B54 bei Altenberge: Drei Tote nach schwerem Verkehrsunfall mit LKW

Symbolfoto: © burntimes

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Auf der Bundesstraße 54 sind im Münsterland, bei Altenberge, drei Menschen nach einem schweren Verkehrsunfall gestorben und drei weitere schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am Mittwochmorgen um 6.22 Uhr. Ein LKW war mit einem Anhänger auf dem Weg nach Steinfurt und kam aus ungeklärter Ursache kurz vor der Abfahrt Altenberge/Havixbeck ins Schleudern. Der mit Futtermitteln beladene Silo-Anhänger des LKW kippte um und geriet auf die Gegenfahrbahn. Zwei Autos und ein Motorrad stießen mit dem Anhänger zusammen. In den Autos befanden sich die drei Todesopfer, bestätigte die Polizei. Der LKW-Fahrer gehört zu den Verletzten. An der Unfallstelle werden Ermittlungen zur Ursache durchgeführt. Für Zeugen und Ersthelfer wurde eine Betreuungsstelle eingerichtet. Die B54 war auch am Mittwochmittag noch zwischen den Anschlussstellen Altenberge und Nienberge in beide Richtungen gesperrt. Die Polizei teilte mit, dass die Sperrung noch bis in den Mittwochnachmittag hinein andauern wird. Zur Zeit gibt es lange Staus und die Umleitunsstrecken sind überlastet.

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Schöppingen: 29-Jähriger stirbt bei Sprengung eines Kondomautomaten

Symbolfoto: © burntimes

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Bei der Sprengung eines Kondomautomaten in Schöppingen bei Münster ist ein 29-Jähriger ums Leben gekommen. Er flüchtete vor der drohenden Explosion in ein Auto, konnte jedoch die Tür nicht mehr rechtzeitig schließen. Die Polizei teilte mit, dass insgesamt drei Männer an der Sprengung des Automaten beteiligt gewesen waren. Der Vorfall ereignete sich bereits am ersten Weihnachtsfeiertag, wie erst am Montag bekannt wurde. Kurz vor der Explosion stiegen die drei Männer in ein Auto. Der 29-Jährige konnte die Beifahrertür nicht mehr rechtzeitig schließen. Er wurde von einem abgesprengten Stahlteil am Kopf getroffen und starb. Die beiden anderen Männer brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus in Ahaus. Die Reanimationsversuche verliefen erfolglos. Die Männer gaben im Krankenhaus zunächst an, dass ihr Freund von einer Treppe gestürzt sei. Aufgrund der schwere der Verletzungen kamen jedoch schnell Zweifel auf. Ein Anwohner hatte die Polizei zu diesem Zeitpunkt bereits über den gesprengten Automaten in Kenntnis gesetzt. Das Bargeld und die Ware im Automaten konnten die Beamten am Tatort sicherstellen. Die Täter hatten nichts gestohlen.

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