Schweden: Drei junge Männer haben Gruppenvergewaltiung live ins Internet gestreamt

Symbolfoto: © burntimes.com

In Schweden haben drei junge Männer eine 30-jährige Frau vergewaltigt und die Tat live im sozialen Netzwerk „Facebook“ gezeigt. Die Männer im Alter von 18, 20 und 24 Jahren wurden noch am Tatort verhaftet. Die Frau wurde in ein Haus in Uppsala gezerrt, das die Polizei am Sonntag stürmte. Die Frau befand sich zu dem Zeitpunkt noch in der Gewalt der Täter. Die Polizei bestätigte, dass es sich bei den Festgenommenen um die drei mutmaßlichen Vergewaltiger handelt. Die Drei Männer haben die Tat in einer geschlossenen Facebook-Gruppe mit 60.000 Mitgliedern live gestreamt. Polizeiermittlungen zufolge sahen mindestens 200 Nutzer den Stream. Einige von ihnen alarmierten daraufhin die Polizei. Der 24-jährige Hauptangreifer ist polizeibekannt und hat dem Opfer die Kleider vom Leib gerissen. Außerdem trug er einen Revolver in der Hand. Das ist auf Fotos zu erkennen, die die mutmaßlichen Täter an anderer Stelle ins Internet stellten.

Die Szenen wurden auf Facebook inzwischen vollständig gelöscht. Auf einer Pressekonferenz hatte die schwedische Polizei darum gebeten, die Bilder nicht über soziale Netzwerke weiterzu-verbreiten, sondern das Beweismaterial an die Ermittler weiterzuleiten. Gegen die drei Täter wurden Ermittlungen wegen gemeinschaftlicher Vergewaltigung, sowie der Verletzung der Persönlichkeitsrechte eingeleitet.

Ausmaß unklar: Netz der Deutschen Telekom bundesweit gestört

Symbolfoto: © FotoHiero | pixelio.de

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Tausende Kunden der Telekom müssen seit Sonntagnachmittag um 15.50 Uhr ohne Telefon und Internet auskommen. Der Grund ist eine Störung bei der Deutschen Telekom. Von Totalausfällen ist zur Zeit die Rede. Die Telekom selbst teilte mit, dass Tausende Anschlüsse im gesamten Bundesgebiet betroffen seien und an einer Behebung der Störung gearbeitet wird. Wann diese Störungsbehebung abgeschlossen ist, kann das Unternehmen noch nicht sagen. „Das genaue Ausmaß und der Umfang sind noch unklar“, sagte ein Unternehmenssprecher am Sonntagabend.

Besonders größere Städte, wie Berlin, Hannover, Hamburg und München sind betroffen. Besonders stark ist das Ruhrgebiet und weite Teile von Nordrhein-Westfalen betroffen.

Erst im Juni diesen Jahres hatten Datenbankschwierigkeiten bei der Deutschen Telekom für massive Störungen und Netzausfälle gesorgt (wir berichteten). Experten befürchteten schon damals, dass solche Schwierigkeiten öfter auftreten könnten.

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