VW-Skandal: Ermittlungen gegen früheren Konzernchef Winterkorn wurden eingeleitet

Symbolfoto: © Rolf Krekeler     | pixelio.de

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Der frühere Volkswagen-Konzernchef Martin Winterkorn gerät ins Visier der Ermittler. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat am Montag Ermittlungen gegen den früheren Konzernchef eingeleitet. Es besteht der Anfangsverdacht auf Marktmanipulation bei Wertpapieren von VW, hieß es in der Begründung. Der Auslöser der Ermittlungen ist eine Anzeige der Finanzdienstleistungs-aufsicht. Diese wacht über die Pflichten von börsenorientierten Unternehmen. Bestandteil der Ermittlungen ist nun auch, ob die Öffentlichkeit zu spät über die finanziellen Folgen der Betrügerei in Kenntnis gesetzt wurde. Am 18. September vergangenen Jahres wurden die Abgasmanipulationen von Dieselfahrzeugen bei VW bekannt. Vier Tage später teilte der Konzern mit, dass weltweit mindestens elf Millionen Fahrzeuge betroffen seien und der Konzern zunächst 6,5 Milliarden Euro aufgrund von Reparaturen und Strafen zur Seite legen muss (wir berichteten).

Aufgrund des Abgasskandals erwirtschaftete Volkswagen im letzten Jahr die höchsten Verluste in der Firmengeschichte. In Deutschland muss VW alleine 2,4 Millionen Diesel-Fahrzeuge zurückrufen.

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Abgas-Skandal bei VW: Kraftfahrtbundesamt ruft 2,4 Millionen Volkswagen zurück

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Das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg hat am Donnerstag Volkswagen gezwungen 2,4 Millionen Fahrzeuge wegen der manipulierten Diesel-Abgaswerte zurückzurufen. Die von Volkswagen vorgeschlagene freiwillige Reparatur lehnte das Bundesamt strikt ab. Volkswagen hatte dem Kraftfahrtbundesamt Anfang Oktober einen Plan vorgelegt, um die Fahrzeuge, die mit der Betrugssoftware ausgestattet sind in Ordnung zu bringen. Volkswagen hatte zugegeben, in den USA Diesel-Emissionswerte mit einer Software manipuliert zu haben. Weltweit sind bis zu elf Millionen VW-Diesel-Fahrzeuge betroffen. In den USA haben nun auch die obersten Wettbewerbshüter Ermittlungen gegen den Volkswagen-Konzern eingeleitet. Parallel ermitteln in den USA die Umweltbehörde EPA und das Justizministerium. VW droht aufgrund des Abgas-Skandals und den 500.000 betroffenen Fahrzeugen in den USA eine Strafzahlung von umgerechnet knapp 16 Milliarden Euro. Der Autokonzern gab angesichts der Entwicklungen eine Gewinnwarnung heraus, weil zunächst 6,5 Milliarden Euro zurückgestellt wurden. Unter anderem laufen auch Ermittlungen wegen irreführender Werbung gegen den Konzern. Europaweit müssen 8,5 Millionen VW-Fahrzeuge in die Werkstätten.

Der Abgas-Skandal hat VW-Chef Winterkorn seinen Arbeitsplatz gekostet. Er tat am 23. September zurück. Sein Nachfolger ist der Porsche-Geschäftsführer Matthias Müller.

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Abgas-Skandal bei Volkswagen: Matthias Müller wird neuer VW-Chef –– Schweiz verbietet Verkauf von manipulierten Volkswagen

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Die Abgasmanipulationen beim Volkswagen-Konzern haben dem Chef Martin Winterkorn am Mittwoch seinen Arbeitsplatz gekostet. Winterkorn trat am Mittwoch nach einer sechsstündigen Krisensitzung zurück. Am Freitag wurde Matthias Müller, der Porsche Geschäftsführer, als neuer VW-Chef vorgestellt.

Dem VW-Konzern droht eine Strafe von der US-Umweltbehörde in Höhe von bis zu 18 Milliarden Dollar. Eine Gewinnwarnung hat Volkswagen bereits herausgegeben. In der Schweiz wurde unterdessen der Verkauf von manipulierten VW-Fahrzeugen gesetzlich verboten. Durch die Maßnahme soll verhindert werden, dass entsprechende Autos zugelassen werden. Fahrzeuge, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt zugelassen sind, sind davon nicht betroffen.

VW arbeitet zur Zeit mit Hochdruck an der Erstellung einer Liste auf der alle betroffenen Fahrzeuge aufgezählt werden. Volkswagen wird die Verwendung von Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung mit Zykluserkennung vorgeworfen. Volkswagen hat die offiziellen Abgasmessungen seiner Diesel-Modelle in den USA mit einer speziellen Software manipuliert. Besonders stark betroffen soll der Motorentyp EA 189 sein. Die USA fordert den Rückruf der betroffenen Fahrzeuge.

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Abgas-Skandal bei VW: Auch europäische Autos sind betroffen

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Am Donnerstag teilte der Volkswagen-Konzern mit, dass von den Schwierigkeiten mit den manipulierten Abgaswerten bei Volkswagen auch europäische Autos und die Konzerntöchter Seat und Skoda betroffen sind. Damit weitet sich der Skandal noch einmal dramatisch aus. Nun werden auch noch vier Baureihen von Audi geprüft. VW arbeitet zur Zeit mit Hochdruck an der Erstellung einer Liste auf der alle betroffenen Fahrzeuge aufgezählt werden. Die Abgas-Affäre schlägt in diesen Tagen hohe Wellen. Der als einst unantastbar geltende Martin Winterkorn hat der Skandal bereits seinen Posten gekostet. Er gab am Mittwoch bekannt, dass er vom Amt des Aufsichtsratschef zurücktritt (wir berichteten). Am Freitag wird Matthias Müller, der derzeitige Porsche-Chef voraussichtlich zum Nachfolger von Winterkorn bestimmt.

Volkswagen wird die Verwendung von Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung mit Zykluserkennung vorgeworfen. Volkswagen hat die offiziellen Abgasmessungen seiner Diesel-Modelle in den USA mit einer speziellen Software manipuliert. Besonders stark betroffen soll der Motorentyp EA 189 sein. Die USA fordert den Rückruf der betroffenen Fahrzeuge. Außerdem könnte Volkswagen aufgrund der Manipulation zu einer Strafzahlung von umgerechnet bis zu 18 Milliarden Euro verurteilt werden. Die Manipulation bei VW in den USA betrifft elf Millionen Fahrzeuge. Der Autokonzern gab angesichts der Entwicklungen am Dienstag eine Gewinnwarnung heraus, weil zunächst 6,5 Milliarden Euro zurückgestellt werden.

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Diesel-Abgas-Skandal: VW-Chef Winterkorn tritt zurück

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Der VW-Chef Martin Winterkorn hat am Mittwochnachmittag seinen Rücktritt mitgeteilt und sagte: „VW braucht einen Neuanfang“. Damit zieht Winterkorn persönliche Konsequenzen aus dem Abgas-Skandal in den USA. Winterkorn zeigte sich bestürzt und fassungslos über das was in den letzten Tagen bekannt wurde und über die Tragweite der Verfehlungen. Der 68-Jährige war durch die bekanntgewordenen Manipulationen in die Kritik geraten. Am kommenden Freitag soll bereits ein neuer Vorstandschef vom Aufsichtsrat gewählt werden. Der Volkswagen-Konzern hatte zugegeben bei weltweit elf Millionen Diesel-Fahrzeugen die Messdaten manipuliert zu haben, um damit vorgeschriebene Abgasstandards einzuhalten. Dem Konzern droht eine Strafe vom US-Umweltamt in Höhe von bis zu 18 Milliarden Dollar. Außerdem müssen die betroffenen Fahrzeuge zurückgerufen werden. Der Autokonzern gab angesichts dieser Entwicklungen bereits am Dienstag eine Gewinnwarnung heraus, weil zunächst umgerechnet 6,5 Milliarden Euro zurückgestellt werden. Wie am Mittwoch bekannt wurde kommen auf Volkswagen aufgrund der Manipulationen rund 40 Sammelklagen zu. Seit vergangenen Freitag wurden bereits 37 Sammelklagen in der USA und zwei weitere Sammelklagen in Kanada gegen VW eingereicht. Außerdem wurden VW-Käufer in den USA aufgefordert sich den Klagen anzuschließen. Die Volkswagen-Kunden sehen sich in Sachen Umweltfreundlichkeit belogen und getäuscht. Dem Konzern werden in den Sammelklagen vor allem Vertragsbruch und Betrug vorgeworfen.

In einer Pressemitteilung teilte Winterkorn mit: „Als Vorstandsvorsitzender übernehme ich die Verantwortung für die bekannt gewordenen Unregelmäßigkeiten bei Dieselmotoren und habe daher den Aufsichtsrat gebeten, mit mir eine Vereinbarung zur Beendigung meiner Funktion als Vorstandsvorsitzender des Volkswagen-Konzerns zu treffen. Ich tue dies im Interesse des Unternehmens, obwohl ich mir keines Fehlverhaltens bewusst bin.“

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Manipulation bei VW: Grünen werfen Bundesregierung vor davon schon länger gewusst zu haben

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Die Grünen haben der Bundesregierung am Dienstag vorgeworfen schon länger über Manipulationen der Autokonzerne bei Spritverbrauch und Abgaswerten Bescheid zu wissen. Im Juli diesen Jahres hatte die Bundesregierung auf Anfrage der Grünen mitgeteilt, dass es bei der Messpraxis in Europa Defizite gebe. Der Bundesregierung war bekannt, dass es Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung mit Zykluserkennung gibt, deren Verwendung Volkswagen in den USA zur Last gelegt wird und eine Milliarden-Klage droht. Volkswagen hat die offiziellen Abgasmessungen seiner Diesel-Modelle in den USA mit einer speziellen Software manipuliert. Besonders stark betroffen soll der Motorentyp EA 189 sein. Die USA fordert den Rückruf der betroffenen Fahrzeuge. Außerdem könnte Volkswagen aufgrund der Manipulation zu einer Strafzahlung von umgerechnet bis zu 18 Milliarden Euro verteilt werden. Die Manipulation bei VW in den USA betrifft elf Millionen Fahrzeuge. Der Autokonzern gab angesichts der Entwicklungen am Dienstag eine Gewinnwarnung heraus, weil zunächst 6,5 Milliarden Euro zurückgestellt werden.

Verkehrsminister Dobrindt schaltete am Dienstag eine Untersuchungskommission ein. Der Konzernchef Martin Winterkorn ist angeschlagen lehnte einen Rücktritt jedoch ab. Er entschuldigte sich am Dienstag öffentlich für das missbrauchte Vertrauen in die Marke Volkswagen. Der VW-Manager in New York sagte: „Wir haben es völlig verbockt.“ Die Aktie von Volkswagen stürzte am Dienstag weiter ab.

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