Frauenleiche bei Zwingenberg gefunden: Es handelt sich um die vermisste 26-jährige Heidelbergerin

Symbolfoto: © burntimes

Nahe der Autobahnanschlussstelle Zwingenberg, an der A5, wurde am Freitag eine Frauenleiche gefunden. Ein Suchtrupp hatte das Gebiet abgesucht und entdeckte dabei die Leiche an einem unwegsamen Feldweg. Die Staatsanwaltschaft teilte am Samstag mit, dass es sich um die seit drei Wochen vermisste 26-jährige Julia B. aus Heidelberg handelt. Der Fundort der Leiche befindet sich rund 50 Kilometer von Heidelberg entfernt. Die Polizei hatte zeitweise mit 70 Beamten nach der Vermissten gesucht. Vor ihrem Verschwinden hatte die junge Frau in der gemeinsamen Wohnung einen Streit mit ihrem 34-jährigen Lebensgefährten.

Zwei Tage nach ihrem Verschwinden fanden Beamte den Dienstwagen der 26-Jährigen in den Mannheimer Quadraten. Den Streit mit seiner Lebensgefährtin hatte der 34-Jährige eingeräumt. Er sitzt zur Zeit in Untersuchungshaft. Zu den Aussagen des Mannes äußert sich die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht. Die Ermittler gehen von einem Tötungsdelikt aus. Ob bei der Obduktion Spuren von Gewalt durch das rechtsmedizinische Institut in Heidelberg festgestellt wurden, ist ebenfalls noch unklar.

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Familiendrama in Bonn: 48-jährige Mutter und ihr elfjähriger Sohn wurden tot aufgefunden

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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Am Sonntagnachmittag entdeckten Polizisten in einer Wohnung in Bonn-Duisdorf die leblosen Körper einer 48-jährigen Frau und ihres elfjährigen Sohnes. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden feststellen. Eine Obduktion, die Aufschluss über die Todesursache geben soll, wurde eingeleitet. Nachdem Nachbarn die beiden tagelang nicht gesehen hatten, machten sie sich Sorgen und alarmierten am späten Sonntagnachmittag gegen 17.30 Uhr die Polizei. Nach Angaben der Polizei kamen beide gewaltsam zu Tode. Nachbarn und Anwohner wurden von herbeigeeilten Notfallseelsorgern betreut.

Eine Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet und fahndet bereits nach dem Tatverdächtigen. Der ehemalige Lebensgefährte der Frau und Vater des Kindes ist in das Visier der Ermittler geraten. Die Wohnung des 46-Jährigen wurde bereits in der Nacht zu Montag durch ein Spezialeinsatzkommando gestürmt und durchsucht. Der Mann konnte in der Wohnung nicht angetroffen werden. Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus.

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München: Suche nach Aline K. –– Polizei findet Frauenleiche in Kellerschacht

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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Seit Anfang Oktober wird die 30-jährige Aline K. aus München vermisst. Ihr Lebensgefährte sitzt seit letzter Woche in Untersuchungshaft. Er steht unter Mordverdacht. Am Montagnachmittag um 15 Uhr wurde bei der Suche nach der Frau eine Leiche entdeckt. Die Tote befand sich in einem zugeschütteten Kellerraum im Stadtteil Lochhausen in etwa zwei Metern Tiefe. Die Polizei teilte mit, dass es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um die vermisste 30-Jährige handelt. Eine Hundestaffel und zahlreiche Beamte hatten die Gegend um den Fundort der Leiche durchforstet, weil diese Gegend im Zusammenhang mit dem Lebensgefährten steht. Der 29-Jährige wuchs dort auf. Bei dem Fundort der Leiche befand sich früher ein Wohnhaus von dem lediglich noch der zugeschüttete Keller vorhanden ist. Dort wurde die Leiche in einem Kellerschacht aufgefunden. Das Gelände ist einsturzgefährdet, sodass sich die Bergung der Leiche als schwierig erwies. Am Montagnachmittag rückte ein größeres Aufgebot an Rettungskräften, unter anderem auch die Feuerwehr an. Aline K. wurde am 8. Oktober als vermisst gemeldet. Auf Drängen ihrer besten Freundin hatte der 29-jährige Lebensgefährte sie vier Tage später – am 12. Oktober – als vermisst gemeldet. Inzwischen steht der Lebensgefährte unter dringendem Tatverdacht seine Lebensgefährtin getötet zu haben. Der Mann wurde am 27. Oktober festgenommen, weil sich der Verdacht immer weiter erhärtete. Es wurde ein Bewegungsprofil anhand seines Mobiltelefons angefertigt. Dabei wurde klar, dass der 29-Jährige bei der Polizei falsche Angaben gemacht hatte. Die Daten zeigten eindeutig, dass er am späten Abend des 8. Oktober nicht nur nach Gröbenzell im Landkreis Fürstenfeldbruck gefahren war, sondern anschließend auch noch in den Münchner Westen – vermutlich, um dort die Leiche von Aline K. zu verstecken. Bei einer ersten Vernehmung räumte er bereits einen Ehestreit ein. Er bestreitet aber bis heute etwas mit dem Verschwunden seiner Lebensgefährtin zu tun zu haben. Die Leiche wird nun obduziert, um die Identität und die Todesursache zu klären.

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