Hurrikan in den USA: Ausnahmezustand – kein Ende der Wassermassen in Sicht

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

In den USA sorgt der Hurrikan „Harvey“ für eine Jahrhundertflut. Es regnet aufgrund des Hurrikans nach wie vor unaufhörlich in Houston und Teilen von Texas. Die Hochwasserpegel drohen auf den höchsten Stand, seit Beginn der Wetteraufzeichnungen zu steigen. Über 600 Liter Regen könnte auf einen Quadratmeter fallen. Die Rettungskräfte sind mit den Ausmaßen zunehmend überfordert, sodass die Menschen in den betroffenen Gebieten häufig auf sich allein gestellt sind. Ein Gouverneur sagte, dass es unmöglich sei, die mehr als 30 Millionen Menschen alle zu evakuieren. Der Nationale Wetterdienst teilte mit, dass die Regennassen alles übersteigen, was bisher in den USA erlebt wurde. US-Präsident Trump erklärte am Montag auch für Teile von Louisiana den Notstand. Er und seine Frau wollen sich am Dienstag selbst ein Bild über die Lage vor Ort machen. Vielerorts sind Straßen nur noch mit Booten zu befahren. Zahlreiche Bewohner flüchteten auf die Dachböden und Hausdächer, doch die Rettungskräfte kommen nicht hinterher und gaben den Rat eine Axt mitzunehmen mit der man das Dach im Zweifelsfall durchschlagen könnte. Für Houston sagten die Behörden Regenfälle von bis zu 1,3 Meter voraus.

Bis Montagabend waren zwei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Hurrikan bestätigt. Zur Stunde werden noch zahlreiche Menschen vermisst.

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Dürre in Teilen Deutschlands: Seit 50 Jahren war es nicht mehr so trocken

Symbolfoto: © Heike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Heike | pixelio.de

Die Erde in Deutschland ist so trocken wie seit 50 Jahren nicht mehr. In Teilen Deutschlands haben große Hitze und ausbleibender Regen für eine starke Dürre gesorgt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) teilte am Montag mit, dass in Südhessen, Teilen von Nordbayern, Sachsen bis ins südliche Brandenburg der Boden so trocken ist wie seit 50 Jahren nicht. Die obersten 30 bis 60 Zentimeter sind in den betroffenen Gegenden komplett ausgetrocknet. Besonders von der Dürre betroffen sind alle Pflanzen, die kürzere Wurzeln haben. Um die Dürre zu beseitigen müsste es nach Einschätzung des DWD ab sofort täglich mindestens fünf bis zehn Liter pro Quadratmeter regnen.

Bleibende Schäden wird es durch die Dürre aber nicht geben. Die Wasservorräte werden spätestens im Winter wieder aufgefüllt. In Bayern muss sich beispielsweise auch die Schifffahrt der Dürre anpassen. Aufgrund des geringen Wasserpegels können die Schiffe Teile Bayerns nur mit geringerer Ladung passieren. Rund um Frankfurt an der Oder ist die Berufsschifffahrt schon vor Wochen eingestellt worden.

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