Kabul: Mindestens zehn Tote nach Explosionen auf Trauerfeier

Symbolfoto: © burntimes

In der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich am Samstag ein neuer Anschlag ereignet. Während einem Begräbnis ereigneten sich drei Explosionen, mindestens zehn Menschen starben und 80 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. An der Trauerfeier nahmen auch Vertreter der afghanischen Regierung teil. Der Anschlag ereignete sich bei der Beerdigung von Mohammad Salem Isedjar statt, dem Sohn des stellvertretenden Senatspräsidenten. Er wurde bei einer Demonstration von afghanischen Sicherheitskräften getötet. Bei der Beerdigung sollen sich drei Selbstmordattentäter unter die Gäste gemischt haben. Die Taliban-Terroristen haben eine Beteiligung an dem Anschlag abgestritten.

Erst am Mittwoch waren bei der Explosion einer Lastwagenbombe im Diplomatenviertel 90 Menschen getötet worden (wir berichteten).

Terroranschlag in Kabul mitten im Berufsverkehr: Mindestens 80 Tote

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In der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich im Diplomatenviertel, in der Nähe der deutschen Botschaft, ein Terroranschlag ereignet. Mindestens 80 Menschen kamen dabei ums Leben und 350 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die deutsche Botschaft wurde durch die Explosion stark beschädigt, Mitarbeiter der Einrichtung sind verletzt worden. Das Innenministerium vermutet einen Selbstmordanschlag. Die Nato verurteilte den Anschlag scharf. Der Anschlag zeigt die „barbarische Natur“ der Täter gegenüber Zivilisten, so die Nato.

Der afghanische Präsident Ghani sagte, dass die Terroristen selbst im Fastenmonat Ramadan, „dem Monat der Güte“ nicht vor Anschlägen zurückschrecken. Unklar ist noch, wem der Anschlag gegolten hat. Die Bombe könnte in einem schweren Tanklastwagen für Wasser und Abwasser deponiert gewesen sein. Einen Kilometer rund um den Tatort sind Fensterscheiben zersprungen und zahlreiche Autos wurden teils massiv beschädigt.

Bombenanschlag auf einen Nato-Konvoi in Afghanistan: Tote und Verletzte

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In der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich am Mittwoch ein Selbstmordattentäter, in der Nähe der amerikanischen Botschaft, in die Luft gesprengt. Der Anschlag richtete sich gegen einen Nato-Konvoi. Mindestens acht Zivilisten kamen ums Leben und 25 weitere Menschen wurden verletzt, darunter drei US-Soldaten. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) haben die Tat bereits für sich reklamiert. Die Terrorgruppe teilte mit, dass ein „Märtyrer“ des IS, sein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug gezündet hat. Afghanische Sicherheitsquellen berichteten, dass ein am Straßenrand befindlicher Sprengsatz explodierte.

Der Sprengsatz explodierte im morgendlichen Berufsverkehr, als der Nato-Konvoi mit Militärfahrzeugen vorbeifuhr. Zu dem Zeitpunkt waren tausende Menschen, um den beliebten Verkehrsknotenpunkt versammelt. Bilder zeigen, wie nach der Explosion zwei Panzerfahrzeuge ineinander verkeilt auf der Straße standen. Die Fahrzeuge wurden aber nur leicht beschädigt. Nach dem Anschlag fuhren die Fahrzeuge wieder zum Stützpunkt zurück. Die Soldaten nutzen die Militärfahrzeuge für Patrouillenfahrten in Kabul.

Afghanistan: Viele Tote nach drei Anschlägen an einem Tag

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In Afghanistan haben sich am Dienstag drei Anschläge ereignet. Ein zweifacher Bombenanschlag ereignete sich am späten Dienstagnachmittag in der Hauptstadt Kabul. Zwei Selbstmordattentäter rissen vor dem Parlament mindestens 28 Menschen in den Tod. Unter den Toten befanden sich Zivilisten und Polizisten. Zu den beiden Anschlägen bekannten sich die Terroristen der radikalislamischen Taliban. Einige Stunden später kam es im Haus des Gouverneurs in der südafghanischen Provinz Kandahar zu einer Explosion. Hierbei kamen elf Menschen ums Leben und acht weitere wurden teils schwer verletzt. Unter den Verletzten befindet sich auch der Gouverneur und der Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate, der für ein Treffen angereist war. Die genaue Art der Explosion ist noch unklar. Möglicherweise wurden unter Sofas Sprengsätze montiert und zur Explosion gebracht. Zu der Tat im Haus des Gouverneurs bekannte sich zunächst niemand.

Deutschland will 12.500 afghanische Flüchtlinge abschieben

Symbolfoto: © burntimes.com

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Am Donnerstagvormittag wurde bekannt, dass die Bundesregierung über 12.500 abgelehnte Schutzsuchende aus dem Bürgerkriegsland Afghanistan abschieben will. Die jüngsten Anschläge haben gezeigt, dass Afghanistan kein sicheres Herkunftsland ist. Abschiebungen von Schutzsuchenden aus Afghanistan stehen aufgrund der Anschläge der radikal-islamischen Taliban in der Kritik. Die Bundesregierung hingegen teilte mit, dass in den großen Zentren in Afghanistan die Sicherheit garantiert sei. Letzte Woche starben bei einem Angriff auf das deutsche Konsulat in Masar-i-Scharif sechs Menschen.

Im laufenden Jahr 2016 wurden bisher lediglich 27 abgelehnte Asylbewerber nach Afghanistan abgeschoben. Die Linke teilte mit, dass die jüngsten Anschläge bewiesen haben, dass Afghanistan kein sicheres Herkunftsland ist.

Afghanistan: Mindestens 80 Tote bei Anschlag auf Demonstration

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Bei einem Terroranschlag auf eine Demonstration sind in der afghanischen Hauptstadt Kabul mindestens 80 Menschen ums Leben gekommen und über 230 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) bekannten sich zu dem Anschlag. Zwei Selbstmordattentäter hatten sich während der laufenden Demonstration von Schiiten in die Luft gesprengt. Zu der Demonstration hatten sich mehr als 10.000 Menschen auf einem zentralen Platz versammelt, um gegen die geplante Verlegung einer Hochspannungsleitung zu demonstrieren. Es gab offenbar noch einen dritten Attentäter. Dieser wurde von Sicherheitskräften erschossen, nachdem er auf eine Gruppe Frauen zu rannte. Afghanistans Präsident sagte, dass ihn der Anschlag sehr traurig macht. Unter den Toten befinden sich auch afghanische Sicherheitskräfte. Das Attentat der IS-Terroristen galt offenbar der Volksgruppe Hazara. Die Hazara sind eine persischsparchige Minderheit und stellen mit neun Prozent der Bevölkerung die drittgrößte Minderheit in Afghanistan dar.

Die radikalislamistischen Taliban-Kämpfer teilten unterdessen mit, dass sie nichts mit diesem tragischen Anschlag zu tun haben und es das Werk von Feinden sei.

Die Krankenhäuser in Kabul teilten mit, dass sie nach dem Terroranschlag mit der Versorgung der vielen Verletzten überlastet sind. In den sozialen Netzwerken wurde zu Blutspenden aufgerufen.

Bombenexplosion in Kabul: Mindestens 40 Tote und 300 Verletzte

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Die afghanische Hauptstadt wurde am Dienstag von einer starken Bombenexplosion erschüttert. Die Taliban-Kämpfer haben die Geheimdienstzentrale angegriffen. Bei dem Anschlag in einem beliebten Viertels der afghanischen Hauptstadt starben mindestens 40 Menschen und 300 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Der afghanische Präsident verurteilte den Angriff scharf. Das Ziel der Taliban-Anhänger war die Zentrale des Geheimdienstes. Ganz in der Nähe des Eingangs, auf einem Parkplatz, sprengte sich ein Attentäter in einem mit Sprengstoff beladenen Lastwagen in die Luft. Die Detonation war so stark, dass im Umkreis von mehreren Kilometern die Fensterscheiben zerborsten sind. Anschließend lieferte sich ein zweiter Taliban-Kämpfer einen Schusswechsel mit den Sicherheitskräften. Der zweite Angreifer wurde erschossen.

In und um Kabul hat sich die Sicherheitslage in den letzten Monaten zuletzt immer weiter verschlechtert. Vor einer Woche kündigten die Taliban-Terroristen ihre „Frühlingsoffensive“ an. Die Taliban hat seit dem Abzug der internationalen Truppen im Jahr 2014 deutlich an Stärke gewonnen. Die Regierung in Kabul beherrscht höchstens noch 70 Prozent von Afghanistan.

Kabul: Bewaffnete entführen Deutsche

Symbolfoto: © burntimes.com

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In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist eine deutsche Entwicklungshelferin entführt worden. Die Frau sei am Montagmorgen von Bewaffneten im zentralen Qala-Fatullah-Viertel aus ihrem Auto entführt worden, sagte ein Polizeibeamter der zunächst anonym bleiben wollte. Afghanischen Medienberichten zufolge arbeitet die Frau für die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ). Das Auswärtige Amt wollte diesen Fall zunächst nicht kommentieren. Nach der Entführung wurde für deutsche Journalisten und Entwicklungshelfer eine Ausgangssperre verhängt, weil die Polizei mit einem Großaufgebot nach der Frau und den Entführern sucht.

Seit die Nato-Mission in Afghanistan Ende 2014 eingestellt wurde, hat die Gewalt und die Unsicherheit im Land wieder zugenommen. In Kabul häufen sich Entführungen und Anschläge. Im Juni wurde in Afghanistan eine niederländische Entwicklungshelferin entführt. Von ihr fehlt noch heute jede Spur.