Familiendrama in Vaihingen: Zwei tote Kinder aufgefunden – Vater festgenommen

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Eine Mutter hat am Samstagabend im baden-württembergischen Vaihingen an der Enz ihre vier und fünf Jahre alten Jungen tot in der Wohnung des Vaters aufgefunden. Die Polizei teilte mit, dass beide Kinder schwere Kopfverletzungen aufwiesen. Der 38-jährige Vater wurde vor Ort festgenommen. Er fügte den Kindern die tödlichen Verletzungen mit stumpfer Gewalt zu. Der 38-Jährige hatte sich selbst auch Verletzungen zugefügt und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort wurde er von der Polizei bewacht. Die beiden Jungen hatten Freitag und Samstag bei ihrem getrennt lebenden Vater verbracht. Die 34-jährige Mutter wollte die Kinder Samstagabend wie vereinbart abholen. Ob der 38-Jährige ihr die Tür öffnete, teilte die Polizei nicht mit. Die 34-jährige Mutter der Kinder erlitt einen Schock und wurde betreut. Die Leichen werden am Montag obduziert. Der Vater wurde festgenommen und ein Haftbefehl wurde erlassen.

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Fahndung in Duisburg: 39-Jähriger soll seine eigene Mutter angezündet haben

Symbolfoto: © burntimes

Gegen 4.40 Uhr brannte in der Nacht zu Sonntag in der Straße „An der Poeling“ eine Einfamiliendoppelhaushälfte in Duisburg Alt-Walsum aus. Die Einsatzkräfte fanden im Haus die Leiche der 63 Jahre alten Eigentümerin. Die Obduktion hat am Montag bestätigt, dass die Frau nicht durch den Brand ums Leben gekommen ist. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. Nachdem der Vater des 39-jährigen Sohnes verstorben war, soll es Streit um das Erbe gegeben haben. Der Sohn und die Mutter hatten Rechtsanwälte eingeschaltet. Außerdem hatte der 39-Jährige seine Wohnung nur noch bis zum 1. Februar. Weiterhin ist der Mann vorbestraft und es wurde gegen ihn in der Vergangenheit unter anderem wegen Brandstiftung ermittelt.

Fahndungsfoto: Polizei Duisburg

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ist am Montag Haftbefehl wegen Totschlags und schwerer Brandstiftung gegen den 39-jährigen Eike E. erlassen worden. Der Mann steht im Verdacht seine Mutter getötet zu haben. Die Polizei fahndet mit Hilfe eines Fotos nach dem Duisburger. Der Tatverdächtige ist knapp 1,80 Meter groß, hat eine Glatze und trägt einen Kinnbart sowie auffällige Piercings im Gesicht. Hinweise zu seinem Aufenthaltsort nimmt jede Polizeidienststelle und das Polizeipräsidium Duisburg unter der Telefonnummer 0203/2800 entgegen.

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Einbruch in Bünde: Einbrecher fahren mit Traktor durch Hauswand

Symbolfoto: © burntimes

Am Donnerstagmorgen gegen 4.50 Uhr haben Einbrecher mit einem Traktor eine Hauswand in der Brucknerstraße im nordrhein-westfälischen Bünde durchbrochen. Die in dem Haus lebende Familie wurde aus dem Schlaf gerissen. Sie glaubten zunächst an ein Erdbeben oder eine Explosion. Als der Sohn der Familie die Haustür öffnete, sah er zwei Männer und einen schweren Traktor, der zur Hälfte im Haus stand. Die Einbrecher hatten mindestens zwei Mal mit dem Traktor „Anlauf“ genommen, bevor sie die Hauswand durchbrachen. Der Traktor war in der Nähe des Wohnhauses abgestellt und wurde entwendet. Nach dem Diebstahl steuerten die Einbrecher geradewegs auf das Wohnhaus zu. Die Einbrecher haben im Haus einen kleinen Tresor aus der Wand gerissen und mitgenommen. Die Familie sagte bereits, dass sich in dem Tresor lediglich Unterlagen befinden, mit denen die Einbrecher nichts anfangen können. Die Bünder Feuerwehr prüfte am Donnerstagmorgen, ob das Haus einsturzgefährdet ist. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Festnahme in Polen: 25-Jähriger soll Frau in Munster getötet haben

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

In Polen wurde ein 25-jähriger Mann verhaftet. Er soll eine 55-jährige Frau – vor fünf Monaten – in ihrem Haus im niedersächsischen Munster getötet haben. Der ortsunkundige 25-Jährige hatte sich zur Tatzeit vorübergehend in Munster aufgehalten und war unmittelbar nach der Tat in seine polnische Heimat geflüchtet. Der 25-Jährige war in die Wohnung der 55-jährigen Frau eingedrungen. Was sich dort anschließend genau abspielte ist bis heute unklar. Fest steht, dass der 25-Jährige Gewalt gegen die Frau anwendete. Die Leiche der Frau, die sehr zurückgezogen lebte, wurde Anfang September gefunden, nach dem sie zuvor mehrere Tage lang nicht mehr gesehen worden war. Aufgrund der Verletzungen konnte ein Mord nicht ausgeschlossen werden, sodass eine Mordkommission mit dem Fall beauftragt wurde. Der mutmaßliche Täter wurde in enger Kooperation mit den polnischen Polizei- und Justizbehörden festgenommen. Das Motiv blieb weiterhin unklar.

Der 25-Jährige soll in den nächsten Wochen nach Deutschland ausgeliefert werden. In Deutschland wird er sich einem Strafverfahren wegen eines Tötungsdeliktes stellen müssen.

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Familiendrama in Jüterbog: Mann tötet Schwiergervater mit Beil

Symbolfoto: © burntimes

Im brandenburgischen Jüterbog hat sich in der Triftstraße am Freitagmittag um kurz vor 13 Uhr ein tödliches Familiendrama abgespielt. Ein 54-Jähriger hatte seine Schwiegermutter mit einem Beil verletzt und seinen Schwiegervater getötet. Die Polizei wurde von einer 78-jährigen Frau angerufen, die aus Angst vor ihrem gewalttätigen Schwiegersohn gemeinsam mit ihrem 18-jährigen Enkel zu Nachbarn geflohen war. Als die Polizei in der Triftstraße eintraf, hielt sich der 54-jährige Schwiegersohn noch in dem Haus auf. Er konnte von der Polizei zum Aufgeben gebracht werden und ließ sich widerstandslos festnehmen. Für den 77-jährigen Mann kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch vor Ort. Der 18-Jährige wurde ebenfalls verletzt. Ob er sich auf der Flucht verletzt hat oder der 54-Jährige ihm die Verletzung zufügte war am Freitagabend noch unklar.

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Dinslaken: Geldautomat auf die Schienen gelegt – Güterzug entgleist

Symbolfoto: © burntimes

Im nordrhein westfälischen Dinslaken ist am Donnerstagmorgen ein Güterzug entgleist, nach dem Unbekannte einen Geldautomaten auf die Schienen gelegt haben. Der Zug prallte am Morgen auf den Geldautomaten und wurde durch die Wucht des Aufpralls aus den Schienen gehoben. Der Lokführer und zwei Zugbegleiter blieben unverletzt. Der Geldautomat wurde durch den Zusammenprall auseinandergerissen. Das Geld verteilte sich über die Gleise. Polizisten sammelten Scheine und Münzen ein. Die Täter haben kein Geld erbeutet, bestätigte die Polizei. Durch die Tat wurde der Regionalbahnverkehr beeinträchtigt. Außerdem wurde die ICE-Linie zwischen Amsterdam und Frankfurt am Main beeinträchtigt. Ein Gleis konnte inzwischen wieder freigegeben werden. Ermittler sicherten am Tatort Spuren. Die Täter wollten den Geldautomaten durch den Aufprall offensichtlich zerstören, um somit an das Geld im Inneren zu gelangen. Der Güterzug war unter anderem mit einem Gas beladen. Es traten keine Flüssigkeiten aus.

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Duisburg: Polizist erschießt mit Messer bewaffneten Mann auf Wache

Symbolfoto: © burntimes

In der Nacht zum Sonntag hat die Polizei in Duisburg einen mit einem Messer bewaffneten Mann auf der Polizeiwache erschossen. Der Mann tauchte gegen Mitternacht an der Wache Ulmenstraße in Rheinhausen auf und fuchtelte mit einem Messer. Kurz darauf zerstörte er eine Scheibe der Polizeiwache und sprang er mit einem Hechtsprung in den Wachraum. Er ließ sich nicht beruhigen – auch nicht durch den Einsatz von Pfefferspray. Anschließend stürzte er sich auf der Polizeiwache auf die Beamten.

Der Angreifer hatte zuvor drei Personen willkürlich schwer verletzt. Rund eine Stunde dauerte der Amoklauf des 43-Jährigen. Er hatte zunächst am Samstagabend gegen 22.39 Uhr damit begonnen, dass ein 34-Jähriger von dem Mann durch eine Stichverletzung an der Hüfte verletzt wurde. Er konnte den Täter gut beschreiben. Auf der Höschenstraße stach der Mann auf einen 33-Jährigen ein, der schwer am Hals verletzt wurde. Rund zehn Minuten stach der 43-Jährige noch auf einen 23-Jährigen in der Grenzstraße ein. Am Sonntagabend waren alle Opfer außer Lebensgefahr, teilte die Polizei mit. Der mutmaßliche Täter kommt Polizeiangaben zufolge aus dem Alkohol- und Drogenmilieu.

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Notarztwagen (NAW) verunfallt in Schleswig Holstein: Radkappen wurden gelöst

Symbolfoto: © burntimes

Ein Notarztwagen (NAW) des Deutschen Rotes Kreuzes (DRK ist auf einer Einsatzfahrt im schleswig-holsteinischen Großhansdorf im Landkreis Stormarn verunglückt. Unbekannte hatten zuvor die Radmuttern des Notarztwagens gelöst. Die hinteren Reifen lösten sich und trafen im Gegenverkehr den VW Sharan einer 52-jährigen Frau. Sie blieb glücklicherweise genau so wie die Patientin und die Besatzung des Notarztwagens unverletzt. Der NAW befand sich mit einer Patientin an Bord auf dem Weg in die Lungenklinik in Großhansdorf, als sich 200 Meter vor der Klinik die Reifen lösten und das Fahrzeug auf der Felge stehen blieb.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen eines schweren Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. In Hamburg wurden erst kürzlich gelöste Radmuttern bei Rettungswagen festgestellt. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn sich die Reifen des NAW auf der Autobahn gelöst hätten.

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Wiesbaden: Überfall auf Kiosk fordert Todesopfer

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

In Wiesbaden-Biebrich wurde am Dienstagmorgen gegen 8.30 Uhr ein Kiosk an der Ecke Armenruhstraße, Rathausstraße überfallen. Ein bislang unbekannter Täter hat die 59-jährige Kiok-Betreiberin erschossen und ihren 63 Jahre alten Ehemann und den 21-jährigen Neffen schwer verletzt. Beide wurden nach dem Angriff in ein Krankenhaus eingeliefert.

© Phantombild – Hessisches LKA

Der Täter war hellhäutig, dicklich und zwischen 165 bis 175 Zentimeter groß. Er soll zwischen 20 und 30 Jahre alt sein. Zur Tatzeit trug er einen dunkelgrünen Parka sowie einen tiefhängenden grünen Rucksack. Ein Zeuge hatte beobachtet, wie der Mann Schüsse abgab. Die Beamten haben ein Phantombild erstellt. Hinweise zur Identität der auf dem Phantombild abgebildeten Person oder andere Hinweise im Zusammenhang mit der Tat, nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer des Hinweistelefons (0611) 345-3103 entgegen.

Der Täter floh nach der Tat. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach dem Täter. Die Spurensicherung war vor Ort. Die Ermittlungen laufen.

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Gewaltverbrechen in Hameln: Frau wird mit Seil um den Hals hinter einem Auto durch die Stadt geschleift

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

In der Südstadt von Hameln hat sich bereits am Sonntag um kurz vor 18 Uhr ein Mordversuch ereignet. Der mutmaßliche Täter stellte sich nach der Tat auf der Polizeiwache in Hameln – das Opfer schwebt in Lebensgefahr. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde dem Opfer, einer 28-jährigen Frau aus Hameln, ein Seil um den Hals gebunden. Das Seilende wurde vom Täter in der Königstraße an die Anhängerkupplung eines Pkw befestigt. Das Fahrzeug fuhr anschließend mit hoher Geschwindigkeit etwa 250 Meter durch die Königstraße, die Prinzenstraße und die Kaiserstraße, wobei das Opfer am Seil hängend hinter dem Pkw hergezogen wurde. Die Fahrt führte über Kopfsteinpflaster. Der 38-Jährige bog zwei Mal mit dem Fahrzeug ab.

Unter nicht bekannten Umständen blieb das Opfer in der Kaiserstraße auf dem Gehweg liegen und wurde dort schwerstverletzt aufgefunden. Möglicherweise hat sich das Seil von selbst gelöst.

Annähernd zeitgleich meldete sich ein 38-jähriger Mann aus Bad Münder persönlich bei der Polizeidienststelle Lohstraße und gab sich als Täter zu dieser Tat zu erkennen. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Gegen den Täter wurde unterdessen Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen. Der 38-Jährige sitzt in Untersuchungshaft.

Das Opfer wurde vor Ort notärztlich versorgt und anschließend in eine Hamelner Klinik transportiert. Nach einer Notoperation wurde sie noch in den Abendstunden mit einem Intensivtransporthubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Zu Stunde liegt sie im künstlichen Koma und schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Die 28-jährige Frau erlitt außerdem Verletzungen, die nicht von der Fahrt stammen. Ob es sich um Stichverletzungen handelt ist unklar.

Der Auslöser der Tat soll ein Sorgerechtsstreit gewesen sein. Die Frau lebte mit dem 38-jährigen eine Zeit lang zusammen. Beide haben ein gemeinsames Kind.

Die Polizei sucht Zeugen der Tat. Insbesondere werden Personen gesucht, die das Ereignis in der Kaiserstraße (Trennung des Opfers vom Fahrzeug) beobachtet haben. Hinweise werden von der Polizei Hameln unter Tel. 05151/933-222 entgegen genommen.

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