Baukosten in Höhe von zehn Millionen Euro: Österreich baut Grenzzaun zu Slowenien

Symbolfoto: © nafas  | pixelio.de

Symbolfoto: © nafas | pixelio.de

Der Grenzzaun an der österreichisch-slowenischen Grenze weist zahlreiche Lücken auf und kostet das Land mindestens zehn Millionen Euro. Der Zaun, der gemietet wurde, ist an mehreren Stellen lückenhaft gebaut. Ein Gegner des Zauns ist unter anderem eine Naturschutzorganisation, die mitteilte, dass in dem Waldgebiet durch das der Grenzzaun gezogen werden soll seltene Käfer und Libellen leben. Der Zaun wird außerdem ein mindestens 8,1 Meter langes Loch aufweisen, weil ein Anwohner den Bau des Grenzzauns auf seinem Grundstück verweigert. Das angebotene Geld für die Schließung des Grenzzauns auf seinem Grundstück lehnte der Anwohner ab. Die Lücke soll nun von der Polizei überwacht werden. Österreich will mit Hilfe des Grenzzauns verhindern, dass Flüchtlinge die neue Registrierungsstelle an der Grenze umgehen. Der Zaun soll vier Meter hoch sein und mit Stahlankern im Erdboden befestigt werden. Stacheldraht sei zunächst keiner geplant, hieß es am Freitag.

Flüchtlingskrise: Ungarn kapituliert und Österreich führt Grenzkontrollen wieder ein

Symbolfoto: © Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)    | pixelio.de

Symbolfoto: © Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) | pixelio.de

Am Montagabend haben zahlreiche Flüchtlinge, die in Ungarn ankamen, Züge nach München und Salzburg bestiegen. Die Polizei in Budapest kapitulierte und ließ die Flüchtlinge in Züge steigen. In mehreren Zügen trafen hunderte Flüchtlinge aus Budapest ein. Allein in Rosenheim trafen bis zum späten Montagabend mehr als 400 Flüchtlinge ein. Die bereits in Ungarn registrierten Flüchtlinge sollen nach Budapest zurückgeschickt werden. Die Züge wurden alle angehalten. Die Bundespolizei holte insgesamt 190 Flüchtlinge, darunter zahlreiche Frauen und Kinder aus dem Zug, um sie zu registrieren. Die Flüchtlinge, die aus Budapest nach München reisten, kamen dort erschöpft an und wurden zunächst mit Wasser versorgt. An späten Montagabend wird in München ein weiterer Zug mit 300 Flüchtlingen am Münchener Hauptbahnhof erwartet.

Nach dem Tod von 71 Flüchtlingen in einem Kühllaster (wir berichteten) geht Österreich verstärkt gegen Schlepperbenden vor. Die Grenzschützer wollen Flüchtlinge in Lastwagen und Kleinbussen ausfindig machen und stoppen. Grenzkontrollen wurden wiedereingeführt. Am ungarisch-österreichischen Grenzübergang kam es zu kilometerlangen Staus. Die Grenzkontrollen sind mit Deutschland, Ungarn und der Slowakei abgesprochen. Ungarn nimmt unterdessen rund 20 Millionen Euro in die Hand, um die Grenze nach Serbien mit einem Stacheldrahtzaun dicht zu machen. Der Stacheldrahtzaun soll Flüchtlinge davon abhalten nach Ungarn zu gelangen.

Stark betrunken und in Badehose: LKW-Fahrer fuhr in Flensburg in den Straßengraben

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Ein stark betrunkener 44-jähriger LKW-Fahrer war von Düsseldorf nach Dänemark unterwegs und hat in Flensburg die Kontrolle über seinen Lastwagen verloren. Als die Polizei am Dienstagmorgen den Ochsenweg entlangfuhr, entdeckten die Beamten einen rumänischen Lastzug mit einem dänischen Sattelauflieger im Straßengraben. Der stark alkoholisierte Fahrer hatte den LKW nicht mehr unter Kontrolle und geriet rund zwei Kilometer vor dem Grenzübergang nach rechts von der Straße ab. Bei der Unfallaufnahme ermittelten die Beamten einen Atemalkoholwert von über drei Promille. Außerdem lenkte der 44-Jährige den LKW nur in Badehose und Badelatschen. Die Polizei bestätigte, dass der unverletzte Mann lediglich eine Badehose und Badeschlappen trug. Warum der Mann so leicht bekleidet war ist unklar. Ein Polizeisprecher sagte, dass man nicht wisse, wie warm es im Führerhaus gewesen sei.

Der verunfallte Sattelzug war mit 15 Tonnen Glas beladen. Der Fahrer wurde nach dem Unfall vorläufig festgenommen und in eine Ausnüchterungszelle der Flensburger Polizei gebracht. Eine Polizeisprecherin sagte, dass es ein Wunder sei, dass es auf dem Weg von Düsseldorf nach Dänemark zu keinem schweren Unfall gekommen war.

Zur Bergung des verunfallten Sattelzuges wurde am Dienstagmittag der Ochsenweg im Verlauf der Landstraße 17 zwischen Flensburg und Harrislee gesperrt.