Nordkorea droht USA mit Raketenstarts auf US-Pazifikinsel Guam noch im August

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Nordkorea hat am Donnerstag einen Zeitplan den Angriff auf die US-Pazifikinsel Guam vorgelegt. Auf der Insel leben 162.000 Menschen. Bis Mitte August sind die Pläne fertiggestellt, denen nach mehrere Raketen 30 Kilometer vor Guam ins Meer stürzen sollen, teilte der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un mit. Die Raketen können die Flugdistanz von rund 3.360 Kilometern innerhalb 18 Minuten zurücklegen. Sobald die Pläne fertiggestellt sind, wird der nordkoreanische Machthaber über das weitere Vorgehen entscheiden, hieß es am Donnerstag. US-Präsident Trump hatte Nordkorea zuvor mit Feuer und Wut gedroht, wie es die Welt noch nie zuvor gesehen hat. Nordkorea teilte mit, dass die USA offenbar den Ernst der Lage nicht verstanden haben. Südkorea warnte seinen Nachbarn Nordkorea vor einer harten Reaktion im Falle eines Angriffs auf die Gewässer rund um Guam. Das amerikanische Außenministerium versucht alles, um die von Nordkorea ausgehende Bedrohung mit diplomatischen Mitteln zu lösen. Japan teilte am Donnerstag mit, dass darüber nachgedacht wird die Raketenabwehr aufzubauen und die Einsatzbereitschaft herzustellen.

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Nordkorea provoziert erneut mit neuem Interkontinentalraketentest

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Die nordkoreanische Regierung hat am Dienstag den Start einer Interkontinentalrakete bejubelt. Der nordkoreanische Machthaber sieht sich als Atomstaat, der überall auf der Welt angreifen könnte. Es war der erste erfolgreiche Test einer Interkontinentalrakete. Die Rakete vom Typ Hwasong-14 erreichte eine Flughöhe von 2.800 Kilometern und hat das Ziel nach 39 Minuten Flugzeit gezielt getroffen. Das in Südkorea stationierte amerikanische Militär hat die Rakete als Mittelstreckenrakete identifiziert. Die Rakete startete um 9.40 Uhr Ortszeit. Ein Sprecher der japanischen Regierung sagte, dass die wiederholten Provokationen nicht toleriert werden könnten. US-Präsident Trump meldete sich auf Ttwitter zu Wort und warnte dort vor einer schwerwiegenden Reaktion Chinas. Es wird vermutet, dass Nordkorea eine Rakete mit einem Atomsprengkopf anstrebt, die auch die USA erreichen könnte.

Geltende UN-Resolutionen verbieten Nordkorea den Test von ballistischen Raketen. Der Konflikt mit Nordkorea ist einer der weltweit gefährlichsten.

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Nordkorea schießt erneut eine Rakete ab – Japan plant konkrete Schritte

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Die führenden westlichen Industriestaaten (G7) hatten Nordkorea zum Stopp des Atomprogramms aufgerufen. Am Montag hat Nordkorea erneut eine ballistische Rakete abgefeuert. Die Rakete stürzte 300 Kilometer nördlich der Oki-Inseln ins japanische Meer. Japan hat den erneuten Raketentest scharf verurteilt und konkrete Schritte, gemeinsam mit den USA, gegen Nordkorea angekündigt. Der japanische Präsident hat den Nationalen Sicherheitsrat einberufen. Zahlreiche UN-Resolutionen verbieten Nordkorea jegliche Raketentests, die je nach Bauart auch über Atomspreng-köpfe verfügen können.

„Diese Provokationen von Nordkorea sind nicht länger zu tolerieren“, teilte der japanische Regierungssprecher mit. Die US-Regieung und Präsident Trump wurden über den erneuten Raketentest informiert, hieß es in einer Mitteilung des Nationalen Sicherheitsrats. US-Präsident Trump schloss zuletzt einen Militärschlag gegen Nordkorea nicht aus. Er sagte immer wieder, dass die Schwierigkeiten mit Nordkorea gelöst werden.

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Nordkorea hat Raketen ins Japanische Meer abgefeuert – diese flogen rund 1.000 Kilometer

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Nordkorea hat Raketen mit einer Reichweite von etwa 1.000 Kilometer Reichweite getestet. Das bestätigte das südkoreanische Militär. Die Raketen wurden von der Raketen-Teststation aus dem nordkorenaischen Tongchang Ri aus abgeschossen. Bei den Tests handelt es sich um eine Reaktion auf die gemeinsamen Militärmanöver zwischen den USA und Südkorea, das seit vergangenen Mittwoch läuft. Die nordkoreanische Führung sieht in diesen Übungen eine Kriegsvorbereitung und drohte mit starken Vergeltungsmaßnahmen. Japan teilte mit, dass insgesamt vier ballistische Raketen abgefeuert worden sind und diese innerhalb der 200-Meilen-Zone vor der japanischen Küste ins Meer stürzten. Der Sprecher der japanischen Regierung sagte, dass die Raketentest eine ernsthafte Bedrohung für Japan seien und die Provokationen nicht toleriert werden. Die Vereinten Nationen (UN) forderten alle Mitglieder auf, ihre Sanktionen gegen Nordkorea zu verschärfen.

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Nordkorea zündete in der Nacht eine Atombombe: USA droht mit ernsthaften Konsequenzen

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In der Nacht zu Freitag wurde in Nordkorea ein Atomtest durchgeführt. Es handelte sich um einen „erfolgreichen“ Atomwaffentest, erklärte der nordkoreanische, kommunistische Machthaber Kim Jong Un. Er bestätigte in diesem Zusammenhang die Detonation einer Atombombe. Der durchgeführte Atomtest war der stärkste in der Geschichte Nordkoreas und hatte nach Angaben von Experten eine größere Sprengkraft als die Atombombe, die die USA im Zweiten Weltkrieg auf Hiroshima abwarf. In Südkorea wurde am Freitagmorgen ein Erdbeben der Stärke 5,3 auf der Richterskala in Nordkorea gemessen. Das Epizentrum lag auf dem Testgelände Punggye-ri. Dort hatte Nordkorea im Januar seinen vierten Atomwaffentest unternommen. Kurz darauf bestätigte Kim Jong Un am Freitagmorgen die erfolgreiche Zündung einer Atombombe. Die Präsidentin von Südkorea sprach von wahnsinniger Rücksichtslosigkeit. Südkorea kündigte direkt nach dem Bekanntwerden, dass eine Atombombe gezündet wurde, neue Sanktionen gegen das Land an. Auch die japanische Ministerpräsidentin Shinzo Abe meldete sich zu Wort und sagte, dass die Atomwaffenentwicklung in Nordkorea eine ernste Bedrohung für Japan sei. China reagierte ebenfalls empört und teilte mit, dass Messungen auf Radioaktivität an der gemeinsamen Grenze durchgeführt werden.

US-Präsident Barack Obama berät in den nächsten Tagen über weitere Schritte gegen Nordkorea. Er drohte ernsthafte Konsequenzen an. Obama bezeichnete den Atombombentest als provokativen Akt. Auch die Bundesregierung reagierte auf den erneuten Atomwaffentest und rief den nordkoreanischen Botschafter ein.

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Insel-Streit: China lässt Schiffe um japanische Inseln kreuzen

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Am Montag waren erneut chinesische Schiffe illegal in japanische Gewässer eingedrungen. Die Regierung in Japan reagierte und rief den chinesischen Botschafter ein. Es kreuzten insgesamt 15 Schiffe der chinesischen Küstenwache vor den japanischen Inseln Senkaku und Diaoyu. Drei der Schiffe sind dabei in chinesische Hoheitsgewässer eingedrungen. Die chinesischen Machtansprüche im Ostchinesischen Meer sind umstritten. China streitet schon seit längerem mit Japan, um die strategisch wichtigen, unbewohnten Felseninseln. In dem betroffenen Gebiet gibt es ein hohes Fisch- und Rohstoffvorkommen. Japan erwarb die Inseln 2012 aus privater Hand. In der letzten Woche hielt die chinesische Marine im Ostchinesischen Meer Manöver ab, bei denen auch Torpedos abgefeuert worden sind.

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Japan: Erdbeben der Stärke 8,5 erschüttert das Land

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Vor der japanischen Küste hat ein schweres Erdbeben den Großraum Tokio erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag 700 Kilometer tief unter der Erde bei den Bonin-Inseln. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht herausgegeben. Das Erdbeben war in mehreren Landesteilen zu spüren. In Tokio wankten zahlreiche Gebäude, der Zugverkehr kam zum Erliegen. Auch der Flughafen wurde gesperrt. Die Behörden in Tokio sprachen von sehr geringen Schäden. Die Feuerwehr teilte mit, dass einige Menschen bei Stürzen während des Bebens verletzt worden sind. Das Beben ereignete sich in großer Tiefe. Das verhinderte schwere Schäden und einen Tsunami.

Im März 2011 hatte ein Erdbeben der Stärke 9 mit einem gewaltigen Tsunami den Nordosten Japans verwüstet. Damals kamen fast 20.000 Menschen ums Leben. Im Atomkraftwerk Fukushima kam es anschließend zu Kernschmelzen. Japan ist eines der Länder, das von Erdbeben am stärksten gefährdet ist.

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