Bochum: Mädchen sticht auf 12- und 13-jährige Jungen an Bushaltestelle ein

Symbolfoto: © burntimes

Am gestrigen Samstag wurden gegen 18 Uhr, zwei Kinder im alte von zwölf und 13 Jahren in Bochum-Langendreer durch Messerstiche leicht verletzt. Nach bisherigem Ermittlungsstand kam es an der Kaltehardstraße zwischen drei Jungen und einem Mädchen zunächst zu einem Wortgefecht. In dessen Verlauf holte das Mädchen ein Messer hervor und zeigte es den auf der anderen Straßenseite stehenden Kindern.
Die Bochumer Jungs (12, 12, 13) liefen daraufhin in eine Tiefgarage und versteckten sich. Nach einiger Zeit verließen sie die Garage und gingen nach Hause.

An der Stiftstraße/Gerichtsstraße begegneten die Kinder dem Mädchen erneut, welches plötzlich mit einem Messer zustach. Danach flüchtete die Tatverdächtige in Begleitung eines kleineren Kindes über die Alte Bahnhofstraße in östliche Richtung.

Durch den Übergriff wurden zwei Jungen verletzt, der Dritte blieb glücklicherweise unverletzt. Der 13-Jährige konnte nach ambulanter Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen werden. Der 12-Jährige verblieb zunächst zur Beobachtung stationär im Hospital und konnte am Sonntagmittag die Klinik wieder verlassen.

Die Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: Etwa 14 Jahre alt, zwischen 160 und 175 cm groß, schlank, augenscheinlich Deutsche, sprach aktzentfreies Deutsch, helle Hautfarbe mit Sommersprossen, gewellte mittellange braune-orangefarbene Haare (waren zum Tatzeitpunkt nass), trug ein dunkles Sommerkleid, führte einen schwarzen „Nike“ Rucksack mit der Aufschrift „Kiss my Airs“ mit sich. Bei ihr war ein kleines Mädchen, 6 bis 10 Jahre und zwischen 130 und 150 cm groß.

Hinweise auf das tatverdächtige Mädchen nimmt zur Geschäftszeit das Bochumer Kriminalkommissariat 32 unter der Rufnummer 0234/909-8210 oder außerhalb der Geschäftszeit die Bochumer Kriminalwache unter der Rufnummer 0234/909-4441 entgegen.

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Fünfjährige wurde in Düsseldorf angefahren: Angehörige prügeln auf Zeugin ein

Symbolfoto: © burntimes

Ein fünfjähriges Mädchen lief am Samstagmittag gegen 12.05 Uhr auf die Fahrbahn und wurde von einem Auto angefahren. Der Vorfall ereignete sich in der Junkersstraße, in der Tempo-30-Zone, in Düsseldorf-Flingern. Die Fünfjährige lief unvermittelt zwischen parkenden Autos auf die Straße. Dort wurde das Mädchen von einer 51-jährigen Golf-Fahrerin erfasst, die nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Das Kind erlitt bei dem Unfall Prellungen und Schürfwunden. Unmittelbar nach dem Unfall bedrängten die Angehörigen, zwei Männer im Alter von 31- und 54 Jahren, die Golf-Fahrerin.

Eine weitere zur Hilfe geeilte 49-jährige Zeugin wurde von den Männern beschimpft und geschlagen. Die Männer schlugen der Augenzeugin gegen den Kopf. Die 49-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Sie muss operiert werden. Gegen die beiden Männer wurden Anzeigen wegen Körperverletzung gefertigt.

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Mord in Düsseldorf: Teenager schneidet 15-Jähriger die Kehle durch

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Am Sonntagnachmittag ist auf der ehemaligen Hermes Papierfabrik im Düsseldorfer Hafen an der Fringsstraße ein 15-jähriges Mädchen tot aufgefunden worden. Die Polizei teilte mit, dass dem jungen Mädchen die Kehle mit einem Multitool-Werkzeug durchgeschnitten wurde. Ein alarmierter Notarzt konnte nur noch den Tod der 15-Jährigen feststellen. Ein 16-Jähriger steht unter dringendem Tatverdacht und wurde verhaftet. Bei ihm wurde das Multitool-Werkzeug gefunden und es befand sich frisches Blut an diesem. Er hat die Tat inzwischen gestanden und angegeben, dass er psychisch krank sei. Ein Sachverständiger, der den Täter untersuchte gab an, dass er unter einer schizophrenen Erkrankung leidet und deshalb in Behandlung gewesen war. Die Staatsanwaltschaft beantragte die Unterbringung in einer Psychiatrie. Der Tatvorwurf lautet Totschlag. Es soll sich um eine Beziehungstat gehandelt haben. Der 16-jährige Täter machte sich verdächtig, weil er zum Tatort kam, als die Ermittler Spuren sicherten.

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Löhne: Achtjähriges Mädchen wurde im Internet zum Verkauf angeboten

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Ein achtjähriges Mädchen aus Löhne im Landkreis Herford wurde im Internet zum Verkauf angeboten. Die Polizei geht zur Zeit davon aus, dass das Mädchen die Versteigerungsseite mit einem sozialen Netzwerk verwechselt hat. Als Verkaufspreis waren mehr als 45.000 Dollar angesetzt worden. Das Höchstgebot lag bei 45.448 Dollar. Unklar ist, wer das Gebot abgegeben hat. Das Mädchen gab gegenüber der Polizei an, sich selbst zum Verkauf angeboten zu haben. Mehrere Personen hatten das Inserat auf der Verkaufsplattform gesehen und die Polizei alarmiert. Polizisten ermittelten, dass es sich bei der Achtjährigen um ein Flüchtlingsmädchen aus dem Libanon handelt. Das Mädchen lebt seit zwei Jahren gemeinsam mit ihren Eltern und zwei Geschwistern in der Flüchtlingsunterkunft in Löhne. Mehrere Polizisten stellten die Handys der Familie sicher. Das Mädchen und ihre dreijährige und zwölfjährige Schwester wurden vom Jugendamt in Obhut genommen. Die Familie wurde nach dem Vorfall in das Jugendamt bestellt. Die Kinder sind inzwischen zurück bei ihren Eltern.

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US-Polizei befreit zwölf Mädchen aus dem Haus eines Mannes

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Im US-Bundesstaat Pennsylvania hat die Polizei im Haus eines 51-jährigen Mannes zwölf Mädchen im Alter zwischen sechs Monaten und 18 Jahren entdeckt. Zur Zeit ist noch unklar, woher sie stammen. Der Vater des ältesten Mädchens gab bei der Polizei an, dass er dem 51-Jährigen seine Tochter vor vier Jahren geschenkt hatte. Damit revanchierte er sich nach eigener Aussage dafür, dass ihm der Mann aus einer finanziellen Krise half. Woher die anderen Mädchen stammen ist noch unklar. Die Polizei versucht das nun im Verlauf des Wochenendes zu ermitteln. Es läuft darauf hinaus, dass die Mädchen offenbar alle aus der gleichen Gemeinde in Pennsylvania stammen.

Nachbarn schlugen Alarm und riefen die Polizei, weil sie befürchteten, dass die Kinder vernachlässigt wurden. Ihnen fiel unter anderem auf, dass die Kinder keine Schule besuchten.

Der 51-Jährige wurde festgenommen und soll sich unter anderem wegen sexuellen Angriffs auf eine Minderjährige verantworten. Parallel wurden auch die Eltern des 18-jährigen Mädchens wegen Verschwörung zu sexuellem Angriff und die Mutter wegen Kindesgefährdung angeklagt.

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Entführte Mädchen in Nigeria: Hoffnung nach zwei Jahren

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Vor zwei Jahren wurden in Nigeria 276 Schülerinnen entführt. Am Donnerstag tauchte ein Lebenszeichen einiger vermisster Schülerinnen auf. Der amerikanische Fernsehsender CNN strahlte ein Video aus, in dem 15 verschleierte Mädchen zu sehen waren. Bei ihnen soll es sich um Opfer der Entführung vor zwei Jahren handeln. Einige Angehörige erkannten die Schülerinnen in der Aufnahme wieder. Die Mädchen sagen in dem Video ihren Namen und teilen mit, dass sie 2014 verschleppt wurden und dass es ihnen gut geht. Als Datum der Aufzeichnung nennen sie den 25. Dezember 2015. Der Fernsehsender CNN hatte das Video von der nigerianischen Regierung erhalten.

Es scheint Verhandlungen über eine mögliche Freilassung der entführten Schülerinnen zu geben oder zumindest gegeben zu haben. Fakt ist aber, dass Nigeria, was die Freilassung oder Befreiung der Mädchen angeht, auch zwei Jahre nach der Entführung noch immer keinen Schritt weiter gekommen ist.

Die Boko-Haram-Kämpfer hatten am Abend des 14. April 2014 insgesamt 276 Mädchen aus einer staatlichen Schule verschleppt. Lediglich 57 Mädchen gelang die Flucht, 219 werden noch heute vermisst. Ein Angehöriger sagte, dass die Veröffentlichung des Videos ihnen Kraft gibt und sie jetzt daran glauben können, dass die verschleppten Schülerinnen am Leben sind. Das letzte Video wurde im Mai 2014 veröffentlicht. Seit dem gab es keinerlei Lebenszeichen mehr. Habiba Balogun von der Kampagne „Bring Back Our Girls“ sagte, dass das Video der Beweis dafür ist, dass die Entführung tatsächlich stattfand.

Am zweiten Jahrestag der Entführung gingen zahlreiche Menschen auf die Straße, um Mahnwachen und Demonstrationen abzuhalten. In der Hauptstadt Abuja gingen hunderte Menschen auf die Straße, um die Freilassung der Schülerinnen zu fordern. Die Sekte Boko Haram kämpft sei Jahren für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats. Mindestens 20.000 Menschen wurden in dem Konflikt bis heute getötet. Boko Haram verschleppte über die Jahre tausende Mädchen und Frauen, um sie als Sexsklavinnen oder als Selbstmordattentäterinnen zu missbrauchen. Die extremistische Boko-Haram-Gruppe steht seit sechs Jahren für extreme Gewalt. Boko Haram ist ein Ableger des Terrornetzwerkes Al-Kaida.

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Kiel: Zwei Dutzend Männer haben Jugendliche in Kiel bedrängt

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Im Kieler Einkaufszentrum Sophienhof hat am Donnerstagabend gegen 17.30 Uhr eine Horde von 20 bis 30 Männern mit Migrationshintergrund Jagd auf Mädchen gemacht haben. Drei Mädchen im Alter von 15 bis 17 Jahren wurden massiv bedrängt. Zunächst hatten zwei Afghanen die Mädchen beobachtet, sie in ein Restaurant verfolgt und sie anschließend mit Mobiltelefonen gefilmt und fotografiert. Nachdem die beiden Männer die Aufnahmen verbreiteten, nahm die Anzahl der Männer mit Migrationshintergrund immer weiter zu. Vier der Täter wurden verhaftet, zwei von ihnen sind inzwischen wieder auf freiem Fuß.

Unter den Verhafteten befinden sich auch die zwei Afghanen, die der Polizei gegenüber Widerstand leisteten. Zu den Nationalitäten der anderen Männer machten die Beamten keine weiteren Angaben. Die Festgenommenen wehrten sich auf dem Weg in das Polizeirevier stark gegen die Beamten. Es kam zu Körperverletzungen, Beleidigungen und Bedrohungen. Bei der weiteren Untersuchung der Verdächtigen wurde auch der Polizeiarzt bedroht und beleidigt. Der Vorfall sei nicht hinnehmbar und muss aufgeklärt werden, sagte Schleswig-Holsteins Innenminister am Freitag. Die Polizei hat gut und richtig reagiert. Die Polizeipräsenz am Sophienhof soll ab sofort verstärkt werden. Es kam in Kiel, im Gegensatz zu den Taten in der Silvesternacht in Köln, zu keinen körperlichen Übergriffen. Die zwei Haupttäter wohnen in Kiel. Die jungen Frauen werden psychologisch betreut. Eine Ermittlungsgruppe hat in Kooperation mit der Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen. Experten werten Videoaufnahmen von Überwachungskameras und die Daten von sichergestellten Mobiltelefonen aus.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zu den Abläufen am Donnerstagabend machen können. Diese werden gebeten sich mit der zuständigen Polizei unter der 0431 – 160-3333 in Verbindung zu setzen.

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