Frauenleiche bei Zwingenberg gefunden: Es handelt sich um die vermisste 26-jährige Heidelbergerin

Symbolfoto: © burntimes

Nahe der Autobahnanschlussstelle Zwingenberg, an der A5, wurde am Freitag eine Frauenleiche gefunden. Ein Suchtrupp hatte das Gebiet abgesucht und entdeckte dabei die Leiche an einem unwegsamen Feldweg. Die Staatsanwaltschaft teilte am Samstag mit, dass es sich um die seit drei Wochen vermisste 26-jährige Julia B. aus Heidelberg handelt. Der Fundort der Leiche befindet sich rund 50 Kilometer von Heidelberg entfernt. Die Polizei hatte zeitweise mit 70 Beamten nach der Vermissten gesucht. Vor ihrem Verschwinden hatte die junge Frau in der gemeinsamen Wohnung einen Streit mit ihrem 34-jährigen Lebensgefährten.

Zwei Tage nach ihrem Verschwinden fanden Beamte den Dienstwagen der 26-Jährigen in den Mannheimer Quadraten. Den Streit mit seiner Lebensgefährtin hatte der 34-Jährige eingeräumt. Er sitzt zur Zeit in Untersuchungshaft. Zu den Aussagen des Mannes äußert sich die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht. Die Ermittler gehen von einem Tötungsdelikt aus. Ob bei der Obduktion Spuren von Gewalt durch das rechtsmedizinische Institut in Heidelberg festgestellt wurden, ist ebenfalls noch unklar.

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Tod im U-Boot in Dänemark: Der Torso der Journalistin wurde gefunden

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Die 30-jährige schwedische Journalistin Kim Wall besuchte am 10. August den dänischen U-Boot-Tüftler Peter Madsen auf seinem selbstgebauten U-Boot „Nautilus“. Seit dem die Frau an Bord gegangen ist, fehlte von ihr jede Spur. Der 46-jährige Peter Madsen wird verdächtigt die 30-jährige Schwedin getötet zu haben. Madsen selbst bestreitet die Vorwürfe und sagte aus, dass er die Journalistin auf der Halbinsel Refshaleøen am Kopenhagener Hafen abgesetzt hat. Die Ermittler orteten schließlich das vermisste U-Boot 50 Kilometer von Kopenhagen entfernt. Wenig später sank die „Nautilus“. Der U-Boot-Tüftler ging von Bord und schwamm zu einem anderen Schiff. Zu dem Zeitpunkt war er allein – von der 30-jährigen Journalistin fehlte jede Spur. Madsen sagte aus, dass es Schwierigkeiten mit dem Ballasttank des U-Boots gegeben hatte. Die Ermittler gehen davon aus, dass Madsen sein 18 Meter langes U-Boot absichtlich versenkt hat.

Am Dienstag wurde nahe der Köge-Bucht der Torso von Kim Wall gefunden. Die Leiche wurde offenbar zerstückelt. Der Torso war mit Messerstichen durchsiebt und mit einem Metallteil beschwert. Die Obduktion gab keinen Aufschluss über die Todesursache. Ermittelnde Staatsanwälte teilten mit, dass der Torso so präpariert war, dass dieser unter Wasser bleiben sollte. Noch bevor der Torso der Journalistin gefunden wurde, korrigierte Madsen seine Aussage und gab an, dass die Journalistin bei einem Unfall an Bord ums Leben kam und er die Leiche in der Köge-Bucht über Bord warf. Er sagte aus, die Leiche nicht zerstückelt zu haben. Von den weiteren Leichenteilen fehlt noch jede Spur.

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U-Boot gesunken: Frau wird vermisst – Kapitän soll für Tod von Schwedin verantwortlich sein

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Die schwedische Journalistin Kim Wall besuchte den dänischen U-Boot-Tüftler Peter Madsen auf seinem selbstgebauten U-Boot „Nautilus“. Seit dem die Frau am Donnerstag an Bord gegangen ist, fehlt von ihr jede Spur. Der 46-jährige Peter Madsen wird verdächtigt die 30-jährige Schwedin getötet zu haben. Madsen selbst bestreitet die Vorwürfe und sagte aus, dass er die Journalistin bereits am Donnerstagabend auf der Halbinsel Refshaleøen am Kopenhagener Hafen abgesetzt hat. Gegen 22.30 Uhr sei sie an Land gegangen. Nach Angaben des U-Boot-Tüftlers müssten dort installierte Überwachungskameras alles gefilmt haben.

Am frühen Freitagmorgen um 2.30 Uhr schlug der Freund der 30-Jährigen Alarm, weil sie nicht nach Hause gekommen war und über ihr Handy nicht erreichbar war. Das dänische Militär machte sich noch in der Nacht auf die Suche nach der 30-Jährigen. Das U-Boot fand die Marine am Freitagvormittag um 10.30 Uhr in der Bucht bei Køge, rund 50 Kilometer von Kopenhagen entfernt. Zu dem Zeitpunkt war das U-Boot noch funktionsfähig und Madsen sagte, dass er nun Kurs auf Kopenhagen nehmen wird. Wenig später sank die „Nautilus“. Der U-Boot-Tüftler ging von Bord und schwamm zu einem anderen Schiff. Zu dem Zeitpunkt war er allein – von der 30-jährigen Journalistin fehlt jede Spur. Unklar bleibt auch noch, warum Madsen sich nicht gemeldet hat, als in der Nacht die großangelegte Suche nach ihm lief. Er sagte den Journalisten, dass er technische Schwierigkeiten hatte und den Funkkontakt verloren hatte. Die Journalistin war nach Angaben des U-Boot-Tüftlers zum Zeitpunkt des Untergangs nicht mehr an Bord des Schiffes gewesen. Madsen wurde trotzdem verhaftet und bleibt wegen Verdachts des Totschlags in Haft. Die „Nautilus“ wurde inzwischen geborgen, ausgepumpt und durchsucht. Die Polizei teilte mit, dass keine Leiche an Bord gefunden wurde.

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Schüsse in Moskauer Gericht: Drei Menschen starben

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Eine kriminelle Bande soll zahlreiche Autofahrer bestohlen und getötet haben. Als den Tätern vor Gericht in Krasnogorsk, nahe Moskau, der Prozess gemacht werden soll, überwältigen die Männer die Wachen in einem Aufzug, entrissen eine Schusswaffe und schossen plötzlich um sich. Drei der Bandenmitglieder wurden getötet und zwei weitere schwer verwundet. Auch Sicherheitsbeamte wurden verletzt. Insgesamt fielen mehr als 20 Schüsse. Der sogenannten GTA-Bande, benannt nach dem gleichnamigen Computerspiel, werden insgesamt 15 Angriffe mit 17 Toten vorgeworfen. Der Kopf der Bande wurde bereits bei der Festnahme getötet.

In russischen Gerichten wird üblicherweise sehr streng auf Sicherheit geachtet. Wie es zu dem Vorfall kommen konnte, wird bereits untersucht. In vielen Prozessen müssen die Angeklagten in Russland in Käfigen oder hinter Glasscheiben sitzen.

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Nach Leichenfund in NRW: Polizei fasst Tatverdächtigen

Symbolfoto: © burntimes

Eine 22-jährige Frau wurde tot in Beckum aufgefunden. Die Wohnung, in der die Frau gefunden wurde, brannte zu dem Zeitpunkt. Der 27-jährige Ex-Freund soll die Frau getötet und anschließend ein Feuer in der Wohnung gelebt haben, um die Spuren zu verwischen. Am Samstag wurde der Tatverdächtige 27-Jährige verhaftet. Polizisten entdeckten am Samstagmorgen den Opel Vectra des Tatverdächtigen. Daraufhin floh der Mann mit hoher Geschwindigkeit vor der Polizei. Plötzlich wendete er sein Fahrzeug und befuhr einen Wirtschaftsweg. Nachdem der Tatverdächtige hinter einer Kurve auf ein ihm folgendes Polizeifahrzeug traf, hielt er an und stieg aus. Er hielt dabei eine Schusswaffe in der Hand. Die Polizisten forderten den 27-Jährigen auf die Waffe niederzulegen. Dieser Aufforderung folgte der Mann nicht, sondern richtete die Waffe gegen die Beamten. Aufgrund der Bedrohung gaben die Polizisten mehrere Schüsse auf den 27-Jährigen ab. Dadurch wurde er schwer verletzt. Rettungskräfte brachten den Verletzten mit einem Rettungshubschrauber in die Universitätsklinik in Münster. Nach einer Notoperation besteht keine Lebensgefahr mehr.

Bei der getöteten 22-jährigen Frau handelt es sich um die ehemalige Freundin des 27-Jährigen. Sie wird obduziert und ist vermutlich schon vor dem gelegten Brand getötet worden. Die Ermittlungen zum Motiv der Tat dauern an. Der Tatverdächtige ist noch nicht vernehmungsfähig.

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Familiendrama in Rosenheim: Großvater hat achtjährigen Enkel erschossen

Symbolfoto: © burntimes

Im bayerischen Rosenheim hat sich am Mittwoch ein Familien-drama ereignet. Ein achtjähriger Junge ist am Mittwochmorgen erschossen worden. Die Mutter des Kindes hatte am frühen Vormittag die Polizei alarmiert und von Schüssen auf ihren Sohn berichtet. Der Rettungsdienst brachte den schwer verletzten Jungen in eine Klinik. Die Ärzten konnten sein Leben aber nicht mehr retten. Er starb noch am Vormittag. Die Beamten entdeckten den 79-jährigen Großvater des Jungen schwer verletzt in einem nahgelegenen Waldstück. Er hatte versucht sich nach den Schüssen auf seinen Enkel selbst das Leben zu nehmen, teilte die Polizei mit. Der Großvater wurde schwer verletzt und ist bis auf weiteres nicht vernehmungsfähig, hieß es. Die Staatsanwaltschaft hat in Kooperation mit der Kriminalpolizei Rosenheim die Ermittlungen übernommen. Spezialisten sicherten im Haus der Familie Spuren. Der getötete achtjährige Junge soll im Rollstuhl gesessen haben.

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Zweite Tote auf Campingplatz in Heidelberg: Polizist tötet seinen Bruder mit seiner Dienstwaffe

Symbolfoto: © burntimes

Ein 44-jähriger Polizist aus Mannheim hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft am Montag vor einem Campingplatz in Heidelberg seinen 50-jährigen Bruder und anschließend sich selbst mit seiner Dienstwaffe erschossen. Der 44-jährige Polizeibeamte war gemeinsam mit seinem Bruder auf den Parkplatz des Campingplatzes in Heidelberg-Schlierbach gefahren. Zeugenaussagen zufolge stiegen beide Männer anschließend aus dem Auto aus. Der Fahrer hat sofort auf den Beifahrer geschossen und anschließend die Waffe gegen sich selbst gerichtet. Beide Personen starben noch am Tatort. Die Polizei teilte mit, dass ein mögliches Motiv ein familiärer Streit gewesen sein könnte. Beide Leichen wurden am Dienstag obduziert. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

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Mordfall in Endingen: 40-Jähriger LKW-Fahrer wurde verhaftet

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Die Polizei hat im Mordall Carolin G. einen Tatverdächtigen verhaftet. Die 27-jähgrige Carolin G. war Anfang November 2016 nicht vom Joggen zurückgekehrt. Einige Tage später wurde die Leiche der jungen Frau in einem Waldstück entdeckt. Es handelt sich um einen 40-jährigen rumänischen LKW-Fahrer, der in Südbaden lebt. Der Mann soll zusätzlich für den Tod von Lucile K. im österreichischen Kufstein verantwortlich sein. Bei ihr handelte es sich um eine französische Austauschstudentin aus Frankreich. Sie soll der LKW-Fahrer zunächst vergewaltigt und hinterher getötet haben.

Ein Abgleich von Körperspuren hatte ergeben, dass es sich bei beiden Morden um den gleichen Täter handelte. Der Festgenommene sitzt in Untersuchungshaft und bestreitet die Taten. Eine DNA-Spur und Mautdaten führten die Ermittler zu dem LK-Fahrer. Die Tatwaffe war eine Hubstange, wie sie bei Lastwagen zum Einsatz kommt. Es wird voraussichtlich zwei Prozesse geben – einen in Deutschland und einen in Österreich. Die entnommenen Speichelproben stimmen mit denen des Mörders überein.

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Familiendrama in Bonn: Mann tötete Frau, Kind und wurde von Polizisten erschossen

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Nach einem lauten Streit riefen Nachbarn am frühen Montagmorgen gegen 5.20 Uhr die Polizei. Die Einsatzkräfte eilten zu der Wohnung im Bonner Stadtteil Plittersdorf und kamen zunächst nicht hinein, weil die Tür geschlossen war und nicht geöffnet wurde. Die Beamten gelangten schließlich über den Balkon in das Innere der Wohnung zum Familienvater, der zuvor seine Familie getötet hat. Der 40-Jährige töte sein dreijähriges Kind und seine 39-jährige Frau. Er selbst starb nach Schüssen, die ein Polizist auf ihn abgab. Der Familienvater hatte sich in einem Zimmer verbarrikadiert. Die Polizei teilte mit, dass es in der Wohnung zu einer Konfrontationssituation gekommen sei. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

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Duisburg-Marxloh: 14-Jähriger stirbt nach Messerangriff

Symbolfoto: © burntimes

In Duisburg-Marxloh ist es am Ostersonntag gegen 23 Uhr zu einem tödlichen Zwischenfall gekommen. Ein 14-Jähriger wurde in der Henriettenstraße von mehreren Personen angegriffen. Die Täter gingen mit Messern und Schlagwaffen auf den 14-Jährigen los, der sich unmittelbar vor seinem eigenen Wohnhaus aufhielt. Er erlitt große Stich- und Schnittverletzungen im Rücken. Der zu Hilfe eilende Vater und eine weitere Person wurden schwer verletzt. Der Jungendliche starb im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen, trotz allen Rettungsversuchen durch den Notarzt.

Die Polizei eilte mit einer Hundertschaft zum Tatort, um die aggressive Stimmung vor Ort zu beruhigen. Die Täter konnten nach der Attacke gegen 23.15 Uhr unerkannt davonlaufen. Die Fahndung nach den Tätern läuft. Eine Mordkommission wurde eingerichtet. Marxloh gehört mit seinen 20.000 Einwohnern zu einem problematischen Stadtteil von Duisburg.

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