Fünfjährige wurde in Düsseldorf angefahren: Angehörige prügeln auf Zeugin ein

Symbolfoto: © burntimes

Ein fünfjähriges Mädchen lief am Samstagmittag gegen 12.05 Uhr auf die Fahrbahn und wurde von einem Auto angefahren. Der Vorfall ereignete sich in der Junkersstraße, in der Tempo-30-Zone, in Düsseldorf-Flingern. Die Fünfjährige lief unvermittelt zwischen parkenden Autos auf die Straße. Dort wurde das Mädchen von einer 51-jährigen Golf-Fahrerin erfasst, die nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Das Kind erlitt bei dem Unfall Prellungen und Schürfwunden. Unmittelbar nach dem Unfall bedrängten die Angehörigen, zwei Männer im Alter von 31- und 54 Jahren, die Golf-Fahrerin.

Eine weitere zur Hilfe geeilte 49-jährige Zeugin wurde von den Männern beschimpft und geschlagen. Die Männer schlugen der Augenzeugin gegen den Kopf. Die 49-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Sie muss operiert werden. Gegen die beiden Männer wurden Anzeigen wegen Körperverletzung gefertigt.

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Flüchtlingsunterkunft Lingen (Ems): Wachmänner streiten Misshandlungen ab

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Am 20. Dezember 2015 haben zwei Wachmänner der Lingener Flüchtlingsunterkunft drei pakistanische Schutzsuchende eingesperrt und schwer misshandelt. Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden Wachmännern schwere gemeinschaftliche Körperverletzung sowie Freiheitsberaubung vor. Der Prozess begann am Dienstag. Die Wachmänner stritten die Taten ab. Der 28-jährige Wachmann gestand lediglich vor Gericht, dass er die Männer eingesperrt hatte. Die Schutzsuchenden sagten aus, dass sie mit Faustschlägen misshandelt worden sind. Die Tat ereignete sich in der damals als Flüchtlingsunterkunft genutzten Sporthalle des Gymnasiums Georgianum.

Die beiden Angeklagten hatten die drei Pakistaner zunächst im Umkleidebereich in einen Toilettenraum eingeschlossen. Anschließend wurden sie nacheinander aus den Kabinen geholt und mit Faustschlägen malträtiert. Die drei Opfer erlitten Prellungen und einen Nasenbeinbruch. Durch Schläge auf den Kehlkopf verlor einer der Pakistaner beinahe das Bewusstsein. Herbeigerufene Sanitäter verabreichten ihm Sauerstoff. Anschließend suchten die zwei Wachmänner erneut die drei Pakistaner auf und sperrten sie die ganze Nacht über in die Toiletten ein. Dem 28-Jährigen wurde vorgeworfen die Nase von einem der Schutzsuchenden gebrochen zu haben. Der zweite Wachmann hatte regungslos zugesehen.

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Hannover: Mädchen steckt Siebenjähriger Feuerwerkskörper in den Ausschnitt

Symbolfoto: © burntimes

In Sehnde bei Hannover hat ein 14-jähriges Mädchen einer Siebenjährigen beim Spielen auf dem Schulhof einen Feuerwerkskörper in den Ausschnitt gesteckt. Die Jüngere versuchte sich anschließend von dem Sternenkreisel zu befreien. Dabei erlitt sie schwere Brandverletzungen. Sie wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Gegen die 14-Jährige wurden Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet, teilte die Polizei Hannover am Freitag mit. Auch das Jugendamt wurde über die Tat der 14-Jährigen in Kenntnis gesetzt. Es wird geprüft, ob auf die Erziehungsberechtigten Konsequenzen zukommen.

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Gelsenkirchen: Rettungssanitäter wurden bei Einsatz verprügelt

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Aufgrund eines medizinischen Notfalls an der Bismarckstraße im nordrhein-westfälischen Gelsenkirchen, am Sonntagmorgen um 1 Uhr, sollte eine weibliche Person mit dem Rettungstransportwagen einem Krankenhaus zugeführt werden. Als die Rettungssanitäter zum Rettungswagen zurückkehrten, um eine Trage und einen Tragstuhl zu holen, tauchten drei Männer auf und liefen auf die Helfer zu. Gemeinsam schlugen und traten die Männer auf einen der Rettungssanitäter ein, auch als er zu Boden ging. Der Rettungssanitäter erlitt Verletzungen im Gesicht, am Kopf und an den Beinen. Beide Sanitäter flüchteten vom Einsatzort zu einer nahe gelegenen Tankstelle. Von dort aus wurde die Polizei verständigt. Die Angreifer gaben zu Protokoll, dass einer der Helfer eine „ehrverletzende Äußerung“ von sich gegeben hatte. Die Patientin, weswegen die Rettungswagen anrückte, wurde von der Familie schließlich selbst ins Krankenhaus gebracht.

Der Oberbürgermeister von Gelsenkirchen meldete sich zu Wort und sprach von einer verabscheuungswürdigen Tat. Ermittlungen wegen Körperverletzung wurden eingeleitet.

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Jobcenter Dietzenbach: Mitarbeiter durch Hammerattacke lebensgefährlich verletzt

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Am Donnerstagmittag gegen 12.10 Uhr ereignete sich im hessischen Jobcenter Dietzenbach, in der Albert-Einstein-Straße, eine schwere Körperverletzung. Ein 51-jähriger Mann aus Obertshausen hatte einem Mitarbeiter des Jobcenters mehrfach mit einem Hammer gegen den Kopf geschlagen. Der 64-jährige Angestellte erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde am Freitagnachmittag in Offenbach notoperiert. Bei dem Täter handelte es sich um einen Langzeitarbeitslosen, teilte die Polizei mit. Der Angestellte saß zum Tatzeitpunkt alleine mit dem Täter in einem Büro, weil sich sein Kollege im Urlaub befand. Ein Mitarbeiter aus dem benachbarten Büro hatte Schreie gehört und eilte sofort zu Hilfe. Er hielt den 51-Jährigen von hinten fest, entriss ihm den Hammer und hielt ihn fest, bis die Polizei eintraf. Zum Motiv des Täters liegen noch keine Erkenntnisse vor. Der Täter wurde festgenommen. Ein islamistischer Hintergrund konnte ausgeschlossen werden, weil es sich bei dem 51-Jährigen um einen Vietnamesen handelt.

Das Jobcenter in Dietzenbach blieb am Freitag geschlossen. Der Täter berief sich in seiner ersten Vernehmung auf ein Blackout als Tatmotiv. Gegen den Mann wurde Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung erlassen.

Im Januar diesen Jahres war das gleiche Jobcenter schon einmal in die Schlagzeilen geraten. Damals gab ein Unbekannter Schüsse auf das Gebäude ab. Verletzt wurde seinerzeit niemand, weil das Jobcenter zum Tatzeitpunkt geschlossen war.

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Freital: GSG 9 nimmt fünf mutmaßliche Rechtsterroristen fest

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Es war Dienstagmorgen um kurz nach vier Uhr, als das GSG 9 im sächsischen Freital zuschlug. Fünf mutmaßliche Rechtsterroristen wurden vom GSG 9 festgenommen. Mehrere Häuser und Wohnungen von Rechtsterroristen wurden durchsucht. Die Bundesanwaltschaft hat in Kooperation mit dem Landeskriminalamt insgesamt fünf Verdächtige im Alter von 18 und 39 Jahren festgenommen. Die Beschuldigten sollen am Mittwoch vor dem Amtsgericht einem Haftrichter vorgeführt werden. Den Verhafteten werden schwere Straftaten vorgeworfen. Zwei Mitgliedern wird Rädelsführerschaft vorgeworfen, den anderen die Gründung einer rechtsterroristischen Vereinigung.

An den Durchsuchungen waren über 200 Beamte beteiligt. Bei vier der Beschuldigten wurde Pyrotechnik aus Tschechien gefunden, die für Sprengstoffanschläge verwendet werden sollte. Die Gruppe soll bereits Sprengstoffanschläge in Freital verübt haben. Die Anschläge im September und Oktober sowie am 1. November des letzten Jahres auf ein Wohnprojekt, sowie auf eine Flüchtlingsunterkunft sollen auf das Konto der rechtsterroristischen Gruppe gehen. Die Liste der Vorwürfe gegen die Beschuldigten ist lang und reicht von gefährlicher Körperverletzung über versuchten Mord bis hin zur Vorbereitung einer Sprengstoffexplosion. Ob die Gruppe noch für weitere Anschläge und Taten die Verantwortung trägt, wird zur Zeit ermittelt. Die Gruppe tauschte sich in einer Messenger-Gruppe namens „Schwarzer Chat“ aus. Um bei der Kommunikation nicht aufzufliegen, verwendeten die Rechtsterroristen bei ihren Chats geheime Codes. Sprengsätze nannten sie „Obst“.

Gegen die Freitaler Bürgerwehr wurden bereits in der letzten Woche Ermittlungen eingeleitet. Diese Bürgerwehr soll für zahlreiche Verbrechen verantwortlich sein, unter anderem für Anschläge auf Asylunterkünfte und den Sprengstoffanschlag auf das Auto des Stadtrats von Freital.

Bundesinnenminister Thomas de Maiziére sprach von einem entscheidenen Schlag gegen eine rechtsterroristische Struktur. Durch die Zugriffe wurden weitere mögliche Anschläge verhindert.

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Angriff in Berlin-Wedding: 31-Jähriger wurde auf offener Straße erschossen

Symbolfoto: © burntimes

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Am zweiten Weihnachtsfeiertag hat sich im Berliner Stadtteil Wedding auf offener Straße ein Angriff auf vier Männer ereignet. Die Männer sind am Samstagmittag um kurz nach 13 Uhr in der Hochstädter Straße von mehreren unbekannten Tätern mit Messern und einer Schusswaffe angegriffen worden. Ein 31-Jähriger kam ums Leben und drei weitere Männer im Alter von 36, 44 und 56 Jahren erlitten Stich- und Schussverletzungen. Ein Polizeisprecher sagte, dass die Männer schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert wurden. Der 31-Jährige verstarb auf dem Weg in ein Berliner Krankenhaus an seiner schweren Schussverletzung. Die Polizei teilte mit, dass die Opfer ein Haus verlassen hatten und in ein Auto einsteigen wollten. Unklar ist noch, ob die vier Männer aus einer Wohnung oder einer benachbarten Gaststätte kamen.

Augenzeugenberichten zufolge fuhren Unbekannte mit einem Auto vor und griffen die Männer sofort und gezielt an und flüchteten anschließend vom Tatort. Die „Berliner Zeitung“ berichtete, dass ein Streit von Männern aus dem Balkan der Hintergrund der Tat gewesen sei. Nachdem die Verletzten das Virchow-Krankenhaus gebracht wurden, ging der Steht der rivalisierenden Familien dort weiter. Die Polizei musste im Krankenhaus eingreifen. Der Polizeisprecher teilte mit, dass er noch keine weiteren Angaben zu der Tat machen kann, da zur Stunde noch unklar sei, ob sich Täter und Opfer kannten. Es gibt zahlreiche Zeugen, die nun befragt werden. Die Täter entfernten sich mit einem Auto vom Tatort.

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80 Menschen schlugen aufeinander ein: Massenschlägerei bei McDonald’s in Kassel

Symbolfoto: © NicoLeHe  | pixelio.de

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Vor einer McDonald’s-Filiale in Kassel hat sich am Samstagmorgen eine Massenschlägerei ereignet. Bei der Leitstelle gingen am Samstagmorgen gegen 5.30 Uhr gleich mehrere Notrufe ein. Die Anrufer meldeten, dass vor einer McDonald’s-Filiale im Stadtteil Bettenhausen an der Göttinger Straße/Ecke Dresdener Straße eine Massenschlägerei im Gange ist. Die jungen Leute waren nach dem Besuch der in der Nähe befindlichen Diskothek „Musikpark A7“ aneinander geraten. Daraufhin machten sich mehrere Streifenwagenbesatzungen auf den Weg. Die Polizisten sahen, dass mehrere Gruppen aufeinander losgegangen waren und rund 80 Menschen aufeinander einschlugen. Den Beamten gelang es schließlich die Gruppen voneinander zu trennen und die Auseinandersetzung zu beenden. Die Polizei teilte mit, dass es sich bei den Gruppen um verschiedene Banden handelte und nicht um Angehörige bestimmter Nationalitäten.

Warum es zu der Massenschlägerei am Samstagmorgen kam ist noch unklar. Die Banden wollten trotz umfangreicher Befragungen nicht verraten, worum es bei dem Streit ging. Drei Beteiligte wurden bei der Schlägerei leicht verletzt. In diesen Fällen werden Ermittlungen wegen Körperverletzung eingeleitet.

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Schüsse in Bonn: SEK schießt mehrfach auf 23-jährigen Flüchtling

Symbolfoto: © burntimes

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Ein Sondereinsatzkommando der Polizei hat am Samstagabend in Bonn-Endenich mehrfach auf einen Flüchtling geschossen und ihn schwer verletzt. Der 23-jährige stammt aus Guinea und hatte in einer Flüchtlingsunterkunft im Sankt-Paulus-Seniorenheim einen 27-jährigen Mitbewohner angegriffen und ihn mit einem Messer leicht verletzt. Nach der Tat verbarrikadierte sich der Mann im Obergeschoss des Gebäudes. Spezialkräfte verhandelten anschließend mit dem Flüchtling. Die Situation eskalierte, als der Mann aus dem Fenster sprang und die Flucht ergriff. Das Sondereinsatzkommando schoss mindestens sechs Mal auf den Mann, weil er offenbar noch immer ein Messer bei sich trug. Die Polizei machte zu den genauen Umständen keine weiteren Angaben. Der Flüchtling wurde mit schweren Verletzungen in einem Rettungswagen in die Uniklinik eingeliefert. Die Polizei war mit 50 Beamten vor Ort.

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Duisburg: Mann tritt 61-Jährigem in Bäckerei ins Gesicht

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Weil sich ein 61-Jähriger in einer Bäckerei in der Duisburger Altstadt vorgedrängelt haben soll ist ein 31-jähriger Kunde am Montagmittag ausgerastet und ging auf den Mann los. Der 31-Jährige hat den Mann niedergeschlagen und ihm, nachdem er bereits am Boden lag auch noch ins Gesicht getreten, teilte die Polizei mit. Der 31-Jährige geriet am Montagmittag gegen 12.10 Uhr in einer Bäckerei an der Duisburger Königsstraße mit einem weiteren Kunden in Streit. Plötzlich schlug der 31-Jährige zu. Zahlreiche Passanten versuchten den aggressiven Kunden zu bändigen. Dies gelang erst der alarmierten Polizei. Fünf Streifenwagenbesatzungen eilten zu der Bäckerei, um den Mann festzunehmen. Der Polizei wurde eine Schlägerei unter mehreren Personen gemeldet. Nach Eintreffen der ersten Polizisten stellte sich jedoch schnell heraus, dass ein 31-jähriger Duisburger auf einen 61-Jährigen losgegangen war. Auch der Polizei gegenüber verhielt sich der 31-jährige Angreifer aggressiv. Während seiner Festnahme trat er nach einer Polizistin, verletzte sie aber nicht.

Der 31-Jährige sagte bei der Polizei aus, dass der andere Kunde sich vordrängelte. Der 61-Jährige wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der Täter wurde zunächst in Polizeigewahrsam genommen. Ihn erwartet jetzt eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

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