Anschlag bei Pop-Konzert in Manchester: 23 Tote und 59 Verletzte

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

Kurz nach dem Konzert von Ariana Grande hat sich am Montagabend gegen 22.30 Uhr im Foyer der Manchester Arena ein Selbstmordattentäer in die Luft gesprengt. Die US-Sängerin Ariana Grande hatte in der Halle gerade ein Konzert gegeben. Viele Kinder und Jugendliche hatten das Konzert besucht. Augenzeugenberichten zufolge gab es einen lauten Knall. Anschließend sind viele in Panik nach draußen gelaufen. Ein nahegelegenes Hotel hatte rund 50 Kinder aufgenommen, die ohne Begleitung aus der Halle gekommen sind. Die Manchester Arena ist mit 21.000 Plätzen Europas größte Veranstaltungshalle.

Die Polizei teilte mit, dass es sich bei dem Selbstmordattentäter um den 22-Jährigen Salman Abedi handelt. Er soll in Großbritannien geboren sein. Es wird nun untersucht, ob er alleine handelte oder mögliche Komplizen hatte und Teil eines Netzwerks sein könnte. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ haben die Tat bereits für sich beansprucht und mit weiteren Terroranschlägen gedroht.

Am Dienstagabend gedachten tausende Menschen in Manchester den Verstorbenen. Auf dem Albert-Square-Platz sprach unter anderem der Bürgermeister und der Polizeichef der Stadt.

Die Sängerin Ariana Grande hat weitere Konzerte abgesagt und ihre laufende Tour unterbrochen. Sie twitterte: „Das tut mir so Leid. Ich habe keine Worte.“ Die britische Premierministerin May sagte, dass es sich um eine entsetzliche Terror-Atacke handelt.

Russisches Flugzeug mit Armeechor an Bord ist über dem Schwarzem Meer abgestürzt

Symbolfoto: © Jerzy | pixelio.de

Am Sonntag ist eine russische Militärmaschine vom Typ Tupolev Tu-154 kurz nach dem Start vom Badeort Sotschi über dem Schwarzen Meer abgestürzt. Das russische Ministerium teilte mit, dass es keine Überlebenden gibt. Das Flugzeug war auf dem Weg nach Syrien. Zehn Kilometer nach dem Start brach bereits der Funkkontakt zu der Maschine ab. Es gab offensichtlich Schwierigkeiten beim Startmanöver. Zur Zeit wird auch ein Fehler der als erfahren geltenden Piloten nicht ausgeschlossen. Die Militärmaschine setzte vor dem Absturz keinen Notruf ab. Das russische Ministerium veröffentlichte am Sonntagvormittag eine Passagierliste, auf der auch der Leiter des Alexandrow-Armeechores, Generalleutnant Waleri Chalilow, stand. Er sollte mit 64 Sängern zur russischen Luftwaffenbasis Hmeimim in Syrien fliegen. Dort sollte ein Konzert zu den Neujahrsfeierlichkeiten stattfinden.

Russland kämpft seit dem Herbst letzten Jahres in Syrien für das Regime von Machthaber Assad.

Amoklauf in Vorarlberg: Drei Tote nach Schießerei auf Konzertgelände

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Im österreichischen Vorarlberg hat ein 27-jähriger Mann nach einem Streit mit seiner Freundin, am Sonntagmorgen gegen 3 Uhr, auf dem Konzertgelände um sich geschossen. Der Täter schoss mit einem Kalaschnikow-Maschinengewehr mindestens 40 Schuss Munition ab. Mindestens drei Menschen kamen dabei ums Leben, eine weitere Person schwebt in akuter Lebensgefahr und zehn weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Der Täter floh nach der Tat auf einen benachbarten Parkplatz und erschoss sich selbst. Bei den zwei weiteren Opfern handelt es sich um Männer im Alter von 33 und 48 Jahren. Die Polizei teilte mit, dass der Mann auf dem Konzertgelände wahllos um sich geschossen hat. Nach den Schüssen ereignete sich auf dem Gelände eine Massenpanik. Die Konzertbesucher sind in umliegende Wiesen und in den Wald geflohen, einige liefen in Panik auf die angrenzende Autobahn.

Der Familienstreit ereignete sich im Parkplatzbereich des Konzertgeländes. Als der Streit eskalierte holte der Mann schließlich eine Schusswaffe aus seinem Fahrzeug und schoss um sich. Die Frau blieb unverletzt. Der 27-Jährige gab die Schüsse auf einem Platz ab, an dem Taxis auf Fahrgäste warteten. Zwei Fahrzeuge wurden beschädigt. Zum Tatzeitpunkt hielten sich rund 150 Besucher auf dem Gelände auf. Das Konzert organisierte der örtliche Motorradclub „The Lords“. Das Publikum war aber nicht auf Motorradfans begrenzt.

Nachtclub-Brand in Bukarest: 27 Menschen starben

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Am späten Freitagabend brach im Bukarester Nachtclub „Colectiv“ ein Feuer aus. Mindestens 27 Menschen kamen dabei ums Leben. Insgesamt wurden 155 Besucher verletzt. Am Samstag schwebten noch immer zahlreiche Menschen in akuter Lebensgefahr. Eine verunglückte Feuerwerksshow war die Unglücksursache. Die Dachverkleidung und die Wände fingen Feuer, sodass mehrere Ausgänge versperrt waren. Nachdem sich der Club innerhalb kürzester Zeit mit Rauch gefüllt hatte brach eine Massenpanik aus. Vor zehn Tagen wurde der betroffene Club kontrolliert. Dabei wurde ein Mangel an qualifiziertem Personal beanstandet. Zum Unglückszeitpunkt gegen 23.00 Uhr stand die Hardrock-Band „Goodby to Gravity“ vor etwa 200 Menschen auf der Bühne. Der Sänger und der Bassist der Band wurden schwer verletzt. Der Bukarester Innenstadtsekretär Arafat sprach von der schlimmsten Tragödie dieser Art. Der ungarische Staatschef Klaus Johannis teilte auf Facebook mit, dass er erschüttert sei und es sich um einen sehr traurigen Moment für die ungarische Nation handelt. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen gegen Unbekannt wegen fahrlässiger Tötung in mindestens 27 Fällen ein. Das Gesundheitsministerium rief die Menschen zu Blutspenden auf.