Mexikanischer Präsident sagt Treffen mit Trump ab – Strafzoll zur Mauerfinanzierung soll kommen

Symbolfoto: © nafas | pixelio.de

Der US-Präsident Donald Trump kündigte an eine 3.200 Kilometer lange Grenzmauer um Mexiko zu bauen. Er drohte außerdem an, dass die Mexikaner die Mauer selbst bezahlen werden. Trump will die Mauer mit Strafzöllen finanzieren. Das Weiße Haus kündigte am Donnerstag an, 20 Prozent Strafzoll auf alle mexikanischen Importe, zu erheben. Der Streit zwischen den beiden Ländern eskaliert. Der mexikanische Präsident Peña Nieto hat in Folge das geplante Treffen mit Trump abgesagt. Der neue US-Präsident sagte, dass ein Treffen unergiebig gewesen wäre, weil Mexiko die USA nicht mit dem nötigen Respekt behandelt.

Es droht ein schwerer diplomatischer Konflikt zwischen den beiden Ländern. Die Entscheidungen von Trump stellen auch alle Abkommen in Frage, die beispielsweise zur Drogenbekämpfung und Grenzsicherheit getroffen wurden. Der mexikanische Oppositionschef bezeichnete die Anordnungen Trumps als Beleidigungen.

Die Grenzmauer könnte bis zu 15 Milliarden Dollar kosten. Trump will mit der Mauer die illegale Einwanderung aus Mexiko stoppen. Trump sagte, dass er durch den Mauerbau die Rechtsstaatlichkeit der USA wieder herstellen möchte.

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Playa del Carmen/Mexiko: Tote nach Schüssen auf BPM-Musikfestival

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Im mexikanischen Playa del Carmen hat sich auf dem BPM-Musikfestival, das in einem Nachtclub stattfand, eine Schießerei ereignet. Die Bürgermeisterin teilte mit, dass mindestens ein Bewaffneter am frühen Montagmorgen gegen 2.45 Uhr (Ortszeit) vier bis fünf Schüsse im Nachtclub „Blue Parrot“ auf Besucher und das Sicherheitspersonal abgab. Augenzeugenberichten zufolge schoss der Täter im Eingangsbereich des Clubs. In Folge dessen kam es zu einer Massenpanik in dem Club. Bevor der Täter den Club betrat, tötete er vor dem Nachtclub drei Sicherheitskräfte. Mindestens fünf Menschen wurden getötet und 12 weitere zum Teil schwer verletzt. Die Schüsse wurden während der Abschlussveranstaltung des Musikfestivals abgegeben. Beim BPM-Frstival handelt es sich um ein Festival für elektronische Musik.

Die ermittelnde Staatsanwaltschaft teilte mit, dass insgesamt vier Menschen im Zusammenhang mit dem Angriff festgenommen wurden. Ob sich darunter auch der Täter befindet, war am Montagabend noch unklar. Im letzten Jahr hatte das Musikfestival mehr als 70.000 Besucher angelockt. Dieses Jahr wurde das 10-jährige Jubiläum des Festivals gefeiert. Bei dem Angriff soll es sich nicht um einen Terrorakt mit islamischem Hintergrund handeln, sondern um eine gezielte Attacke auf den Nachtclub.

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Ölplattform im Golf von Mexiko explodiert: Mindestens vier Tote

Symbolfoto: © W. Broemme  | pixelio.de

Symbolfoto: © W. Broemme | pixelio.de

Vor der südöstlichen Küste von Mexiko ist am Mittwoch eine Ölplattform explodiert. Mindestens vier Arbeiter kamen ums Leben, bestätigte der Ölkonzern Pemex. Sechszehn weitere Arbeiter sollen zum Teil lebensgefährlich verletzt worden sein. Lokale Rettungskräfte in der nahe gelegenen Küstenstadt Ciudad del Carmen berichten von bis zu 45 Verletzten. Nach der Explosion brach auf der Ölplattform ein Feuer aus. Auf der Plattform befanden sich zum Zeitpunkt der Explosion mindestens 300 Menschen. Sie wurden in Sicherheit gebracht. Acht Löschboote waren im Einsatz und haben versucht den Brand auf der Plattform Abkatun A-Permanente im Golf von Mexiko unter Kontrolle zu bringen. Die Energiesicherheitsbehörde Asea teilte mit, dass sich die Explosion am frühen Mittwochmorgen, mitten in der Nacht (Ortszeit), im Pumpenbereich der Förderplattform ereignete. Die Ursache der Katastrophe ist noch unklar.

Der betroffene Ölkonzern Pemex hatte in der Vergangenheit bereits mit mehreren Unglücken zu kämpfen. Im Januar 2013 starben beispielweise bei einer durch Gasaustritt verursachten Explosion in Mexiko-Stadt 37 Menschen. Im Oktober 2007 stießen ebenfalls im Golf von Mexiko zwei Bohrinseln zusammen. Dabei kamen 22 Menschen ums Leben.

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