Nach schwerer Gewalt in Israel: Palästinenser-Präsident Abbas bricht Kontakt zu Israel ab

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In der israelischen Hauptstadt Jerusalem haben sich am Freitag schwere Zusammenstöße am Tempelberg ereignet. Bei den Auseinandersetzungen kamen drei Menschen ums Leben und 400 weitere wurden zum Teil schwer verletzt – einige schweben in Lebensgefahr. Ein Angreifer war in ein Haus eingedrungen und hatte dort israelische Zivilisten willkürlich erstochen. Der palästinensische Präsident Abbas sagte nach den Vorfällen, dass der Kontakt zu Israel solange abgebrochen wird, bis die Sicherheitsmaßnahmen wieder aufgehoben werden. Israel hatte zuvor aufgrund von Sicherheitsbedenken während der Freitagsgebete den Zugang zur Altstadt von Jerusalem sowie den Tempelberg für Männer, die älter sind als 50 Jahre, abgeriegelt. Die Menschen demonstrierten gegen die Sicherheitsmaßnahmen. Dabei kam es zu den Zusammenstößen. Die Wut der Muslime richtet sich gegen Metalldetektoren, die nach einer Attacke am vergangenen Freit aus Sicherheitsgründen aufgebaut hat. Diese Detektoren müssen die Betenden passieren. Letzte Woche Freitag hatten Bewaffnete im Tempelberg zwei Polizisten erschossen. Drei Angreifer wurden ebenfalls getötet.

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ISIS-Anschlag in Jerusalem: Lastwagen rast in Soldaten – vier Todesopfer

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In der israelischen Hauptstadt Jerusalem hat sich am Sonntag ein Anschlag auf Soldaten ereignet. Ein Lastwagen wurde von einem Terroristen des selbsternannten „Islamischen Staats“ (IS) in eine Gruppe Soldaten gelenkt, die gerade aus einem Bus ausge-stiegen war. Mindestens vier junge Soldaten starben, 13 weitere Soldaten wurden zum teil schwer verletzt. Bei den Todesopfern handelt es sich um drei junge Frauen und einen jungen Mann. Der Attentäter wurde unmittelbar nach der Tat erschossen. Auf Fotos in den sozialen Medien ist der Lastwagen mit von Schüssen durchsiebter Frontscheibe zu sehen. Der Täter war ein Palästinenser, der nach der Tat mehrfach mit dem Lastwagen vor- und zurückgefahren ist, um möglichst viele Soldaten mit dem schweren Lastwagen zu erfassen. Der israelische Polizeichef teilte mit, dass der Attentäter aus dem arabischen Ostteil Jerusalems stammt. Der Anschlagsort befindet sich in dem von Israel eroberten Teil Jerusalems.

Nicht mitgeteilt wurde, ob das Tatfahrzeug dem Attentäter gehörte oder zuvor gestohlen wurde. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu sagte, dass er Parallelen zu dem LKW-Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt sieht.

Anis Amri tötete kurz vor Weihnachten, am 19. Dezember einen polnischen LKW-Fahrer und lenkte anschließend seinen Lastwagen in den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Zwölf Menschen starben. Der 24-jährige Tunesier wurde wenige Tage nach dem Anschlag von italienischen Polizisten in Mailand erschossen (wir berichteten).

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Terroranschlag in Jerusalem: Bombe explodiert in Bus

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In Jerusalem ist am Montag im Südosten der Stadt ein Bus explodiert. Die Behörden kamen schnell zu dem Ergebnis, dass es sich bei der Explosion um keinen technischen Defekt, sondern um einen Sprengsatz handelte, der im hinteren Teil des Busses explodierte. Mindestens 21 Menschen wurden verletzt. In dem Bus, in dem die Bombe explodierte befanden sich zu dem Zeitpunkt zwei Passagiere. Bei einem der Fahrgäste könnte es sich um einen palästinensischen Selbstmordattentöter gehandelt haben. Als Folge der Explosion wurden jedoch Fahrgäste eines anderen Busses verletzt. Der israelische Ministerpräsident kündigte an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Der Ort der Explosion wurde weiträumig abgesperrt. Die meisten Verletzten erlitten eine Rauchgasvergiftung.

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