Festnahme in Polen: 25-Jähriger soll Frau in Munster getötet haben

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

In Polen wurde ein 25-jähriger Mann verhaftet. Er soll eine 55-jährige Frau – vor fünf Monaten – in ihrem Haus im niedersächsischen Munster getötet haben. Der ortsunkundige 25-Jährige hatte sich zur Tatzeit vorübergehend in Munster aufgehalten und war unmittelbar nach der Tat in seine polnische Heimat geflüchtet. Der 25-Jährige war in die Wohnung der 55-jährigen Frau eingedrungen. Was sich dort anschließend genau abspielte ist bis heute unklar. Fest steht, dass der 25-Jährige Gewalt gegen die Frau anwendete. Die Leiche der Frau, die sehr zurückgezogen lebte, wurde Anfang September gefunden, nach dem sie zuvor mehrere Tage lang nicht mehr gesehen worden war. Aufgrund der Verletzungen konnte ein Mord nicht ausgeschlossen werden, sodass eine Mordkommission mit dem Fall beauftragt wurde. Der mutmaßliche Täter wurde in enger Kooperation mit den polnischen Polizei- und Justizbehörden festgenommen. Das Motiv blieb weiterhin unklar.

Der 25-Jährige soll in den nächsten Wochen nach Deutschland ausgeliefert werden. In Deutschland wird er sich einem Strafverfahren wegen eines Tötungsdeliktes stellen müssen.

Salzgitter-Thiede: Mann schlägt in der Silvesternacht zwei Feuerwehrmänner krankenhausreif

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In Salzgitter-Thiede hat sich in der Silvesternacht eine Schlägerei ereignet. Ein 21-Jähriger hatte zwei Feuerwehrmänner krankenhausreif geschlagen. Die beiden Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Salzgitter-Thiede wollten gerade zu einem Einsatz ausrücken und wurden von Feiernden daran gehindert. Die Feiernden zündeten stattdessen unmittelbar vor dem Feuerwehrgerätehaus Feuerwerkskörper an. Daraufhin hatten die zwei Feuerwehrmänner die Gruppe aufgefordert den Weg für das Einsatzfahrzeug frei zu machen. Anschließend kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Auch als ein Feuerwehrmann verletzt am Boden liegt, wurde weiter auf ihn eingetreten. Den Spruch „Ach der lebt ja noch“ kann sich ein Partygast dabei nicht verkneifen. Beide Feuerwehrleute erlitten Verletzungen, wie Knochenbrüchen und ausgeschlagene Zähne. Sie wurden stationär im Krankenhaus aufgenommen. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.

Hannover: Mädchen steckt Siebenjähriger Feuerwerkskörper in den Ausschnitt

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In Sehnde bei Hannover hat ein 14-jähriges Mädchen einer Siebenjährigen beim Spielen auf dem Schulhof einen Feuerwerkskörper in den Ausschnitt gesteckt. Die Jüngere versuchte sich anschließend von dem Sternenkreisel zu befreien. Dabei erlitt sie schwere Brandverletzungen. Sie wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Gegen die 14-Jährige wurden Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet, teilte die Polizei Hannover am Freitag mit. Auch das Jugendamt wurde über die Tat der 14-Jährigen in Kenntnis gesetzt. Es wird geprüft, ob auf die Erziehungsberechtigten Konsequenzen zukommen.

Festahmen: „Prediger ohne Gesicht“ und vier IS-Anwerber wurden in Deutschland verhaftet

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Der Polizei ist ein Schlag gegen das deutsche Netzwerk der Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) geglückt. Am Dienstag nahmen Ermittler fünf mutmaßliche Terroristen in Niedersachsen und Nordrhein Westfalen fest. Die Haftbefehle wurden bereits am 26. Oktober ausgestellt. Unter den Verhafteten befindet sich auch ein 32-jähriger irakischer Staatsbürger, der unter dem Szenenamen Abu Walaa – dem „Prediger ohne Gesicht“ bekannt ist. Er hat sogar eine App herausgebracht. Außerdem wurden der 50-jährige Türke Hasan C., der 36-jährige deutsche und serbische Staatsangehörige Boban S., der 27-jährige deutsche Staatsangehörige Mahmoud O. und der 26-jährige Ahmed aus Kamerun festgenommen.

Es gibt keine Hinweise auf Anschlagspläne. Es ist jedoch unumstritten, dass die Festgenommenen in Deutschland für den IS in Syrien geworben haben. Zwei der fünf Verhafteten befinden sich bereits in Untersuchungshaft. Die übrigen IS-Verrdächtigen werden am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt. Bundesjustizminister Heiko Maas bezeichnete die Festnehmen als Erfolg.

Hannover: Toter Säugling und lebendes Baby in Koffer entdeckt

Symbolfoto: © burntimes

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In der niedersächsichen Landeshauptstadt Hannover hat ein 19-Jähriger am Donnerstag im Stadtteil Vahrenwald das Skelett eines toten Säuglings und ein lebendes Baby in einem Koffer entdeckt. Er alarmierte anschließend die Polizei. Bei dem 19-Jährigen handelt es sich um den Lebensgefährten der 22-Jährigen. Die Mutter der Kinder wurde an ihrem Arbeitsplatz verhaftet. Das lebende Neugeborene wurde in eine Klinik gebracht. Der Zustand des Mädchens ist stabil. Die junge Frau soll dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Kriminalpolizei leitete ein Verfahren, wegen des Verdachts des Totschlags gegen die 22-Jährige ein. Gegenüber der Polizei verweigerte die mutmaßliche Mutter bisher ihre Aussage. Das Motiv der Frau war auch am Freitag noch unklar. Der 19-Jährige ist unterdessen wieder auf freiem Fuß.

Das Paar lebte seit einem Vierteljahr in einer gemeinsamen Wohnung, in dem zehn Parteien wohnen. Beide hatten erst kürzlich eine Ausbildung begonnen. Von einer Schwangerschaft hatte niemand etwas bemerkt. Die Anwohner sagten, dass das Haus sehr hellhörig sei aber nie ein schreiendes Baby gehört wurde.

SEK-Einsatz in Lohne: Mann schoss seinem Nachbarn ins Gesicht – Festnahme

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Im niedersächsischen Lohne ist am Montag gegen 13.20 Uhr ein Nachbarschaftsstreit eskaliert. Ein 33-Jähriger schoss seinem 29-jährigen Nachbarn ins Gesicht. Anschließend verbarrikadierte er sich in seiner Wohnung und schloss sich ein. Das 29-jährige Opfer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Osnabrücker Krankenhaus geflogen. Nach der Tat wurde der Bergweg in Lohne für den Verkehr gesperrt. Ein Sondereinsatzkommando (SEK) rückte aus Hannover an, weil die Situation vor Ort unübersichtlich war. Nachdem die Beamten dreieinhalb Stunden lang in der Hitze ausgeharrt hatten, gab der Einsatzleiter am späten Montagnachmittag um 17.15 Uhr den Befehl zum Zugriff. Die Beamten befürchteten zunächst, dass der Täter in der Wohnung nicht alleine sein könnte. Beim Zugriff stießen die Spezialkräfte auf den Täter und einen weiteren Mann. Beide ließen sich widerstandslos festnehmen. Der zweite Mann war an der Tat auf den Nachbarn offenbar unbeteiligt. Es hat sich keine Geiselnahme in der Wohnung ereignet, bestätigte die Polizei.

Die Beamten sicherten vor Ort eine Schusswaffe. Ob es sich dabei um die Tatwaffe handelt, werden die laufenden Ermittlungen zeigen. Die Hintergründe des Nachbarschaftsstreits sind noch unklar und Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen.

Anschlagsdrohung per E-Mail: Neun Schulen in Braunschweig evakuiert

Symbolfoto: © burntimes

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Unbekannte hatten am Montagmorgen an sieben Schulen in Braunschweig mit Anschlägen gedroht. Die Drohung ging in der Nacht zu Montag per E-Mail ein. Betroffen waren mehrere Gymnasien, an die auch Grundschulen angeschlossen sind. Die Polizei ließ die Schulen evakuieren und geht inzwischen von keiner akuten Gefahr, sondern von einem Fake aus. Der Zeitpunkt der Anschlagsdrohung war um 9 Uhr und wurde inzwischen überschritten. Die Polizei steht in engem Kontakt mit den betroffenen Schulleitungen.

An neun Braunschweiger Schulen fiel der Unterricht am Montag aus. Augenzeugenberichten zufolge fuhren Streifenwagen vor und teilten per Lautsprecherdurchsage mit, dass sich die Schüler nach Hause begeben sollen. Vor dem Martino-Katharineum patrouillierten Polizisten mit einer schusssicheren Weste. Von den Schulausfällen waren rund 7.000 Braunschweiger Schüler betroffen. Anschlagdrohungen waren neben Braunschweig auch in mehren anderen Städten eingegangen. Der Staatsschutz hat Ermittlungen, wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat eingeleitet, und versucht den Urheber der E-Mail zu ermitteln. Dem Urheber droht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.

Schwerer Schiffsunfall auf dem Barßeler Tief in Apen: Zwei Tote

Symbolfoto: © burntimes.com

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In der Nacht zum Samstag sind auf dem Barßeler Tief in Apen, im niedersächsischen Landkreis Ammenland, zwei Motorboote zusammengestoßen. Zwei Menschen starben, fünf weitere wurden verletzt, zwei von ihnen schwer – unter ihnen auch eine Frau, die am Sonntagabend noch in Lebensgefahr schwebte. Die Polizei teilte mit, dass den Ermittlungen zufolge beide Motorboote am Samstagmorgen gegen 2 Uhr auf dem Fluss unterwegs waren und frontal zusammenstießen. Zwei der Todesopfer sind Insassen des angefahrenen Bootes. Beide Schiffe sind übereinander gefahren. Die Insassen wurden durch die drehende Schiffsschraube tödlich am Kopf verletzt. Der 27-jährige Bootsführer und seine 24-jährige Begleiterin waren sofort tot. Die beiden Sportboote waren vom Barßeler Hafen gestartet. Die beiden Bootsbesatzungen kannten sich. Zwei Cousinen waren auf die beiden Boote verteilt, teilte der Polizeisprecher mit.

Die Ermittler prüfen nun unter anderem, ob die Bootsführer unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen standen. Unklar ist zur Zeit auch noch, ob die beiden Motorboote mit eingeschalteter Beleuchtung unterwegs waren oder ob sie ohne Licht fuhren.

In der Nacht waren Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie Taucher im Einsatz.

Die Gemeinde Barßel steht unter Schock. Das 37. Barßeler Hafenfest, zu dem 40.000 Besucher erwartet worden sind, wurde aufgrund des schweren Bootsunglücks vom Veranstalter abgesagt. „Das schreckliche Ereignis lässt keine Feierei mehr zu“, hieß es am Samstag. Unter den Todesopfern befindet sich auch ein Mitglied der örtlichen Feuerwehr, der bei der Organisation des Hafenfestes mithalf.

Schwere Unwetter: 57 Verletzte bei Southside-Festival – Veranstalter sagen Festival ab

Symbolfoto: © Janusz Klosowski | pixelio.de

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Das Southside-Festival im baden-würtembgerischen Neuhausen ob Eck wurde am Samstagmorgen abgesagt, nachdem es am Freitagabend zu schweren Unwettern mit 57 Verletzten kam. Der Veranstalter teilte mit, dass fünf Personen stationär im Krankenhaus behandelt werden und 52 weitere Besucher leichte Verletzungen erlitten. Zunächst begann das dreitägige Festival vielversprechend mit nur leichtem Regen. Gegen 20 Uhr kam es zu Starkregen mit Hagel. Die Festivalbesucher wurden über Lautsprecherdurchsagen aufgefordert das Konzertgelände sofort zu verlassen und sich in ihren Autos oder in den bereitstehenden Shuttlebussen in Sicherheit zu bringen und auf weitere Informationen zu warten. 3.000 Besucher, die ohne Auto anreisten, wurden in Notunterkünfte gebracht. Der Veranstalter gab in der Nacht zu Samstag bekannt, dass die Sicherheit der Besucher höchste Priorität hat und das Festival nicht fortgesetzt wird, weil die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann. Die Besucher wurden gebeten ihre Heimreise anzutreten. Zahlreiche Festivalbesucher blieben mit ihren Autos, Wohnwagen und Wohnmobilen im Matsch stecken und mussten von Treckern freigeschleppt werden.

Das Southside-Festival findet traditionell zeitgleich mit dem Hurricane-Festival im niedersächsischen Scheeßel statt. Auch hier wurden bereits mehrere Konzerte am Freitag, sowie auch am Samstag abgesagt. Das Gelände war bis Sonntag witterungsbedingt nicht mehr bespielbar. Das Wasser stand teilweise kniehoch auf dem Gelände. Auch der Zeltplatz wurde regelrecht überflutet. Das Hurricane-Festival geht noch bis Sonntag. Viele Besucher nahmen die Unwetter in Scheeßel mit Humor, einige reisten aber aber auch schon vorzeitig ab.

In Rheinland-Pfalz ist am Samstag in der Nähe von Bacharach am Samstagmorgen nach einem Unwetter in eine Geröllhalde gerast und entgleist. Zehn Menschen wurden dabei verletzt. Der Lokführer erlitt schwere Verletzungen. Ein Steilhang hatte sich durch den starken Regen gelöst und rutschte auf die Bahnschienen hinab.

Menschliche Abgründe in Höxter: Folterpaar hat 33-Jährige im Kamin verbrannt

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Das Folterpaar soll mehrere Frauen auf ihrem ostwestfälischen Gehöft schwer misshandelt haben. Mindestens zwei Frauen kamen ums Leben. Bei der zweiten Frau handelt es sich um eine 33-Jährige aus Niedersachsen. Sie starb 2014. Anschließend hatte das Paar nach eigener Aussage die Leiche zerstückelt und in die Tiefkühltruhe gelegt. Später sei die Leiche im Kamin verbrannt worden. Die Asche hatte das Paar, um Spuren zu vernichten, auf der Straße verstreut. Ob es noch weitere Opfer gibt wird zur Zeit ermittelt. Die Polizei untersucht auf dem Gehöft jeden Quadratzentimeter. Auch Spürhunde werden auf dem Grundstück in Kürze zum Einsatz kommen. Das Ehepaar hat gestanden eine weitere Person getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass es dem 46-jährigen Wilfried W. vor allem um die Machtausübung ging.

Die Polizei teilte am Dienstag mit, dass es menschliche Abgründe waren, die sich dort auftaten und das auch erstmal die erfahrenen Mitarbeiter der Mordkommission verarbeiten müssen. Letzte Woche wurde bekannt, dass eine 41-Jährige aus dem niedersächsischen Bad Gandersheim wochenlang in Höxter festgehalten wurde und schließlich an schweren Kopfverletzungen verstarb. Zuvor wollte das Paar die 41-Jährige, die schwer verletzt war, mit dem Auto von Höxter zurück in ihre Wohnung nach Bad Gandersheim bringen. Auf der Fahrt hatte das Auto einen Motorschaden. Der Zustand der Frau verschlechterte sich weiter, sodass sich das Paar entschied einen Rettungswagen zu alarmieren. Die Frau wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, verstarb dort jedoch wenig später. Die Ärzte entdeckten am Körper der Frau Hinweise auf schwere Misshandlungen. Daraufhin wurde die Polizei eingeschaltet.

Die Frau musste wochenlang in einem ungeheizten Raum auf dem Fußboden schlafen. Teilweise wurde die 41-Jährige auch in der Badewanne oder der Heizung angekettet. Für die Misshandlungen habe es nichtige Gründe gegeben. Eine Frau aus Berlin, die lebend aber schwer verletzt aus dem Gehöft herauskam, sagte am Dienstag bei der Polizei aus, dass es schon ausreichte, wenn am gedeckten Tisch das Messer links statt rechts lag. Anschließend wurden die Opfer mit Schlägen und Tritten misshandelt, sagte sie aus. Warum sie das alles erst jetzt bei der Polizei aussagte ist noch unklar.

Der 46-Jährige Mann war Hartz-IV-Empfänger und wurde 1995 zu einer zweijährigen Haftstrafe wegen schwerer Körperverletzung verurteilt. Er misshandelte damals eine Frau schwer. Die Haftstrafe hatte er abgegessen. Anschließend schaltete er zahlreiche Kontaktanzeigen in Zeitungen, um Kontakt zu Frauen herzustellen. Er sagte bei der Polizei aus, dass es in ganz Deutschland nur zwei Tageszeitungen gäbe, bei denen er keine Schulden habe.

Die Staatsanwaltschaft erließ gegen den 46-jährigen Mann und dessen 47-jährige Ex-Frau Haftbefehl wegen Totschlags in mindestens zwei Fällen.

Bei der Polizei haben sich inzwischen mehrere Frauen gemeldet, die früher Kontakt zu dem 46-Jährigen hatten. Der Mann soll jahrelang versucht haben Frauen über Kontaktanzeigen auf seinen heruntergekommenen Bauernhof zu locken. Seine Ex-Frau wurde dabei stets als Schwester ausgegeben, hieß es.

Die Polizei hat auch die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Mord einer 21-Jährigen aus dem Jahr 2006 wieder aufgenommen. Bei der 21-Jährigen handelte es sich um eine Schwesternschülerin, die auf dem Heimweg nach Paderborn verschleppt wurde. In den ersten Tagen meldete sie sich mehrmals per SMS und Anruf, um ihren Angehörigen mitzuteilen, dass alles in Ordnung sei. Kurz darauf brach der Kontakt ab. Vier Monate später entdeckte ein Jäger sterbliche Überreste der 21-Jährigen in einem Waldgebiet bei Lichtenau. Der Fundort liegt rund 15 Kilometer von dem Gehöft in Höxter entfernt.