New York: Auto rast in Menschenmenge – eine Tote, 20 Verletzte

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

In New York ist am Donnerstag ein Auto ungebremst den Gehweg beim Times Square entlang gerast. Mindestens eine 18-Jährige starb und 20 weitere wurden teils schwer verletzt. Zum Unfallzeitpunkt waren tausende Menschen rund um den Times Square unterwegs. Der Bürgermeister von New York teilte mit, dass es keine Hinweise auf einen Terrorakt gibt. Der 26-jährige Fahrer des roten Autos stammt aus dem Stadtteil Bronx, hatte eine kriminelle Vergangenheit und wurde nach dem Unfall verhaftet. Er versuchte zunächst zu fliehen und leistete bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand. Der Mann ist ein ehemaliger Soldat der US-Marine. Ob er unter Drogen- oder Alkoholeinfluss stand ist noch unklar. Nach dem Vorfall wurde der Bereich rund um den Times Square weiträumig abgesperrt.

Augenzeugenberichten zufolge war der Autofahrer viel zu schnell auf der 42. Straße unterwegs gewesen. Kurz darauf war der 26-Jährige entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in die 7th Avenue abgebogen und dort gegen mehrere Menschen und Poller geprallt.

Kurz nach dem Unfall standen hunderte Schaulustige rund um das rote Auto herum und machten teilweise Fotos.

Dortmund: Mindestens 100 Personen kreisten Polizei ein

Symbolfoto: © burntimes

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Wie erst am Montag bekannt wurde, sind am Samstag auf der Mallinckrodtstraße in der Dortmunder Nordstadt Polizisten von mindestens 100 Menschen eingekreist worden. Der Auslöser war Polizeiangaben zufolge ein Streit mit einem 24-Jährigen, der die Menschenmenge aufhetzte. Zuvor war am Samstag gegen 17.15 Uhr ein Polizeifahrzeug mit einem Trinkpäckchen beworfen worden. Zivilbeamte bekamen das mit und forderten den Werfer auf, sich auszuweisen. Anschließend bedrohte und beleidigte der 24-Jährige die Polizisten. Mehr als 100 weitere Personen bemerkten den Streit und stellten sich um die Polizisten herum.

Die Polizisten alarmierten daraufhin Verstärkung und schafften es den 24-Jährigen in den Polizeiwagen zu drängen. Daraufhin griff die 25-jährige Ehefrau ein und versuchte ihren Mann aus dem Streifenwagen zu befreien. Auch sie wurde vorübergehend festgenommen.

Als sich das Polizeifahrzeug in Bewegung setzte, warf ein Unbekannter aus der Personengruppe heraus eine Flasche auf das Fahrzeug. Dabei wurde der Streifenwagen leicht beschädigt. Ein weiterer Teil der Gruppe blockierte unterdessen die Abfahrt der Beamten, in dem sie die Mallinckrodtstraße blockierten.

Erst als die Verstärkung eintraf konnte die Situation deeskaliert werden. Die Menschenmenge flüchtete, als sie die mit Blaulicht und Martinshorn anfahrenden Streifenwagen sahen, in Richtung Nordmarkt.

Gegen den 24-Jährigen wurden nach einer Blutprobe Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Widerstands gegen vollstreckungsbeamte ermittelt. Gegen seine Ehefrau wurden Ermittlungen wegen versuchter Gefangenenbefreiung eingeleitet.