Wismar: Täter im Chat kennengelernt – 13-Jährige wurde Zuhause vergewaltigt

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

In der Nähe von Wismar wurde ein 13-jähriges Mädchen von zwei Männern in ihrem Elternhaus vergewaltigt. Die Täter konnten inzwischen ermittelt und verhaftet werden. Es wurden Haftbefehle gegen die 19 und 31 Jahre alten Männer aus Lübeck ausgesprochen. Beide werden dringend verdächtigt die 13-jährige Schülerin am Freitagabend gegen 19 Uhr schwer sexuell missbraucht und vergewaltigt zu haben. Die beiden Verdächtigen sind am Sonntag verhört worden. Einer der Männer gab an, dass der Sex einvernehmlich gewesen sei. Der ältere 31-jährige Verdächtige bestritt die Tatvorwürfe. Täter und Opfer hatten sich über einen Messenger-Dienst im Internet kennengelernt.

Die beiden Männer suchten am Freitagabend das Elternhaus der 13-Jährigen auf. Diese war zu diesem Zeitpunkt alleine Zuhause gewesen. Erst als die Mutter des Kindes nach Hause zurückkehrte, verließen die Männer das Haus fluchtartig. Nach einer kurzen Fahndung wurden die beiden Männer schließlich von der Polizei in der Nacht zu Sonntag verhaftet. Den Männern drohen mehrjährige Haftstrafen.

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Tödliche Tragödie in Lübeck: Rettungswagen überfährt 12-jährigen Jungen

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Ein Rettungswagen im schleswig-holsteinischen Lübeck war am Donnerstag gegen 16.30 Uhr unterwegs zu einem Notfalleinsatz. Auf der Anfahrt kam es zu einem tragischen Unfall. Das Unglück ereignete sich im Stadtteil St. Lorenz. Dort fuhr der Rettungswagen mit eingeschaltetem Blaulicht stadtauswärts in Richtung Stockelsdorf. An einer Fußgängerampel unmittelbar hinter der Einmündung zur Waisenhofstraße kam es zu einem Zusammenstoß zwischen dem Rettungswagen und einem 12-jährigen Jungen. Das Kind wollte gerade die Straße an der Fußgängerampel überqueren. Augenzeugenberichten zufolge überquerte der 12-Jährige die Fußgängerampel bei rot. Der Rettungswagen erfasste anschließend noch zwei Fahrzeuge und einen Anhänger, die am Straßenrand geparkt waren. Die geschockte Besatzung des Rettungswagens leitete sofort in ihrem Fahrzeug die Notversorgung ein. Sie versuchten den Jungen wiederzubeleben, bevor Kollegen ihn mit lebensgefährlichen Verletzungen in die Uni-Klinik einlieferten. Dort erlag er am Donnerstagabend seinen schweren Verletzungen. Die Unfallstelle wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt. Mehrere Gutachter und die Staatsanwaltschaft haben Ermittlungen eingeleitet.

Die Polizei teilte mit, dass die Rettungsarbeiten durch weitere Jugendliche behindert wurden, die immer wieder vor anfahrenden Einsatzfahrzeugen die Straße überquerten.

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