Russland: Terroranschlag in St. Petersburg – 14 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In der russischen Stadt St. Petersburg hat sich am Montag ein Terroranschlag ereignet. In einer U-Bahn ist am Montagnachmittag eine Bombe in einem Waggon explodiert, als diese aus dem Bahnhof Sennaja Ploschad hinaus fuhr. Vierzehn Menschen wurden getötet und zahlreiche weitere wurden teilweise schwer verletzt. Einer der Täter wurde von Überwachungskameras gefilmt. Er stellte den mit Metallkugeln gefüllten Koffer in die Bahn. Die russischen Behörden gehen von einem Terroranschlag aus. Russlands Präsident Putin befand sich zum Zeitpunkt der Explosion in einem Vorort von St. Petersburg. Am Nachmittag wurde noch ein weiterer, größerer Sprengsatz gefunden. Dieser explodierte glücklicherweise nicht und konnte entschärft werden. Es besteht der Verdacht auf einen islamistischen Hintergrund. Tschetschenien und Syrien können mit dem Anschlag im Zusammenhang stehen. In Tschetschenien kämpfen immer noch militante Salafisten für einen islamischen Gottesstaat.

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Terroranschläge in Brüssel am Flughafen und in der U-Bahn: Mindestens 34 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Am Montagmorgen haben sich in der belgischen Hauptstadt Brüssel mehrere Explosionen ereignet. Es kam zu zwei Explosionen am Flughafen Zaventem und in der Brüsseler U-Bahn-Station Maelbeck. Die Explosionen ereigneten sich am Montagmorgen gegen 8 Uhr in der Abflughalle des Flughafens. Die Detonation in der U-Bahn-Station Maelbeck ereignete sich innerhalb gegen 9.15 Uhr im Inneren eines Zuges. Bei einigen Explosionen haben sich Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Bestätigten Angaben zufolge kamen mindestens 34 Menschen ums Leben. Viele weitere wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt. Die Behörden teilten am Dienstag um 11.30 Uhr mit, dass sich an der Rue de la Loi eine weitere Explosion ereignete. Hierbei handelte es sich um eine kontrollierte Sprengung. Die Behörden sprechen von Terroranschlägen. Die Alarmbereitschaft im EU-Parlament wurde erhöht. Die Sicherheitsvorkehrungen sind verschärft worden. Gegen 17.30 Uhr wurde noch eine weitere Bombe am Flughafen gefunden. Diese konnte erfolgreich entschärft werden.

Der Flughafen Zaventem wurde nach dem Anschlag evakuiert und komplett abgesperrt. Außerdem wurden zwischenzeitlich alle Bahnhöfe in Brüssel geschlossen. Das Auswärtige Amt teilte mit, dass sie einen Krisenstab einberufen haben und in Kooperation mit den belgischen Behörden ermitteln, ob sich auch Deutsche unter den Opfern der Terroranschläge befinden. Die Verkehrsbetriebe in Brüssel haben den gesamten öffentlichen Nahverkehr in der belgischen Hauptstadt eingestellt. Die belgische Regierung rief die höchste Terror-Alarmstufe aus. In ganz Brüssel sind schwer bewaffnete Spezialkräfte im Einsatz.

Deutschland hat seine Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen und an Bahnhöfen verschärft. Außerdem wurden alle Flugverbindungen nach Brüssel ersatzlos gestrichen. Auch die Bahnverbindungen von Aachen nach Brüssel wurden gestrichen. Außerdem werden ganz verschärft Grenzkontrollen zu Belgien, Frankreich, den Niederlanden und Luxemburg durchgeführt.

Am Montagnachmittag gegen 16.30 Uhr bekannten sich die Terroristen des Islamischen Staats (IS) im Internet zu den Anschlägen in Brüssel. US-Präsident Barack Obama hat die Terroranschläge von Kuba aus verurteilt. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte Belgien die volle Unterstützung bei der Suche nach den Attentätern zu. Außerdem kündigte Merkel an ihm Kabinett über die Konsequenzen der Terroranschläge in Brüssel zu sprechen und auf die Taten geschlossen zu reagieren. Bei Hausdurchsuchungen, die im Zusammenhang mit den Anschlägen standen, wurde eine IS-Flagge, ein Sprengsatz und Chemikalien gefunden.

Am Mittwoch sollen die Hochgeschwindigkeitszüge wieder fahren. Am Montag wurden die Verbindungen der Thalys-Züge unterbrochen.
In Berlin legten trauernde Menschen vor der belgischen Botschaft Blumen und Kerzen nieder. Am Mittwoch wehen auf allen öffentlichen Gebäuden in Deutschland die Flaggen auf Halbmast.

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Istanbul: Explosion in der Nähe einer U-Bahn-Station – Verletzte

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In der türkischen Hauptstadt Istanbul hat sich am Dienstag eine Explosion in der Nähe einer U-Bahn-Station ereignet. Der Bürgermeister und auch die Behörden sprachen am Dienstagabend von der Detonation einer selbstgebauten Rohrbombe. Die Explosion ereignete sich im europäischen Stadtteil Bayrampasa. Mehrere Menschen sollen Verletzungen erlitten haben. Die genaue Ursache der Explosion ist noch unklar. Fernsehsender in der Türkei zeigten Bilder von zahlreichen Rettungswagen und Menschen, die panisch über die Gleise liefen. Offiziellen Angaben zufolge wurden fünf Menschen verletzt. Die Rohrbombe soll auf einer Überführung – nahe einer Metrostation – explodiert sein. Türkische Medien schlossen auch nicht aus, dass ein Transformator explodiert sein könnte. Nach der Explosion wurde der U-Bahn-Verkehr eingestellt und die Straßen in der näheren Umgebung abgesperrt. Die Explosion ereignete sich mitten im Berufsverkehr.

Die Türkei ist nach mehreren Terroranschlägen in erhöhter Alarmbereitschaft. In den vergangenen Wochen und Monaten ereigneten sich mehrere Terroranschläge in der Türkei. Erst im Oktober hatte ein Attentat auf eine kurdische Friedenskundgebung in Ankara 100 Menschen in den Tod gerissen. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte sich zu dem Anschlag bekannt.

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