Flughafen Frankfurt: Frau gelangte unkontrolliert durch Sicherheitskontrolle

Symbolfoto: © Rainer Sturm  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rainer Sturm | pixelio.de

Eine Frau ging am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr bei einer Sicherheitskontrolle am Frankfurter Flughafen weiter, obwohl diese noch nicht abgeschlossen war. Das sorgte für einen Ausnahmezustand an Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt. Der Flughafen löste Sicherheitsalarm aus und ließ den betroffenen Flugsteig A und A+ evakuieren. Wenig später gab die Polizei bereits Entwarnung, weil bei der Durchsuchung keine verdächtigen Gegenstände gefunden wurden. Trotzdem mussten 7.000 Passagiere ein zweites Mal kontrolliert werden. Möglicherweise handelte es sich um ein Missverständnis.

Zum Zeitpunkt, als die Frau und ihre zwei Kinder identifiziert und festgehalten wurden, hatte sie ausgesagt, dass sie die Kontrolle für beendet gehalten hatte. Die Beamten machten keine Angaben zum Alter und Identität der Frau. Sie kam aus Istanbul und wollte in Frankfurt nach New York umsteigen. Nach ihrer Aussage konnte sie ihre Reise fortsetzen. In ihrem Gepäck wurden keinerlei gefährliche Gegenstände gefunden. Der Flughafen selbst teilte mit, dass der Vorfall es erforderlich machte die Bundespolizei einzuschalten.

Eine Sprecherin des Flughafens teilte mit, dass aufgrund des Sicherheitsalarms rund 100 Flüge annulliert wurden. Erst am Mittwochmittag um 12.30 Uhr wurde der Flugbetrieb wieder aufgenommen. Die Lufthansa reagierte und hatte ihren innerdeutschen Passagieren eine Umbuchung auf eine Reise mit der Deutschen Bahn angeboten. Bis Mittwochabend kam es noch zu Beeinträchtigen am größten deutschen Flughafen.

Bahn: Nach Achsenbruch an E-Lok nimmt die Bahn 38 Lokomotiven außer Betrieb

Symbolfoto: © ich  | pixelio.de

Symbolfoto: © ich | pixelio.de

Die Deutsche Bahn (DB) musste kurzfristig 38 Loks außer Betrieb nehmen. Nachdem sich an einer Lok der Baureihe 143 Anfang April im hessischen Limburg ein Achsenbruch ereignete, lässt die Bahn sicherheitshalber alle 38 Loks des Typs inspizieren. Mit Hilfe von Ultraschall werden in der Werkstatt die Achsen umfangreich auf mögliche Risse geprüft. Bisher wurden noch keine Auffälligkeiten festgestellt, bestätigte ein Sprecher der DB. Er sprach von einer vorsorglichen Untersuchung. Vor drei Wochen war in Hessen eine Lok der Baureihe 143 durch einen plötzlichen Achsenbruch entgleist. Damit bleibt es zunächst bei dem einen Unfall und mögliche weitere wurden verhindert.

In Sachsen-Anhalt befinden sich zahlreiche Loks verschiedener Baureihen wie der 112, 114 und 143 in den Werkstätten. Diese Fahrzeuge wickeln vielerorts den Nahverkehr ab, sodass es zur Zeit zu Ausfällen und Einschränkungen kommt. Am stärksten davon betroffen ist der Süden von Sachsen-Anhalt. Dort fielen am Montag acht Regionalbahn-Linien aus. Der Betrieb der S-Bahn-Linie 7 in Halle wurde ebenfalls eingestellt. Auch in anderen Bundesländern wie Sachsen, Hessen und Schleswig-Holstein fielen verschiedene Bahnlinien aus.

Brühl: 24-Jähriger wurde kiffend auf dem Rasenmäher von der Polizei gestoppt

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Die Polizei führte in Brühl, in der Nähe von Köln, am Freitag eine Kontrolle zur Erkennung von Autofahrern unter Drogeneinfluss durch. Dabei erwischten die Polizisten einen 24-Jährigen. Er fuhr an den Beamten auf einem Aufsitzrasenmäher in der Brühler Rheinstraße vorbei und rauchte dabei einen Joint. Die Beamten sahen eine dichte weiße Rauchschwade, die der Mann beim Fahren hinter sich ließ. In der gleichen Straße führte die Polizei eine Kontrolle zur Erkennung von Drogenfahrten durch. Erst am Freitagmorgen erhielten die Beamten eine Schulung zum Thema „Fahrten unter Drogeneinfluss“ auf einem angrenzenden Schulungsgelände. Die Beamten erkannten den Marihuana-Geruch sofort und stoppten den Mann auf seinem Aufsitzrasenmäher. Die Polizei begründete das damit, dass alle Anzeichen dafür sprachen, dass der Mann auf der selbstfahrenden Arbeitsmaschine auf einer öffentlichen Straße einen Joint geraucht hatte. Der Mann warf die Reste des Joints weg. Die Beamten fanden die Reste des Joints und stellten diese sicher. Ein Drogentest verlief bei dem Mann positiv. Dem 24-Jährigen wurde bis zu seiner Ausnüchterung die Weiterfahrt auf dem Aufsitzrasenmäher verboten. Gegen den Mann wird ein Bußgeld verhängt. Er muss außerdem für die Kosten der Blutprobe aufkommen.