Illegales Autorennen in Mönchengladbach: Fußgänger kommt ums Leben

Symbolfoto: © burntimes

Am späten Freitagabend waren zwei Autos mit hoher Geschwindigkeit durch eine Tempo-40-Zone in Mönchen-gladbach gerast. Auf der vierspurigen Straße lieferten sich zwei Autofahrer ein illegales Autorennen. Ein 28-jähriger Autofahrer fuhr nach Aussagen von Zeugen auf die Gegenfahrbahn, um den anderen Teilnehmer zu überholen. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und überfuhr einen 38-jährigen Fußgänger, der gerade die Fahrbahn überqueren wollte. Er starb noch an der Unfallstelle. Die Polizei bestätigte, dass an der Unfallstelle die Geschwindigkeit auf 40 Stundenkilometer begrenzt ist. Nach dem Unfall flüchtete das nicht unmittelbar beteiligte Fahrzeug. Dabei soll es sich um einen silbernen Seat mit Mönchengladbacher Kennzeichen handeln. Zeugen werden dringend gebeten sich bei der Polizei zu melden.

In Berlin wurden im Februar 2017 zwei junge Raser wegen Mordes verurteilt. Auch sie hatten sich ein illegales Autorennen in der Innenstadt geliefert und dabei mit 160 Stundenkilometern ein unbeteiligtes Fahrzeug gerammt. Der 69-järhieg Fahrer starb bei dem Unfall.

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Zugausfälle: Bahnchaos in Düsseldorf traf Berufsverkehr

Symbolfoto: © JP | pixelio.de

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»Der Bahnverkehr rund um den Hauptbahnhof in Düsseldorf ist am frühen Montagabend für eine Stunde komplett zum Erliegen gekommen. Aufgrund einer polizeilichen Suche wurde eine S-Bahn für eine Stunde vom Netz genommen. Die Bundespolizei suchte nach einer Person, die auf einem Fahrrad im Gleisbett gesichtet worden sein soll. Daraufhin wurde die S-Bahn-Linie 11 angehalten, die vom Hauptbahnhof in Richtung Flughafen unterwegs war, und vom Stromnetz genommen. Der Radfahrer wurde jedoch nicht gefunden. Anschließend sollte die Bahn wieder an den Strom geführt werden. Dabei kam es zu einer Überspannung in der Oberleitung. Tausende Pendler saßen am Montagabend in Düsseldorf fest. Eine Bahnsprecherin bestätigte, dass ab 17.42 Uhr für rund eine Stunde keine Züge mehr verkehrten. Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn eilte herbei und begutachtete den Schaden und sorgte dafür, dass nach einer Stunde wieder erste Züge den Düsseldorfer Hauptbahnhof in Richtung Köln, Krefeld und Neuss verließen. Der Fernverkehr wurde zeitweilig um Düsseldorf herumgeleitet. Gegen 20 Uhr gab es wieder grünes Licht für fast alle Züge. Lediglich das Gleis mit der gerissenen Oberleitung konnte noch nicht befahren werden. Es soll erst in der Nacht zu Dienstag repariert werden. Die teils erheblichen Verspätungen dauerten nach Angaben der Deutschen Bahn noch bis in die Abendstunden des Montags an. Pendler saßen nicht nur in Düsseldorf, sondern auch an umliegenden Bahnhöfen wie in Krefeld oder Mönchengladbach fest.

Für die Evakuierung der rund 150 Fahrgäste wurde der Düsseldorfer Hauptbahnhof komplett gesperrt. Nach einer Stunde konnten alle Reisenden von Feuerwehr und Polizei zurück zum Hauptbahnhof geleitet werden. Dabei wurde eine Frau im Rollstuhl von Rettungskräften 250 Meter weit bis zur Schlegelstraße getragen wurde.«

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