Bundeswehr-Panzer in Munster aufgebrochen: Gewehre wurden gestohlen

Symbolfoto: © Gabi Eder | pixelio.de

Unbekannte haben auf dem Truppenübungsplatz in Munster (Lüneburger Heide) einen Panzer aufgebrochen und Gewehre daraus gestohlen. Der Vorfall ereignete sich bereits Mitte Februar, wie erst jetzt bekannt wurde. Bei dem aufgebrochenen Bundeswehr-Fahrzeug handelt es sich um einen „Fuchs“-Panzer. Aus dem Panzer wurden zwei G36-Sturmgewehre, eine P8-Pistole, eine Signalpistole und zwei Magazine Munition gestohlen. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat Ermittlungen eingeleitet. Der Panzer gehört zu einem Verband aus dem nordrhein-westfälischen Minden. Die Bundeswehr steht momentan aufgrund der Affäre um den Terrorverdächtigen Franco A. unter Druck (wir berichteten).

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A1 bei Münster: 2.000 Autofahrer saßen stundenlang auf der Autobahn fest

Symbolfoto: © burntimes

Auf der Autobahn 1 hat sich am frühen Montagnachmittag ein schwerer LKW-Unfall ereignet. Ein Tanklastwagen war auf ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei aufgefahren. Beide Fahrer wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht. Der mit einem chemischen Farbstoff beladene LKW stand ungünstig, sodass die vielbefahrene Strecke voll gesperrt werden musste. Erst am Dienstagmorgen um 6 Uhr wurde wieder eine Fahrspur freigegeben. Der Verkehr rollte langsam wieder an. Eine Schwierigkeit waren die vielen LKW-Fahrer, die die Nacht aufgrund des Unfalls auf der A1 verbringen mussten. Feuerwehr und Rettungsdienst versorgten die Wartenden am Montagabend mit Getränken und Snacks. Die Autofahrer wurden ab 19 Uhr am Unglücksort vorbei gelotst oder über einen Rastplatz abgeleitet. Diese Möglichkeiten waren jedoch für die im Stau stehenden Lastwagen zu schmal, sodass diese bis Dienstagmorgen auf der Autobahn verbleiben mussten. Erst am Dienstagmittag konnte auch die zweite Fahrspur Richtung Dortmund wieder freigegeben werden.

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Gefährliches Wendemanöver bei Warendorf: Eurobahn stößt mit LKW zusammen

Symbolfoto: © burntimes

Ein Zug der Eurobahn ist am Montagabend gegen 21.55 Uhr in der Nähe von Warendorf, zwischen Münster und Beelen, im Münsterland an einem beschrankten Bahnübergang mit einem Lastwagen zusammengestoßen. Der Auflieger des LKW stand zum Zeitpunkt der Kollision auf den Schienen, sodass der Zug in den Auflieger raste. Zwölf Menschen wurden dabei verletzt. Sieben von ihnen werden im Krankenhaus behandelt. Der Fahrer des LKW gab an, dass er aufgrund einer Baustelle sein Fahrzeug auf den Schienen wenden wollte. Plötzlich senkten sich die Schranken und der Lastwagen steckte fest. Der Zugführer konnte den LKW nicht erkennen, weil sich der Bahnübergang unmittelbar hinter einer Linkskurve befand. Die Streckensperrung dauerte auch am Dienstagmittag noch an. Ein Schienenersatzverkehr zwischen Rheda-Wiedenbrück und Münster wurde eingerichtet.

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Festnahme in Polen: 25-Jähriger soll Frau in Munster getötet haben

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

In Polen wurde ein 25-jähriger Mann verhaftet. Er soll eine 55-jährige Frau – vor fünf Monaten – in ihrem Haus im niedersächsischen Munster getötet haben. Der ortsunkundige 25-Jährige hatte sich zur Tatzeit vorübergehend in Munster aufgehalten und war unmittelbar nach der Tat in seine polnische Heimat geflüchtet. Der 25-Jährige war in die Wohnung der 55-jährigen Frau eingedrungen. Was sich dort anschließend genau abspielte ist bis heute unklar. Fest steht, dass der 25-Jährige Gewalt gegen die Frau anwendete. Die Leiche der Frau, die sehr zurückgezogen lebte, wurde Anfang September gefunden, nach dem sie zuvor mehrere Tage lang nicht mehr gesehen worden war. Aufgrund der Verletzungen konnte ein Mord nicht ausgeschlossen werden, sodass eine Mordkommission mit dem Fall beauftragt wurde. Der mutmaßliche Täter wurde in enger Kooperation mit den polnischen Polizei- und Justizbehörden festgenommen. Das Motiv blieb weiterhin unklar.

Der 25-Jährige soll in den nächsten Wochen nach Deutschland ausgeliefert werden. In Deutschland wird er sich einem Strafverfahren wegen eines Tötungsdeliktes stellen müssen.

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Schöppingen: 29-Jähriger stirbt bei Sprengung eines Kondomautomaten

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Bei der Sprengung eines Kondomautomaten in Schöppingen bei Münster ist ein 29-Jähriger ums Leben gekommen. Er flüchtete vor der drohenden Explosion in ein Auto, konnte jedoch die Tür nicht mehr rechtzeitig schließen. Die Polizei teilte mit, dass insgesamt drei Männer an der Sprengung des Automaten beteiligt gewesen waren. Der Vorfall ereignete sich bereits am ersten Weihnachtsfeiertag, wie erst am Montag bekannt wurde. Kurz vor der Explosion stiegen die drei Männer in ein Auto. Der 29-Jährige konnte die Beifahrertür nicht mehr rechtzeitig schließen. Er wurde von einem abgesprengten Stahlteil am Kopf getroffen und starb. Die beiden anderen Männer brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus in Ahaus. Die Reanimationsversuche verliefen erfolglos. Die Männer gaben im Krankenhaus zunächst an, dass ihr Freund von einer Treppe gestürzt sei. Aufgrund der schwere der Verletzungen kamen jedoch schnell Zweifel auf. Ein Anwohner hatte die Polizei zu diesem Zeitpunkt bereits über den gesprengten Automaten in Kenntnis gesetzt. Das Bargeld und die Ware im Automaten konnten die Beamten am Tatort sicherstellen. Die Täter hatten nichts gestohlen.

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