Mordfall in Endingen: 40-Jähriger LKW-Fahrer wurde verhaftet

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Die Polizei hat im Mordall Carolin G. einen Tatverdächtigen verhaftet. Die 27-jähgrige Carolin G. war Anfang November 2016 nicht vom Joggen zurückgekehrt. Einige Tage später wurde die Leiche der jungen Frau in einem Waldstück entdeckt. Es handelt sich um einen 40-jährigen rumänischen LKW-Fahrer, der in Südbaden lebt. Der Mann soll zusätzlich für den Tod von Lucile K. im österreichischen Kufstein verantwortlich sein. Bei ihr handelte es sich um eine französische Austauschstudentin aus Frankreich. Sie soll der LKW-Fahrer zunächst vergewaltigt und hinterher getötet haben.

Ein Abgleich von Körperspuren hatte ergeben, dass es sich bei beiden Morden um den gleichen Täter handelte. Der Festgenommene sitzt in Untersuchungshaft und bestreitet die Taten. Eine DNA-Spur und Mautdaten führten die Ermittler zu dem LK-Fahrer. Die Tatwaffe war eine Hubstange, wie sie bei Lastwagen zum Einsatz kommt. Es wird voraussichtlich zwei Prozesse geben – einen in Deutschland und einen in Österreich. Die entnommenen Speichelproben stimmen mit denen des Mörders überein.

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Mailand: Berlin-Attentäter Anis Amri wurde in Italien erschossen

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Der Attentäter von Berlin ist tot. Der 24-jährige Tunesier wurde in der Nacht zu Freitag von italienischen Polizisten in Mailand erschossen. Anis Amri ging am frühen Freitagmorgen gegen drei Uhr über den menschenleeren Piazza Primo Maggio, der sich vor dem Bahnhof befindet. Der Mann befand sich auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums. Er fiel den beiden Polizisten auf, die Streife fuhren und ihn daraufhin kontrollieren wollten. Sie stoppten Amri, der mit einem Rucksack unterwegs war. Sie fragten ihn nach seinen Papieren. Als Antwort zog der junge Mann sofort eine Pistole und gab Schüsse ab. Ein 36 Jahre alter Beamter wurde an der Schulter getroffen. Sein 29-jähriger Kollege zog seine Dienstwaffe und schoss auf den Angreifer. Anwohner, die Schüsse hörten, alarmierten die Polizei. Am Freitagvormittag teilte schließlich das Innenministerium in Rom mit, dass es sich bei dem Mann um den LKW-Attentäter Anis Amri handelt und er bei dem Schusswechsel ums Leben kam.

Amri reiste nicht direkt von Berlin nach Italien. Er soll über Frankreich mit dem Zug gefahren sein. Das ging aus den Bahntickets hervor, die der Mann bei sich führte. Amri kannte Italien. Er war dort 2011 als Bootsflüchtling angekommen. Kurz darauf wurde er wegen Brandstiftung und schweren Diebstahls zu vier Jahren Haft verurteilt, die er absaß. Deshalb hatten die Behörden in Italien auch seine digitalen Fingerabdrücke gespeichert. Unklar bleibt was der Attentäter in Mailand wollte und ob er am Bahnhof in der Nacht jemanden treffen wollte.

Anis Amri tötete am Montagnachmittag einen polnischen LKW-Fahrer und lenkte am Montagabend seinen Lastwagen in den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Elf Menschen starben.

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Berlin: Flüchtiger Amri saß am Steuer des LKW – Behörden hätten ihn fassen können

Symbolfoto: © burntimes

Die Großfahndung nach dem Tunesier Anis Amri läuft. Die Bundesanwaltschaft hat mit 100.000 Euro eine der höchsten Belohnungen aller Zeiten ausgesetzt. Die Spurenauswertung der Fahrerkabine ergab, dass es sich bei dem Täter um Anis Amri handelte. Seine Fingerabdrücke wurden dort gefunden. Ein Haftbefehl gegen ihn wurde am Donnerstag von der Bundesanwaltschaft erlassen. Die Ermittler haben Schwierigkeiten den Täter ausfindig zu machen und stehen vor mehreren Herausforderungen. Der erste Tatverdächtige wurde am Dienstagabend freigelassen – er war unschuldig. Kurz nach dem Anschlag wurde Anis Amri vor einer Berliner Moschee in Berlin-Moabit gefilmt.

Der flüchtige Anis Amri wurde aufgrund möglicher Anschlagspläne monatelang von der Berliner Polizei beobachtet. Er entwischte den Ermittlern immer wieder. Im September wurde die 24-Stunden-Observation schließlich beendet, weil nach Angaben der Berliner Staatsanwaltschaft „kein Anlass für eine weitere Verlängerung der Überwachung bestand“. Amri saß, bevor er 2015 illegal nach Deutschland kam, im sizilianischen Palermo schon vier Jahre im Gefängnis, weil er dort eine Schule angezündet hat. Bereits zu dem Zeitpunkt war klar, dass es sich bei ihm um einen radikalisierten Islamisten handelt. In Tunesien war der Berlin-Attentäter ebenfalls mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Sein Vater sagte, dass er während seiner Abwesenheit wegen schweres Raubes zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Seine Familie forderte ihn auf sich zu stellen.

Im August war er drei Tage lang in der Justizvollzugsanstalt Ravensburg inhaftiert. Es lag zu der Zeit kein strafrechtlicher Haftbefehl vor, jedoch eine Anordnung, die „Haft zur Sicherung der Abschiebung“ vorzunehmen. Am Montag, den 1. August wurde Anis Amri freigelassen, weil wichtige Papiere fehlten und eine Abschiebung ohne die fehlenden Papiere nicht möglich war, teilte das Justizministerium in Baden Württemberg mit.

Die Polizei fahndet öffentlich nach dem mutmaßlichen Täter. Anis AMRI ist 178 cm groß, wiegt circa 75 kg, hat schwarze Haare und braune Augen. Vorsicht: Er könnte gewalttätig und bewaffnet sein!

Bundesanwaltschaft und BKA bitten um Ihre Unterstützung: Wer kann Angaben zu gegenwärtigen oder früheren Aufenthaltsorten der Person machen?

Wenn Sie die gesuchte Person sehen, benachrichtigen Sie die Polizei. Bringen Sie sich selbst nicht in Gefahr, denn die Person könnte gewalttätig und bewaffnet sein!

Für Hinweise, die zur Ergreifung des Beschuldigten führen, ist eine Belohnung von bis zu 100.000 Euro ausgesetzt.

Hinweise bitte an das Bundeskriminalamt Tel.: 0800-0130110 (gebührenfrei), info@bka.de
oder an jede andere Polizeidienststelle.

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Anschlag in Berlin: Polizei fahndet nach Anis Amri

Symbolfoto: © burntimes

Am Mittwoch wurde der Tunesier Anis Amri zur Fahndung ausgeschrieben. Der 24-Jährige soll den Lastwagen in terroristischer Absicht in den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz gelenkt haben. An der Berliner Gedächtniskirche ist am Montagabend gegen 20 Uhr ein Lastwagen in den Weihnachtsmarkt gerast und legte dort 50 bis 80 Meter zurück. Dabei wurden zahlreiche Buden zerstört und rund 50 Menschen zum Teil schwer verletzt. Mindestens zwölf Menschen starben. Der eigentliche Fahrer des LKW wurde erschossen auf dem Beifahrersitz vorgefunden.

Der flüchtige Anis Amri wurde aufgrund möglicher Anschlagspläne monatelang von der Berliner Polizei beobachtet. Im August war er drei Tage lang in der Justizvollzugsanstalt Ravensburg inhaftiert. Es lag zu der Zeit kein strafrechtlicher Haftbefehl vor, jedoch eine Anordnung, die „Haft zur Sicherung der Abschiebung“ vorzunehmen. Am Montag, den 1. August wurde Anis Amri freigelassen, weil wichtige Papiere fehlten und eine Abschiebung ohne die fehlenden Papiere nicht möglich war, teilte das Justizministerium in Baden Württemberg mit.

Die Polizei fahndet öffentlich nach dem mutmaßlichen Täter. Anis AMRI ist 178 cm groß, wiegt circa 75 kg, hat schwarze Haare und braune Augen. Vorsicht: Er könnte gewalttätig und bewaffnet sein!

Bundesanwaltschaft und BKA bitten um Ihre Unterstützung: Wer kann Angaben zu gegenwärtigen oder früheren Aufenthaltsorten der Person machen?

Wenn Sie die gesuchte Person sehen, benachrichtigen Sie die Polizei. Bringen Sie sich selbst nicht in Gefahr, denn die Person könnte gewalttätig und bewaffnet sein!

Für Hinweise, die zur Ergreifung des Beschuldigten führen, ist eine Belohnung von bis zu 100.000 Euro ausgesetzt.

Hinweise bitte an das Bundeskriminalamt Tel.: 0800-0130110 (gebührenfrei), info@bka.de
oder an jede andere Polizeidienststelle.

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Anschlag in Berlin: Tatverdächtiger wurde freigelassen – Täter weiter auf der Flucht

Symbolfoto: © burntimes

An der Berliner Gedächtniskirche ist am Montagabend gegen 20 Uhr ein Lastwagen in den Weihnachtsmarkt gerast und legte dort 50 bis 80 Meter zurück. Dabei wurden zahlreiche Buden zerstört und rund 50 Menschen zum Teil schwer verletzt. Mindestens zwölf Menschen starben. Der LKW gehört einer polnischen Spedition mit Sitz in der Nähe von Stettin. Auf dem Beifahrersitz des LKW wurde eine Leiche entdeckt. Es handelt sich dabei um den ursprünglichen Fahrer aus Polen. Er hatte schwere Stahlkonstruktionen aus Italien nach Berlin gefahren. Aufgrund einer Verzögerung hatte er den LKW in Berlin geparkt. GPS-Daten zeigten, dass der LKW ab etwa 16 Uhr mehrfach gestartet wurde. Dabei könnte es sich um Versuche des mutmaßlichen Täters gehandelt haben. Am Dienstag sollte die Spedition die Stahlkonstruktionen ausliefern. Der Geschäftsführer der Spedition identifizierte ihn auf einem Foto als seinen Cousin. Der LKW-Fahrer wurde erschossen.

Am späten Montagabend wurde ein dringend Tatverdächtiger festgenommen. Bei ihm handelt es sich um einen 23-jährigen Pakistaner, der am 31. Dezember 2015 über Passau nach Deutschland gelangt war. Die Ermittler haben Zweifel, dass es sich bei ihm um den richtigen Mann handelt. Er wurde am Dienstagabend bereits vorläufig wieder freigelassen. Möglicherweise ist der wahre Täter noch auf der Flucht. Dieses Szenario ist nicht auszuschließen, teilte der Generalbundesanwalt auf einer Pressekonferenz am Dienstagnachmittag mit. Es wurden DNA-Spuren genommen, die nun mit denen im LKW abgeglichen wurden und offensichtlich nicht übereinstimmten. Der Bundesanwalt bestätigte am Dienstagabend, dass kein Haftbefehl gegen den Pakistaner erlassen worden ist.

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Unfall auf A7: LKW-Fahrer saß 93 Stunden am Steuer und stand unter Drogen

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Ein 23-jähriger LKW-Fahrer saß unter dem Einfluss von Drogen 93 Stunden am Stück am Steuer. Der 23-Jährige hatte auf der Autobahn 7 bei Hedemünden in Niedersachsen eine Außenschutzplanke stark beschädigt und setzte seine Fahrt trotzdem fort. Er verließ die Autobahn an der nächsten Abfahrt, an der Anschlussstelle Hedemünden und stellte im dortigen Industriegebiet sein Gefährt ab und rief seinen 30-jährigen Chef an. Dieser gab sich als Fahrer aus und meldete den Unfall gegen 2.14 Uhr bei der Polizei. Der 23-Jährige fuhr unterdessen mit einem Firmenwagen nach Hause.

Nachdem es Ungereimtheiten mit dem Fahrtenschreiber gab und der Chef sich in Widersprüche verwickelte, flog der Schwindel auf. Anschließend rief der Chef den 23-Jährigen an und bat ihn zum Kontrollort zu kommen. Dort angekommen wurden bei dem 23-Jährigen erhebliche Ausfallerscheinungen festgestellt. Ein Drogentest ergab schließlich, dass der Fahrer das Aufputschmittel Amphetamine konsumiert hatte. Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt. Bei den Ermittlungen wurde außerdem festgestellt, dass der Mann seine Fahrerkarte bei einem Verwandten gestohlen hatte und diese seit mindestens Ende August dafür einsetzte, um Lenküberschreitungen zu vertuschen. Er soll außerdem noch die Karte seines Chefs verwendet haben. Die Polizei hat das Gewerbeaufsichtsamt über den Fall in Kenntnis gesetzt. Die Beamten leiteten mehrere Strafverfahren ein. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf 21.000 Euro.

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A2 bei Lauenau: Nach 24-Stunden-Stau weckt Polizei LKW-Fahrer wieder auf

Symbolfoto: © burntimes

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Damit der Verkehr wieder rollt, hat die Polizei auf der A2 bei Lauenau am Dienstagmorgen schlafende LKW-Fahrer geweckt. Diese standen zum Teil über 24-Stunden lang im Stau. Nach einer schwerem LKW-Kollision war die A2 zwischen Hannover und Dortmund rund einen ganzen Tag lang gesperrt. Ein LKW fuhr zwischen Lauenau und Rehren ungebremst auf ein Stauende auf. Der LKW-Fahrer, der auf das Stauende auffuhr wurde bei dem Unfall schwer verletzt und wurde in seiner komplett zerstörten Kabine eingeklemmt. Die im Stau stehenden LKW-Fahrer legten sich am Abend in ihre Kabinen um zu schlafen und mussten daher am Morgen von der Polizei geweckt werden. Aus diesem Grund bildete sich nach der Räumung und Freigabe der Autobahn ein Rückstau. Schwere Fahrbahnschäden aufgrund des ausgelaufenen Diesels hatten die Freigabe der Autobahn bis Dienstagmorgen verzögert. Der betroffene Autobahnabschnitt musste aufwendig abgeschliffen und neu geteert werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf 300.000 Euro.

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A9 bei Schnaittach: LKW-Fahrer stürzt beim Urinieren von Autobahnbrücke

Symbolfoto: © burntimes

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Auf der Autobahn 9 bei Schnaittach (Bayern) ist ein 64 Jahre alter LKW-Fahrer beim Urinieren eine Autobahnbrücke hinabgestürzt. Er fiel 14 Meter in die Tiefe. Die Beamten fanden den Mann schließlich unter der Hienbergbrücke. Seine Verletzungen waren so schwer, dass er noch am Unfallort verstarb. Eine Polizeisprecherin sprach von einer tragischen Verkettung von Umständen. Offenbar stieg der Mann zum Urinieren aus dem Lastwagen aus und verlor den Halt auf der Brücke. Der LKW hielt auf der Brücke in Fahrtrichtung Berlin aufgrund einer Panne an. Während sein 60-jähriger Beifahrer den Pannendienst anrief, hatte der 64-jährige Fahrer den LKW zum Urinieren verlassen und war über das Brückengeländer der Osternoher Hangbrücke gestürzt. Die Polizei geht weder von einem Suizid noch von einer Fremdeinwirkung aus, sondern von einem tragischen Unfall.

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Stark betrunken und in Badehose: LKW-Fahrer fuhr in Flensburg in den Straßengraben

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Ein stark betrunkener 44-jähriger LKW-Fahrer war von Düsseldorf nach Dänemark unterwegs und hat in Flensburg die Kontrolle über seinen Lastwagen verloren. Als die Polizei am Dienstagmorgen den Ochsenweg entlangfuhr, entdeckten die Beamten einen rumänischen Lastzug mit einem dänischen Sattelauflieger im Straßengraben. Der stark alkoholisierte Fahrer hatte den LKW nicht mehr unter Kontrolle und geriet rund zwei Kilometer vor dem Grenzübergang nach rechts von der Straße ab. Bei der Unfallaufnahme ermittelten die Beamten einen Atemalkoholwert von über drei Promille. Außerdem lenkte der 44-Jährige den LKW nur in Badehose und Badelatschen. Die Polizei bestätigte, dass der unverletzte Mann lediglich eine Badehose und Badeschlappen trug. Warum der Mann so leicht bekleidet war ist unklar. Ein Polizeisprecher sagte, dass man nicht wisse, wie warm es im Führerhaus gewesen sei.

Der verunfallte Sattelzug war mit 15 Tonnen Glas beladen. Der Fahrer wurde nach dem Unfall vorläufig festgenommen und in eine Ausnüchterungszelle der Flensburger Polizei gebracht. Eine Polizeisprecherin sagte, dass es ein Wunder sei, dass es auf dem Weg von Düsseldorf nach Dänemark zu keinem schweren Unfall gekommen war.

Zur Bergung des verunfallten Sattelzuges wurde am Dienstagmittag der Ochsenweg im Verlauf der Landstraße 17 zwischen Flensburg und Harrislee gesperrt.

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