Kiel: Mann zündete Grill in Wohnung an

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Die Feuerwehr im schleswig-holsteinischen Kiel wurde am Samstagmittag gegen 13.50 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus in die Deliusstraße gerufen. Dort war ein Mann dabei im Wohnzimmer zu grillen. Dabei entstand Kohlenmonoxid in der Wohnung. Kohlenmonoxid entsteht durch die unvollständige Verbrennung von von kohlenstoffhaltigem Material, wie Grillkohle, wenn nicht genügend Sauerstoff vorhanden ist. Der Kieler hatte Glück, er kam mit einer Vergiftung ins Krankenhaus. Auch die Katze des Mannes konnte die Feuerwehr retten. Nach dem Ablöschen des Grills lüftete die Feuerwehr die Wohnung.

Share

Nordhausen: Drama im Krankenhaus – 10-Jährige von Klinikbett zu Tode gequetscht

Symbolfoto: © Günter Havlena | pixelio.de

Im Südharz-Klinikum in Nordhausen hat sich ein schwerer Zwischenfall ereignet. Ein 10-Jähriges war unter einem Krankenhausbett eingeklemmt und schwer am Kopf verletzt worden. Das Mädchen war unter den Absenkmechanismus des Bettes geraten. Das Mädchen erlag schließlich ihren schweren Verletzungen. Die 10-Jährige krabbelte vermutlich unter das Bett, um etwas Heruntergefallenes wieder aufzuheben. Dabei geriet das Mädchen offenbar in den hydraulischen Scherenmechanismus des Bettes. Eine weitere 13-Jährige befand sich zu dem Zeitpunkt im Zimmer und holte sofort Hilfe. Der Zwischenfall ereignete sich bereits am 17. Februar. Nach dem Unglück musste die 10-Jährige zunächst in ein künstliches Koma versetzt werden. Acht Tage später wurden die Maschinen schließlich abgeschaltet. Das Mädchen starb. Der Chef des Krankenhauses hat den Vorfall bestätigt. Er machte keine weiteren Angaben aufgrund der laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mühlhausen. Das Bundesinstitut für Medizinprodukte ist ebenfalls eingeschaltet worden. Die Familie der 10-Jährigen wird seit dem Unglück von einem Seelsorger betreut.

Share

Feuer in Bochumer Krankenhaus: Zwei Tote –– Patientin könnte Feuer gelegt haben

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin  | pixelio.de

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Im Bochumer Klinikum Bergmannsheil hat es am Freitagmorgen ab 3.30 Uhr gebrannt. Mindestens zwei Patienten starben, sieben weitere schweben in Lebensgefahr. Insgesamt wurden 16 Menschen verletzt. Das Krankenhaus Bergmannsheil gehört mit 650 Betten zu den größten Krankenhäusern im Ruhrgebiet. Die Polizei hält Brandstiftung für möglich und kann eine suizidale Absicht als Brandursache nicht ausschließen. Im Zimmer einer 69 Jahre alten Frau war das Feuer ausgebrochen. Die Frau kam bei dem Brand ums Leben. Ihr Zimmernachbar, ein 41 Jahre alter Mann aus Marl starb ebenfalls. Das Feuer hatte sich vom sechsten Stockwerk in kürzester Zeit auf die darüberliegenden Etagen und den Dachstuhl ausgebreitet. Aus dem Klinikum wurden 126 Menschen gerettet. Einige von ihnen wurden vorzeitig entlassen.

Die Feuerwehr brauchte mit über 300 Einsatzkräften mehrere Stunden bis das Feuer unter Kontrolle war. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt. Trotz des Brandes bleibt das Krankenhaus weiter in Betrieb.

Share

Terroranschlag auf Krankenhaus in Pakistan: Über 50 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In der pakistanischen Stadt Quetta hat sich ein Bombenanschlag vor dem Krankenhaus ereignet. Der Sprengsatz explodierte vor der Klinik. Dabei wurde eine Gruppe von Anwälten, Polizisten und Journalisten getroffen, die sich zu einer spontanen Trauerfeier versammelt hatten. Sie versammelten sich vor der Klinik, nachdem die Leiche des prominenten Anwalts Bilal Anwar Kais (der Chef der Rechtsanwälte-Vereinigung) zu der Klinik gebracht wurde. Bilal Anwar Kais wurde vor dem Bombenanschlag erschossen, als er gerade sein Haus verließ, um zur Arbeit zu gehen. Der Anschlag auf das Krankenhaus wurde ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge von einem Selbstmordattentäter verübt. Mindestens 57 Menschen kamen dabei ums Leben, viele weitere Passanten wurden zum Teil schwer verletzt. Zunächst übernahm niemand die Verantwortung für den folgenschweren Anschlag. Die Provinzregierung kündigte nach dem Anschlag eine dreitägige Trauerzeit an.

In der betroffenen Provinz Balutschistan, die an den Iran und Afghanistan angrenzt, sind radikale Islamistengruppen aktiv, die Anschläge auf die schiitische Minderheit verüben. Dort kämpfen außerdem bewaffnete Separatisten gegen die Sicherheitskräfte. Diese kämpfen für die Abspaltung der armen Provinz Balutschistan von Pakistan.

Share

Berlin-Steglitz: Schwer kranker Patient erschießt Arzt im Benjamin-Franklin-Klinikum

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Im Berliner Stadtteil Steglitz hat am Dienstagmittag um 12.50 Uhr ein 72-jähriger, schwer kranker Patient, einen 55-jährigen Oberarzt erschossen und anschließend sich selbst getötet. Der Vorfall ereignete sich während der Sprechstunde im vierten Obergeschoss in der Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Die Leitung des Benjamin-Franklin-Klinikums äußerte sich nicht, mit Hinweis auf die ärztliche Schweigepflicht. Der 72-jährige deutsche Staatsangehörige war seit vielen Jahren bei dem Arzt in Behandlung gewesen, teilte die Klinik mit. Der ärztliche Direktor der Klinik teilte mit, dass der 72-Jährige bereits am Montag vergeblich versuchte den Arzt in der Ambulanz anzutreffen. Als er am Dienstag erneut erschien, gab er sofort Schüsse aus einer Kurzwaffe auf den Mediziner ab. Der Arzt konnte sich noch in einen Nebenraum retten. Auch die Notoperation konnte den 55-Jährigen nicht mehr retten.

Der ermordete Arzt war ein Spezialist für Tumore im Mund-Rachen-Bereich gewesen. Die Ambulanz des Klinikums wird am Mittwoch geschlossen bleiben. Die Angestellten werden von Seelsorgern betreut.

Share

Syrien: Russland lehnt Waffenruhe für Aleppo ab

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

Die humanitäre Situation in Aleppo ist katastrophal. In der syrischen Stadt kämpfen zur Zeit Rebellen, Terrorgruppen und die Regierungstruppen von Assad um die Macht. Syriens eng Verbündeter Russland hat eine sofortige Waffenruhe am Samstag abgelehnt. Die russische Armee unterstützt in und rund um Aleppo die Regierungstruppen des syrischen Machthabers Assad. Dabei ist die Lage in der Stadt sehr ernst. Zahlreiche Menschen flüchten aufgrund der Luftangriffe in den letzten Tagen. Am Freitag wurde erneut ein Krankenhaus angegriffen und zerstört. Zahlreiche Menschen wurden verletzt. Die kanadische Hilfsorganisation „Union of Medical Care and Relief Organisation“ teilte mit, dass es sich um ein Kriegsverbrechen handelt. Erst diese Woche Donnerstag kamen bei einem Luftangriff auf ein weiteres Krankenhaus in Aleppo über 50 Menschen ums Leben, darunter Ärzte und Kinder (wir berichteten). Bundesaußenminister Steinmeier meldete sich am Samstag zu Wort und sagte, dass Angriffe auf Krankenhäuser abscheulich und unentschuldbar seien. Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes kritisierte den Angriff scharf. Angriffe auf Zivilisten und medizinische Einrichtungen verstoßen massiv gegen das humanitäre Völkerrecht.

In Aleppo leben rund 250.000 Menschen. Ihnen droht der Ausschluss der Versorgung. Die Straßen sind meist menschenleer. Die Bewohner fürchten um ihr Leben und verstecken sich die meiste Zeit des Tages in ihren Wohnungen und Häusern. In den letzten zwei Tagen starben in Aleppo mindestens 250 Menschen.

Share

Luftangriff auf Krankenhaus in Syrien: Mindestens 30 Menschen starben

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

Am Donnerstag sind in Syrien bei einem Luftangriff auf ein Krankenhaus in Aleppo mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen und 50 weitere zum Teil schwer verletzt worden. In Aleppo haben Kampfjets eines der letzten Krankenhäuser der Stadt – das Al-Quds – angegriffen. Unter den Opfern befinden sich Frauen und Kinder, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Das betroffene Krankenhaus wird von der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ unterstützt. Die Organisation äußerte sich bestürzt über den Angriff und verurteilte diesen scharf. Das angegriffene Krankenhaus befindet sich in einem Stadtteil, der zur Zeit von Rebellen kontrolliert wird. Welche Armee das Krankenhaus angegriffen hat ist noch unklar. Für die Angriffe in den letzten Tagen wurden die Regierungstruppen des Machthabers Assad verantwortlich gemacht.

Die geltende Waffenruhe hat in Aleppo keine Gültigkeit. In den letzten Tagen starben 85 Zivilisten bei Luftangriffen. Der Sondergesandte der Vereinten Nationen sagte am Donnerstag, dass die Gefahr besteht, dass die Waffenruhe jederzeit zu Ende sein könnte. Ende Februar hatten sich die USA und Russland zusammen mit dem syrischen Regime auf eine Waffenruhe geeinigt. Ausgeschlossen von der Waffenruhe sind terroristische Gruppen wie der Islamische Staat (IS) und die radikale Al-Nusra-Front.

Der Bürgerkrieg in Syrien tobt inzwischen seit knapp fünf Jahren. In dem blutigen Krieg starben mehr als 250.000 Menschen.

Share

St. Franziskus Klinikum Köln: Mann erschießt sich und seine Frau im Krankenhaus

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr nahmen Passanten laute Knallgeräusche im Garten des St. Franziskus Klinikums im Kölner Stadtteil Ehrenfeld in Richtung der Schönsteinstraße wahr. Unmittelbar danach entdeckten Passanten zwei leblose Menschen. Der 59-jährige Mann war zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben und seine Frau erlag wenig später auch ihren schweren Verletzungen. Die Reanimationsversuche der Sanitäter scheiterten. Die Frau war schwer krank und saß im Rollstuhl, sodass von einem erweiterten Suizid ausgegangen werden kann. Augenzeugenberichten zufolge lag der Mann vor ihren Füßen. Er hielt in der rechten Hand eine Pistole. Die Polizei teilte mit, dass die Ermittlungen ergaben, dass der 59-Jährige zunächst seine Ehefrau tötete und anschließend sich selbst. Es wurde ein Abschiedsbrief gefunden. Die Beamten gehen von einem tragischen Geschehen – einem erweiterten Suizid – aus. Ob der Mann die Pistole legal besaß ist noch unklar und Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Patienten, Besucher und Angestellte des Klinikums waren zu keiner Zeit in Gefahr.

Share

Afghanistan: US-Armee soll Krankenhaus angegriffen haben –– 19 Tote

Symbolfoto: © burntimes.com

Symbolfoto: © burntimes.com

Die US-Armee soll für den Tod von 19 Menschen in einem Krankenhaus im afghanischen Kundus verantwortlich sein. Die Vereinten Nationen halten den Angriff für unentschuldbar und kriminell. Die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ war in der Vergangenheit schon in vielen Kriegen im Einsatz. Daher werden allen Konfliktparteien im Voraus mitgeteilt, wo sich ihre Hilfszentren befinden. In Kundus hatte das die Organisation in der Vergangenheit mehrfach, in den letzten Wochen mit genauen GPS-Koordinaten, gemacht. Trotzdem wurde das Krankenhaus bei amerikanischen Luftangriffen mehrfach getroffen. Auch nachdem das amerikanische und das afghanische Militär in Kabul darüber informiert wurden dauerten die Angriffe noch mehr als 30 Minuten an.

Die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ verlangt Aufklärung darüber, wie es zu dem schrecklichen Vorfall kommen konnte. Bei dem Angriff in der Nacht zu Samstag wurden 19 Menschen getötet, darunter zwölf Mitarbeiter und sieben Patienten – unter ihnen auch drei Kinder. Weitere 37 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt – 19 davon sind Mitarbeiter von „Ärzte ohne Grenzen“. „Dieser Angriff ist eine abscheuliche und schwere Verletzung internationalen humanitären Rechts“, sagte Meinie Nicolai, die Präsidentin von „Ärzte ohne Grenzen“.

Aus den USA hieß es, dass möglicherweise ein Flugzeug des Typs AC-130 für den Kollateralschaden im Krankenhaus verantwortlich war. Dies werde untersucht, hieß es am Samstag. Das amerikanische Verteidigungsministerium sprach von einem tragischen Vorfall. Das Krankenhaus wurde durch das Bombardement nahezu vollständig zerstört. Auch die Vereinten Nationen kritisieren den Angriff scharf. „Krankenhäuser, in denen sich Patienten und medizinisches Personal befinden, dürfen niemals zum Angriffsziel werden“, sagte der UN-Sondergesandte für Afghanistan, Nicholas Haysom.

Sollte sich der Angriff auf das Krankenhaus als vorsätzlich herausstellen, könnte der Luftangriff ein Kriegsverbrechen darstellen.

Share

Hilden: Zwei Männer prügeln sich während der Einschulungsfeier mit Knüppeln –– Polizei muss anrücken

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Während der Einschulungsfeier in Hilden im Landkreis Mettmann sind zwei Männer am Donnerstag gegen 11 Uhr aufeinander losgegangen. Die Polizei musste anrücken und die beiden Streithähne trennen. Der Vater eines der Erstklässler und sein Schwager sind während der Feier am Donnerstagvormittag aufeinander losgegangen, bestätigte die Polizei. Während der Prügelei haben die beiden 31 und 36 Jahre alten Männer Knüppel eingesetzt. Die beiden blutenden und verletzten Männer wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Auf sie kommt ein Strafverfahren zu, teilte die Polizei mit. Als Auslöser für die Schlägerei ermittelten die Beamten familiäre Streitigkeiten. Andere Teilnehmer der Einschulungsfeier alarmierten die Polizei.

Share