Hagen: Einjähriges Kind starb bei Unfall

Symbolfoto: © burntimes

Am Donnerstag geriet ein Volvo-Faher auf der Volmebrücke im nordrhein-westfälischen Hagen auf den Gehweg und prallte frontal in einen Kinderwagen. Das einjährige Kleinkind wurde dabei tödlich verletzt. Der vierjährige Bruder erlitt schwere Verletzungen, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Die 21-jährige Mutter erlitt einen Schock. Während der Rettungsarbeiten fertigten Schaulustige Videos an und behinderten damit die Arbeit der Rettungskräfte. Die Unfallursache ist noch unklar. Es wird geprüft, ob der 34-jährige Autofahrer zum Unfallzeitpunkt einen beeinträchtigten Gesundheitszustand hatte.

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Nach Leichenfund in NRW: Polizei fasst Tatverdächtigen

Symbolfoto: © burntimes

Eine 22-jährige Frau wurde tot in Beckum aufgefunden. Die Wohnung, in der die Frau gefunden wurde, brannte zu dem Zeitpunkt. Der 27-jährige Ex-Freund soll die Frau getötet und anschließend ein Feuer in der Wohnung gelebt haben, um die Spuren zu verwischen. Am Samstag wurde der Tatverdächtige 27-Jährige verhaftet. Polizisten entdeckten am Samstagmorgen den Opel Vectra des Tatverdächtigen. Daraufhin floh der Mann mit hoher Geschwindigkeit vor der Polizei. Plötzlich wendete er sein Fahrzeug und befuhr einen Wirtschaftsweg. Nachdem der Tatverdächtige hinter einer Kurve auf ein ihm folgendes Polizeifahrzeug traf, hielt er an und stieg aus. Er hielt dabei eine Schusswaffe in der Hand. Die Polizisten forderten den 27-Jährigen auf die Waffe niederzulegen. Dieser Aufforderung folgte der Mann nicht, sondern richtete die Waffe gegen die Beamten. Aufgrund der Bedrohung gaben die Polizisten mehrere Schüsse auf den 27-Jährigen ab. Dadurch wurde er schwer verletzt. Rettungskräfte brachten den Verletzten mit einem Rettungshubschrauber in die Universitätsklinik in Münster. Nach einer Notoperation besteht keine Lebensgefahr mehr.

Bei der getöteten 22-jährigen Frau handelt es sich um die ehemalige Freundin des 27-Jährigen. Sie wird obduziert und ist vermutlich schon vor dem gelegten Brand getötet worden. Die Ermittlungen zum Motiv der Tat dauern an. Der Tatverdächtige ist noch nicht vernehmungsfähig.

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Abi-Streich in Zülpich: 78 Schüler wurden verletzt

Symbolfoto: © burntimes

Am Freitag war der letzte Schultag für die Abiturienten im nordrhein-westfälischen Zülpich, die sich auf einen lustigen Abi-Streich freuten. Ein 19-Jähriger hatte am Freitagmorgen um kurz nach 8 Uhr einen Feuerlöscher vor dem Schulgebäude entleert. Zu diesem Zeitpunkt kamen viele Schüler gerade mit dem Bus an. Rund 80 Schüler wurden leicht verletzt und erlitten Reizungen der Augen und Atemwege. Um kurz nach 9 Uhr alarmierten Lehrkräfte der benachbarten Karl-von-Lutzenberger-Realschule die Rettungskräfte. Ein Notarzt sagte, dass das Pulver nicht giftig sei aber zu Reizungen der Atemwege und Augen führen kann.

Insgesamt rückten sechs Rettungswagen, drei Notärzte und ein Löschzug der Feuerwehr an. Drei Schüler wurden vorsorglich, aufgrund von Vorerkrankungen, im Krankenhaus untersucht. Der 19-jährige Abiturient, der den Feuerlöscher entleerte, gab später zu, großen Mist gebaut zu haben. Er hat sich unmittelbar bei den Schülern entschuldigt.
Am Samstag werden die Zeugnisse überreicht. Der Übeltäter darf nach Angaben der Schulleiterin am Abi-Ball teilnehmen, weil er seinen Fehler sofort erkannt und die Verantwortung übernommen hat.

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Versuchte Gefangenenbefreiung in Duisburg: 250 Menschen greifen Polizisten an

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Die Polizisten wollten am Sonntagabend um 19.40 Uhr einen 37-jährigen Mann überprüfen der die Beamten zuvor mit seinem Handy gefilmt hatte. Die Polizisten waren an der Reinerstraße vor Ort um einen Verkehrsunfall aufzunehmen und wurden dabei von dem 37-Jährigen gefilmt. Weil der Mann sich gegen die Personenkontrolle wehrte, wurde er vorübergehend festgenommen. Anschließend kamen plötzlich rund 250 Menschen, die den Festgenommenen befreien wollten. Hinzu alarmierte Beamte setzten Pfefferspray ein, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Einige Angreifer wendeten Gewalt gegen die Polizisten ein. Zwei der Angreifer wurden verhaftet.

Polizisten wurden nicht verletzt. Ein Beteiligter musste jedoch in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Landfriedensbruches und versuchter Gefangenenbefreiung eingeleitet.

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Illegales Autorennen in Mönchengladbach: Fußgänger kommt ums Leben

Symbolfoto: © burntimes

Am späten Freitagabend waren zwei Autos mit hoher Geschwindigkeit durch eine Tempo-40-Zone in Mönchen-gladbach gerast. Auf der vierspurigen Straße lieferten sich zwei Autofahrer ein illegales Autorennen. Ein 28-jähriger Autofahrer fuhr nach Aussagen von Zeugen auf die Gegenfahrbahn, um den anderen Teilnehmer zu überholen. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und überfuhr einen 38-jährigen Fußgänger, der gerade die Fahrbahn überqueren wollte. Er starb noch an der Unfallstelle. Die Polizei bestätigte, dass an der Unfallstelle die Geschwindigkeit auf 40 Stundenkilometer begrenzt ist. Nach dem Unfall flüchtete das nicht unmittelbar beteiligte Fahrzeug. Dabei soll es sich um einen silbernen Seat mit Mönchengladbacher Kennzeichen handeln. Zeugen werden dringend gebeten sich bei der Polizei zu melden.

In Berlin wurden im Februar 2017 zwei junge Raser wegen Mordes verurteilt. Auch sie hatten sich ein illegales Autorennen in der Innenstadt geliefert und dabei mit 160 Stundenkilometern ein unbeteiligtes Fahrzeug gerammt. Der 69-järhieg Fahrer starb bei dem Unfall.

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Duisburg: 300 Gaffer behindern Rettungseinsatz nach Unfall – Polizei setzt Diensthund ein

Symbolfoto: © burntimes

Rund 300 Gaffer haben am Montagnachmittag gegen 16 Uhr im nordrhein-westfälischen Duisburg, in der Wanheimer Straße einen Rettungseinsatz behindert. Zuvor waren eine Straßenbahn und ein Peugeot kollidiert. Der 53-jährige Autofahrer wurde in seinem Peugeot eingeklemmt und schwer verletzt. Um dem Mann helfen zu können, musste die Polizei mit Hilfe eines Diensthundes die Schaulustigen zurückhalten und hinter eine Absperrung drängen. Die herbeigeeilten Einsatzkräfte konnten das Unfallfahrzeug aufgrund der Vielzahl der Schaulustigen zunächst gar nicht erkennen.

Der Autofahrer wollte auf der Straße wenden und hatte dabei die parallel neben ihm fahrende Straßenbahn der Linie 903 übersehen, die er zuvor überholt hatte. Der 37-jährige Straßenbahn-Fahrer leitete eine Notbremsung ein, konnte den Zusammenstoß aber nicht verhindern. Das Auto wurde etwa 20 Meter weit geschoben. Weil die Oberleitung beschädigt wurde und der Strom ausfiel, musste die Straßenbahn von der Feuerwehr zurückgeschoben werden. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten wurden von lauten abfälligen Rufen der Schaulustigen begleitet.
Die Wanheimer Straße war am Montag zwischen 16 und 18 Uhr in Richtung Innenstadt gesperrt.

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Familiendrama in Bonn: Mann tötete Frau, Kind und wurde von Polizisten erschossen

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Nach einem lauten Streit riefen Nachbarn am frühen Montagmorgen gegen 5.20 Uhr die Polizei. Die Einsatzkräfte eilten zu der Wohnung im Bonner Stadtteil Plittersdorf und kamen zunächst nicht hinein, weil die Tür geschlossen war und nicht geöffnet wurde. Die Beamten gelangten schließlich über den Balkon in das Innere der Wohnung zum Familienvater, der zuvor seine Familie getötet hat. Der 40-Jährige töte sein dreijähriges Kind und seine 39-jährige Frau. Er selbst starb nach Schüssen, die ein Polizist auf ihn abgab. Der Familienvater hatte sich in einem Zimmer verbarrikadiert. Die Polizei teilte mit, dass es in der Wohnung zu einer Konfrontationssituation gekommen sei. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

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Fünfjährige wurde in Düsseldorf angefahren: Angehörige prügeln auf Zeugin ein

Symbolfoto: © burntimes

Ein fünfjähriges Mädchen lief am Samstagmittag gegen 12.05 Uhr auf die Fahrbahn und wurde von einem Auto angefahren. Der Vorfall ereignete sich in der Junkersstraße, in der Tempo-30-Zone, in Düsseldorf-Flingern. Die Fünfjährige lief unvermittelt zwischen parkenden Autos auf die Straße. Dort wurde das Mädchen von einer 51-jährigen Golf-Fahrerin erfasst, die nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Das Kind erlitt bei dem Unfall Prellungen und Schürfwunden. Unmittelbar nach dem Unfall bedrängten die Angehörigen, zwei Männer im Alter von 31- und 54 Jahren, die Golf-Fahrerin.

Eine weitere zur Hilfe geeilte 49-jährige Zeugin wurde von den Männern beschimpft und geschlagen. Die Männer schlugen der Augenzeugin gegen den Kopf. Die 49-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Sie muss operiert werden. Gegen die beiden Männer wurden Anzeigen wegen Körperverletzung gefertigt.

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Landtagswahl in NRW: CDU gewinnt, SPD verliert Stimmen – Kraft tritt zurück

Symbolfoto: © Tim Reckmann | pixelio.de

Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen (NRW) hat die SPD Stimmen verloren. Dei CDU hingegen konnte zulegen und erhielt Hochrechnungen zufolge 33 Prozent der Wählerstimmen. Die SPD kam auf 31,5 Prozent. Die FDP setzt ihren Aufwärtstrend fort, erhielt in NRW 12,5 Prozent und ist somit drittstärkste Partei in NRW. Die Grünen erhielten 6,2 Prozent und die Linken müssen um den Einzug in den Landtag mit zur Zeit 4,9 Prozent noch bangen. Sollte das Ergebnis so bleiben, wären die Linken nicht mehr im nordrhein-westfälischen Landtag vertreten. Die AfD erhielt in NRW 7,4 Prozent und zieht erstmals in den Düsseldorfer Landtag ein.

Es kann in NRW somit nicht zu Rot-Grün kommen, eine Große Koalition oder eine Schwarz-Gelbe Landesregierung ist zur Zeit wahrscheinlicher.

Die SPD-Landesvorsitzende Hannelore Kraft trat nach bekanntwerden der ersten Hochrechnung von allen Ämtern zurück. „Es hat nicht gereicht“, sagte sie in einer ersten Stellungnahme. Kraft übernahm die Verantwortung für die Niederlage. Sie räumte ein, dass die SPD das Vertrauen der Wähler nicht mehr gewinnen konnte.

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Vergewaltigungen an der Uni Bochum: Verdächtiger gesteht die Taten vor Gericht

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

In Bochum wurden zwei chinesische Studentinnen in der Nähe de Ruhr-Universität brutal vergewaltigt (wir berichteten). Der 32-jährige Angeklagte hatte die Tat zunächst bestritten und am Mittwoch überraschend ein Geständnis abgelegt. Er gab zu die beiden Austauschstudentinnen im letzten Jahr überfallen und vergewaltigt zu haben. Bei dem Mann handelt es sich um einen Asylbewerber aus dem Irak, der mit seinen Kindern und seiner Frau in einer Flüchtlingsunterkunft lebte. Eine der beiden Studentinnen hatte den 32-Jährigen als Täter identifiziert und wiedererkannt. Es gibt außerdem DNA-Spuren, die dem Angeklagten sicher zuzuordnen sind.

Das erste Opfer wurde am 6. August 2016 in ein Gebüsch gezerrt, mit einem Seil stranguliert, geschlagen und vergewaltigt. Die 22-Jährige wäre fast erstickt. Um vor Gericht aussagen zu können, reiste sie extra aus China an. Die zweite Tat ereignete sich am 16. November 2016. An dem Tag hatte der Angeklagte eine 28-jährige Studentin vergewaltigt. Anschließend wurde mit einem Phantombild nach dem Täter gesucht. Am 5. Dezember wurde der Täter vom Freund des zweiten Opfers im Gebüsch gesehen. Er machte Fotos von ihm und alarmierte die Polizei. Anschließend wurde der Mann verhaftet. Das Urteil im laufenden Prozess wird am 16. Mai erwartet. Die Beweisaufnahme wurde nach dem Geständnis beendet.

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