Kanadische Musiklegende Leonard Cohen ist tot

Symbolfoto: © Rama | wikipedia

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Die kanadische Musiklegende Leonard Cohen ist tot. Er wurde 82 Jahre alt, starb bereits am 7. November und ist zwischenzeitlich beerdigt worden, wie sein Management erst am Freitag mitteilte. Eine Gedenkveranstaltung ist zu einem späteren Zeitpunkt in Los Angeles geplant. Seine Frau Marianne Ihlen starb am 29. Juli diesen Jahres im Alter von 81 Jahren. Zahlreiche Lieder von Leonard Cohen gelten als moderne Klassiker. Weltberühmt wurde Cohen mit Liedern wie „Hallelujah“, „So Long, Marianne“ und „Suzanne“. Sein Durchbruch gelang ihm in den sechziger Jahren in New York. Dort lebte er im legendären Chelsea Hotel und lernte dort Musikerkollegen wie Bob Dylan und Joni Mitchell kennen. Zuletzt lebte Cohen in Los Angeles – nicht weit entfernt von seinen beiden Kindern.

Erst Ende Oktober hatte er seine letzte Platte „You want it darker“ veröffentlicht. In den neuen Songs setzt er sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinander.

Leonard Cohen wurde in eine sehr wohlhabende, einflussreiche jüdische Familie in Westmount, einem Vorort von Montreal, geboren. Im Alter von 13 Jahren erlernte er das Gitarrenspiel. Cohen kämpfte sein Leben lang immer wieder mit Depressionen.

Im Jahr 2015 erhielt Leonhard Cohen für sein musikalisches Gesamtwerk die so genannte „Nachtigall“, den Lebensleistungs-Preis der deutschen Schallplattenkritik. Mehrfach gewann er den renommierten Juno Award in seinem Heimatland Kanada, zuletzt den Juno Award 2013 in den Kategorien „Songwriter of the Year“ und „Artist of the Year“. Sein Album „Popular Problems“ gewann den 2015er Juno Award „Album of the Year“.

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Der vermisste Blogger Johannes Korten (42) wurde in Bochum tot aufgefunden

Symbolfoto: © Peter Bohot | pixelio.de

Symbolfoto: © Peter Bohot | pixelio.de

Johannes Korten war für seinen Jazzblog bekannt. Am Montagmorgen um 6.50 Uhr schrieb er auf twitter: „Am Ende. Es hat nicht gereicht für ein ganzes Leben.“ Auf seiner Internetpräsenz veröffentlichte er einen bewegenden Abschiedsbrief. Seine Freunde und Leser machten sich große Sorgen um ihn und alarmierten die Polizei. Die Beamten konnten ihn nicht Zuhause antreffen und gaben eine Vermisstenmeldung heraus. Die Polizei leitete einen Großeinsatz ein, über der Bochumer Innenstadt kreiste ein Polizeihubschrauber. Am Montagnachmittag teilte die Bochumer Polizei mit, dass die Leiche von Korten gefunden wurde. Er hat sich das Leben genommen und wurde nur 42 Jahre alt.

Korten hatte im vergangenen Jahr große Bekanntheit in den sozialen Medien mit der Aktion „#einbuchfuerkai“ erlangt. Korten rief dazu auf, den Roman „Willkommen im Meer“ von Kai-Eric Fitzner zu kaufen. Der Autor lag damals nach einem schweren Schlaganfall im künstlichen Koma und seine Familie befand sich in einer finanziellen Notlage. Durch seinen Aufruf wurde der Roman zum Bestseller. Johannes Korten sorgte dafür, dass das Buch des erkrankten Selfpublishers Kai-Eric Fitzner über einen Verlag veröffentlicht wurde. Für sein Engagement erhielt Korten den Virenschleuderpreis in der Kategorie „Persönlichkeit des Jahres“.

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Der Schauspieler Bud Spencer ist tot –– ein Nachruf

Foto:  © Michél Buchmann/ wikipedia

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Der italienische Schauspieler und Olympia-Schwimmer Bud Spencer ist am Montag im Alter von 86 Jahren verstorben. Sein Sohn Giuseppe Ledersoli teilte der italienischen Nachrichtenagentur Ansa mit, dass er nicht leiden musste und sein letztes Wort „Danke“ war. Bud Spencer hieß im echten Leben Carlo Ledersoli. Unter Bud Spencer prügelte er sich an der Seite von Terence Hill. In den 1970er-Jahren setzten die zwei Schauspieler zum Siegeszug mit Filmen wie „Vier Fäuste für ein Halleluja“ oder „Zwei Asse trumpfen auf“ an. Auch in Deutschland waren die Filme bei einem Millionenpublikum beliebt.

Bud Spencer startete in den 1950er-jahren bei den Olympischen Spielen und schwamm als erster Italiener 100 Meter unter einer Minute. Er war außerdem Mitglied der italienischen Wasserball-Nationalmannschaft. Zusätzlich war er noch als Sänger, Komponist, Modedesigner und Drehbuchautor tätig.

Bud Spencer hinterlässt seine Ehefrau, zwei Töchter und einen Sohn.

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Götz George verstarb im Alter von 77 Jahren – ein Nachruf

Foto:  © www.horstschimanski.info/ wikipedia

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Der Schauspieler Götz George ist tot. Er wurde 77 Jahre alt und verstarb bereits am 19. Juni, wie erst am Sonntag bekannt wurde. Im Juli wäre er 78 Jahre alt geworden. Götz George war länger als 60 Jahre Schauspieler und hatte in zahlreichen Kinohits mitgespielt. Er spielte zum Beispiel in „Schtonk“ und „Rossini“ mit. In diesen Filmen hat er auf eindrucksvolle Art und Weise bewiesen, dass er auch lustige Rollen spielen kann. Zwischen 1981 und 2013 spielte Götz George den „Tatort“-Ermittler Horst Schimanski. Er hatte die 1970 erfundene Fernsehreihe revolutioniert. Seit Ende der 90er-jahre war George nicht mehr im Tatort, sondern in der eigenen Reihe „Schimanski“ zu sehen – das letzte Mal im November 2013. Während seiner Karriere bekam Götz George zahlreiche Auszeichnungen, wie beispielsweise mehrmals den Bambi, den Adolf-Grimme-Preis mit Gold, die Goldene Kamera, den Verdienstorden des Landes Berlin, den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland und 2014 das große Bundesverdienstkreuz.

Es wird keinen zweiten Schauspieler wie Götz George geben. Wir haben einen der größten Stars verloren.

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