Hurrikan in den USA: Ausnahmezustand – kein Ende der Wassermassen in Sicht

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

In den USA sorgt der Hurrikan „Harvey“ für eine Jahrhundertflut. Es regnet aufgrund des Hurrikans nach wie vor unaufhörlich in Houston und Teilen von Texas. Die Hochwasserpegel drohen auf den höchsten Stand, seit Beginn der Wetteraufzeichnungen zu steigen. Über 600 Liter Regen könnte auf einen Quadratmeter fallen. Die Rettungskräfte sind mit den Ausmaßen zunehmend überfordert, sodass die Menschen in den betroffenen Gebieten häufig auf sich allein gestellt sind. Ein Gouverneur sagte, dass es unmöglich sei, die mehr als 30 Millionen Menschen alle zu evakuieren. Der Nationale Wetterdienst teilte mit, dass die Regennassen alles übersteigen, was bisher in den USA erlebt wurde. US-Präsident Trump erklärte am Montag auch für Teile von Louisiana den Notstand. Er und seine Frau wollen sich am Dienstag selbst ein Bild über die Lage vor Ort machen. Vielerorts sind Straßen nur noch mit Booten zu befahren. Zahlreiche Bewohner flüchteten auf die Dachböden und Hausdächer, doch die Rettungskräfte kommen nicht hinterher und gaben den Rat eine Axt mitzunehmen mit der man das Dach im Zweifelsfall durchschlagen könnte. Für Houston sagten die Behörden Regenfälle von bis zu 1,3 Meter voraus.

Bis Montagabend waren zwei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Hurrikan bestätigt. Zur Stunde werden noch zahlreiche Menschen vermisst.

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Schüsse vor Einkaufzentrum in Houston: Neun Verletzte

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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In der texanischen Stadt Houston hat ein Rechtsanwalt am frühen Montagmorgen um 6.30 Uhr (Ortszeit) das Feuer auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums eröffnet. Er verletzte insgesamt neun Menschen und gab mindestens 30 Schüsse ab, bevor er von herbeigeeilten Polizisten erschossen wurde. Nachdem die Polizisten auf dem Parkplatz ankamen, eröffnete der Rechtsanwalt sofort das Feuer, das die Polizei erwiderte. Als Tatmotiv geht die Polizei von Schwierigkeiten in der Kanzlei aus, in der der Täter arbeitete. Drei Verletzte wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Eines der Opfer befand sich auch am Montagabend noch in einem kritischen Zustand.

Erst am Freitagabend (Ortszeit) hatte ein junger Mann in einem Einkaufszentrum im Bundesstaat Washington fünf Menschen erschossen. Der mutmaßliche Täter wurde einen Tag später verhaftet. Die Polizei sucht derzeit noch nach dem Motiv des Mannes. Nach Angaben des FBI gibt es bisher keinerlei Informationen, die auf einen terroristischen Hintergrund schließen lassen.

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