Massenvergewaltigung in Haltern am See: Polizei sucht nach Tätern

Symbolfoto: © burntimes

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es im nordrhein westfälischen Haltern am See zu einem Sexualdelikt. Eine 40-Jährige hatte in einer Gaststätte einen dunkelhäutigen Mann kennengelernt. Sie begleitete ihn anschließend in die Asylunterkunft an der Schmeddingstraße. Dort wurde sie von mehreren Männern bedrängt und musste schwerwiegende sexuelle Handlungen über sich ergehen lassen. Die Ermittlungen führten zur Festnahme eines tatverdächtigen 22-Jährigen. Der Mann, der in Haltern am See wohnt, wurde mit zur Wache genommen. Es stellte sich heraus, dass der Mann nicht dringend tatverdächtig ist. Er wurde wieder freigelassen. Die Ermittlungen zu den Tätern dauern an. Der Weg, den die Frau mit ihrem Begleiter in etwa 10 Minuten zurückgelegt hat, führte aus der Innenstadt von der Lippstraße in Richtung Schmeddingstraße. Die Polizei bittet Zeugen, die am frühen Samstagmorgen etwas Verdächtiges beobachtet haben, sich mit dem Fachkommissariat unter 0800 2361 111 in Verbindung zu setzen.

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Neun Festnahmen: Junge Frau wurde in Wien von Männergruppe vergewaltigt

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Eine Deutsche wurde an Silvester in Wien Opfer einer Massenvergewaltigung. Acht Monate nach der Anzeige haben österreichische Fahnder neun Iraker verhaftet. Die österreichische Polizei teilte mit, dass die neun festgenommenen Männer im Alter zwischen 21 und 47 Jahren unter dringendem Verdacht stehen eine 28-jährige Frau aus Niedersachsen in der Silvesternacht in Wien vergewaltigt zu haben. Die junge Frau feierte den Jahreswechsel in der Innenstadt von Wien und war am Neujahrsmorgen in einer fremden Wohnung nackt aufgewacht. Die Frau teilte mit, dass sie sich aufgrund des erheblichen Alkoholkonsums an keine Details der Nacht erinnern konnte. Die Polizei wirft den neun Männern vor, die Lage der 28-Jährigen bewusst ausgenutzt zu haben, um sie zu vergewaltigen. Die Tat soll sich in der Wohnung von zwei der Beschuldigten ereignet haben. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich Polizeiangaben zufolge um anerkannte Flüchtlinge aus dem Irak. Die österreichischen Behörden hatten den Fall bisher geheim gehalten. Die Täter wurden durch die Auswertung von DNA-Spuren, Videoüberwachungskameras und Zeugenaussagen überführt.

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