Streit an Bushaltestelle in Oberhausen: 28-Jähriger stirbt

Symbolfoto: © burntimes

Im nordrhein-westfälischen Oberhausen ist ein 28-jähriger Mann nach einer Auseinandersetzung mit drei Männern, am frühen Sonntagmorgen gegen 1.40 Uhr, an der Bushaltestelle „Im Lipperfeld“ gestorben. Die Polizei teilte mit, dass die Männer mit einem Bus der Linie 21 vom „Polonia Music Festival“ in der Turbinenhalle nach Hause fahren wollten. Kurz nachdem die Gruppe in den Bus eingestiegen war, kam es zu Streitigkeiten mit Personen, die sich bereits im Bus befanden, woraufhin der Busfahrer alle Beteiligten an der Haltestelle „Im Lipperfeld“ aus dem Bus warf.

Draußen an der Haltestelle ging die Auseinandersetzung offenbar weiter. Bei den bisher unbekannten Tätern handelte es sich um drei südländisch aussehende Tatverdächtige. Bei dem Streit wurde ein 28-Jähriger so schwer verletzt, dass er später im Krankenhaus verstarb. Eine weitere Person wurde schwer verletzt. Augenzeugenberichten zufolge haben die Täter noch mit Messern auf die bereits am Boden liegenden Opfer eingestochen. Worum es bei dem Streit ging ist noch unklar.

Ein mutmaßlicher Tatbeteiligter stellte sich am Sonntag der Polizei. Der 20-Jährige wurde festgenommen und nach zwei weiteren Tatbeteiligten wird noch gefahndet. Eine Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet.

Leiche in die Fulda geworfen: 17-Jährige und ihr Freund gestehen Mord wegen eines Autos

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Eine 17-Jährige soll gemeinsam mit ihrem 20-jährigen Freund einen 45-jährigen Mann in Thüringen wegen eines Autos getötet und die Leiche bei Bad Hersfeld in die Fulda geworfen haben. Die beiden jungen Tatverdächtigen aus dem sächsischen Zwickau wurden inzwischen verhaftet und sitzen in Untersuchungshaft. Beide gaben an, dass sie den Mann getötet hatten, um an das Auto des Mannes zu gelangen. Am frühen Morgen des 11. Novembers haben die beiden den 45-Jährigen mit mehreren Messerstichen in den Hals in Gera getötet. Mit der Leiche im Kofferraum fuhren die beiden jungen Erwachsenen nach Hessen und warfen die Leiche bei Bad Hersfeld in die Fulda. Das Opfer wurde trotz aufwendiger Suchmaßnahmen bisher noch nicht von der Polizei gefunden. Festgenommen wurde das Pärchen in Frankfurt am Main. Dort hatte ein Sicherheitsmitarbeiter verdächtige Beobachtungen gemacht und die Polizei alarmiert. Eine erste Überprüfung hatte anschließend ergeben, dass die 17-Jährige seit dem 2. November als vermisst gemeldet war und seit dem mit ihrem Freund unterwegs gewesen ist.

Mordfall in Endingen: 40-Jähriger LKW-Fahrer wurde verhaftet

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Die Polizei hat im Mordall Carolin G. einen Tatverdächtigen verhaftet. Die 27-jähgrige Carolin G. war Anfang November 2016 nicht vom Joggen zurückgekehrt. Einige Tage später wurde die Leiche der jungen Frau in einem Waldstück entdeckt. Es handelt sich um einen 40-jährigen rumänischen LKW-Fahrer, der in Südbaden lebt. Der Mann soll zusätzlich für den Tod von Lucile K. im österreichischen Kufstein verantwortlich sein. Bei ihr handelte es sich um eine französische Austauschstudentin aus Frankreich. Sie soll der LKW-Fahrer zunächst vergewaltigt und hinterher getötet haben.

Ein Abgleich von Körperspuren hatte ergeben, dass es sich bei beiden Morden um den gleichen Täter handelte. Der Festgenommene sitzt in Untersuchungshaft und bestreitet die Taten. Eine DNA-Spur und Mautdaten führten die Ermittler zu dem LK-Fahrer. Die Tatwaffe war eine Hubstange, wie sie bei Lastwagen zum Einsatz kommt. Es wird voraussichtlich zwei Prozesse geben – einen in Deutschland und einen in Österreich. Die entnommenen Speichelproben stimmen mit denen des Mörders überein.

Familiendrama in Bonn: Mann tötete Frau, Kind und wurde von Polizisten erschossen

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Nach einem lauten Streit riefen Nachbarn am frühen Montagmorgen gegen 5.20 Uhr die Polizei. Die Einsatzkräfte eilten zu der Wohnung im Bonner Stadtteil Plittersdorf und kamen zunächst nicht hinein, weil die Tür geschlossen war und nicht geöffnet wurde. Die Beamten gelangten schließlich über den Balkon in das Innere der Wohnung zum Familienvater, der zuvor seine Familie getötet hat. Der 40-Jährige töte sein dreijähriges Kind und seine 39-jährige Frau. Er selbst starb nach Schüssen, die ein Polizist auf ihn abgab. Der Familienvater hatte sich in einem Zimmer verbarrikadiert. Die Polizei teilte mit, dass es in der Wohnung zu einer Konfrontationssituation gekommen sei. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Duisburg-Marxloh: 14-Jähriger stirbt nach Messerangriff

Symbolfoto: © burntimes

In Duisburg-Marxloh ist es am Ostersonntag gegen 23 Uhr zu einem tödlichen Zwischenfall gekommen. Ein 14-Jähriger wurde in der Henriettenstraße von mehreren Personen angegriffen. Die Täter gingen mit Messern und Schlagwaffen auf den 14-Jährigen los, der sich unmittelbar vor seinem eigenen Wohnhaus aufhielt. Er erlitt große Stich- und Schnittverletzungen im Rücken. Der zu Hilfe eilende Vater und eine weitere Person wurden schwer verletzt. Der Jungendliche starb im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen, trotz allen Rettungsversuchen durch den Notarzt.

Die Polizei eilte mit einer Hundertschaft zum Tatort, um die aggressive Stimmung vor Ort zu beruhigen. Die Täter konnten nach der Attacke gegen 23.15 Uhr unerkannt davonlaufen. Die Fahndung nach den Tätern läuft. Eine Mordkommission wurde eingerichtet. Marxloh gehört mit seinen 20.000 Einwohnern zu einem problematischen Stadtteil von Duisburg.

Beziehungstat auf der A3 in Unterfranken: Zwei Tote – Autofahrer stürzt sich von Brücke

Symbolfoto: © burntimes

Am Sonntagmorgen hat sich der vermeidliche Unfallfahrer auf der Haseltalbrücke, auf der A3 bei Rohrbrunn, vor den Augen von Ersthelfern von der Brücke in den Tod gestürzt. Zuvor hat der 31-jährige Mann seine 26-jährige Freundin getötet, die sich auf dem Beifahrersitz befand. Offenbar hat der Mann sie während der Fahrt getötet. Bei der Attacke verlor der Autofahrer die Kontrolle über das Fahrzeug und schleuderte gegen die Leitplanke. Das Fahrzeug blieb entgegen der Fachrichtung auf der linken Spur der A3 stehen. Mehrere Zeugen hatten auf der Autobahnbrücke angehalten, um den verunfallten Insassen des Autos zu helfen. Nach einem kurzen Wortgefecht, stieg der Fahrer aus und stürzte sich von der Haseltalbrücke in den Tod. Die Brücke ist an der Stelle 70 Meter hoch. Die herbeigeeilte Polizei fand in dem Auto die Leiche einer Frau. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau diagnostizieren. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist die Frau durch massive Gewalteinwirkung gestorben. Eine angeordnete Obduktion soll die Todesursache klären. Der Mann hatte ein Kontaktverbot zu der Frau.

Nach dem Vorfall wurde die A3 zwischen den Anschlussstellen Marktheidenfeld und Rohrbrunn stundenlang gesperrt. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.

Lüneburg: Streit um pünktliche Zustellung – Zeitungsausträger ersticht Kunden

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Im niedersächsischen Lüneburg hat sich ein blutiger Streit zwischen einem 42-jährigen Zeitungsausträger und einem Kunden ereignet. Im Stadtteil Oedeme kam es am Samstag wiederholt zu Streitigkeiten, aufgrund der Zustellung des städtischen Anzeigenblattes „Lünepost“. Zur Zeit ist noch unklar, ob die Zeitung unpünktlich oder gar nicht ausgeliefert wurde. Als der Austräger am Samstag gegen 17 Uhr mit dem Anwohner in Streit geriet, zog er plötzlich ein Messer und stach mehrmals auf den Oberkörper des 51-Jährigen ein. Der 23-jährige Sohn des Opfers eilte schnell zu Hilfe und zog den Angreifer von seinem Vater weg und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Ersthelfer und herbeigeeilte Rettungskräfte versuchten den 51-Jährigen zu reanimieren. Er verstarb jedoch im Krankenhaus. Der Zeitungsausträger wurde verhaftet und sitzt in Untersuchungshaft. Der Täter hat bisher nicht ausgesagt, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Herne: Gewaltsamer Tod eines Neunjährigen – 19-Jähriger Nachbar auf der Flucht

Symbolfoto: © burntimes

Ein 19-Jähriger hat am Montagabend gegen 18.35 Uhr ein neunjähriges Kind in der Fleithestraße in Herne getötet. Der 19-Jährige hat den Mord des neunjährigen Nachbarjungen gefilmt und in das sogenannte „Darknet“ gestellt. Die Leiche des neunjährigen wurde am Montagabend gegen 20.30 Uhr im Keller eines Reihenhauses in Herne aufgefunden. Täter und Opfer sind nicht miteinander verwandt. Der 19-Jährige soll den Jungen erstochen haben. Der Täter ist auf der Flucht und möglicherweise bewaffnet. Polizisten suchten am frühen Dienstagmorgen in Herne und den angrenzenden Ruhrgebietsstädten nach dem Täter Marcel H. Die Beamten wissen über ihn nur, dass er Kampfsportler ist. Die Polizei kann zur Zeit nicht ausschließen, dass der 19-Jährige für die Bevölkerung gefährlich ist.

© Polizei Bochum

Die Polizei fahndet nach dem dringend tatverdächtigen 19-jährigen Herner Marcel H., der wie folgt beschrieben wird:
– ca. 175 cm groß
– sehr schlanke Statur
– Brillenträger
– kurze blonde Haare
– vermutlich ist er mit einer Tarnhose und -weste bekleidet.

Da nicht auszuschließen ist, dass von dem Tatverdächtigen ein gewisses Gefährdungspotenzial ausgeht, ist dieser im Falle des Antreffens nicht anzusprechen, sondern umgehend die Polizei über den Notruf 110 zu benachrichtigen.

Eine Mordkommission wurde eingesetzt. Die Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen nach dem Flüchtigen dauern an.

Hinweise nimmt die Polizei Bochum unter der Rufnummer (0234) 909-4441 entgegen.

Nach Mord seiner Großmutter in Müllrose: Flüchtiger 24-Jähriger fuhr zwei Polizisten tot

Symbolfoto: © burntimes

Ein 24-Jähriger steht unter dringendem Tatverdacht am Dienstag seine 79-jährige Großmutter im brandenburgischen Müllrose (Landkreis Oder-Spree) getötet zu haben. Die Frau erlitt tödliche Schnittverletzungen am Hals. Die Polizei wurde alarmiert und fand anschließlich die Leiche. Durch weitere Hinweise geriet der 24-Jährige schnell unter Tatverdacht. Die Beamten leiteten eine Großfahndung nach dem möglichen Täter ein. Es gab Hinweise darauf, dass er sich nach Bayern absetzen wollte. Ein Polizeihubschrauber entdeckte den Wagen schließlich. Bei dem Auto handelte es sich um das Fahrzeug der Großmutter.

Anschließend sperrten mehrere Einheiten alle umliegenden Straßen ab. An einer Straßensperre bei Oegeln in der Nähe von Beeskow hat der Mann schließlich zwei Polizisten mit seinem Auto überfahren. Der brandenburgische Polizeipräsident sagte, dass der Mann bewusst auf die Polizisten draufgehalten hat. Die beiden Beamten im Alter von 49- und 52 Jahren wurden so schwer verletzt, dass sie starben. Sie hinterlassen jeweils eine Frau und Kinder. Zuvor hatten sie versucht den möglichen Täter mit einem Nagelbrett zu stoppen. Der 24-Jährige wich aus und überfuhr anschließend die beiden Polizisten.

Während seiner Flucht baute der 24-Jährige mindestens drei Verkehrsunfälle. Auf einem Feldweg in Oegeln überschlug sich das Auto des Mannes. Anschließend nahmen Beamte den Mann fest, als er versuchte zu Fuß zu flüchten. Aufgrund seiner Verletzungen musste er zunächst ärztlich behandelt werden.

Bei dem Täter handelt es sich Polizeiangaben zufolge um einen Drogenkonsumenten. Er ist den Behörden wegen Bedrohung, Körperverletzung, Diebstahl und Fahrens ohne Führerschein bekannt. Die Beamten klären nun, ob sich der 24-Jährige bei seiner Großmutter Geld holen wollte. Der 24-Jährige hat gestanden während der Taten unter Drogen gestanden zu haben.

Innenminister Karl-Heinz Schröter hat tief bestürzt auf die Nachricht vom Tod zweier Polizeibeamter des Landes Brandenburg reagiert, die am Dienstag in Ausübung ihres Dienstes ums Leben gekommen sind. „Mein tief empfundenes Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen der beiden Polizisten. Die brutale Gewalttat ist unbegreiflich und lässt mich fassungslos zurück. Es handelt sich um den schwersten derartigen Vorfall in der Geschichte der Polizei unseres Landes seit 1990“, sagte Schröter heute in Potsdam.

Tödliches Autorennen in Berlin: Kudamm-Raser zu Haftstrafen verurteilt

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Das Berliner Landgericht hat am Montag zwei Teilnehmer eines illegalen Autorennens zu Haftstrafen verurteilt. Die zwei Männer rasten am 1. Februar 2016 mit ihren Autos in Berlin den Straßenzug Tauentzienstraße/Kurfürstendamm hinunter und erreichten Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern. Die Männer überfuhren mehrere rote Ampeln. Einer der Raser kollidierte mit seinem Auto mit dem Fahrzeug eines 69-jährigen Mannes, der bei Grün in eine Kreuzung eingefahren war. Der 69-jähriger Fahrer starb an seinen schweren Verletzungen. Die Verteidiger argumentierten, dass der Vorsatz an einem Rennen teilzunehmen nicht mit einem Tötungsdelikt gleichzusetzen sei.

Das sah das Gericht anders und verurteilte die beiden Männer im Alter von 25 und 28 Jahren wegen Mordes zu lebenslangen Freiheitsstrafen. Außerdem müssen beide ihren Führerschein lebenslang abgeben. Die Anklage argumentierte, dass die Männer bei ihrem Rennen zwar niemanden töten wollten, aber mögliche Folgen billigend in Kauf nahmen.