Nordkorea hat Raketen ins Japanische Meer abgefeuert – diese flogen rund 1.000 Kilometer

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Nordkorea hat Raketen mit einer Reichweite von etwa 1.000 Kilometer Reichweite getestet. Das bestätigte das südkoreanische Militär. Die Raketen wurden von der Raketen-Teststation aus dem nordkorenaischen Tongchang Ri aus abgeschossen. Bei den Tests handelt es sich um eine Reaktion auf die gemeinsamen Militärmanöver zwischen den USA und Südkorea, das seit vergangenen Mittwoch läuft. Die nordkoreanische Führung sieht in diesen Übungen eine Kriegsvorbereitung und drohte mit starken Vergeltungsmaßnahmen. Japan teilte mit, dass insgesamt vier ballistische Raketen abgefeuert worden sind und diese innerhalb der 200-Meilen-Zone vor der japanischen Küste ins Meer stürzten. Der Sprecher der japanischen Regierung sagte, dass die Raketentest eine ernsthafte Bedrohung für Japan seien und die Provokationen nicht toleriert werden. Die Vereinten Nationen (UN) forderten alle Mitglieder auf, ihre Sanktionen gegen Nordkorea zu verschärfen.

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Militärisches Manöver: Nordkorea übte die Zerstörung der südkoreanischen Hauptstadt Seoul

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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„Wenn ein Krieg ausbricht, wird ein dermaßen tödlicher Schlag gegen die südkoreanischen Kräfte ausgeführt, dass wir deren Willen zur Gegenwehr von Beginn an brechen und sie einfach hinwegfegen. Nichts und niemand würde überleben“, sagte der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un am Rande einer militärischen Übung. Nordkorea regierte damit auf die neuen Drohungen und den Sanktionsbeschluss des UN-Sicherheitsrats. Der Machthaber hielt ein Manöver ab, dass die Zerstörung der südkoreanischen Hauptstadt Seoul simulieren sollte.

Kim hatte dazu eine Übung grenznaher Artillerieeinheiten selbst befehligt. Kim bezeichnete die Übung als „Gefechtsübung für das neue Jahr“.

Am Mittwoch hatte der UN-Sicherheitsrat aufgrund des letzten Atombombentests im September neue Sanktionen verhängt. Die neue Strafmaßnahme legt eine Obergrenze für den Kohleexport nach China fest. Damit sollen die Einnahmen in Nordkorea um 62 Prozent sinken. Mit der neuen Resolution wurde der Atomwaffentest im September erneut auf das Schärfte kritisiert.

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Unangekündigtes Manöver in Hessen: Niederländische Soldaten sorgen für Aufregung

Symbolfoto: © Gabi Eder  | pixelio.de

Symbolfoto: © Gabi Eder | pixelio.de

Niederländische Soldaten haben in Hessen für Aufregung gesorgt. Die Soldaten marschierten mit turbanähnlichen Kostümen und Maschinengewehren durch Wälder und Wiesen im Osten von Hessen. Nachdem viele besorgte Menschen sich bei der Polizei meldeten, stellte sich schnell heraus, dass es sich um eine Militärübung handelt. Eine Frau gab an, dass sie sich sehr erschrak, als sie beim Spazierengehen in der Nähe von Bad Soden-Salmünster auf die Horden traf. Später stellte sich heraus, dass die Frau niederländischen Soldaten begegnet war, die für Auslandseinsätze übten. Um die Übung möglichst realistisch zu gestalten, trugen die Soldaten turbanähnliche Kopfbedeckungen, wie sie beispielsweise in Afghanistan getragen werden. Übungen außerhalb von Truppenübungsplätzen sind durchaus üblich. Diese müssen jedoch im Vorfeld beim zuständigen Landratsamt angemeldet werden, um die Bürger im Vorfeld informieren zu können. Dass das in diesem Fall nicht gesehen war lag daran, dass sich die niederländischen Soldaten offensichtlich keine Gedanken über die Landesgrenze zwischen Bayern und Hessen gemacht haben. Die Soldaten kamen aus der Kaserne im unterfränkischen Hammelburg.

Das Landratsamt im betroffenen hessischen Main-Kinzig-Kreis zeigte sich wenig verständnisvoll und teilte mit, dass keine „Geheimübungen ausländischer Soldaten“ im Landkreis geduldet werden. Der Landrat hat einen Brief an Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen geschrieben und um zügige Aufklärung gebeten.

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