Sänger Gunter Gabriel starb im Alter von 75 Jahren

Foto: © Barbara Mürdter | Wikimedia Commons | wikipedia

Der Musiker Gunter Gabriel ist nach einem Sturz von einer Steintreppe in einem Hannoveraner Krankenhaus, nach mehreren Operationen am Halswirbel, im Alter von 75 Jahren gestorben. Er war am 10. Juni gestürzt und hatte dabei einen dreifachen Bruch des ersten Halswirbels erlitten. Gunter Gabriel war in den 70er Jahren mit Songs wie „Er ist ein Kerl“ berühmt geworden. Seine Fans sahen in ihm den deutschen Johnny Cash. Gunter Gabriel lebte lange Zeit auf einem Hausboot in Hamburg-Harburg. Dort machte er häufiger Schlagzeilen mit Alkoholabstürzen, finanziellen Pleiten und gesundheitlichen Schwierigkeiten. Im Jahr 2016 war Gunter Gabriel im Dschungelcamp. Er sagte zuletzt in einem Interview, dass er noch mindestens 20 Jahre leben wolle.

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Kanadische Musiklegende Leonard Cohen ist tot

Symbolfoto: © Rama | wikipedia

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Die kanadische Musiklegende Leonard Cohen ist tot. Er wurde 82 Jahre alt, starb bereits am 7. November und ist zwischenzeitlich beerdigt worden, wie sein Management erst am Freitag mitteilte. Eine Gedenkveranstaltung ist zu einem späteren Zeitpunkt in Los Angeles geplant. Seine Frau Marianne Ihlen starb am 29. Juli diesen Jahres im Alter von 81 Jahren. Zahlreiche Lieder von Leonard Cohen gelten als moderne Klassiker. Weltberühmt wurde Cohen mit Liedern wie „Hallelujah“, „So Long, Marianne“ und „Suzanne“. Sein Durchbruch gelang ihm in den sechziger Jahren in New York. Dort lebte er im legendären Chelsea Hotel und lernte dort Musikerkollegen wie Bob Dylan und Joni Mitchell kennen. Zuletzt lebte Cohen in Los Angeles – nicht weit entfernt von seinen beiden Kindern.

Erst Ende Oktober hatte er seine letzte Platte „You want it darker“ veröffentlicht. In den neuen Songs setzt er sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinander.

Leonard Cohen wurde in eine sehr wohlhabende, einflussreiche jüdische Familie in Westmount, einem Vorort von Montreal, geboren. Im Alter von 13 Jahren erlernte er das Gitarrenspiel. Cohen kämpfte sein Leben lang immer wieder mit Depressionen.

Im Jahr 2015 erhielt Leonhard Cohen für sein musikalisches Gesamtwerk die so genannte „Nachtigall“, den Lebensleistungs-Preis der deutschen Schallplattenkritik. Mehrfach gewann er den renommierten Juno Award in seinem Heimatland Kanada, zuletzt den Juno Award 2013 in den Kategorien „Songwriter of the Year“ und „Artist of the Year“. Sein Album „Popular Problems“ gewann den 2015er Juno Award „Album of the Year“.

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Der US-Popstar Prince ist tot – er wurde nur 57 Jahre alt

Symbolfoto: © jimieye from flickr.com  | wikipedia

Symbolfoto: © jimieye from flickr.com | wikipedia

Der amerikanische Popstar Prince ist tot. Er verstarb in Paisley Park im Alter von 57 Jahren. Der Sänger wurde auf seinem Anwesen in der Nähe von Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota am Donnerstagmorgen (Ortszeit) leblos aufgefunden. Die herbeigeeilten Rettungskräfte konnten ihn nicht mehr retten. Die Managerin von Prince bestätigte den Tod. „Ich bestätige in tiefer Trauer, dass der legendäre Kultstar Prince an diesem Donnerstagmorgen in seiner Paisley-Park-Residenz gestorben ist“, teilte sie mit. Am vergangenen Freitag war Prince aufgrund einer schweren Grippe in ein Krankenhaus gebracht worden. Der Sänger fühlte sich so unwohl, dass sein Privatjet nach einem Kontert in Atlanta im Bundesstaat Illinois zwischenlanden musste. Prince hatte die Gruppe seit Wochen und hatte deswegen bereits zwei Konzerte absagen müssen. Ob sein Tod damit allerdings im Zusammenhang steht ist noch vollkommen unklar.

International gelang Price der Durchbruch mit seinem Welthit „Purple Rain“ im Jahr 1984. Bislang verkaufte er weltweit mehr als 100 Millionen Tonträger und gewann sieben Grammy Awards, 1985 einen Oscar sowie 2007 einen Golden Globe Award. 2004 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Prince seine Songtexte handelten meist von Liebe, zwischenmenschlichen Beziehungen oder der Sexualität. Aber auch politische und gesellschaftskritische Themen sowie religiöse und spirituelle Inhalte kamen in seinen Texten vor.

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Britischer Musiker David Bowie ist tot

Foto: © Photobra|Adam Bielawski | wikipedia

Foto: © Photobra|Adam Bielawski | wikipedia

Einer der bedeutendsten Musiker der vergangenen Jahrzehnte ist gestorben. Der Ausnahmekünstler David Bowie ist am Sonntag im Alter von 69 Jahren verstorben, wie sein Sohn am Montagmorgen bestätigte. Bowie erlag einem Krebsleiden. Auf Facebook teilte die Familie mit, dass Bowie 18 Monate lang heldenhaft gegen den Krebs ankämpfte. Weiter bat die Familie darum die Privatsphäre der Familie während dieser Zeit der Trauer zu respektieren. David Bowie war seit 1992 in zweiter Ehe mit dem Model Iman Abdulmajid verheiratet. Die beiden haben eine gemeinsame 15-jährige Tochter. Am 8. Januar 2016 feierte David Bowie seinen 69. Geburtstag. An diesem Tag erschien auch sein neues Studioalbum „Blackstar“. Kritiker hatten dieses Album als sehr düster beschrieben. Spätestens seit heute weiß auch jeder warum.

Im Jahr 1972 gelang Bowie mit dem Album „The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars“ der musikalische Durchbruch. Seine Welttour 1973 machte ihn endgültig bekannt. David Bowie bewohnte von 1976 bis 1978 eine Siebenzimmer-Altbauwohnung im West-Berliner Stadtteil Schöneberg. In Interviews bezeichnete Bowie West-Berlin immer wieder als die „Welthauptstadt des Heroins“. In den Berliner Hansa-Studios wurde das mit Brian Eno und Tony Visconti eingespielte Album „Low“ aufgenommen.

Seit Mitte der 1970er Jahre arbeitete Bowie auch regelmäßig als Schauspieler in Spielfilmen und Fernsehserien. Seine Arbeit in diesem Bereich fand allgemein Anerkennung, jedoch nicht in dem Ausmaß wie sein musikalisches Schaffen. Auch er selbst sah sich vorrangig als Musiker, wie er in Interviews bestätigte.

Am 7. Dezember 2015 erschien Bowie persönlich in New York, um dort sein erstes Musical „Lazarus“ vorzustellen. Es war sein letzter öffentlicher Auftritt. David Bowie ließ sich während seines künstlerischen Schaffens von vielfältigen Einflüssen westlicher, aber auch außerwestlicher Kultur inspirieren, sowohl in Bezug auf Image als auch auf die Musik. David Bowie wird bis heute als einer der einflussreichsten Künstler – und bis Anfang der 1980er Jahre auch als Vorreiter – seiner Zeit im Bereich zeitgenössischer populärer Musik angesehen. 1996 wurde Bowie in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Im Februar 2014 erhielt Bowie als mit 67 Jahren bislang ältester Musiker überhaupt einen Brit Award.

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Bandleader und Komponist James Last ist tot

Symbolfoto: © Farbenpracht | wikipedia

Symbolfoto: © Farbenpracht | wikipedia

Der Bandleader James Last ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 86 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit im Beisein seiner Familie in Florida. Im Herbst 2014 überstand Last eine schwere Darmoperation. Er hat Musikgeschichte geschrieben und war der erfolgreichste deutsche Bandleader aller Zeiten. James Last war der Erfinder des „Happy Party Sound“. Mit seiner stets lässigen Art und den Pop-Klängen im Big-Band-Format traf er den Nerv der Zeit. 110 Alben hat James Last in seiner langen Karriere veröffentlicht. Die machen ihn unsterblich. „Die Welt verliert mit ihm einen einzigartigen Botschafter, dessen starke und verbindende Sprache die Musik war“, heißt es auf der Internetpräsenz des Künstlers.
James Last wurde 1929 als Hans Last im Bremer Stadtteil Sebaldsbrück geboren und wuchs dort mit fünf Geschwistern auf. Sein Vater arbeitete bei den Stadtwerken als Gasableser. James Last war in seinem Leben stets bescheiden und arbeitete als Orchesterleiter, Arrangeur und auch als Film-Komponist.

Der langjähriger Konzertveranstalter von James Last, Semmel Concerts, teilte mit, dass die Welt mit ihm einen einzigartigen Botschafter, dessen starke und verbindende Sprache die Musik war, verliert. Mit seiner zweiten Frau lebte James Last überwiegend in Florida, erwarb sich aber auch einen Zweitwohnsitz in Hamburg-Poppenbüttel. Er sagte in einem Interview, dass Hamburg seine Heimat sei. In den 90er-Jahren wurde Last auch für die Generation des HipHop interesannt. Viele HipHop-Künstler sampelten seine Songs. Nach einer schweren Krankheit im letzten Jahr kündigte James Last im Februar 2015 an, kürzer zu treten. Gleichzeitig verkündete er seinen Abschied von der Bühne. Am 22. März 2015 begann seine Abschiedstournee.

1978 erhielt James Last unter anderem das Bundesverdienstkreuz und 1994 den Echo für sein Lebenswerk. Letztes Jahr wurde er Hamburger des Jahres.

Zum 75. Geburtstag von James Last erschien das Album „They call me Hansi“ mit Nina Hagen, Luciano Pavarotti, Xavier Naidoo, Till Brönner, Tom Jones, Herbert Grönemeyer und Elvis Presley. Sie sangen auf dem Album zu einer Komposition von Last.

Eine öffentliche Trauerfeier in Hamburg ist geplant. Es ist davon auszugehen, dass die Trauerfeier in den nächsten Wochen stattfindet. Details wird Semmel Concerts in Kürze bekanntgegeben, hieß es am Mittwochabend. Ein genauer Termin stand zunächst noch nicht fest.

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