Schweres Busunglück auf der A9: Reisebus raste in LKW – 18 Menschen verbrannten

Symbolfoto: © burntimes

Am Montagmorgen um kurz nach 7 Uhr ist ein Reisebus mit einer Seniorengruppe aus Sachsen in der Nähe von Münchberg im Landkreis Hof auf einen langsam fahrenden LKW mit Anhänger geprallt und in Flammen aufgegangen. Das Feuer breitete sich extrem schnell aus, weil der LKW Kissen und Betten geladen hatte. Als die ersten Feuerwehrkräfte vor Ort waren, stand der Bus bereits in Vollbrand. Aufgrund der außergewöhnlich hohen Hitze konnte die Feuerwehr nicht mehr in den Bus. Auch der Grünstreifen neben dem Bus fing Feuer. Bei dem Busunglück kamen mindestens 18 Menschen ums Leben, 30 weitere Insassen wurden zum Teil schwer verletzt. Möglicherweise brannte der Bus bereits vor dem Aufprall auf den LKW-Anhänger. Die großen Einsatzfahrzeuge hatten Schwierigkeiten zur Unfallstelle zu gelangen, weil die Rettungsgasse teils nicht gebildet wurde. Bayern Ministerpräsident Horst Seehofer sprach bei dem Brand eines Reisebusses von einem „Inferno“. Der Chef der CSU fuhr zur Unglücksstelle und machte sich ein Bild über die Lage. Seehofer sagte, dass die Menschen, die die Leichen bergen müssen dieses Ereignis ihr Leben lang nicht mehr vergessen können.

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Brandenburg: Zwei Männer-Leichen im Auto aufgefunden

Symbolfoto: © burntimes

In einem Waldweg im brandenburgischen Priort entdeckte am Ostermontag gegen 14.45 Uhr ein Radfahrer einen roten Ford Ka. Das Fahrzeug stand etwa einen halben Kilometer vom Ort entfernt in einem Waldstück, in der Nähe einer Straße. Das Fahrzeug kam dem Radfahrer verdächtigt vor, weil alle Scheiben beschlagen waren. Deshalb stieg er ab und schaute nach dem Rechten. Im Inneren des Fahrzeugs befanden sich ein 41-jähriger Vater und sein 16-jähriger Sohn. Außerdem befand sich ein hechelnder Hund im Kofferraum. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden Insassen feststellen. In dem Auto befand sich ein Hund, der noch lebend gerettet wurde und in ein Tierheim gebracht worden ist.

Die genauen Umstände sind auch am Montag noch unklar. Die Polizei geht von einem Suizid aus. Hinweise auf einen erweiterten Suizid gibt es nicht. Eine Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet und eine Obduktion der Leichen angeordnet.

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Irland: Auf dem Gelände eines Mutter-Kind-Heims wurden Überreste von Kinderleichen gefunden

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Im irischen Tuam haben Ermittler auf dem ehemaligen Gelände eines Mutter-Kind-Heims die sterblichen Überreste von Kinderleichen entdeckt. Die sterblichen Überreste wurden in unterirdischen Kammern der Einrichtung aufgefunden. Bei den Toten handelt es sich um Föten und Kinder im Alter von bis zu drei Jahren. Der Todeszeitpunkt liegt lange zurück und lässt sich zwischen 1925 und 1961 eingrenzen. Wissenschaftliche Untersuchungen sollen weitere Ergebnisse liefern. Außerdem soll geklärt werden, wer für die Entsorgung der sterblichen Überreste verantwortlich war.

Das betroffene Mutter-Kind-Heim geriet 2014 weltweit in die Schlagzeilen, nach dem bekannt wurde, dass in dem Heim zwischen 1925 und 1961 insgesamt 796 Totenscheine für Babys und Kleinkinder ausgestellt wurden. In dem ganzen Zeitraum gab es jedoch nur eine einzige beurkundete Bestattung. Eine Untersuchungskommission wurde eingeleitet und arbeitet seit 2015 fieberhaft an der Aufklärung der Umstände.

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Beziehungsdrama in Niederkrüchten: Drei Tote in Wohnhaus aufgefunden

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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In der nordrhein-westfälischen Gemeinde Niederkrüchten wurden am Sonntag drei Tote in einem Wohnhaus aufgefunden. Die Polizei teilte mit, dass Ermittlungen ergaben, dass ein 43-jähriger Mann seine frühere 45-jährige Lebensgefährtin und deren 17-jährigen Sohn erschossen hat und anschließend sich selbst tötete. Bei der 45-jährigen Frau handelte es sich um die Wohnungsinhaberin. Am Sonntagnachmittag ging bei der Polizei ein Hinweis ein, dass es in dem Wohnhaus zu einer Gewalttat gekommen sei. Um 14.45 Uhr fanden die Beamten die Toten. Der 43-Jährige war Sportschütze und besaß die Tatwaffe legal. Die Frau soll ihren ehemaligen Lebensgefährten aus der Wohnung geworfen haben. Ihre beiden anderen Söhne hielten sich zum Tatzeitpunkt bei ihrem leiblichen Vater auf. Eine Mordkommission wurde eingeleitet.

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Wedel: Zwei tote Kinder wurden in Wohnhaus entdeckt – Vater nahm sich das Leben

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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Im schleswig-holsteinischen Wedel sind im Kiefernweg am Sonntagvormittag gegen 10.30 Uhr die Leichen von zwei Kindern in einem Einfamilienhaus gefunden worden. Die Großeltern wollten am Sonntagvormittag die Familie besuchen, entdeckten die Leichen und alarmierten sofort die Polizei. Eine Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet. Bei den Kindern handelt es sich um fünfjähriges Mädchen und einen zweijährigen Jungen. Der Vater tötete offenbar zuerst die Kinder und anschließend nahm er sich selbst in Hamburg das Leben. Die Leiche des 49-jährigen Vaters wurde im Hamburger Stadtteil Rissen aufgefunden. Er nahm sich mit einem Sprung von einem Hochhaus das Leben. Die Polizei in Itzehoe sprach in dem Zusammenhang von einer Familientragödie.

Es ist zur Zeit noch unklar, wo sich die 37-jährige Mutter aufhält und ob sie sich zum Zeitpunkt der Taten im Haus aufhielt. Nachbarn beschrieben die Familie als harmonisch.

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Hannover: Toter Säugling und lebendes Baby in Koffer entdeckt

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

In der niedersächsichen Landeshauptstadt Hannover hat ein 19-Jähriger am Donnerstag im Stadtteil Vahrenwald das Skelett eines toten Säuglings und ein lebendes Baby in einem Koffer entdeckt. Er alarmierte anschließend die Polizei. Bei dem 19-Jährigen handelt es sich um den Lebensgefährten der 22-Jährigen. Die Mutter der Kinder wurde an ihrem Arbeitsplatz verhaftet. Das lebende Neugeborene wurde in eine Klinik gebracht. Der Zustand des Mädchens ist stabil. Die junge Frau soll dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Kriminalpolizei leitete ein Verfahren, wegen des Verdachts des Totschlags gegen die 22-Jährige ein. Gegenüber der Polizei verweigerte die mutmaßliche Mutter bisher ihre Aussage. Das Motiv der Frau war auch am Freitag noch unklar. Der 19-Jährige ist unterdessen wieder auf freiem Fuß.

Das Paar lebte seit einem Vierteljahr in einer gemeinsamen Wohnung, in dem zehn Parteien wohnen. Beide hatten erst kürzlich eine Ausbildung begonnen. Von einer Schwangerschaft hatte niemand etwas bemerkt. Die Anwohner sagten, dass das Haus sehr hellhörig sei aber nie ein schreiendes Baby gehört wurde.

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Goslar: Polizei findet drei Tote im Landkreis Goslar

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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Am Montagmorgen, gegen 7.30 Uhr, wurde von Mitarbeitern am Gelände der zwischen Oker und Harlingerode befindlichen Abfallentsorgungsanlage in Bad Harzburg ein männlicher Leichnam, über dessen Identität derzeit noch keine Angaben gemacht werden können, aufgefunden. Am Montag gegen 11.50 Uhr, wurde in einem Gebäude in der Ordensritterstraße in Goslar in einem Geschäft ein Brand gemeldet. Hier wurden die Leichen von zwei weiblichen Personen aufgefunden. Die Polizei Goslar hat dazu die Ermittlungen aufgenommen. Ob zwischen den beiden Fällen ein Zusammenhang besteht ist zur Zeit noch unklar und Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen. Die Beamten sind im Großeinsatz.

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Niederbayern: Vier Tote bei Überschwemmungen

Symbolfoto: © burntimes

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Bei dem Hochwasser in Niederbayern sind in einem Haus drei Menschen ums Leben gekommen. Taucher haben am Mittwoch die Leichen in einem überschwemmten Haus in Simbach am Inn entdeckt. Eine weitere Leiche wurde am Mittwochabend in einem Bach gefunden. In mehreren Gemeinden im Landkreis Rottal-Inn wurde Katastrophenalarm ausgelöst, in Passau der Katastrophenfall. Der anhaltende Regen hat in weiten Teilen Niederbayerns zu schweren Überschwemmungen geführt. In einigen Gemeinden wurden ganze Straßen weggespült. 9.000 Haushalte waren zeitweilig ohne Strom. Der Ort Triftern mit seinen 5.000 Einwohnern war zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten, weil alle Zufahrtswege und Brücken weggespült worden waren. Zu dem Zeitpunkt befanden sich in einer Schule des Ortes noch 50 Kinder. Es ist noch unklar, ob sie die Nacht in der Schule verbringen müssen oder doch noch zurück nach Hause gebracht werden.

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Gewaltverbrechen in Hinternah: Zwei Leichen im Wohnhaus gefunden

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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Im thüringischen Hinternah im Landkreis Hildburghausen wurden am Sonntagvormittag die Leichen eines Ehepaars gefunden. Die Polizei teilte mit, dass das Ehepaar gewaltsam zu Tode kam. Bei den Toten handelte es sich um eine 57-jährige Frau und einen 65-jährigen Mann. Ein Familienangehöriger hatte die Leichen entdeckt und einen Notruf abgesetzt. Eine herbeigeeilte Notärztin konnte nur noch den Tod des Ehepaars bescheinigen. Die Staatsanwaltschaft in Meiningen ordnete eine Obduktion der beiden Leichen für Montag an. Anschließend wird klar sein, wie die beiden Menschen ums Leben kamen. Der Tatort wurde untersucht und mögliche Beweismittel beschlagnahmt.

Die Polizei schloss auch einen erweiterten Suizid nicht aus. Die Rechtsmedizin sowie die Tatortgruppe des Landeskriminalamts in Thüringen waren am Sonntag in dem Haus im Einsatz.

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Flüchtlingskrise: Mindestens 36 Flüchtlinge sind vor der türkischen Küste ertrunken

Symbolfoto: © Andreas Hermsdorf | pixelio.de

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Im Mittelmeer haben sich vor der türkischen Küste zwei folgenschwere Schiffsunglücke ereignet. Die Flüchtlinge befanden sich bei schlechtem Wetter auf der Überfahrt von der Türkei nach Griechenland. Türkische Polizisten entdeckten 29 Leichen an den Stränden der westlichen Region Balikefir, gegenüber der griechischen Insel Lesbos. Weitere sieben Leichen wurden aus der eiskalten Ägäis geborgen. Unter den Toten waren auch mehrere Kinder. Aufgrund sehr starker Winde war ein Schiff mit 22 Flüchtlingen an Bord in der Region Dikili gekentert. Die meisten der Passagiere wurden tot am Strand gefunden, so die Grenzschützer. Auf den verbreiteten Bildern waren die Leichen von Kindern zu sehen, die über ihrer Kleidung Rettungswesten getragen haben. Das zweite Unglück ereignete sich, als in ein Schlauchboot mit 58 Flüchtlingen an Bord Wasser eintrat. Mindestens zwölf Menschen ertranken, darunter auch Frauen und Kinder. Viele der geretteten Flüchtlinge wurden unterkühlt in ein Krankenhaus eingeliefert. Es ist noch unklar, wie viele Schiffe am Dienstag im Mittelmeer gekentert sind. Die beiden Unglücke waren die folgenschwersten im neuen Jahr. Im vergangenen Jahr starben mindestens 700 Flüchtlinge bei dem Versuch das Mittelmeer zu überqueren.

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