Berlin/Bayern: Autos fahren in Menschengruppen – 15-jährige Schülerin stirbt

Symbolfoto: © burntimes

In Berlin und Bayern haben am Freitagabend zwei Autofahrer die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verloren und sind anschließend in Menschengruppen gerast. In Garching an der Alz kam eine 15-jährige Schülerin ums Leben. Ein Auto war zuvor in der Nähe eines Freibades in eine Gruppe feiernder Jugendlicher gestürzt. Das Fahrzeug kam von einem Feldweg ab und stürzte anschließend eine rund sechs Meter tiefe Böschung hinab, teilte die Polizei mit. Das Auto landete unmittelbar am Ufer der Alz. Dort hatten zu dem Zeitpunkt fünf Jugendliche gefeiert. Zwei Jugendliche wurden unter dem Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Ein 16-Jähriger wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der 27-jährige Autofahrer und seine vier Begleiterinnen wurden leicht verletzt. Warum der Fahrer die Kontrolle über den PKW verlor ist noch unklar und Bestandteil der eingeleiteten polizeilichen Ermittlungen.

Im Berliner Stadtteil Neukölln verlor ein Autofahrer nach einem missglückten Ausweichmanöver Freitagabend auf der Hermannstraße die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr in eine Menschenmenge. Bei dem Unfall wurden insgesamt sechs Menschen verletzt, drei von ihnen schwer. Der 20-jährige Autofahrer war zum Unfallzeitpunkt betrunken und nicht im Besitz eines Führerscheins. Das Fahrzeug war auch nicht auf seinen Namen zugelassen, sodass keine Haftpflichtversicherung besteht.

Share

Bochum: Mädchen sticht auf 12- und 13-jährige Jungen an Bushaltestelle ein

Symbolfoto: © burntimes

Am gestrigen Samstag wurden gegen 18 Uhr, zwei Kinder im alte von zwölf und 13 Jahren in Bochum-Langendreer durch Messerstiche leicht verletzt. Nach bisherigem Ermittlungsstand kam es an der Kaltehardstraße zwischen drei Jungen und einem Mädchen zunächst zu einem Wortgefecht. In dessen Verlauf holte das Mädchen ein Messer hervor und zeigte es den auf der anderen Straßenseite stehenden Kindern.
Die Bochumer Jungs (12, 12, 13) liefen daraufhin in eine Tiefgarage und versteckten sich. Nach einiger Zeit verließen sie die Garage und gingen nach Hause.

An der Stiftstraße/Gerichtsstraße begegneten die Kinder dem Mädchen erneut, welches plötzlich mit einem Messer zustach. Danach flüchtete die Tatverdächtige in Begleitung eines kleineren Kindes über die Alte Bahnhofstraße in östliche Richtung.

Durch den Übergriff wurden zwei Jungen verletzt, der Dritte blieb glücklicherweise unverletzt. Der 13-Jährige konnte nach ambulanter Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen werden. Der 12-Jährige verblieb zunächst zur Beobachtung stationär im Hospital und konnte am Sonntagmittag die Klinik wieder verlassen.

Die Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: Etwa 14 Jahre alt, zwischen 160 und 175 cm groß, schlank, augenscheinlich Deutsche, sprach aktzentfreies Deutsch, helle Hautfarbe mit Sommersprossen, gewellte mittellange braune-orangefarbene Haare (waren zum Tatzeitpunkt nass), trug ein dunkles Sommerkleid, führte einen schwarzen „Nike“ Rucksack mit der Aufschrift „Kiss my Airs“ mit sich. Bei ihr war ein kleines Mädchen, 6 bis 10 Jahre und zwischen 130 und 150 cm groß.

Hinweise auf das tatverdächtige Mädchen nimmt zur Geschäftszeit das Bochumer Kriminalkommissariat 32 unter der Rufnummer 0234/909-8210 oder außerhalb der Geschäftszeit die Bochumer Kriminalwache unter der Rufnummer 0234/909-4441 entgegen.

Share

Wohnungsloser in Berlin angezündet: Alle Jugendlichen stellen sich der Polizei – Untersuchungshaft

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Die sieben Jugendlichen, die in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag einen schlafenden 37-jährigen Wohnungslosen am U-Bahnhof Schönleinstraße angezündet haben, haben sich der Polizei gestellt. Gegen alle sieben Beteiligten wurde Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen. Außerdem wurde Untersuchungshaft für die Beteiligten angeordnet. Bei den Tätern handelte sich um Personen, die zwischen 2014 und 2016 als Flüchtlinge nach Deutschland kamen. Zwei der Tatbeteiligten sind volljährig. Ein 21-Jähriger ist der Haupttäter. Die sieben Männer hatten die Kleidungsstücke des Wohnungslosen angezündet. Zeitungen, mit denen sich der Mann vor der Kälte schützte, brannten lichterloh. Passanten reagierten sofort und halfen dem Wohnungslosen. Er blieb unverletzt. Ein U-Bahnfahrer eilte mit einem Feuerlöscher zu Hilfe.

Die Täter waren nach der Tat mit einer U-Bahn geflüchtet und wurden dort von Überwachungskameras gefilmt. Die Aufnahmen wurden veröffentlicht und brachten die Täter dazu sich der Polizei zu stellen.

Share

Nach Mordversuch am U-Bahnhof: Polizei fahndet mit Foto nach den Tätern

Symbolfoto: © burntimes

Die Berliner Polizei fahndet mit Bildern nach den sieben Jugendlichen, die in der Nacht zum ersten Weihnachtstag versucht haben, einen schlafenden 37-jährigen Wohnungslosen am U-Bahnhof Schönleinstraße anzuzünden. Der offenbar alkoholisierte Mann schlief auf einer Bank, als er mit einem brennenden Gegenstand von den Jugendlichen angegriffen wurde. Die Kleidung des Wohnungslosen fing Feuer. Herbeigeeilte Helfer konnten die Flammen löschen. Der Fahrer einer U-Bahn bemerkte das Feuer ebenfalls und rannte mit einem Feuerlöscher zu Hilfe. Die wenigen Habseligkeiten des Wohnungslosen sind jedoch verbrannt. Die Polizei fahndet nach den fünf bis sechs Jugendlichen. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen versuchten Mordes eingeleitet.

Share

Berlin-Kreuzberg: Unbekannte wollten Obdachlosen im U-Bahnhof anzünden

Symbolfoto: © burntimes

Bis zu sechs Jugendliche haben in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag, morgens gegen zwei Uhr, in der U-Bahn-Station Schönleinstraße, versucht einen schlafenden 37-jährigen Wohnungslosen anzuzünden. Passanten griffen beherzt ein, sodass der Mann unverletzt blieb. Der offenbar alkoholisierte Mann schlief auf einer Bank, als er mit einem brennenden Gegenstand von den Jugendlichen angegriffen wurde. Die Kleidung des Wohnungslosen fing Feuer. Herbeigeeilte Helfer konnten die Flammen löschen. Der Fahrer einer U-Bahn bemerkte das Feuer ebenfalls und rannte mit einem Feuerlöscher zu Hilfe. Die wenigen Habseligkeiten des Wohnungslosen sind jedoch verbrannt. Die Polizei fahndet nach den fünf bis sechs Jugendlichen. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen versuchten Mordes eingeleitet.

Der U-Bahnhof Schönleitstraße befindet sich zwischen den Stadtteilen Kreuzberg und Neukölln. Der komplette Bahnhof wird videoüberwacht. Erst kürzlich hatte der Fall eines U-Bahn-Treters in Berlin deutschlandweit für Empörung gesorgt (wir berichteten).

Share

Höher als die Berliner Mauer: Flüchtlingsunterkunft in München wird eingemauert

Symbolfoto: © lichtkunst.73 | pixelio.de

Symbolfoto: © lichtkunst.73 | pixelio.de

In München entsteht in Neuperlach Süd zur Zeit an der Nailastraße eine vier Meter hohe Mauer rund um die dortige Flüchtlingsunterkunft für Jugendliche. Mit vier Metern Höhe ist diese Mauer höher, als die Berliner Mauer. Sieben Anwohner klagten vor dem Münchener Verwaltungsgericht, weil sie sich von ihrem Ruhe- und Erholungsbedürfnis gestört fühlten. Ihnen wurde Recht gegeben. In der Flüchtlingsunterkunft ist jedoch noch niemand eingezogen, weil die Unterkunft noch nicht fertiggestellt ist. In der Unterkunft sollen 160 jugendliche Schutzsuchende einziehen. Die Mauer darf nicht zum Spielen und Klettern verwendet werden.

Ob Integration so möglich ist, kann nicht gesagt werden. Der stellvertretende Vorsitzende im Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach sagte, dass mit der Mauer Menschen Recht gegeben wurde, die andere ausgrenzen wollen.

Share

Messerstecherei an Frankfurter Hauptwache: Tatverdächtige gefasst

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Nach der Messerstecherei an der Frankfurter Hauptwache mit vier Verletzten teilte die Polizei am Montagmorgen mit, dass ein 43-jähriger Vater und sein 15-jähriger Sohn als Tatverdächtige am Sonntagabend festgenommen wurden. Die Messerstecherei ereignete sich auf zwei Ebenen in der S-Bahn-Station der Hauptwache in der Innenstadt. Die beiden Festgenommenen werden einem Haftrichter vorgeführt, der über die Anordnung der Untersuchungshaft entscheiden wird. Nach zwei weiteren Tatverdächtigen wird zur Zeit noch gefahndet. Es handelt sich um etwa 17 bis 20 Jahre alte Männer, die von kräftiger Statur sind.

Der Streit brach am Samstagnachmittag gegen 17.30 Uhr vor der Hauptwache aus. Bei der anschließenden Messerstecherei wurden insgesamt vier Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren schwer verletzt. Einer der Schwerverletzten musste notoperiert werden. Er ist inzwischen außer Lebensgefahr. Der Hintergrund der Tat ist auch am Montag noch unklar. Die Polizei schließt zur Zeit lediglich eine politischen Hintergrund aus. Nach Angaben der Polizei kam es bereits vor der Tat zu privaten Streitigkeiten zwischen den Tatbeteiligten.

Share

Schmölln/Thüringen: Nachbarn haben 15-jährigen Somalier zum Suizid aufgefordert

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Im thüringischen Schmölln hat sich am Freitag um 15 Uhr ein 15-jähriger Schutzsuchender aus Somalier aus dem Fenster gestürzt. Der junge Mann sprang aus dem fünften Stockwerk eines Hochhauses im Finkenweg. Er wurde sehr schwer verletzt und verstarb später im Krankenhaus. Anwohner des Hauses haben den Jugendlichen zuvor aufgefordert aus dem Fenster zu springen. Eine Mitarbeiterin der Flüchtlingswohngruppe teilte mit, dass Bewohner dem Jungen von unten zuriefen, dass er endlich springen soll. Auch mit Handys soll der Suizid gefilmt worden sein.

Insgesamt haben 20–30 Menschen den Vorfall beobachtet. Der 15-jährige Somalier war ein unbegleiteter Flüchtling. Er war erst vor fünf Monaten nach Schmölln gekommen. Aufgrund von Verhaltensauffälligkeiten befand sich der 15-Jährige in psychiatrischer Behandlung. Zuletzt wurde er am Freitagmorgen aus einer Klinik entlassen. Die Thüringer Dokumentations- und Forschungsstelle gegen Menschenfeindlichkeit bezeichnete den Vorfall als „grauenhaft“. Die Bürgermeisterin von Schmölln äußerte sich schockiert und entsetzt. Die Polizei hat Ermittlungen in Kooperation mit der Staatsanwaltschaft in Gera eingeleitet.

Share

Kinderarmut in Deutschland steigt: Immer mehr Kinder benötigen Hartz-IV-Leistungen

Symbolfoto: © Benjamin Klack  | pixelio.de

Symbolfoto: © Benjamin Klack | pixelio.de

Immer mehr Kinder und Jugendliche unter 18-Jahren sind auf Hartz IV-Leistungen angewiesen, obwohl die Arbeitslosigkeit niedrig ist. Die Bertelsmann-Stiftung stellte am Montag eine Studie vor, die deutlich aufzeigt, dass die Anzahl von Kindern und Jugendlichen, die in Hartz-IV-Familien aufwachsen in den vergangenen Jahren angestiegen ist. Die Studie zeigt auf, dass Deutschland im Kampf gegen Kinderarmut nicht voran kommt. Im Jahr 2015 waren knapp zwei Millionen Mädchen und Jungen – das entspricht 14,7 Prozent – auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen. Der Arbeitsmarkt hingegen befindet sich in einer guten Verfassung und im Aufschwung. Wie passt das zusammen, fragen Sie sich. Den Grund, warum der Wirtschaftsboom nicht bei den Kindern und Jugendlichen ankommt, kann die Bertelsmann-Stiftung aufgrund fehlender Daten nicht beantworten.

Es ist zur Zeit so, dass Kinder, die bei Alleinerziehenden aufwachsen und Familien mit drei oder mehr Kindern ein Risikofaktor auf dem Arbeitsmarkt seien. Desto länger Kinder und Jugendliche in Armut leben, desto gravierender sind auch die Folgen, sagte eine Expertin der Bertelsmann-Stiftung. Die Diakonie meldete sich am Montag zu Wort und kritisierte die Schieflage bei Hilfen für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk kritisierte die Kinderarmut ebenfalls scharf.

In diesem Zusammenhang wurden verschärfte Studien gefordert. Die Bundesfamilienministerin Schwesig teilte mit, dass das Problem ernstgenommen wird.

Share

München: 14-Jähriger saß am Steuer und verursachte schweren Verkehrsunfall

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Ein 14-Jähriger hat in München den Autoschlüssel des BMW seines Vaters geklaut und machte mit Freunden in der Nacht zu Donnerstag eine Spritztour. Zeugenaussagen zufolge ist der 14-Jährige im Stadtteil Neuperlach viel zu schnell unterwegs gewesen. Dabei verlor er auf dem Karl-Marx-Ring die Kontrolle über das Auto, rammte zunächst einen Lichtmast auf dem Mittelstreifen, kam dabei ins Schleudern und prallte anschließend frontal mit der Beifahrerseite gegen einem Baum. Dabei wurden alle vier Insassen verletzt, der 14-jährige Fahrer sowie ein 17-jähriger Beifahrer erlitten schwere Verletzungen und die 15- und 16-jährigen Begleiter auf dem Rücksitz wurden leicht verletzt. Der 17-jährige Beifahrer wurde im Fahrzeugwrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Er wurde in Begleitung eines Notarztes in den Schockraum einer Münchner Klinik eingeliefert.

Den entstandenen Sachschaden bezifferte die Polizei auf etwa 30.000 Euro.

Share