New York: Auto rast in Menschenmenge – eine Tote, 20 Verletzte

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

In New York ist am Donnerstag ein Auto ungebremst den Gehweg beim Times Square entlang gerast. Mindestens eine 18-Jährige starb und 20 weitere wurden teils schwer verletzt. Zum Unfallzeitpunkt waren tausende Menschen rund um den Times Square unterwegs. Der Bürgermeister von New York teilte mit, dass es keine Hinweise auf einen Terrorakt gibt. Der 26-jährige Fahrer des roten Autos stammt aus dem Stadtteil Bronx, hatte eine kriminelle Vergangenheit und wurde nach dem Unfall verhaftet. Er versuchte zunächst zu fliehen und leistete bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand. Der Mann ist ein ehemaliger Soldat der US-Marine. Ob er unter Drogen- oder Alkoholeinfluss stand ist noch unklar. Nach dem Vorfall wurde der Bereich rund um den Times Square weiträumig abgesperrt.

Augenzeugenberichten zufolge war der Autofahrer viel zu schnell auf der 42. Straße unterwegs gewesen. Kurz darauf war der 26-Jährige entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in die 7th Avenue abgebogen und dort gegen mehrere Menschen und Poller geprallt.

Kurz nach dem Unfall standen hunderte Schaulustige rund um das rote Auto herum und machten teilweise Fotos.

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USA: Die Trump-Regierung feuert 46 Bundesstaatsanwälte

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

US-Präsident Donald Trump will die von seinem Vorgänger bestimmten Bundesstaatsanwälte loswerden. Insgesamt wurden am Freitag 46 Anwälte zum Rücktritt aufgerufen, die während der Amtszeit von Barack Obama ernannt worden sind. Der prominente New Yorker Staatsanwalt Preet Bharara teilte mit, dass er nicht freiwillig gehen wird. Er wurde bereits gefeuert, weil er einer Aufforderung zum Rücktritt nicht nachgekommen ist. Er sagte, dass er nicht zurückgetreten ist, sondern gefeuert wurde. Grundsätzlich ist es nicht ungewöhnlich, dass eine neue Regierung Beamte austauscht aber das zeitgleich 46 Bundesanwälte zum Rücktritt aufgefordert werden, gab es bisher noch nicht. Normalerweise werden im Vorfeld zunächst Nachfolger ernannt. Die US-Regierung teilte mit, dass durch den Rauswurf der Bundesstaatsanwälte ein einheitlicher Übergang gewährleistet werden soll.

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USA: Präsident Trump beschimpft Obama als „kranken Typen“

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

US-Präsident Trump warf am Samstag Ex-Präsident Barack Obama vor, dass er sein Telefon im Trump-Tower in New York vor der Wahl abgehört haben soll. In diesem Zusammenhang bezeichnete er ihn als „kranken Typen“. Beweise für das Abhören lieferte Trump nicht. Barack Obama meldete sich zwischen-zeitlich zu Wort und wies die Vorwürfe zurück. Abhöraktionen hätten im Vorfeld durch den amerikanischen Geheimdienst genehmigt werden müssen und können nicht ohne Weiteres stattfinden. Obamas ehemaliger Sicherheitsberater stellte sich die Frage, ob es würdevoll sei, seinen Vorgänger als „kranken Typen“ zu bezeichnen.

US-Präsident Donald Trump wird von Pressevertretern vorgeworfen, dass er immer wieder versucht die Berichterstattung in den USA selbst zu lenken, um so von anderen Dingen abzulenken.

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Hoboken/New York: Schweres Zugunglück mit über 100 Verletzten und mindetens einem Todesopfer

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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In Hoboken bei New York hat sich am Donnerstagmorgen um 8.45 Uhr (Ortszeit) ein schweres Zugunglück ereignet. Mindestens ein Mensch kam dabei ums Leben und 108 weitere wurden zum Teil schwer verletzt, teilte der Gouverneur von New York mit. Das Unglück ereignete sich im morgendlichen Berufsverkehr. In dem verunglückten Zug befanden sich rund 250 Menschen. Zur Stunde kann noch nicht gesagt werden, ob noch weitere Personen im Zug eingeschlossen sind. Nach dem Unglück wurde der Zugverkehr komplett eingestellt. Augenzeugenberichten zufolge raste der Pendlerzug, mit der Nummer 1614, ungebremst in den 109 Jahre alten Bahnhof der Stadt Hoboken. Bei dem betroffenen Bahnhof handelt es sich um einen sogenannten Kopfbahnhof. Der Zug kam nicht zum Stehen, sondern raste über den Prellbock hinaus und riss Pfeiler um und kam erst im Wartebereich des Bahnhofs zum Stehen. Zahlreiche Passagiere gerieten anschließend in Panik und schlugen die Waggonfenster ein und kletterten zum Teil aus dem Zug heraus. Ein Teil der Decke des Bahnhof stürzte ein. Der gesamte Bahnhof ist nach Angaben der Polizei einsturzgefährdet. Die Unglücksursache ist noch unklar. Ebenfalls unklar ist mit welcher Geschwindigkeit der Zug in den Bahnhof eingefahren war.

Der Bahnhof von Hoboken ist einer der meist frequentierten im Umkreis von New York. Mindestens 15.000 passieren an Werktagen den Bahnhof.

In den USA sind noch nicht alle Züge mit einer automatischen Bremsvorrichtung ausgestattet. Der verunglückte Zug verfügte nicht über solch eine Vorrichtung. Die Frist für die Bremsvorrichtung wurde in den USA immer wieder verschoben und zuletzt auf den 31.12.2018 verschoben.

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USA: Der Siegeszug von Donald Trump ist unaufhaltsam

Symbolfoto: © Rainer Sturm | pixelio.de

Symbolfoto: © Rainer Sturm | pixelio.de

In diesen Tagen sieht alles danach aus, dass der Weg frei ist für Donald Trump. Der Immobilien-Milliardär ist der Spitzenkandidat bei den Präsidentschaftswahlen in den USA. Dabei ist Trump derjenige, der es innerhalb von 9 Monaten geschafft hat, die Welt zu empören und das Land zu polarisieren. Er wird vermutlich trotz allem der Präsidentschaftskandidat der Republikaner werden. Die Republikaner könnten sich zusammenschließen, um somit Hillary Clinton zu besiegen. Nach seinem Siegeszug im US-Bundesstaat Indiana hat der New Yorker nun insgesamt 45 der 57 Delegierten hinter sich. Außerdem hat er den Kandidaten Ted Cruz zur Ausgabe gezwungen. Donald Trump selbst hat nun die Aufgabe eine zersplitterte Partei zu vereinen und dabei besonders die moderaten Republikaner auf seine Seite zu bekommen. Zur Zeit lehnen viele Republikaner Trump als Präsidentschafts-kandidaten ab. Donald Trump hatte die Zersplitterung der Republikaner natürlich selbst vorangetrieben. Er ritt auf der Welle der unzufriedenen Arbeiter.

Aktuellen Umfragen zufolge liegt Trump hinter Clinton. Das könnte sich jedoch noch ändern, denn gewählt wird erst im November.

John Kasich ist bei der Präsidentschaftswahl noch im Rennen. Er hat angekündigt nicht das Handtuch zu werfen, sondern bis zum letzten Bundesstaat weiterzukämpfen.

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Tödliche Festnahme in den USA: Familie erhält 5,9 Millionen Dollar

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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Vor einem Jahr kam Eric Garner bei seiner gewaltsamen Festnahme in New York ums Leben. Am Dienstag wurde in New York vor Gericht geurteilt, dass die Familie des 43-jährigen Afroamerikaners 5,9 Millionen Dollar erhält. Im Juli letzten Jahres wurde der 43-jährige Familienvater von Polizisten gestoppt, die ihn des Verkaufs von unversteuerten Zigaretten verdächtigten. In dem Videomitschnitt eines Passanten ist zu erkennen, wie einer der Polizisten den Afroamerikaner in den Würgegriff nimmt und ihn zu Boden drückt. Der Familienvater rang sichtbar nach Atem und stammelte: „Ich krieg keine Luft.“ Der schwer asthmakranke sechsfache Familienvater verlor das Bewusstsein und starb.

Eine Autopsie des Leichnams ergab, dass der Würgegriff des Polizisten zum Tod führte. Der Einsatz des Würgegriffes ist bei der Polizei in New York verboten. Im vergangenen Dezember befand ein Gericht jedoch, dass es keinen ausreichenden Grund für eine Anklage wegen des Polizeieinsatzes gegeben habe. Die Familie von Garner forderte Schadensersatzforderungen in Höhe von 75 Millionen Dollar.

In den USA sorgte eine Reihe von Übergriffen weißer Polizisten auf Afroamerikaner, mit teils tödlichem Ausgang, in den letzten Monaten für Empörung und völliges Unverständnis.

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