßigkeiten aufgezeichnet hatten, machen einen Bombenanschlag „sehr plausibel“, hieß es. Der Airbus A324 wurde in der Luft von der Bombe zerrissen.

Das Flugzeug der russischen Fluggesellschaft Metrojet war vergangenen Samstag kurz nach dem Start vom Badeort Scharm el Scheich abgestürzt. Die Terroristenmiliz IS hatte sich bereits am letzten Samstag, kurz nach dem Absturz, zu einem Anschlag auf die Maschine bekannt. Die IS-Terroristen teilten nach dem Flugzeugabsturz mit, dass sie das Flugzeug über der Sinai abgeschossen hätten. Der IS-Ableger in Ägypten begründete den angeblichen Abschuss mit der russischen Intervention in Syrien.

Am Samstag befanden sich noch immer 78.000 russische Touristen und knapp 20.000 britische Urlauber im ägyptischen Badeort Scharm el Scheich. Unter allerhöchsten Sicherheitsvorkehrungen wurde der Rücktransport der Urlauber begonnen. Experten teilten unterdessen mit, dass sie das IS-Video, das den Absturz dokumentiert haben soll, für echt halten.

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Flugzeugabsturz im Sinai: Explosion im Triebwerk soll die Absturzursache sein

Symbolfoto: © Stephan Wengelinski  | pixelio.de

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Nach der Auswertung der Blackbox teilten die leitenden Ermittler mit, dass die Absturzursache des Airbus A321 auf eine Explosion im Triebwerk zurückzuführen sei. Die Ursache der Explosion muss noch geklärt werden. Am Montag wurden zunächst die bisherigen Ergebnisse der Auswertung der Stimmenrekorder des abgestürzten Flugzeugs bekanntgegeben. Es gab ungewöhnliche Geräusche an Bord. Zuvor seien ganz normale Gespräche zwischen dem Piloten und dem Fluglotsen aufgezeichnet worden. In Ägypten ist am Samstag ein russisches Passagierflugzeug vom Typ Airbus A321 auf der Sinai-Halbinsel abgestürzt. Alle 224 Passagiere kamen bei dem Unglück ums Leben. Die Maschine war auf dem Weg vom ägyptischen Badeort Scharm al-Scheich nach St. Petersburg. Die Ermittler schließen Beschädigungen von Außen als Absturzursache aus. Am Mittwoch wurden die Such- und Bergungsmaßnahmen rund um die Absturzstelle noch einmal ausgeweitet. Die Mannschaften würden nun auf der Sinai-Halbinsel auf 40 Quadratkilometern nach Hinweisen zur Ursache der Katastrophe und zusätzlich nach weiteren sterblichen Überresten der 224 Opfer suchen, teilte Russlands Zivilschutzchef Wladimir Putschkow am Mittwoch mit.

Die IS-Terroristen teilten nach dem Flugzeugabsturz mit, dass sie das Flugzeug über der Sinai abgeschossen hätten. Der IS-Ableger in Ägypten begründete den angeblichen Abschuss mit der russischen Intervention in Syrien. Die Lufthansa und weitere Fluggesellschaften reagierten auf den Absturz und das Bekennerschreiben und umfliegen die Sinai-Halbinsel bis auf Weiteres. Militärexperten teilten direkt mit, dass die Terroristen des Islamischen Staats auf dem Sinai über keine Boden-Luft-Raketen verfügen, die das Flugzeug in 30.000 Meter Höhe hätten treffen können.

Der Flugzeugabsturz über dem Sinai ist das schwerste Unglück in der russischen Luftfahrtgeschichte. Am Mittwoch schritten die Identifizierungen der überführten Leichen voran. Der russische Katastrophenschutz hatte die sterblichen Überreste fast aller Passagiere von Kairo nach St. Petersburg überführt.

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Schwerer Verkehrsunfall in Potsdam-Mittelmark: Feuerwehrmänner müssen abgezogen werden

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Potsdam-Mittelmark kamen drei Männer ums Leben. Als die alarmierten Feuerwehrleute erkennen, wer sich im Auto befand, müssen sie abgezogen werden. Der Verkehrsunfall ereignete sich in der Nacht zum Sonntag um 0.47 Uhr, in der Nähe von Reetz. Der 47-jährige Fahrer des schwarzen Audi A4 kam mit seinem Auto, in einer 70er-Zone, im Verlauf einer Kurve von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Die Insassen hatten keine Chance und kamen ums Leben. Es handelt sich um drei Männer im Alter zwischen 37 und 47 Jahren. Als die Feuerwehr beginnt, das Autowrack aufzuschneiden, wussten sie noch nicht, wer sich in dem Wrack befand. Als sie den Mann erkennen müssen sie von der Einsatzstelle abgezogen werden. Der Fahrer des Autos war Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr. Es wurde eine zweite Feuerwehr zur Unfallstelle alarmiert. Die zweite Feuerwehr half die Menschen und das Autowrack zu bergen. Sofort eilten Notfallseelsorger zur Unfallstelle. Sie kümmerten sich um die Feuerwehrleute, deren Bekannter in dem Unfallauto saß. Auf der betroffenen Landstraße ereignen sich immer wieder tödliche Verkehrsunfälle.

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Auch eine Obduktion der Todesopfer wurde eingeleitet, um Alkoholkonsum des Fahrers auszuschließen zu können.

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