Festnahme in Polen: 25-Jähriger soll Frau in Munster getötet haben

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

In Polen wurde ein 25-jähriger Mann verhaftet. Er soll eine 55-jährige Frau – vor fünf Monaten – in ihrem Haus im niedersächsischen Munster getötet haben. Der ortsunkundige 25-Jährige hatte sich zur Tatzeit vorübergehend in Munster aufgehalten und war unmittelbar nach der Tat in seine polnische Heimat geflüchtet. Der 25-Jährige war in die Wohnung der 55-jährigen Frau eingedrungen. Was sich dort anschließend genau abspielte ist bis heute unklar. Fest steht, dass der 25-Jährige Gewalt gegen die Frau anwendete. Die Leiche der Frau, die sehr zurückgezogen lebte, wurde Anfang September gefunden, nach dem sie zuvor mehrere Tage lang nicht mehr gesehen worden war. Aufgrund der Verletzungen konnte ein Mord nicht ausgeschlossen werden, sodass eine Mordkommission mit dem Fall beauftragt wurde. Der mutmaßliche Täter wurde in enger Kooperation mit den polnischen Polizei- und Justizbehörden festgenommen. Das Motiv blieb weiterhin unklar.

Der 25-Jährige soll in den nächsten Wochen nach Deutschland ausgeliefert werden. In Deutschland wird er sich einem Strafverfahren wegen eines Tötungsdeliktes stellen müssen.

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Griechischer Botschafter wurde in Brasilien ermordet –– Polizist gesteht

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Tagelang wurde der 59-jährige griechische Botschafter Kyriakos Amiridis in Brasilien vermisst. Zuletzt wurde er am 26. Dezember gesehen. Die Polizei fand am Freitag die verkohlte Leiche des Mannes in einem ausgebrannten Auto in Nova Iguaçu, im Norden von Rio de Janeiro. Anschließend wurde die Ehefrau des Botschafters und ein Polizist verhaftet. Der Polizist hat die Tat gestanden. Die 59-jährige Witwe des Botschafters soll sich der Mittäterschaft schuldig gemacht haben. Möglicherweise hat sie für den Mord Geld bezahlt. Die Frau hatte ihren Ehemann vor vier Tagen als vermisst gemeldet, nachdem er nicht in die gemeinsame Ferienwohnung zurückkehrte.

Der Botschafter hatte das Amt erst Anfang 2016 übernommen. Zuvor arbeitete er von 2012 bis 2016 als Diplomat in Libyen. Die Nachrichtenagentur AFP berichtete von einem „Mord aus Leidenschaft“. In der Ferienwohnung der Witwe wurden auf einem Sofa Blutspuren entdeckt. Bei dem Auto handelt es sich um ein Fahrzeug, dass der griechische Botschafter in Rio de Janeiro gemietet hat. Er hatte dort Urlaub gemacht und wollte am 9. Januar aus dem Urlaub in die Hauptstadt Brasília zurückkehren. Die Obduktion der Leiche gestaltet sich als schwierig, weil der Körper völlig verkohlt ist. Die Botschaft in Brasília teilte mit, dass der 59-Jährige eine zehnjährige Tochter mit seiner Frau hat.

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Beziehungsdrama in Niederkrüchten: Drei Tote in Wohnhaus aufgefunden

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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In der nordrhein-westfälischen Gemeinde Niederkrüchten wurden am Sonntag drei Tote in einem Wohnhaus aufgefunden. Die Polizei teilte mit, dass Ermittlungen ergaben, dass ein 43-jähriger Mann seine frühere 45-jährige Lebensgefährtin und deren 17-jährigen Sohn erschossen hat und anschließend sich selbst tötete. Bei der 45-jährigen Frau handelte es sich um die Wohnungsinhaberin. Am Sonntagnachmittag ging bei der Polizei ein Hinweis ein, dass es in dem Wohnhaus zu einer Gewalttat gekommen sei. Um 14.45 Uhr fanden die Beamten die Toten. Der 43-Jährige war Sportschütze und besaß die Tatwaffe legal. Die Frau soll ihren ehemaligen Lebensgefährten aus der Wohnung geworfen haben. Ihre beiden anderen Söhne hielten sich zum Tatzeitpunkt bei ihrem leiblichen Vater auf. Eine Mordkommission wurde eingeleitet.

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Ermordete 19-jährige Studentin in Freiburg: 17-Jähriger festgenommen

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Ein gefärbtes Haar hat den Durchbruch im Fall der vergewaltigten und gewaltsam ermordeten 19-jährigen Studentin in Freiburg gebracht. Das am Tatort aufgefundene Haar war 18,5 Zentimeter lang und blond gefärbt. Der Sexualmord konnte am Samstag dadurch weitgehend aufgeklärt werden. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 17-jährigen unbegleiteten Flüchtling aus Afghanistan. Er war im November 2015 alleine aus Afghanistan eingereist. Der junge Flüchtling wohnte bei einer Familie im Freiburger Osten, die bereits vernommen wurde. Eine DNA-Probe hat den Tatverdacht in der Nacht zu Samstag bestätigt.

Der dringend Tatverdächtige, der inzwischen seine auffällige Frisur etwas veränderte, fiel einer Polizeistreife in Littenweiler auf. Er sitzt zur Zeit in Untersuchungshaft. Eine Überwachungskamera in einer Straßenbahn der Linie 1 der Freiburger Verkehrs-AG hat die Ermittler der eingerichteten Sonderkommission auf die Spur des Tatverdächtigen geführt. Er stieg in der Tatnacht am 16. Oktober um 1.57 Uhr am Bertoldsbrunnen in die S-Bahn ein und fuhr bis zur Endhaltestelle Lassbergstraße in Littenweiler.

Die Frau war nachts von einer Party nicht heimgekehrt. Sie ist später ertrunken am Dreisamufer auf Höhe des SC-Stadions in Freiburg aufgefunden worden. Bei der Untersuchung der Leiche wurden körperliche Spuren entdeckt, die auf ein Gewalt- und Sexualverbrechen hindeuteten. Eine Obduktion ergab schließlich, dass die 19-Jährige vergewaltigt wurde. Ob die Medizinstudentin ertränkt wurde ist unklar.

Der Tatverdächtige hat bisher noch keine Angaben zu der Tat gemacht. Zur Zeit wird auch überprüft, ob ein Zusammenhang mit dem Mord an der 27-jährigen Joggerin besteht. Im Endinger Fall konnte bisher noch keine verwertbare DNA gesichert werden. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei den zwei Fällen, um verschiedene Täter handelt.

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Familiendrama in Böheimkirchen: Sechs Tote in Wohnhaus entdeckt

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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In einem Haus im niederösterreichischen Böheimkirchen hat sich ein Familiendrama ereignet. Weil die drei Kinder der Familie seit Tagen nicht in der Schule waren, wurden die Behörden aufmerksam. Die Polizei entdeckte in dem Wohnhaus der Familie schließlich sechs Leichen. Die 59-jährige Mutter hat ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge ihren 40-jährigen Bruder, ihre drei Kinder im Alter zwischen sieben und zehn Jahren und anschließend sich selbst erschossen. Die Tathintergründe sind noch unklar. Den Familienhund hatte die Mutter ebenfalls erschossen. Die Tatwaffe wurde im Haus aufgefunden. Ermittlungen wurden eingeleitet. Eine Obduktion der Leichen wurde angeordnet. Anwohner berichteten, dass die Familie sehr isoliert lebte und vor etwa einem Jahr in das Haus eingezogen war.

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Mordkommission ermittelt: Fünfjähriger wurde in Viersen-Dülken getötet

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Ein fünfjähriger Junge ist am Sonntag im nordrhein-westfälischen Viersen-Dülken gewaltsam zu Tode gekommen. Die Polizei in Mönchengladbach bestätigte den Vorfall und teilte mit, dass eine Obduktion am Montag ergab, dass der Junge getötet worden sei. Der Großvater des Jungen gab bei der Polizei an, dass sein Enkel an Atemnot gelitten hat und seine Tochter zusammen mit ihrem Lebensgefährten versucht hatten das Kind wiederzubeleben. Parallel wurde ein Notruf abgesetzt. Der Fünfjährige ist anschließend im Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben. Die Polizei nahm die Mutter des Kindes und ihren Lebensgefährten am Montagabend fest. Sie stehen im Verdacht den Fünfjährigen getötet zu haben. Eine Mordkommission wurde eingerichtet und ermittelt.

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Osnabrück: 51-Jähriger stirbt nach Prügelei

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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Am frühen Samstagmorgen kam es in Osnabrück zu einem Streit mit mehreren Männern. Ein 51-Jähriger starb an seinen schweren Verletzungen. Der Streit ereignete sich in einem Mehrfamilienhaus in der Weststadt von Osnabrück. Dabei wurde der 51-Jährige getötet und ein 39-jähriger Mann, der sich in der Wohnung aufhielt schwer verletzt. Der 39-Jährige konnte gerade noch auf die Straße flüchten. Dort brach er blutüberströmt zusammen. Auf der Straße wurden große Blutlachen entdeckt. Die Polizei leitete sofort eine groß angelegte Fahndung ein. Ein 29-jähriger dringend Tatverdächtiger wurde bereits am Samstagmorgen verhaftet. Er ist dem Haftrichter vorgeführt worden und befindet sich in Untersuchungshaft. Die Hintergründe der Tat waren auch am Sonntagabend noch unklar.

Der Gesundheitszustand des 39-Jährigen ist nach Angaben der Polizei seit Sonntagabend stabil. Er konnte jedoch aufgrund seiner schweren Verletzungen noch nicht zum Tatgeschehen befragt werden. Eine Mordkommission wurde eingerichtet. Nach Angaben der Polizei brach der Streit um kurz nach Mitternacht aus.

Die Obduktion des 51-Jährigen hatte ergeben, dass der Mann aufgrund von Gewalteinwirkung gegen den Oberkörper gestorben war.

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Wedel: Zwei tote Kinder wurden in Wohnhaus entdeckt – Vater nahm sich das Leben

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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Im schleswig-holsteinischen Wedel sind im Kiefernweg am Sonntagvormittag gegen 10.30 Uhr die Leichen von zwei Kindern in einem Einfamilienhaus gefunden worden. Die Großeltern wollten am Sonntagvormittag die Familie besuchen, entdeckten die Leichen und alarmierten sofort die Polizei. Eine Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet. Bei den Kindern handelt es sich um fünfjähriges Mädchen und einen zweijährigen Jungen. Der Vater tötete offenbar zuerst die Kinder und anschließend nahm er sich selbst in Hamburg das Leben. Die Leiche des 49-jährigen Vaters wurde im Hamburger Stadtteil Rissen aufgefunden. Er nahm sich mit einem Sprung von einem Hochhaus das Leben. Die Polizei in Itzehoe sprach in dem Zusammenhang von einer Familientragödie.

Es ist zur Zeit noch unklar, wo sich die 37-jährige Mutter aufhält und ob sie sich zum Zeitpunkt der Taten im Haus aufhielt. Nachbarn beschrieben die Familie als harmonisch.

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Familiendrama in Bonn: 48-jährige Mutter und ihr elfjähriger Sohn wurden tot aufgefunden

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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Am Sonntagnachmittag entdeckten Polizisten in einer Wohnung in Bonn-Duisdorf die leblosen Körper einer 48-jährigen Frau und ihres elfjährigen Sohnes. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden feststellen. Eine Obduktion, die Aufschluss über die Todesursache geben soll, wurde eingeleitet. Nachdem Nachbarn die beiden tagelang nicht gesehen hatten, machten sie sich Sorgen und alarmierten am späten Sonntagnachmittag gegen 17.30 Uhr die Polizei. Nach Angaben der Polizei kamen beide gewaltsam zu Tode. Nachbarn und Anwohner wurden von herbeigeeilten Notfallseelsorgern betreut.

Eine Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet und fahndet bereits nach dem Tatverdächtigen. Der ehemalige Lebensgefährte der Frau und Vater des Kindes ist in das Visier der Ermittler geraten. Die Wohnung des 46-Jährigen wurde bereits in der Nacht zu Montag durch ein Spezialeinsatzkommando gestürmt und durchsucht. Der Mann konnte in der Wohnung nicht angetroffen werden. Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus.

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Nach Mord an Schwangerer in Oberzeitldorn: Täter wurde nach Verkehrsunfall gefasst

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Die Polizei hat am Samstag den dringend Tatverdächtigen verhaftet, der seine 45-jährige schwangere Ex-Geliebte in Oberzeitldorn getötet hat. Nach dem der Täter einen Verkehrsunfall bei Neu-Ulm hatte und in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, ist er verhaftet worden. Die Staatsanwaltschaft sprach einen Haftbefehl gegen den Mann aus. Bauarbeiter hatten den 39-jährigen Täter bereits am Freitagvormittag betrunken und schlafend auf einem Grünstreifen neben der Autobahn 7 bei Illertissen vorgefunden. Wegen einer leichten Kopfverletzung kam er ins Krankenhaus. Dort weigerte er sich jedoch, sich behandeln zu lassen. Ärzte hatten ihn in das Bezirkskrankenhaus Günzburg verlegt. Von dort verschwand der Täter in unbekannte Richtung. Die Polizei leitete eine Vermisstensuche ein. Kurz darauf wurde der Täter von einem Lastwagen auf einer Bundesstraße angefahren und dabei schwer verletzt, sodass er zurück ins Krankenhaus kam. Dort wurde er identifiziert.

Der genaue Fluchtweg des Täters und seine Aufenthalte sind Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen.

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