Eklat mit der Türkei: Deutschland droht mit Abzug der Bundeswehrsoldaten

Symbolfoto: © Ingo Büsing| pixelio.de

Die türkische Regierung hat am Montag erneut einen Besuch von Bundestagsabgeordneten bei deutschen Bundeswehrsoldaten auf dem türkischen Luftwaffenstützpunkt Incirlik untersagt. Die Türkei begründete das damit, dass in Deutschland türkische Offiziere Asyl beantragt haben. Die Bundesregierung reagierte darauf und teilte mit, dass der Zusammenhang total unverständlich sei. Der Truppenbesuch der Bundestagsabgeordneten war für Dienstag geplant. Der Termin wurde bereits vor Wochen angekündigt. Die Abgeordneten wurden am Montag informiert, dass der Besuch verweigert wird.

In Deutschland hat die Inhaftierung des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel für starke Kritik und Empörung gesorgt. Die 250 Soldaten, die derzeit im türkischen Incirlik stationiert sind, könnten nun in Kürze nach Jordanien verlegt werden, hieß es am Montag.

Share

Russisches Flugzeug mit Armeechor an Bord ist über dem Schwarzem Meer abgestürzt

Symbolfoto: © Jerzy | pixelio.de

Am Sonntag ist eine russische Militärmaschine vom Typ Tupolev Tu-154 kurz nach dem Start vom Badeort Sotschi über dem Schwarzen Meer abgestürzt. Das russische Ministerium teilte mit, dass es keine Überlebenden gibt. Das Flugzeug war auf dem Weg nach Syrien. Zehn Kilometer nach dem Start brach bereits der Funkkontakt zu der Maschine ab. Es gab offensichtlich Schwierigkeiten beim Startmanöver. Zur Zeit wird auch ein Fehler der als erfahren geltenden Piloten nicht ausgeschlossen. Die Militärmaschine setzte vor dem Absturz keinen Notruf ab. Das russische Ministerium veröffentlichte am Sonntagvormittag eine Passagierliste, auf der auch der Leiter des Alexandrow-Armeechores, Generalleutnant Waleri Chalilow, stand. Er sollte mit 64 Sängern zur russischen Luftwaffenbasis Hmeimim in Syrien fliegen. Dort sollte ein Konzert zu den Neujahrsfeierlichkeiten stattfinden.

Russland kämpft seit dem Herbst letzten Jahres in Syrien für das Regime von Machthaber Assad.

Share