Verfolgungsjagd durch das Ruhrgebiet endet mit zwei Verletzten

Symbolfoto: © burntimes

Am frühen Sonntagmorgen hat sich ein 24-jähriger Autofahrer eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei im Ruhrgebiet geliefert. Der Autofahrer floh vor einer allgemeinen Verkehrskontrolle der Polizei in Bottrop. Er flüchtete durch Bottrop und Oberhausen bis nach Essen. Dort raste der Mann über mehrere rote Ampeln. An der Ampel in der Frintroper Straße kollidierte er schließlich mit dem Auto eines älteren Mannes. Zwei Personen wurden verletzt. Der Unfallfahrer erlitt schwere Verletzungen, der ältere Herr nur leichtere Verletzungen. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar und Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen. Warum die Polizei die gefährliche Verfolgungsjagd durch mehrere Städte nicht schon früher beendet hat, blieb am Sonntag unklar.

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Axt-Angriff auf Düsseldorfer Hautbahnhof: Zehn Verletzte – Täter ist psychisch krank

Symbolfoto: © burntimes

Am Donnerstagabend gegen 21 Uhr hat sich auf dem Düsseldorfer Hauptbahnhof ein Axt-Angriff ereignet. Der Angreifer begann seine Attacke in einem Zug der Linie S28, die gerade in den Hauptbahnhof einfuhr. Er griff zwei Menschen wahllos im Zug mit der Axt an. Anschließend stieg er aus und griff auf dem Bahnsteig weitere Menschen an. Insgesamt wurden zehn Menschen zum Teil schwer verletzt. Unter den Opfern befindet sich auch eine 13-Jährige. Der Lokführer reagierte schnell und verschloss die Türen der S-Bahn auf dem Gleis, um die Fahrgäste zu schützen. Der Täter selbst flüchtete nach dem Angriff über die Gleise und sprang von einer Eisenbahnbrücke einige Meter in die Tiefe. Dabei brach er sich mehrere Knochen und kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Der 36-jährige Täter aus Wuppertal handelte offensichtlich in suizidaler Absicht. Er sagte aus, dass er gehofft hatte von Polizisten erschossen zu werden. Es gibt keinerlei Hinweise auf eine religiöse oder politisch motivierte Tat. Der Einzeltäter litt an paranoider Schizophrenie. Die Beamten fanden in der Wohnung des Mannes ein entsprechendes Attest.

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Herne: Mutmaßlicher Kindermörder verhaftet – eine weitere Leiche wurde entdeckt

Symbolfoto: © burntimes

Die Polizei hat am Donnerstagabend den mutmaßlichen 19-järhigen Kindermörder Marcel H. verhaftet. Der Tatverdächtige hat sich in einem Schnellimbiss in Herne gestellt. Ganz in der Nähe brannte eine Wohnung, in der sich Marcel H. versteckt hatte. Die Polizei teilte mit, dass nach der Festnahme eine weitere Leiche gefunden worden ist. Der Festgenommene selbst gab die Hinweise zu der Wohnung. Am Montagabend soll Marcel H. einen neunjährigen Jungen mit mehreren Messerstichen ermordet haben (wir berichteten). Daraufhin wurde im Ruhrgebiet und später auch bundesweit nach ihm gefahndet.

Am Donnerstagvormittag durchsuchten Polizisten mit einem Großaufgebot eine Klinik in Mönchengladbach. Mehrere Zeugen berichteten, dass sich der Kindermörder dort aufhält. Die Suche wurde schließlich erfolglos abgebrochen. Bis Donnerstagabend waren mehr als 1.500 Hinweise eingegangen.

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Düsseldorf: 56-jähriger Mieter bei Verpuffung im Keller schwer verletzt

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Bei Lackierarbeiten im Keller eines Kölner Reihenhauses kam es zu einer schweren Verpuffung. Ein 56-jähriger Mieter wurde dabei lebensgefährlich verletzt. Er hatte im Keller Lackierarbeiten durchgeführt. Das gesamte Haus war nach der starken Explosion nicht mehr bewohnbar. Ein Rettungstrupp der Feuerwehr rettete den 56-Jährigen aus dem zerstörten Keller. Der Sachschaden beträgt etwa 200.000 Euro. Anwohner in der betroffenen Reihenhaussiedlung in in Düsseldorf-Lichtenbroich hatten nach der Explosion die Feuerwehr alarmiert. Die Explosion war so stark gewesen, dass der komplette Dachstuhl kurzzeitig angehoben wurde. Die genaue Unglücksursache ist noch unklar.

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Drensteinfurt: Fahrschüler fährt gegen Hauswand – Fahrlehrer war betrunken

Symbolfoto: © burntimes

Ein 17-jähriger Fahrschüler ist im nordrhein-westfälischen Drensteinfurt mit dem Auto gegen eine Hauswand geprallt. Der 17-Jährige kam am Dienstagnachmittag in einer Kurve von der Straße ab, teilte die Polizei mit. Der Unfall ereignete sich in Rinkerode. Die beiden Insassen blieben unverletzt. Der Fahrlehrer konnte nicht schnell genug eingreifen. Ermittlungen ergaben, dass der Fahrlehrer betrunken war. Der Atemalkoholtest ergab 1,16 Promille. Die Beamten stellten den Führerschein und Fahrlehrerschein sicher.

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Duisburg: Polizist erschießt mit Messer bewaffneten Mann auf Wache

Symbolfoto: © burntimes

In der Nacht zum Sonntag hat die Polizei in Duisburg einen mit einem Messer bewaffneten Mann auf der Polizeiwache erschossen. Der Mann tauchte gegen Mitternacht an der Wache Ulmenstraße in Rheinhausen auf und fuchtelte mit einem Messer. Kurz darauf zerstörte er eine Scheibe der Polizeiwache und sprang er mit einem Hechtsprung in den Wachraum. Er ließ sich nicht beruhigen – auch nicht durch den Einsatz von Pfefferspray. Anschließend stürzte er sich auf der Polizeiwache auf die Beamten.

Der Angreifer hatte zuvor drei Personen willkürlich schwer verletzt. Rund eine Stunde dauerte der Amoklauf des 43-Jährigen. Er hatte zunächst am Samstagabend gegen 22.39 Uhr damit begonnen, dass ein 34-Jähriger von dem Mann durch eine Stichverletzung an der Hüfte verletzt wurde. Er konnte den Täter gut beschreiben. Auf der Höschenstraße stach der Mann auf einen 33-Jährigen ein, der schwer am Hals verletzt wurde. Rund zehn Minuten stach der 43-Jährige noch auf einen 23-Jährigen in der Grenzstraße ein. Am Sonntagabend waren alle Opfer außer Lebensgefahr, teilte die Polizei mit. Der mutmaßliche Täter kommt Polizeiangaben zufolge aus dem Alkohol- und Drogenmilieu.

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Vergewaltigungen an der Ruhr-Uni in Bochum: Polizei nimmt Verdächtigen fest

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Mindestens zwei Frauen wurden in der Nähe der Ruhr-Universität in Bochum vergewaltigt. Am 6. August wurde eine 21-jährige Frau auf der Straße „Auf dem Kalwes“ angegriffen und verletzt. Mehr als zwei Monate später, am 16. November, griff der Mann eine junge Frau auf der Überführung über dem Hustadtring an. Er zog die Studentin anschließend in ein Waldstück an der Schinkelstraße und missbrauchte sie sexuell. Fußgänger bemerkten davon nichts. Die Polizei fahndete mit einem Phantombild nach dem Täter. Über 100 Hinweise gingen bei der Polizei ein.

Am Montagmorgen wurde schließlich ein Mann verhaftet, der dringend tatverdächtig ist. Die Staatsanwaltschaft in Bochum kam schnell zu dem Ergebnis, dass beide Vergewaltigungen vom gleichen Täter begangen worden sind und dass der Täter in der Nähe der Ruhr-Universität seinen Wohnsitz hat. Durch eine freiwillig abgegebene DNA-Probe wurde der Mann überführt.

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Polizeikontrolle auf der A3 bei Langenfeld: Zwei Tote nach Falschfahrer-Unfall

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Die Polizei führte in der Nacht zu Sonntag auf der Autobahn 3 eine Verkehrskontrolle durch. Im Rahmen dieser Kontrolle auf dem Rastplatz Ohligser Heide in Richtung Oberhausen, sollte um 1.15 Uhr ein Opel Astra angehalten und der Fahrer überprüft werden. Trotz eindeutiger Anhaltezeichen, durchbrach er die Kontrollstelle und versuchte über eine Wiederauffahrt auf die Autobahn 3 sich der Überprüfung zu entziehen. Ein Streifenwagen nahm sofort die Verfolgung auf und überholte den 47-Jährigen schon nach etwa zwei Kilometern. Daraufhin schaltete der Opel-Fahrer die Beleuchtung aus, bremste stark ab, wendete sein Fahrzeug auf der A3 und raste in entgegengesetzter Richtung davon. Anschließend gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein. Kurz darauf prallte der flüchtende Mann in Höhe der Anschlussstelle Solingen mit einem entgegenkommenden Chrysler eines 29-Jährigen frontal zusammen. Beide Fahrer starben noch an der Unfallstelle. Ermittlungen ergaben, dass der Führerschein des 47-Jährigen rechtskräftig bis 2018 gesperrt war und er somit keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Ob das die Ursache für sein Verhalten war, ist Bestandteil der Ermittlungen.

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Festahmen: „Prediger ohne Gesicht“ und vier IS-Anwerber wurden in Deutschland verhaftet

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Der Polizei ist ein Schlag gegen das deutsche Netzwerk der Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) geglückt. Am Dienstag nahmen Ermittler fünf mutmaßliche Terroristen in Niedersachsen und Nordrhein Westfalen fest. Die Haftbefehle wurden bereits am 26. Oktober ausgestellt. Unter den Verhafteten befindet sich auch ein 32-jähriger irakischer Staatsbürger, der unter dem Szenenamen Abu Walaa – dem „Prediger ohne Gesicht“ bekannt ist. Er hat sogar eine App herausgebracht. Außerdem wurden der 50-jährige Türke Hasan C., der 36-jährige deutsche und serbische Staatsangehörige Boban S., der 27-jährige deutsche Staatsangehörige Mahmoud O. und der 26-jährige Ahmed aus Kamerun festgenommen.

Es gibt keine Hinweise auf Anschlagspläne. Es ist jedoch unumstritten, dass die Festgenommenen in Deutschland für den IS in Syrien geworben haben. Zwei der fünf Verhafteten befinden sich bereits in Untersuchungshaft. Die übrigen IS-Verrdächtigen werden am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt. Bundesjustizminister Heiko Maas bezeichnete die Festnehmen als Erfolg.

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Schwerer Busunfall in Duisburg-Neumühl: Ein Toter und neun Verletzte

Symbolfoto: © burntimes

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Bei einem schweren Busunfall sind am Mittwochmorgen alle Insassen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Der Busfahrer erlag am Mittwochmittag seinen schweren Verletzungen. Die Feuerwehr hatte am Mittwochmorgen einen Massenanfall von Verletzten ausgerufen (ManV). Ein Rettungshubschrauber wurde ebenfalls zur Unfallstelle alarmiert. Der Linienbus war um 9.30 Uhr frontal gegen einen Baum gefahren. Der Unfall ereignete sich in der Fiskusstraße auf Höhe des dortigen Friedhofs Stadtteil Neumühl. Der Bus streifte zunächst einen Baum, bevor dieser frontal gegen einen weiteren Straßenbaum prallte. Ein Autofahrer beobachtete den Unfall durch seinen Rückspiegel und setzte sofort einen Notruf ab. Anschließend befreite der Ersthelfer mit Hilfe von weiteren Passanten den Busfahrer aus der zerstörten Fahrerkabine.

Unklar ist noch, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Die Fiskusstraße war zwischen Bennostraße und Borussiastraße den ganzen Vormittag gesperrt. Die Polizei teilte mit, dass die Bergungsarbeiten noch mehrere Stunden andauern werden.

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