Löwenzahn-Moderator Peter Lustig ist tot

Symbolfoto: © Jano Rohleder | wikipedia

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Das ZDF teilte am späten Mittwochvormittag mit, dass bereits am Dienstag der „Löwenzahn“-Moderator Peter Lustig im Alter von 78 Jahren gestorben ist. Sein Markenzeichen war die blaue Latzhose. Das ZDF teilte mit, dass Lustig bereits am Dienstag im Kreise seiner Familie in der Nähe von Husum starb. Peter Lustig war gelernter Rundfunktechniker und studierte nach der Ausbildung Elektrotechnik. Er war Dozent an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und verantwortlich für den Ton der Filmaufnahme von John F. Kennedys Rede „Ich bin ein Berliner[2]“ vor dem Rathaus Schöneberg sowie der Günter-Grass-Verfilmung „Katz und Maus“ und arbeitete auch in der „Schöneberger Weltlaterne“ in der Berliner Motzstraße. 1973 trat Peter Lustig bei „der Sendung mit der Maus“ in Einspielern mit dem Titel Peter und Atze auf, in denen er zusammen mit dem Robotervogel Atze Technik erklärte (z. B. Telefon oder Klingel). Danach moderierte er die Wolpertinger Wochenschau für den Bayerischen Rundfunk. Bei einer Fernsehproduktion für die Sendung Pusteblume 1979 beim ZDF wurde Lustig als Moderator und Hauptdarsteller entdeckt. Über 25 Jahre war er eine Institution im deutschen Kinderfernsehen und das Gesicht der beliebten Kultsendung „Löwenzahn“. Millionen Menschen wurden mit Peter Lustig erwachsen.

Während seiner Karriere erhielt Peter Lustig unter anderem 1980 den Adolf-Grimme-Preis und 2007 wurde ihm, nach seinem Abschied vom Fernsehen, das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

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Radiomoderator tötet Kaninchen in laufender Live-Sendung mit Luftpumpe

Symbolfoto: © DM-Fotodesign  | pixelio.de

Symbolfoto: © DM-Fotodesign | pixelio.de

Beim dänischen Radiosender Radio24syv hat ein Moderator während der laufenden Sendung ein junges Kaninchen erschlagen. Der Moderator Asger Juhl tötete das Tier, in dem er dem Kaninchen mit einer Luftpumpe aus Metall mehrfach auf den Kopf schlug. Er twitterte hinterher: „Wir haben es nicht um der Unterhaltung willen getan – es ging um Aufklärung.“ Mit der beispiellosen Aktion wollte der Radiosender angeblich auf die grausamen Bedingungen in der Lebensmittelindustrie aufmerksam machen – das ging nach hinten los. Im Sendestudio kam es zu einem Tumult, als die Tierrechtsaktivistin Linse Kessler versuchte, das Kaninchen zu retten. Die Tierrechtsaktivistin Linse Kessler war zu Gast in der Sendung und hatte den Radiomoderator durch das Studio gejagt, um das Leben des Kaninchen zu retten – vergebens. Der Moderator Juhl bestritt, dass er das Kaninchen gequält habe. Die Tierrechtsaktivistin sagte, dass Juhl das Kaninchen so fest geschlagen hatte, dass es einen Genickbruch erlitt. Drei Mal soll Asger Juhl mit der Luftpumpe auf das Kaninchen eingeschlagen haben.

Der Radiomoderator hatte das tote Kaninchen abends gehäutet, zubereitet und aufgegessen. Die Radiohörer sind empört und schrieben ihren Frust nieder. Eine Nutzerin schrieb: „Man muss kein Tier töten, um auf dieses Thema hinzuweisen.“ Außerdem wurde eine Petition auf der Internetplattform „change.org“ gestartet, die eine Absetzung des dänischen Radiomoderators Asger Juhl fordert.

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