Türkei: Behörden verweigern Schutzsuchenden Kugelschreiber für den Asylantrag

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Am Mittwoch wurde bekannt, dass die Türkei den Schutzsuchenden den Zugang zu Asylverfahren abzuwenden. Die Behörden in der Türkei sollen Tricks anwenden, um neue Asylanträge zu verhindern. Den Flüchtlingen wird teilweise der Stift zum Ausfüllen des Formulars verweigert. Somit erhalten die Schutzsuchenden keinen Zugang zu den Asylverfahren. Das berichtete die türkische Menschenrechtsorganisation Mülteci-Der. Der Organisation liegen Berichte darüber vor, dass Beamte den Asylsuchenden in den Abschiebelagern den Zugang zu Schreibmaterialien untersagen. Die deutsche Organisation Pro-Asyl ergänzte, dass Asylanträge immer schriftlich angebracht werden müssen und das nicht funktioniert, wenn Schutzsuchenden der Zugang zu Schreibmaterialien, wie Kugelschreibern, untersagt wird. Der Geschäftsführer von Pro-Asyl sagte, dass der Deal mit der Türkei die Menschenrechte verletzt. Den Flüchtlingen fehlt es an einer rechtlichen Beratung. Selbst Rechtsanwälten wurde zuletzt immer wieder der Zugang zu den Flüchtlingslagern untersagt.