Berlin-Reinickendorf: Rollstuhlfahrer wurde von Auto erfasst und starb

Symbolfoto: © burntimes

Im Berliner Stadtteil Reinickendorf ist am Samstagmorgen gegen
9 Uhr ein 67-jähriger Mann in seinem elektrischen Rollstuhl auf der Kreuzung Ollenhauerstraße/Kienhorststraße von einem entgegenkommenden Auto erfasst worden. Die herbeigeeilten Rettungskräfte konnten dem Mann nicht mehr helfen. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Der Rollstuhlfahrer hatte den Renault eines 63-Jährigen offenbar übersehen und wurde beim Überqueren einer Ampel frontal erfasst. Der Autofahrer wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.

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Neuss: Schwerer Verkehrsunfall zwischen Rettungswagen und Polizeiauto

Symbolfoto: © burntimes

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Bei einem schweren Verkehrsunfall wurden am Samstagabend um 18 Uhr insgesamt vier Menschen verletzt. Ein Rettungswagen stieß auf einer Kreuzung mit einem ebenfalls auf Einsatzfahrt befindlichen Polizeiauto zusammen. Der Unfall ereignete sich auf der K30 in Höhe der Ortschaft Schlicherum. Das Polizeifahrzeug überquerte mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn, aus Schlicherum kommend, die Kreuzung, als zur selben Zeit ein Rettungswagen, der ebenfalls die Kreuzung mit eingeschalteten Sonderrechten überquerte, passierte. Im Kreuzungsbereich stießen beide Fahrzeuge ungebremst zusammen. Der Streifenwagen kippte durch die Wucht des Aufpralls auf die Seite. Die 23- und 24-jährigen Polizeibeamten konnten sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurden anschließend nach erfolgter Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht, welches sie jedoch kurz darauf wieder verlassen konnten. Die beiden verletzten Rettungssanitäter im Alter von 20 und 35 Jahren wurden ebenfalls verletzt und stationär im Krankenhaus behandelt. Der Kreuzungsbereich war während der Rettungs-, Bergungs- und Aufräumarbeiten gesperrt. Auch ein Rettungshubschrauber war in Einsatz. Spezialisten des Unfallaufnahmeteams in Neuss waren ebenfalls an der Unfallstelle im Einsatz. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten am Sonntagabend noch an.

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Saudi Arabien: Über 700 Menschen sterben bei Massenpanik in Mekka

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Während der wichtigsten muslimischen Pilgerfahrt sind in Mekka bei einer Massenpanik mindestens 717 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 800 sind verletzt worden. Es ist eine der verheerendsten Katastrophen, die sich bei der Wallfahrt Hadsch jemals ereignete. Zu der Massenpanik kam es Polizeiberichten zufolge am Donnerstagmorgen um 9 Uhr an einer Straßenkreuzung in dem Ort Mina. Dort steinigen die Pilger symbolisch den Teufel. Als die Gruppe den Ort verlassen wollte, sei sie dort auf eine andere größere Gruppe gestoßen die in der Gegenrichtung campierte. Bei dem Aufeinandereintreffen kam es zu einem Gedränge, das schließlich die Massenpanik auslöste.

Der Gesundheitsminister teilte mit, dass dieses Unglück hätte verhindert werden können, wenn alle die Anweisungen befolgen. Tausende Pilger haben sich „in Bewegung gesetzt, ohne dabei die Uhrzeiten zu respektieren“, die ihnen von den Verantwortlichen zur Organisation der Pilgerfahrt vorgegeben worden sind. Das ist der Hauptgrund für die Massenpanik. Mehr als 220 Rettungsfahrzeuge befanden sich an der Einsatzstelle. Der Iran warf Saudi Arabien nach der Massenpanik schwere Fehler bei den Sicherheitsvorkehrungen vor. Aus noch ungeklärten Gründen wurden vor Ort offenbar zwei Fußwege in unmittelbarer Nähe zum Unglücksort gesperrt.

In Mina wurden seit einem schweren Unglück im Jahr 2006, bei dem mehr als 350 Gläubige zu Tode getrampelt wurden, zahlreiche Baumaßnahmen durchgeführt, die einen reibungslosen Strom der Pilger sicherstellen sollten. Die Opfer kommen aus verschiedenen Nationen. Nach Angaben von Saudi Arabien haben sich in diesem Jahr mehr als 1,4 Millionen Menschen aus anderen Ländern auf den Weg nach Mekka gemacht.

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