Nach Raketentest in Nordkorea: Kim Jong Un droht den USA mit größeren Tests

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Nach dem Raketentest in Nordkorea hat Machtaber Kim Jong Un mit weiteren größeren Raketen- und Atomwaffentests gedroht. Der Test einer ballistischen Rakete am Montag wurde vom nordkoreanischen Machthaber persönlich überwacht. Außerdem teilte Kim Jong Un mit, dass Nordkorea zur Zeit an einer neuen präzisionsgesteuerten Rakete arbeitet. Der Erfolg von Nordkorea bereitet Südkorea und den USA große Sorgen. Für deren militärische Provokationen werde es noch größere „Geschenkpakete“ geben, sagte Kim Jong Un. Die am Montag gezündete Kurzstreckenrakete landete nach einer Flugstrecke von rund 450 Kilometern vor Japan im Meer. Die nordkoreanischen Testes verstoßen gegen UN-Resolutionen. Japan und Südkorea warfen Nordkorea erneute Provokation vor. Südkorea und die USA planen am Dienstag Übungen mit einem B1-Bomber. Die Medien in Nordkorea sprachen im Zusammenhang mit der Übung von einem „Atombomben-Abwurf-Training“.

Nordkorea kündigt neue Raketentests an – US-Vizepräsident erklärt Geduld für beendet

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Nordkorea hat eine Drohung an die USA ausgesprochen und neue wöchentliche Raketentests angekündigt. Sollten die USA dagegen vorgehen, droht der „totale Krieg“, sagte der nordkoreanische Außenminister Ri Yong-Ho. In den vergangenen Wochen haben sich die Spannungen zwischen Nordkorea und den USA verschärft. Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un weigert sich trotz internationaler Kritik, seine Raketentests einzustellen. Die USA befürchtet, dass Nordkorea sich ein nukleares Waffenarsenal aufbauen könnte. Die USA hatten kürzlich Militär in die Gegend vor Nordkorea entsendet, darunter den Flugzeugträger „USS Carl Vinso“, der inzwischen Einsatzbereitschaft hergestellt hat. Den neuen gescheiterten Raketentest bezeichnete der US-Vizepräsident Mike Pence als „Provokation“. Die strategische Geduld mit Nordkorea ist beendet, sagte Pence. Er sagte, dass die USA zu einem Militäreinsatz bereit seien. Pence warnte Nordkorea davor, die Entschlossenheit der USA zu unterschätzen.

Die Beziehungen zwischen Südkorea und den USA sind „unangreifbar“, sagte der US-Vizepräsident. Die USA haben in Südkorea zur Zeit 28.500 Soldaten stationiert.

Militärparade in Pjöngjang: Nordkorea droht den USA mit Krieg im Falle eines Angriffs

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Nordkorea hat am Samstag den 105. Geburtstag des verstorbenen einstigen Staatsgründers Kim Il Sung mit einer großen Militärparade zelebriert. Dieses Jahr wurden die Feierlichkeiten genutzt, um den Gegnern im Ausland Drohungen auszusprechen. Die USA hatten kürzlich Militär in die Gegend vor Nordkorea entsendet, darunter den Flugzeugträger „USS Carl Vinso“. Während der Parade zeigten sich tausende Soldaten, begleitet von Panzern und anderen Militärfahrzeugen. Nordkorea hat den USA gedroht, im Falle eines Atomangriffs sofort Gegenmaßnahmen zu starten. Der Staatschef Kim Jong-un sagte, dass Nordkorea bereit sei einen Krieg mit einem Krieg zu beantworten. Während der Militärparade wurden unter anderem neue ballistische Interkontinentalraketen vorgestellt. „Wenn die USA Nordkorea angreifen, müssen sie mit der härtesten Gegenwehr rechnen, die so gnadenlos sein wird, dass die Aggressoren nicht überleben werden“, teilte Nordkorea mit. Bisher fand kein weiterer Atomwaffentest statt.

Militärisches Manöver: Nordkorea übte die Zerstörung der südkoreanischen Hauptstadt Seoul

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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„Wenn ein Krieg ausbricht, wird ein dermaßen tödlicher Schlag gegen die südkoreanischen Kräfte ausgeführt, dass wir deren Willen zur Gegenwehr von Beginn an brechen und sie einfach hinwegfegen. Nichts und niemand würde überleben“, sagte der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un am Rande einer militärischen Übung. Nordkorea regierte damit auf die neuen Drohungen und den Sanktionsbeschluss des UN-Sicherheitsrats. Der Machthaber hielt ein Manöver ab, dass die Zerstörung der südkoreanischen Hauptstadt Seoul simulieren sollte.

Kim hatte dazu eine Übung grenznaher Artillerieeinheiten selbst befehligt. Kim bezeichnete die Übung als „Gefechtsübung für das neue Jahr“.

Am Mittwoch hatte der UN-Sicherheitsrat aufgrund des letzten Atombombentests im September neue Sanktionen verhängt. Die neue Strafmaßnahme legt eine Obergrenze für den Kohleexport nach China fest. Damit sollen die Einnahmen in Nordkorea um 62 Prozent sinken. Mit der neuen Resolution wurde der Atomwaffentest im September erneut auf das Schärfte kritisiert.

Nordkorea zündete in der Nacht eine Atombombe: USA droht mit ernsthaften Konsequenzen

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In der Nacht zu Freitag wurde in Nordkorea ein Atomtest durchgeführt. Es handelte sich um einen „erfolgreichen“ Atomwaffentest, erklärte der nordkoreanische, kommunistische Machthaber Kim Jong Un. Er bestätigte in diesem Zusammenhang die Detonation einer Atombombe. Der durchgeführte Atomtest war der stärkste in der Geschichte Nordkoreas und hatte nach Angaben von Experten eine größere Sprengkraft als die Atombombe, die die USA im Zweiten Weltkrieg auf Hiroshima abwarf. In Südkorea wurde am Freitagmorgen ein Erdbeben der Stärke 5,3 auf der Richterskala in Nordkorea gemessen. Das Epizentrum lag auf dem Testgelände Punggye-ri. Dort hatte Nordkorea im Januar seinen vierten Atomwaffentest unternommen. Kurz darauf bestätigte Kim Jong Un am Freitagmorgen die erfolgreiche Zündung einer Atombombe. Die Präsidentin von Südkorea sprach von wahnsinniger Rücksichtslosigkeit. Südkorea kündigte direkt nach dem Bekanntwerden, dass eine Atombombe gezündet wurde, neue Sanktionen gegen das Land an. Auch die japanische Ministerpräsidentin Shinzo Abe meldete sich zu Wort und sagte, dass die Atomwaffenentwicklung in Nordkorea eine ernste Bedrohung für Japan sei. China reagierte ebenfalls empört und teilte mit, dass Messungen auf Radioaktivität an der gemeinsamen Grenze durchgeführt werden.

US-Präsident Barack Obama berät in den nächsten Tagen über weitere Schritte gegen Nordkorea. Er drohte ernsthafte Konsequenzen an. Obama bezeichnete den Atombombentest als provokativen Akt. Auch die Bundesregierung reagierte auf den erneuten Atomwaffentest und rief den nordkoreanischen Botschafter ein.

Nordkorea: Diktator Kim Jong-Un prahlt mit einem Atomsprengkopf

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un hat sich neben einem Atomsprengkopf fotografieren lassen. Nordkorea verkündete einen großen Erfolg des Nuklearwaffenprogramms. Angeblich ist das Land ab sofort in der Lage standardisierte Nuklearsprengköpfe zu bauen. Diese eignen sich als Bewaffnung für Langstreckenraketen. Kim Jong Un sprach von einer „echten nuklearen Abschreckung“. Ein südkoreanischer Atomexperte bezweifelte, dass es sich bei dem gezeigten Atomsprengkopf um einen echten handelt. Die Gefahr der Strahlung wäre nämlich sehr hoch. Ohne entsprechende Schutzkleidung würde sich niemand einem Atomsprengkopf nähern, hieß es. Kim Jong-Un sprach am Mittwoch davon, dass sein Land nun verstärkt Bomben mit größerer Sprengkraft bauen will. China ist beunruhigt und bezeichnete die Situation als sehr angespannt. Zur Zeit sorgt Nordkorea wöchentlich mit Meldungen über Atomwaffentests oder Entwicklungen weltweit für Aufregung. Anfang März wurden die Sanktionen gegen die kommunistische Regierung in Nordkorea noch einmal verstärkt.

Die Atomwaffentests verstoßen jedes Mal gegen geltende UN-Resolutionen. Die USA fühlen sich von den ständigen Atom- und Raketentests bedroht. Sie befürchten, dass eine Langstreckenrakete mit einem atomaren Sprengkopf ausgestattet wird und das amerikanische Festland erreichen könnte. Die neuen Sanktionen sehen vor, dass die USA die Geldströme unterbrechen, die das kommunistische Land zum Bau von Atomsprengköpfen nutzen könnte. Außerdem haben die USA 50 Millionen Dollar freigegeben, um Radiosendungen in Nordkorea ausstrahlen zu können.

Nach Einschätzung eines erfahrenen US-Geheimdienstmitarbeiters hat der nordkoreanische Machtaber bereits Anfang Februar den Atomreaktor Yongbyon wieder hochgefahren. Mit Hilfe des Atomreaktors kann waffenfähiges Plutonium hergestellt werden. Das Regime hat offensichtlich vor die USA mit einer Atomrakete zu bedrohen.

Korea-Konflikt: Machthaber Kim Jong-un signalisiert Kriegsbereitschaft gegen Südkorea

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un rief seine Truppen am Freitagmorgen zur Kriegsbereitschaft auf. Er versetzte seine Truppen in den Kriegszustand. Am Donnerstag kam es zu Gefechten an der Grenze zu Südkorea. Es ist nicht das erste Mal, dass der nordkoreanische Machthaber dem Regime seines Nachbarn im Süden droht. Dieses Mal sind die Spannungen jedoch so groß, dass die Situation eskalieren könnte. Kim Jong-un teilte mit, dass seine Truppen an der „Frontlinie“ in den Kriegszustand versetzt wurden und ab Freitagnachmittag um 17 Uhr voll gefechtsfähig sind. Nordkorea feuerte am Donnerstag eine Rakete in Richtung Süden. Daraufhin feuerte die südkoreanische Artillerie dutzende Geschosse in Richtung Norden. In Südkorea wurde die Alarmbereitschaft des Militärs ebenfalls auf die höchste Stufe erhöht.

Korea war 1945 in einem von den USA unterstützen Süden und einen von der Sowjetunion unterstützen Norden aufgeteilt. Der Koreakrieg von 1950 bis 1953 änderte an dieser Aufteilung nichts. Die beiden Staaten sind verfeindet. Es gibt weder ein Waffenstillstandsabkommen noch einen Friedensvertrag.