Tragödie in Arnstein: Die sechs Jugendlichen starben an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Die sechs Jugendlichen, die am Sonntagvormittag leblos in einem Gartenhaus in Arnstein aufgefunden wurden, starben an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung. Bei der rechtsmedizinischen Untersuchung der Leichen wurde die Todesursache festgestellt. Warum und wie das giftige Gas austreten konnte ist noch unklar und wird noch untersucht. In dem Gartenhaus hat sich ein Holzofen befunden, den die Jugendlichen zum Beheizen der Holzhütte benutzt hatten. Am Montagabend hatten Angehörige und Freunde mit einer ökumenischen Gedenkstunde der Toten gedacht. Viele suchten das Gespräch mit Seelsorgern. Ziel der Gedenkstunde war es „das Unfassbare halbwegs in Worte zu fassen“. Die Toten waren alle zwischen 18 und 19 Jahren alt und standen am Anfang ihres Berufslebens.

Ein Mann entdeckte die toten Teenager – darunter befanden sich auch seine eigenen Kinder. Sie hatten am Samstagabend eine private Feier veranstaltet und nach dem es auch am Sonntag kein Lebenszeichen von den Jugendlichen gab, wollte der Vater in seinem Gartenhaus am Sommerberg nachsehen, ob alles in Ordnung sei und machte dabei die schreckliche Entdeckung.

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