A3 bei Ratingen: Schwerer Massencrash fordert mindestens ein Todesopfer

Symbolfoto: © burntimes

Am Donnerstagmorgen hat sich gegen 7.30 Uhr auf der A3 ein schwerer Verkehrsunfall mit mindestens sieben beteiligten Fahrzeugen ereignet, darunter auch zwei Lastwagen. Die Polizei teilte mit, dass mindestens ein Mensch ums Leben kam und zwei weitere schwer verletzt wurden. Der Unfall passierte zwischen der Raststätte Hösel und dem Kreuz Breitscheid. Der Verkehr staute sich zeitweise auf einer Länge von mehr als 15 Kilometern. Die Autobahn ist zur Stunde noch voll gesperrt. Die Vollsperrung soll bis voraussichtlich 11 Uhr andauern. Der Verkehr wird derzeit ab dem Kreuz Ratingen Ost auf die A44 umgeleitet. Auf der Gegenfahrbahn ist eine Spur gesperrt. Nach der Fahrzeugbergung muss kontrolliert werden, ob die Fahrbahn beschädigt worden ist. Außerdem ist etwas Diesel ausgelaufen. Zahlreiche Rettungskräfte sind im Einsatz, darunter auch ein Rettungshubschrauber.

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A1 bei Münster: 2.000 Autofahrer saßen stundenlang auf der Autobahn fest

Symbolfoto: © burntimes

Auf der Autobahn 1 hat sich am frühen Montagnachmittag ein schwerer LKW-Unfall ereignet. Ein Tanklastwagen war auf ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei aufgefahren. Beide Fahrer wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht. Der mit einem chemischen Farbstoff beladene LKW stand ungünstig, sodass die vielbefahrene Strecke voll gesperrt werden musste. Erst am Dienstagmorgen um 6 Uhr wurde wieder eine Fahrspur freigegeben. Der Verkehr rollte langsam wieder an. Eine Schwierigkeit waren die vielen LKW-Fahrer, die die Nacht aufgrund des Unfalls auf der A1 verbringen mussten. Feuerwehr und Rettungsdienst versorgten die Wartenden am Montagabend mit Getränken und Snacks. Die Autofahrer wurden ab 19 Uhr am Unglücksort vorbei gelotst oder über einen Rastplatz abgeleitet. Diese Möglichkeiten waren jedoch für die im Stau stehenden Lastwagen zu schmal, sodass diese bis Dienstagmorgen auf der Autobahn verbleiben mussten. Erst am Dienstagmittag konnte auch die zweite Fahrspur Richtung Dortmund wieder freigegeben werden.

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Gefährliches Wendemanöver bei Warendorf: Eurobahn stößt mit LKW zusammen

Symbolfoto: © burntimes

Ein Zug der Eurobahn ist am Montagabend gegen 21.55 Uhr in der Nähe von Warendorf, zwischen Münster und Beelen, im Münsterland an einem beschrankten Bahnübergang mit einem Lastwagen zusammengestoßen. Der Auflieger des LKW stand zum Zeitpunkt der Kollision auf den Schienen, sodass der Zug in den Auflieger raste. Zwölf Menschen wurden dabei verletzt. Sieben von ihnen werden im Krankenhaus behandelt. Der Fahrer des LKW gab an, dass er aufgrund einer Baustelle sein Fahrzeug auf den Schienen wenden wollte. Plötzlich senkten sich die Schranken und der Lastwagen steckte fest. Der Zugführer konnte den LKW nicht erkennen, weil sich der Bahnübergang unmittelbar hinter einer Linkskurve befand. Die Streckensperrung dauerte auch am Dienstagmittag noch an. Ein Schienenersatzverkehr zwischen Rheda-Wiedenbrück und Münster wurde eingerichtet.

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ISIS-Anschlag in Jerusalem: Lastwagen rast in Soldaten – vier Todesopfer

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In der israelischen Hauptstadt Jerusalem hat sich am Sonntag ein Anschlag auf Soldaten ereignet. Ein Lastwagen wurde von einem Terroristen des selbsternannten „Islamischen Staats“ (IS) in eine Gruppe Soldaten gelenkt, die gerade aus einem Bus ausge-stiegen war. Mindestens vier junge Soldaten starben, 13 weitere Soldaten wurden zum teil schwer verletzt. Bei den Todesopfern handelt es sich um drei junge Frauen und einen jungen Mann. Der Attentäter wurde unmittelbar nach der Tat erschossen. Auf Fotos in den sozialen Medien ist der Lastwagen mit von Schüssen durchsiebter Frontscheibe zu sehen. Der Täter war ein Palästinenser, der nach der Tat mehrfach mit dem Lastwagen vor- und zurückgefahren ist, um möglichst viele Soldaten mit dem schweren Lastwagen zu erfassen. Der israelische Polizeichef teilte mit, dass der Attentäter aus dem arabischen Ostteil Jerusalems stammt. Der Anschlagsort befindet sich in dem von Israel eroberten Teil Jerusalems.

Nicht mitgeteilt wurde, ob das Tatfahrzeug dem Attentäter gehörte oder zuvor gestohlen wurde. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu sagte, dass er Parallelen zu dem LKW-Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt sieht.

Anis Amri tötete kurz vor Weihnachten, am 19. Dezember einen polnischen LKW-Fahrer und lenkte anschließend seinen Lastwagen in den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Zwölf Menschen starben. Der 24-jährige Tunesier wurde wenige Tage nach dem Anschlag von italienischen Polizisten in Mailand erschossen (wir berichteten).

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Mailand: Berlin-Attentäter Anis Amri wurde in Italien erschossen

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Der Attentäter von Berlin ist tot. Der 24-jährige Tunesier wurde in der Nacht zu Freitag von italienischen Polizisten in Mailand erschossen. Anis Amri ging am frühen Freitagmorgen gegen drei Uhr über den menschenleeren Piazza Primo Maggio, der sich vor dem Bahnhof befindet. Der Mann befand sich auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums. Er fiel den beiden Polizisten auf, die Streife fuhren und ihn daraufhin kontrollieren wollten. Sie stoppten Amri, der mit einem Rucksack unterwegs war. Sie fragten ihn nach seinen Papieren. Als Antwort zog der junge Mann sofort eine Pistole und gab Schüsse ab. Ein 36 Jahre alter Beamter wurde an der Schulter getroffen. Sein 29-jähriger Kollege zog seine Dienstwaffe und schoss auf den Angreifer. Anwohner, die Schüsse hörten, alarmierten die Polizei. Am Freitagvormittag teilte schließlich das Innenministerium in Rom mit, dass es sich bei dem Mann um den LKW-Attentäter Anis Amri handelt und er bei dem Schusswechsel ums Leben kam.

Amri reiste nicht direkt von Berlin nach Italien. Er soll über Frankreich mit dem Zug gefahren sein. Das ging aus den Bahntickets hervor, die der Mann bei sich führte. Amri kannte Italien. Er war dort 2011 als Bootsflüchtling angekommen. Kurz darauf wurde er wegen Brandstiftung und schweren Diebstahls zu vier Jahren Haft verurteilt, die er absaß. Deshalb hatten die Behörden in Italien auch seine digitalen Fingerabdrücke gespeichert. Unklar bleibt was der Attentäter in Mailand wollte und ob er am Bahnhof in der Nacht jemanden treffen wollte.

Anis Amri tötete am Montagnachmittag einen polnischen LKW-Fahrer und lenkte am Montagabend seinen Lastwagen in den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Elf Menschen starben.

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Berlin: Flüchtiger Amri saß am Steuer des LKW – Behörden hätten ihn fassen können

Symbolfoto: © burntimes

Die Großfahndung nach dem Tunesier Anis Amri läuft. Die Bundesanwaltschaft hat mit 100.000 Euro eine der höchsten Belohnungen aller Zeiten ausgesetzt. Die Spurenauswertung der Fahrerkabine ergab, dass es sich bei dem Täter um Anis Amri handelte. Seine Fingerabdrücke wurden dort gefunden. Ein Haftbefehl gegen ihn wurde am Donnerstag von der Bundesanwaltschaft erlassen. Die Ermittler haben Schwierigkeiten den Täter ausfindig zu machen und stehen vor mehreren Herausforderungen. Der erste Tatverdächtige wurde am Dienstagabend freigelassen – er war unschuldig. Kurz nach dem Anschlag wurde Anis Amri vor einer Berliner Moschee in Berlin-Moabit gefilmt.

Der flüchtige Anis Amri wurde aufgrund möglicher Anschlagspläne monatelang von der Berliner Polizei beobachtet. Er entwischte den Ermittlern immer wieder. Im September wurde die 24-Stunden-Observation schließlich beendet, weil nach Angaben der Berliner Staatsanwaltschaft „kein Anlass für eine weitere Verlängerung der Überwachung bestand“. Amri saß, bevor er 2015 illegal nach Deutschland kam, im sizilianischen Palermo schon vier Jahre im Gefängnis, weil er dort eine Schule angezündet hat. Bereits zu dem Zeitpunkt war klar, dass es sich bei ihm um einen radikalisierten Islamisten handelt. In Tunesien war der Berlin-Attentäter ebenfalls mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Sein Vater sagte, dass er während seiner Abwesenheit wegen schweres Raubes zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Seine Familie forderte ihn auf sich zu stellen.

Im August war er drei Tage lang in der Justizvollzugsanstalt Ravensburg inhaftiert. Es lag zu der Zeit kein strafrechtlicher Haftbefehl vor, jedoch eine Anordnung, die „Haft zur Sicherung der Abschiebung“ vorzunehmen. Am Montag, den 1. August wurde Anis Amri freigelassen, weil wichtige Papiere fehlten und eine Abschiebung ohne die fehlenden Papiere nicht möglich war, teilte das Justizministerium in Baden Württemberg mit.

Die Polizei fahndet öffentlich nach dem mutmaßlichen Täter. Anis AMRI ist 178 cm groß, wiegt circa 75 kg, hat schwarze Haare und braune Augen. Vorsicht: Er könnte gewalttätig und bewaffnet sein!

Bundesanwaltschaft und BKA bitten um Ihre Unterstützung: Wer kann Angaben zu gegenwärtigen oder früheren Aufenthaltsorten der Person machen?

Wenn Sie die gesuchte Person sehen, benachrichtigen Sie die Polizei. Bringen Sie sich selbst nicht in Gefahr, denn die Person könnte gewalttätig und bewaffnet sein!

Für Hinweise, die zur Ergreifung des Beschuldigten führen, ist eine Belohnung von bis zu 100.000 Euro ausgesetzt.

Hinweise bitte an das Bundeskriminalamt Tel.: 0800-0130110 (gebührenfrei), info@bka.de
oder an jede andere Polizeidienststelle.

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Berlin-Charlottenburg: LKW rast in Weihnachtsmarkt – mindestens neun Tote

Symbolfoto: © burntimes

An der Berliner Gedächtniskirche ist am Montagabend gegen 20 Uhr ein Lastwagen in den Weihnachtsmarkt gerast. Dabei wurden zahlreiche Buden zerstört und rund 50 Menschen zum Teil schwer verletzt. Einige Menschen mussten reanimiert werden. Mindestens neun Menschen starben. Augenzeugenberichten zufolge gab es einen Schuss. Das bestätigte die Polizei zunächst nicht. Der Bereich wurde von der Polizei abgesperrt und der LKW wird untersucht. Der Täter war zunächst flüchtig. Eine Person, die im Zusammenhang mit dem Anschlag stehen soll, wurde gegen 21.15 Uhr festgenommen. Der Beifahrer des LKW starb. Die am Breitscheidplatz vorbeiführende Straße ist während der Rettungsarbeiten voll gesperrt. Es handelte sich um einen größeren Lastwagen mit Anhänger. Die Polizei teilte mit, dass es sich vermutlich um einen Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt handelt. Der Lastwagen war offenbar gezielt zunächst über den Gehweg und anschließend in den Weihnachtsmarkt gefahren. Die Polizei hat soeben einen Krisenstab eingerichtet. Die Berliner Berufsfeuerwehr hat alle ihre Mitarbeiter mobilisiert und auch die freiwilligen Feuerwehren der Stadt sollen sich bereit halten. Der Generalbundesanwalt übernimmt die Ermittlungen.

Für Angehörige wurde eine Sammelstelle in der Budapester Straße eingerichtet.

Der Vorfall erinnert an den Anschlag in der südfranzösischen Stadt Nizza, bei dem am 14. Juli insgesamt 84 Menschen starben (wir berichteten).

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Tödliche Irrfahrt eines LKW in Saarbrücken: Lastwagen reißt Radfahrer in den Tod

Symbolfoto: © burntimes

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In Saarbrücken hat sich am Samstagabend ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Inmitten der Saarbrücker Innenstadt riss ein Lastwagen, der mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war, einen Radfahrer mit und setzte trotzdem seine Fahrt fort und fuhr mehrmals über die Gleistrasse der Saalbahn. Die Polizei entdeckte die Leiche des 28-jährigen Radfahrers am Samstagabend an den Straßenbahn-Gleisen in der Innenstadt. Der LKW schleifte den Mann etwa 100 Meter weit mit. Nach dem tödlichen Unfall setzte der LKW-Fahrer seine Fahrt kilometerweit fort. Die Irrfahrt endete in der Nähe des Hauptbahnhofs. Dort kam der Lastwagen von der Straße ab und streifte Betonpfeiler des Postbank-Finanzcenters. Einer der Pfeiler stoppte die Todesfahrt des LKW-Fahrers. Der 25-jährige Fahrer aus Rumänien war alkoholisiert und außerdem hätte er aufgrund des Wochenendfahrverbots gar nicht unterwegs sein dürfen. Er wurde verhaftet. Der Fahrtenschreiber des Lastwagens wurde ebenfalls von der Polizei beschlagnahmt-

Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung wurden gegen den 25-jährigen LKW-Fahrer eingeleitet. Er sitzt seit Sonntag in Untersuchungshaft. Die Polizei Saarbrücken bittet Zeugen des Unfalls sich zu melden.

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B54 bei Altenberge: Drei Tote nach schwerem Verkehrsunfall mit LKW

Symbolfoto: © burntimes

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Auf der Bundesstraße 54 sind im Münsterland, bei Altenberge, drei Menschen nach einem schweren Verkehrsunfall gestorben und drei weitere schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am Mittwochmorgen um 6.22 Uhr. Ein LKW war mit einem Anhänger auf dem Weg nach Steinfurt und kam aus ungeklärter Ursache kurz vor der Abfahrt Altenberge/Havixbeck ins Schleudern. Der mit Futtermitteln beladene Silo-Anhänger des LKW kippte um und geriet auf die Gegenfahrbahn. Zwei Autos und ein Motorrad stießen mit dem Anhänger zusammen. In den Autos befanden sich die drei Todesopfer, bestätigte die Polizei. Der LKW-Fahrer gehört zu den Verletzten. An der Unfallstelle werden Ermittlungen zur Ursache durchgeführt. Für Zeugen und Ersthelfer wurde eine Betreuungsstelle eingerichtet. Die B54 war auch am Mittwochmittag noch zwischen den Anschlussstellen Altenberge und Nienberge in beide Richtungen gesperrt. Die Polizei teilte mit, dass die Sperrung noch bis in den Mittwochnachmittag hinein andauern wird. Zur Zeit gibt es lange Staus und die Umleitunsstrecken sind überlastet.

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Nürnberg: Fußgängerin wurde tödlich von Lastwagen erfasst – LKW fuhr zunächst weiter

Symbolfoto: © burntimes

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Am Dienstagvormittag kam eine 77-jährige Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall in der Nürnberger Nordstadt ums Leben. Die VPI Nürnberg bittet um Zeugenhinweise.

Nach vorliegenden Ermittlungsergebnissen überquerte die 77-Jährige gegen 10.45 Uhr die Welserstraße an der Kreuzung Äußere Bayreuther Straße in der Fußgängerfurt. Ein Sattelauflieger, der von der Welserstraße nach rechts in die Äußere Bayreuther Straße abbog, erfasste die Seniorin und überrollte sie. Möglicherweise hatte der 47-jährige Lkw-Fahrer den Sachverhalt zunächst nicht bemerkt. Erst auf Höhe eines Einkaufszentrums konnte er von Zeugen darauf aufmerksam gemacht werden.

Obwohl ein schnell eingetroffener Notarzt umgehend Reanimationsmaßnahmen durchführte, kam für die Frau jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch an der Unfallstelle.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg kam ein Sachverständiger an die Unfallstelle. Die VPI Nürnberg bittet Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, sich mit ihr unter der Telefonnummer 09 11 65 83 – 15 30 in Verbindung zu setzen. Insbesondere interessiert die Beamten die Ampelschaltung in der Fußgängerfurt während des Unfallgeschehens.

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