Erdbeben in Mexiko: Mindestens 226 Todesopfer – 25 Kinder starben in Schule

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In Mexiko hat sich am Dienstag um 13.15 Uhr Ortszeit ein schweres Erdbeben der Stärke 7,1 auf der Richterskala ereignet. Die Menschen wurden während der Mittagszeit vom Beben überrascht. Das Epizentrum des Bebens befand sich in 120 Kilometern Tiefe in Puebla. Viele Gebäude sind eingestürzt und es gibt mindestens 226 Todesopfer zu beklagen. Zahlreiche Gasleitungen schlugen Leck und Menschen wurden in brennenden Häusern eingeschlossen. In einer Schule in Mexiko-Stadt starben 27 Kinder, als das Gebäude einstürzte. Rettungskräfte versuchten mit Schaufeln und Händen vergebens mögliche Überlebende aus den Trümmern zu befreien.

Hunderttausende Mexikaner verbrachten die Nacht unter freiem Himmel oder in Notunterkünften. Es wird noch mit vielen weiteren Opfern gerechnet, weil zahlreiche Gebäude eingestürzt sind und bisher noch nicht durchsucht werden konnten. Neben der Hauptstadt Mexiko-Stadt sind auch die angrenzenden Bundesstaaten Estado de México, Morelos und Puebla betroffen. Der internationale Flughafen in Mexiko-Stadt strich alle Flüge. Die Mobilfunkanbieter in der Erdbebenregion öffneten ihre Mobilfunknetze, sodass die Menschen zur Zeit kostenlos telefonieren können.

Das Auswärtige Amt rät von nicht zwingend notwendigen Reisen nach Mexiko ab. Deutsche in der Region wurden gebeten sich an die Anweisungen der lokalen Behörden zu halten.

Bei einem Erdbeben der Stärke 8,1 auf der Richterskala, am 19. September 1985 in Mexiko, starben damals mehr als 10.000 Menschen.

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Geiselwind: Unfall in Freizeitland – 13 verletzte Kinder

Symbolfoto: © Paulwip | pixelio.de

Im bayerischen Geiselwind sind am späten Freitagnachmittag gegen 17.15 Uhr 13 Kinder bei einem Unfall im Freizeitland verletzt worden. Da zunächst von zahlreichen Verletzten ausgegangen wurde, eilten auch mehrere Rettungshubschrauber zu dem Freizeitland. Die Polizei teilte mit, dass am Kinder-Freefall-Tower ein Stahlseil gerissen war und die Gondel dadurch zwei Meter nach unten sackte. Der Betrieb des Fahrgeschäfts wurde nach dem Unfall eingestellt. Ein Sachverständiger wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft hinzugezogen. Das betroffene Freizeitland hatte 2016 den Eigentümer gewechselt. Der neue Eigentümer hatte große Teile des Parks modernisiert.

Die Unglücksursache war am Freitagabend noch unklar.

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Gräueltaten im Kongo: Kindersoldaten trinken das Blut ihrer Opfer

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Die Vereinten Nationen (UN) teilten am Freitag mit, dass die Kindersoldaten im Kongo das Blut ihrer Opfer trinken. Damit steht fest, dass auch Kindersoldaten Gräueltaten im Kongo begehen. Jungen und Mädchen zwischen sieben und 13 Jahren werden aus ihren Familien entrissen, misshandelt und kämpfen auf Seiten der Rebellengruppe Kamuina Nsapu. Augenzeugenberichten zufolge sollen die Erwachsenen den Kindersoldaten sagen, dass es ein magisches Ritual sei, dass Blut ihrer Opfer zu trinken, um unbesiegbar zu werden. Die extreme Gewalt sowie die Misshandlungen verstoßen gegen international geltendes Recht.

Die UN geben der Regierung im Kongo eine Mitschuld an den Zuständen, weil sich unter anderem auch Polizisten an den Überfällen auf Dörfer beteiligen. Die Regierung nimmt die Unruhen möglicherweise als Vorwand, um die Wahlen weiter zu verzögern.

Die extreme Gewalt im Kongo war ausgebrochen, nach dem im August 2016 der Anführer der Rebellengruppe von Sicherheitskräften getötet wurde. In dem Land befinden sich seit dem mindestens 1,3 Millionen Menschen auf der Flucht. Während des Konflikts sind inzwischen knapp 3.500 Menschen ums Leben gekommen. Ein Expertenteam soll sich nun im Kongo darum kümmern, die Massenmorde zu untersuchen. Es gibt ganze Dörfer, die die Rebellen abgebrannt haben. Das ist auf Satellitenbildern zu erkennen.

Der Kongo zählt trotz seines Reichtums an Rohstoffen wie Gold, Diamanten und Kupfer zu den ärmsten Ländern der Welt.

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Bochum: Mädchen sticht auf 12- und 13-jährige Jungen an Bushaltestelle ein

Symbolfoto: © burntimes

Am gestrigen Samstag wurden gegen 18 Uhr, zwei Kinder im alte von zwölf und 13 Jahren in Bochum-Langendreer durch Messerstiche leicht verletzt. Nach bisherigem Ermittlungsstand kam es an der Kaltehardstraße zwischen drei Jungen und einem Mädchen zunächst zu einem Wortgefecht. In dessen Verlauf holte das Mädchen ein Messer hervor und zeigte es den auf der anderen Straßenseite stehenden Kindern.
Die Bochumer Jungs (12, 12, 13) liefen daraufhin in eine Tiefgarage und versteckten sich. Nach einiger Zeit verließen sie die Garage und gingen nach Hause.

An der Stiftstraße/Gerichtsstraße begegneten die Kinder dem Mädchen erneut, welches plötzlich mit einem Messer zustach. Danach flüchtete die Tatverdächtige in Begleitung eines kleineren Kindes über die Alte Bahnhofstraße in östliche Richtung.

Durch den Übergriff wurden zwei Jungen verletzt, der Dritte blieb glücklicherweise unverletzt. Der 13-Jährige konnte nach ambulanter Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen werden. Der 12-Jährige verblieb zunächst zur Beobachtung stationär im Hospital und konnte am Sonntagmittag die Klinik wieder verlassen.

Die Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: Etwa 14 Jahre alt, zwischen 160 und 175 cm groß, schlank, augenscheinlich Deutsche, sprach aktzentfreies Deutsch, helle Hautfarbe mit Sommersprossen, gewellte mittellange braune-orangefarbene Haare (waren zum Tatzeitpunkt nass), trug ein dunkles Sommerkleid, führte einen schwarzen „Nike“ Rucksack mit der Aufschrift „Kiss my Airs“ mit sich. Bei ihr war ein kleines Mädchen, 6 bis 10 Jahre und zwischen 130 und 150 cm groß.

Hinweise auf das tatverdächtige Mädchen nimmt zur Geschäftszeit das Bochumer Kriminalkommissariat 32 unter der Rufnummer 0234/909-8210 oder außerhalb der Geschäftszeit die Bochumer Kriminalwache unter der Rufnummer 0234/909-4441 entgegen.

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Syrien: Experten bestätigen Giftgas-Einsatz

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

Die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) teilte am Mittwoch mit, dass keine Zweifel mehr an dem Einsatz von Giftgas im Ort Scheichun bestehen. Es wurde zweifelsfrei ein Nervengas wie Sarin eingesetzt, teilte die Organisation mit. Das ist aufgrund von Analysen in Labors unbestreitbar. Die Türkei teilte bereits in der vergangenen Woche mit, dass es Beweise für den Einsatz von Giftgas gibt. Bei dem Angriff starben am 4. April insgesamt 87 Menschen, davon 31 Kinder (wir berichteten). Frankreich ist sich sicher, dass der syrische Machthaber Assad hinter dem Giftgas-Angriff steckt. Die USA hatten kurz nach dem Giftgas-Einsatz den Luftwaffenstützpunkt, von dem der Angriff ausging, als Reaktion angegriffen. Der syrische Machthaber Assad bezeichnete die Vorwürfe, dass er hinter dem Giftgas-Einsatz auf die eigene Bevölkerung steckt als „hundert Prozent konstruiert“.

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Amoklauf in südfranzösischer Schule: Mindestens drei Verletzte nach Schüssen

Symbolfoto: © burntimes

In Südfrankreich hat sich in der Stadt Grasse am Donnerstagmittag gegen 13 Uhr ein Amoklauf im Gymnasium ereignet. Ein schwer bewaffneter 17-jähriger Schüler gab Schüsse ab. Mindestens drei Menschen wurden durch Schüsse verletzt, darunter auch der Schulleiter. Der mutmaßliche Täter wurde nach dem Amoklauf verhaftet. Er war mit einem Gewehr, einem Revolver und zwei Granaten bewaffnet, teilte die Polizei mit. Die französische Regierung hatte kurzzeitig eine Terrorwarnung herausgegeben. Später stellte sich heraus, dass es sich um einen Einzeltäter handelte und kein terroristischer Hintergrund besteht.

Ein mögliches Tatmotiv ist dass der 17-jährige Täter ein schlechtes Verhältnis zu seinen Mitschülern hatte. Nach einer Terrorserie in Frankreich mit 230 Toten wurde der Ausnahmezustand im Land noch weiter verlängert.

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Irland: Auf dem Gelände eines Mutter-Kind-Heims wurden Überreste von Kinderleichen gefunden

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Im irischen Tuam haben Ermittler auf dem ehemaligen Gelände eines Mutter-Kind-Heims die sterblichen Überreste von Kinderleichen entdeckt. Die sterblichen Überreste wurden in unterirdischen Kammern der Einrichtung aufgefunden. Bei den Toten handelt es sich um Föten und Kinder im Alter von bis zu drei Jahren. Der Todeszeitpunkt liegt lange zurück und lässt sich zwischen 1925 und 1961 eingrenzen. Wissenschaftliche Untersuchungen sollen weitere Ergebnisse liefern. Außerdem soll geklärt werden, wer für die Entsorgung der sterblichen Überreste verantwortlich war.

Das betroffene Mutter-Kind-Heim geriet 2014 weltweit in die Schlagzeilen, nach dem bekannt wurde, dass in dem Heim zwischen 1925 und 1961 insgesamt 796 Totenscheine für Babys und Kleinkinder ausgestellt wurden. In dem ganzen Zeitraum gab es jedoch nur eine einzige beurkundete Bestattung. Eine Untersuchungskommission wurde eingeleitet und arbeitet seit 2015 fieberhaft an der Aufklärung der Umstände.

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Familiendrama in Vaihingen: Zwei tote Kinder aufgefunden – Vater festgenommen

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Eine Mutter hat am Samstagabend im baden-württembergischen Vaihingen an der Enz ihre vier und fünf Jahre alten Jungen tot in der Wohnung des Vaters aufgefunden. Die Polizei teilte mit, dass beide Kinder schwere Kopfverletzungen aufwiesen. Der 38-jährige Vater wurde vor Ort festgenommen. Er fügte den Kindern die tödlichen Verletzungen mit stumpfer Gewalt zu. Der 38-Jährige hatte sich selbst auch Verletzungen zugefügt und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort wurde er von der Polizei bewacht. Die beiden Jungen hatten Freitag und Samstag bei ihrem getrennt lebenden Vater verbracht. Die 34-jährige Mutter wollte die Kinder Samstagabend wie vereinbart abholen. Ob der 38-Jährige ihr die Tür öffnete, teilte die Polizei nicht mit. Die 34-jährige Mutter der Kinder erlitt einen Schock und wurde betreut. Die Leichen werden am Montag obduziert. Der Vater wurde festgenommen und ein Haftbefehl wurde erlassen.

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Schwerer Verkehrsunfall bei Mössingen: Muter und Sohn starben –– zehn Verletzte, darunter sechs Kinder

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Auf der Bundesstraße 27 in der Nähe von Mössingen in Baden Württemberg hat sich ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem eine 42-jährige Mutter und ihr zehnjähriger Sohn ums Leben kamen. Außerdem wurden zehn Menschen zum Teil schwer verletzt, darunter sechs Kinder. Die Polizei teilte mit, dass die 42-jährige Mutter mit ihrem vollbesetzten VW Caddy auf der B27 auf ein Stauende gefahren ist. Die Frau war mit ihrem Auto auf der Ofterdinger Steige in Richtung Balingen auf der rechten Fahrspur unterwegs. Bevor sich die Bundesstraße von vier auf zwei Spuren verengt hatte, kam es am Montagabend verkehrsbedingt zu einem Stau. Das Fahrzeug prallte dann etwa 300 Meter vor der Fahrbahnverengung auf das Auto eines 40 Jahre alten Mannes, der am Stauende stand. Der 40-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Das Fahrzeug der Frau schob das des 40-jährigen Mannes auf ein Fahrzeug einer vierköpfigen Familie. Die Eltern wurden leicht verletzt und die Kinder im Alter von sechs und acht Jahren erlitten schwere Verletzungen. Die 40-jährige Mutter versuchte noch zu bremsen und auszuweichen, konnte die Kollision aber nicht mehr verhindern. Das Auto der Mutter geriet nach der Kollision auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß sie mit einem weiteren Autofahrer zusammen. Der 56-jährige Fahrer konnte schwer verletzt aus dem Auto gerettet werden. Kurz nach der Rettung ging das Fahrzeug in Flammen auf. Die Mutter starb noch an der Unfallstelle und ihr zehnjähriger Sohn starb wenig später im Krankenhaus. Die vier anderen Geschwister wurden schwer verletzt.

Den entstandenen Sachschaden bezifferte die Polizei auf etwa 85.000 Euro.

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Provinz Idlib: Schule wurde bombardiert – mindestens 22 Kinder starben

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

In Syrien wurde bereits am Mittwoch in der Provinz Idlib eine Schule angegriffen. Mindestens 22 Kinder und sechs Lehrer starben. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte mit, dass vor dem Angriff auf die Schule syrische oder russische Kampfflugzeuge Angriffe auf die betroffene Region flogen. Russland teilte am Donnerstag mit für den Angriff nicht verantwortlich zu sein. Die Vereinten Nationen (UN) forderten, dass dieser Horror-Akt genau untersucht wird. Der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat sofortige und unparteiische Ermittlungen gefordert. Sollte es sich um einen absichtlichen Angriff handeln, handelt es sich um ein Kriegsverbrechen. Der Generaldirektor von Unicef meldete sich ebenfalls zu Wort und verurteilte den blutigen Luftangriff auf die Schule in der Provinz Idlib scharf und sprach von einer Tragödie.

„Wenn jemand den Befehl zu einem gezielten Angriff auf die Schule gab, muss diese Person zur Verantwortung gezogen werden und für das schreckliche Kriegsverbrechen verurteilt werden“, sagte der Unicef-Geschäftsführer. Es handelt sich um den schwersten Angriff auf eine Schule, seit dem Beginn des Bürgerkriegs vor über fünf Jahren. Seit dem Beginn des Krieges wurden nach Angaben von Unicef mehr als 4.000 Angriffe auf Schulen gezählt. Die betroffene Schule liegt in einer von Rebellen kontrollierten Provinz. Der Krieg in Syrien wird immer rücksichtsloser. Der bevorstehende Winter stellt die Hilfsorganisationen vor große Schwierigkeiten. In vielen Kriegsregionen gibt es weder Strom noch Wasser.

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