Trump forderte Rückgabe der Krim an die Ukraine: Russisches Kriegsschiff vor der US-Küste aufgetaucht

Symbolfoto: © Jan von Bröckel | pixelio.de

Das Aufklärungschiff „Viktor Leonow“ der russischen Marine hat vor der US-Küste patrouilliert. Russland hat das bisher noch nicht bestätigt. Das Kriegsschiff wurde etwa 113 Kilometer vor der Küste des US-Bundesstaates Delaware gesichtet. Das Schiff befand sich aber zu jeder Zeit in internationalen Gewässern. Der Fernsehsender CNN berichtete über Provokationen durch Russland. US-Präsident Donald Trump forderte unterdessen von Russland die Rückgabe der 2014 illegal annektierten Halbinsel Krim an die Ukraine. Auf der Halbinsel leben zwei Millionen Menschen. In der Vergangenheit gab es immer wieder Schwierigkeiten mit der Stromversorgung. Die Einwohner mussten teilweise mit Notstromaggregaten versorgt werden. Russlands Parlamentssprecher sagte am Mittwochvormittag, dass die Krim ein Teil von Russland sei und eine Aussage über eine Abtrennung der Krim vom Russland ein Angriff auf die territoriale Integrität ist. Die Sprecherin des russischen Außenamts teilte mit, dass Moskau die Krim nicht an die Ukraine zurückgeben wird.

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Türkei: Russischer Botschafter wurde in Ankara getötet

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Der russische Botschafter wurde in der Türkei am Montag während der Eröffnung der Fotoausstellung „Russland, wie es von den Türken gesehen wird“ im Cagdas Sanatlar Merkezi von einem Attentäter getötet. Der Attentäter wurde als türkischer Polizist identifiziert und mit Hilfe seines Polizeiausweieses wurde er reingelassen. Der russische Außenminister bestätigte, dass der 62-jährige Diplomat Andrej Karlow ums Leben kam. Der Täter war zuvor in die Galerie eingedrungen und gab Schüsse ab, während Karlow seine Ansprache hielt. Zunächst schoss der in einen Anzug gekleidete Mann mehrmals in die Luft. Als die Umstehenden flohen, erschoss er gezielt den Botschafter. Karlow brach anschließend zusammen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag er kurz drauf seinen schweren Verletzungen. Außerdem wurden noch drei weitere Menschen verletzt. Der Attentäter wurde nach Angaben der Türkei von Spezialkräften erschossen. Etwa 100 Gäste waren bei der Ausstellungseröffnung anwesend. Die Hintergründe des Anschlags sind noch unklar. Der Täter hat Augenzeugenberichten zufolge Sachen über Aleppo gesagt, sodass sein Angriff ein Racheakt gewesen sein könnte.

Der Anschlag könnte ein herber Rückschlag für die Beziehungen zwischen Russland und der Türkei sein. Beide Länder haben sich zuletzt wieder angenähert. Die Türkei verhängte nach dem Anschlag eine Nachrichtensperre.

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Massenschlägerei auf Friedhof in Moskau: Drei Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Auf dem russischen Friedhof Chowanskoje in Moskau sind am Samstag 200 Männer mit Schaufeln und Knüppeln aufeinander losgegangen. Außerdem fielen, nach Angaben der Polizei, Schüsse. Drei Menschen kamen dabei ums Leben und 20 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Der Grund für die heftige Auseinandersetzung war ein Streit darüber, wer das Recht habe auf dem Friedhof in Moskau Bestattungsarbeiten übernehmen zu können und wer nicht. Der betroffene Friedhof ist 200 Hektar groß. Auf dem Friedhof gerieten Einwanderer aus den ehemaligen zentralasiatischen Sowjetrepubliken und Menschen aus dem Nordkaukasus aneinander. Die Polizei nahm 50 Beteiligte fest.

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Moskau: Frau lief mit abgetrenntem Kinderkopf durch die Stadt

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In Moskau wurde eine Frau verhaftet, die den abgetrennten Kopf ihres Kindes mit sich herumtrug. Die Polizei bestätigte, dass die Frau das vierjährige Mädchen zuvor enthauptete. Die Frau ging mit dem Kopf in der Hand vor einer U-Bahn-Station immer wieder rauf und runter und drohte dabei sich in die Luft zu sprengen. Ein Augenzeuge berichtete, dass die Frau einen Kinderkopf aus einem Paket herauszog und anschließend schreiend auf der Straße herumgelaufen sei. Sie soll immer wieder „Allah ist groß“ gerufen haben. Es herrschte Chaos rund um die U-Bahn-Station, weil zunächst von einem Attentat ausgegangen wurde. Moskaus Staatsanwaltschaft teilte mit, dass die Gräueltat offenbar in der Wohnung der Familie stattfand. Die Frau passte lediglich auf das Kind auf, es war nicht ihr eigenes. Seit einem Jahr betreute die Frau die Kinder der Familie. Sie wartete bis die Eltern des Mädchens die Wohnung gemeinsam mit dem älteren Geschwisterkind verlassen hatten. Anschließend enthauptete sie das Mädchen und zündete die Wohnung an. Die Feuerwehr entdeckte während der Löscharbeiten die kopflose Leiche des vier Jahre alten Mädchens. Das Kind hatte Spuren einer gewaltsamen Tötung aufgewiesen. Ein möglicher Hintergrund der Tat könnte auch sein, dass die Mörderin vor der Tat erfahren hatte, dass ihr Mann sie betrügt. Die Frau soll nun psychisch untersucht werden.

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Kampf gegen den IS: Russland soll bereits Bodentruppen in Syrien haben

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Russland kämpft in Syrien nicht mehr ausschließlich aus der Luft. Es befinden sich auch bereits russische Bodentruppen in Syrien, meldete der „Spiegel“ am Freitagabend. Mehrere russische Artillerieeinheiten werden bereits in Syrien eingesetzt. Mit den Bodentruppen hat Russland die Unterstützung des syrischen Diktators Assad im Kampf gegen den IS weiter ausgebaut. Bei den Gefechten sollen bereits zwei Soldaten getötet worden sein. Es handelt sich bei den Toten um Mitglieder einer russischen Eliteeinheit. Russland betonte unterdessen wieder mit den Angriffen ausschließlich den IS zu bekämpfen. Russland hatte nach dem Abschuss eines Kampfjets durch die türkische Luftwaffe das umfangreiche Raketensystem S-400 an die syrische Küste verlegt. Mit Hilfe des Raketensystems könnte Russland eine Flugverbotszone durchsetzen. Frankreich zeigte sich am Freitag ebenfalls offen mit den Regime von Assad zu kooperieren. Frankreichs Außenminister schloss jedoch eine Stationierung von Bodentruppen in Syrien aus. Ursprünglich weigerte sich Frankreich mit dem syrischen Regime unter dem Diktator Assad zusammenzuarbeiten. Die Anschläge in Frankreich mit 130 Todesopfern haben jedoch die Vernichtung der Terrormiliz Islamischer Staat zur höchsten Priorität gemacht.

Deutschland kündigte an mehrere Tornados und Marineeinheiten nach Syrien zu entsenden. Das bestätigte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Das Marineschiff könnte dabei als Geleitschutz für den französischen Flugzeugträger „Charles de Gaulle“ eingesetzt werden. Derzeit befinden sich jedoch bereits mehr als 100 Kampfflugzeuge verschiedenster Nationen in Syrien.

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MH-17-Absturz: Russland soll Satellitenfotos gefälscht haben

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Die Schuldigen für den Abschuss des Flugs MH-17 in der Ostukraine sind noch immer nicht ermittelt. Das Flugzeug vom Typ Boeing 777 war am 17. Juli 2014 über dem Kampfgebiet im Osten der Ukraine abgestürzt. Nur vier Tage nach dem Absturz präsentierte der russische Verteidigungsminister mehrere Satellitenfotos, die beweisen sollten, dass die Ukraine für den Abschuss mit 298 Todesopfern die Verantwortung trägt. Mehr als zehn Monate später teilte die britische Enthüllungsplattform „Bellingcat“ in einem Untersuchungsbericht mit, dass es Zweifel an der Echtheit, der von Moskau verbreiteten Satellitenfotos gibt. Eine Analyse der Satellitenfotos habe ergeben, dass zwei der sechs Aufnahmen eindeutig und zweifelsfrei mit der Software Adobe Photoshop CS5 digital bearbeitet und gefälscht worden sind.

Ein Bild, das laut der russischen Regierung belegen soll, dass es kurz vor dem Absturz eine ukrainische Truppenbewegung und eine Verlegung eines Buk-Raketenwerfers gegeben haben soll wurde manipuliert. Russland war am Montag zu keiner Stellungnahme bereit.

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Weltkulturerbe in Russland: Kloster in Moskau brennt

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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»Das Neujungfrauenkloster in Moskau steht in Flammen. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe des Kremls. Das Kloster gehört zum Unesco -Weltkulturerbe. Warum das Feuer ausbrach ist noch unklar. Mehrere russische Medien berichteten übereinstimmend, dass das Kloster Nowodewitschi im Zentrum von Moskau in Flammen steht. Auf Twitter gibt es zahlreiche Bilder zu sehen, die zeigen, wie meterhohe Flammen aus dem Gebäude auflodern. Auch der Glockenturm brennt nach Angaben des russischen Senders „Russia Today“. Bei dem Kloster handelt es sich um eines der bekanntesten Kloster in Russland.«

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